Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 6 (7.2.1935)
- Date
- 1935-02-07
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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G©y Dienste’ In den Gemeinde-Synagogen am 8. und 9. Februar 1Q35 Alter Nituö: (PesLa.): Synagoge Kottbusicr Ufer 48 4» (Kottb.). - Ahawav Ncim; Synagoge Münchener eftafic 87 (SHi.); Synagoge Gruncwald (Grün.), Franzenöbader Strafe 7. Neuer NiiuS: Neue Synagoge (N.S.), Oranienburger Straße 8y; Synagoge ZHndenstraßc 48—59 (Li.): Synagoge Lützow» stragc 10 (Lii.); Synagoge Fasanenstraße 79/60 (ftof.); Synagoge Levctzowstraße 7 8 (Lev.); Synagoge FriedenStcmpcl (Fried.), Markgras-Albrecht-Stroße 11'12; Synagoge Prinzrcgenienstratze 6970 (Prinzreg.); Synagoge Schmargendorf, Berkaer Straße 82—85 (Altersheim) (Schn,arg.). Synagoge Köpenick (Köp.), Freiheit 8; Syna,zoge Oranienburg, Havelftrafze 6. Freitag abend: (3* Stunden vor Nacht Lichtzünden und Wcrkveroot) Synagogen mit altem Ritus und Altsröversorgungsonstalten sowie Lindenstraße und Friedenstempel: 8. Februar. 17 Uhr 15 Min. Jeden Freitag abend: Neue Synagoge. Synagoge Lützowstraßc und Synagoge Fasanenstraße: 18 Uhr; Synagogen Levetzowstraße und Schmargendorf: 19 Uhr; Synagoge Prinzrcgentenstraße: 19 Uhr 15 Min. Predigten: Li.: Dr. Wcyl; Lev.: Dr. Sänger. , Ansprachen: N.S.: Sr. Swarsensky: Fried.: Dr. Warschauer; Fas.: Dr. ^aloinvnsli; Prinzreg.: Dr. Wiener; Lü.: Dr. Ostseid. Sonnabend vormittag: Synagogen mit altem RituS und AltcrsversorgungSaMtalten: 9 Uhr; Frühgvttesdicnst: Sljn* agogen Rykestraßc und Kottbusser Ufer: 7 Uhr. Synagogen mit neuem RituS: HauptgotteSdienst: 10 Uhr FrühgotteSdienst: Synagoge Lindcnstraße, Leveyowstraße und Prinzregentensiraße: 7 Uhr 30 Aiin. Predigt: Lü.: Dr. L^wkowitz. JugendgotteLdicnst: Jeden Sonnabend 10 Uhr: Synagoge Kottbusser User: Dr. Jakobovitz: Synagoge Münchener Straße: Dr. A. Levy. Lehrvertrag zwischen Mincha und Maariw. Tr. Saller: Tie geistigen Grundlagen de-s Judentums. Sabbat-Ausgang: 17 Ubr 49 Min. Gottesdienst an den Wochentagen: Abend?: Alte Synagoge: Beginn wie am vorhergehenden Freitagabend: übrige Synagogen: 17 Uhr. Morgen?: Synagogen mit altem RituS: 7 Uhr (Synagogen Münchener Straße und Kottbusser ' Ufer: 7 Uhr 15 Min.; Synagoge Pestalozzistraße: 7 Uhr 80 Min.) Synagogen mit neuem Ritus: 7 Uhr 80 Min. Ter Gottesdienst in den Synagogen Fasanen» st r a ß c und Lützowstroßc beginnt von Freitag. 8. Februar, ab wegen der darauffolgenden Jugend» feier jeweils um 18 Uhr. In den Vereins-Synagogen Jüdische Resormgemeinde. Freitag. 8. Februar, 18 Uhr 31) Min.: Ehemaliges Logenhaus, JoachimSthaler Straße 13. Predigt: Tr. Gottschalk. Sonntag. 10. Februar. 10 Uhr 80 Min.: Gotteshaus Johaimisstraße 10. Predigt: Dr. Koppel. — Shnagogcnverein Meißens« e. B. Jeden Freitagabend 18 Uhr und Sonnabend 10 Uhr: Gottesdienst in der Wartehalle des Friedhofs Lothringer Straße. Im Anschluß an den BvrmittagSgvttcsdicnst Oncg Schabbath im Gemeindehaus unter Leitung des Rabbiners. — Liberale Synagoge Norden. Schönhauser Allee 102. Freitag. 8. Februar, abend? 1!) Uhr 15 Min.: Predigt: Tr. Scheucrmaun. Sonnabend. 9. Februar, vormittags 1» Uhr: Predigt: Dr. Scheucrmann. — Liberale Shn» agoge Osten. Kaiserstraße 30. Freitag. 8. Februar, abend? 19 Uhr 30 Min.: Predigt: Dr. v. d. Jyl. Sonnabend, 9. Februar, vormittag? 10 Uhr: Predigt: Goch. — Liberale Synagoge Nordost. Prenzlauer Promenade 170. Freitag. 8. Februar, 19 Uhr 30 Mim: Predigt: Graf. — Liberale Synagoge Westend, Kaiierdamm 78. Freitag, 8. Februar, 10 Uhr: Predigt: Dr. Säuger. — Liberale Synagoge Wedding-Reinickendorf. Persische Straße 13 (Altertzheiml. Freitag. 8. Februar. 19 Uhr, 30 Mm.: Predigt: Dr. Heymann. — Jüdischer Religionsverein Friedenau-Steglitz und Umgegend, Stierstraße <.!. Donnerstag. 7. Februar. 20 Uhr: Talmud: Dr. Löb und' Dr. S. Lewh. Freitag abend: Jugendseier. Leitung: Stnd. Winter. Sabbat, früh 9 Uhr. und nachmittag zwischen Mincha und Maariw: Midrasch- Vortrag von Rabbiner Dr. Winter. Jeden Mittwoch, 20 Uhr. Gcmeindeabcnd mit musikaltsch-deklamatortschen Vorträgen. Aus den Synagogenvereinen Shnagogcnverein Fasanenstraße. Freitag. 8. Februar. abends nach dem Gottesdienst Jngendseier mit Bewirtung der Kinder. Beginn de? Gottesdienstes 18 Uhr. — Synagogenverein Kaiserstraße. 13. Fe» bruar. 20.30 Uhr: Rabbiner Dr. Singermann: „Eltern und Kinder.- Aula der Knabenschule. Kaiserstraße 29/30. Von Donnerstag zu Donnerstag 10. Februar. 20 Uhr 30 Min.: „Operngemeinschaft der Künstlerhilse". Fragmente an? „Ter Barbier von Bagdad". Musikalische Leitung Ernst Ewald Gebert. Mitwirkende: Hildegard Lind. Rose Bruck. Marianne >-chloSIand-Losch, Lea Koppel. Richard Dresdner. Kurt Rahmer. Edgar Lißner. Dr. Fritz Salvmonski. Bernhard Ehrzcliher, Rolf NilberS. Wilhelm Merfcn. Am Flügel: Paul Lichtenstern. LogenhauS, Emser Straße 12 (oberer Saal). 11. Februar. 20 Uhr: Unter dem Protektorat der Künstlerhilse. „Im Zeichen der Bibel". Mitwirkcnde: Else und Jngebvrg Roman. Helene LachmanSki-Schanl, Ilse Nathan, Dr. Fritz Salomvnski, Dr. Fritz Lissauer und Artur Silbergleit. 11. Februar, 20 Uhr 15 Min.: Künstlerhilse. Konzert. Susanne LandSberg-Hvllacnder (Gesang). Herrmann Ludwig (Flügel) und Boris Kroyt (Violine). Saal de? Sternschcn Konservatoriums, Bcrnburger Straße 23. 18. Februar, 20 Uhr 80 Min.: Jüdische Studentenseelsorgc. GeinütlicheS Beisammensein der lüdrschen Studierenden. Studentcnrabbiner Dr. - Mar Wiener hält zum 800. Geburtstag von MoscS MaimonidcS eine Ansprache. Plenar» saal, Nosenstraßc 2—4. 18. Februar. 20 Uhr 15 Min.: Sonderveranstaltnng der Künstlerhilse. Meinhart Maur. Werke von H. Heine, E. T. A. Hvfsmann, E. A. Poe. A. Tschechow. Bernard Shaw. OScar Wilde n. a. m. BvrtragSsaal deö Eafü Lävn, Kur» fürstendanmc 15,4. 18. Februar. 20 Uhr: Konzert. Mitwirkende: Charlotte Rosen (Violine). Godfried Zcelander (Ecllo), Lea Koppel (Alt). HanS Baer (Klavier). Erstaufführungen. Im HanS von Hans Baer, Mvtzstraßc 80. 13. Februar: Bereinigung Jüdischer Frauen Groß- Berlins. Margarete Fried: „Jüdische Mütter 1935". Klubheim, Lützowstraßc 49. 14. Februar, 17 Uhr: Fraucn-Bercin der Berliner Logen U. O. B. B. Sitzung. Margarete Fried. „Jüdische Mutter 1935 , Logenhaus, Kleiststraße 10. Das Berliner Lehrhaus Donnerstag Dortragreihe: Anstelle von Ernst Simon, der eine Reise nach Palästina antreten mußte, wird Rabbiner Dr. Max Elk (Stettin) den Vortrag über „Tradition als nationale Geschichte: Zionismus" halten. Dieser am 14. Februar. Singakademie. am FestungSgrabcn 2. stattfindende Vortrag beginnt ausnahmsweise um 21 Uhr. Neue Arbeitsgemeinschaften im Februar: Montag: Prosessvr Martin Ander: Bibcllerngemcinschast. Beginn: 4. Februar in II. HanS Joachim SchvcPS: Der Dichter Franz Kafka. Beginn: 11. Februar in VH. — Dienstag: S. Adler-Rudel: Jüdische Arbeit in Palästina. Beginn: 12. Februar in II. Dr. Arnold Metzger: Religion und Vernunft. Beginn: 12. Februar in IV. Tr. I. Mcitlis — Leo Hirsch: Ostjüdische Literatur. Beginn: 5. Februar in V. Dr. HanS Nathan: Zeitgenössische Musik (Igor Strawinski). Beginn: 5. Februar in III. Dr. Manfred Swarsensky: Gerechtigkeit als religiöse und soziale Idee des Judentmuü. Beginn: 12. Februar in VII. — Mittwoch: JSmar Elbogen: Frühgeschichte des deutschen Judentums. Beginn: 6. Februar in II. G u t t s c l d. H e c z: Juden und Handarbeit. Beginn: 6. Februar in V. Helen Rosenau: Kult und Bau der Synagoge. Beginn: 6. Februar in IV. Margarete M oses: Wie hören wir Musik? Beginn: 13. Februar in V. — Donnerstag: Erich S i in v n : Werkstoff, Werkzeug und Werkgestaltrrng. Beginn: 7. Februar in IV. — B i b e l l e r n g c m e i n s ch a f t. In der Bibellerngemeinschast von Professor Butz e r wird die - AbrahamT - Geschichte behandelt. 1. Abraham und die Könige; 2. Abraham und Hagar; L. Abraham und Sodom. Die Bibel» lerngemeinschaft findet im Gartensaal der Loge. Kleiststraße, statt. DcS großen Andranges wegen können Anmeldungen nur im S e k r et a r i a t. Lützowstraßc 16, angenommen werden, nicht an der Abendkasse. Die AtvntagS-EinsührungSvorlesimgcn von Tr. Bambcrgcr und Dr. Eppstein werden, um Ileberschncidungcn zu vermeiden. am 4.. 11. und 18. Februar au 8 gcsetzt und beginnen am 25. Februar wieder in II. Verlegungen: David Baumgardt: „Hauptcpochen der Philosophie", Wiederbeginn 25». Februar in III. — Alexander Gntt,nann: „Kultur des Talmud". Wiederbeginn 25. Februar in IV. — Hirschberg - P i n t h n s - W c l t s ch: „Jüdische Presse". Wiederbeginn 20. Februar in IV. —: Tie Ar» beitSgemeinschast Evra Berliner „Ausbau der deutschen Wirtschaft" wird unter Leitung von Tr. Ernst Lehmann-Bach fortgesetzt. Wir wciserc nochmals daraus hin. daß die Arbeitsgemeinschaft von Professor EI bogen, um lieberschneidungcn zu vermeiden, auf M i t t w o ch verlegt worden ist. Beginn: 6. Februar in III. „Freuds im V^inter" Eine Fülle von Veranstaltungen hat die Abteilung Winterhilfe der Jüdischen Geineinde Berlin im Laufe des Januar ihren Hilfsbedürftigen geboten (vier Kindernachmittage, vier Bunte Abende,. ein Kinomatince, zwei Synagogenlonzerte). Ter Zweck dieser Veranstaltungen. Anregung und Freude zu bieten, kann als restlos geglückt bezeichnet werden. Darum kann es sich bei einer Besprechung der Abende nicht darum handeln, einzelne Spitzenleistungen herauszustellen, vielmehr ist zu würdigen, daß man es verstanden hat, dem ganz verschiedenartig zusammengesetzten Publikum das zu bieten, was cs zu seiner Anregung und Freude braucht. Die Hauptsache: Immer wurde der richtige Ton getroffen. An jedem Abend wurden die Gäste von M. G n n d e r 8 h e i m, dem Leiter der Winter- Hilfe, der innncr mit ein paar Worten auf die Zeitereignisse einging, begrüßt. Eine der dankbarsten Aufgaben waren die K i n d e r n a ch m i t t a g e. an denen vielen Hunderten von Kindern ein paar Stunden ungetrübten Glücks geboten wurden. Hier ragte Berger -Ballan hervor, nicht nur in seinen künstlerischen Darbietungen, sondern vor allem in seiner ausgezeichneten Art. mit den Kindcrn umzngehen. und sie selbst an seinen Darbietungen zu beteiligen. Besonders festlich war der letzte Zlindernachmittag in den Sälen am Märchen» brunnen durch das tüchtige Mundharnwuika- Orchester des 2. Jüdischen Waisenhauses in Pankow, und ein kleines, von Kindern aufgesührtes Theaterstück. Die an die Kindernachmittage anschließenden Bunten Abende für die Erwachsenen zogen sich durch das reichhaltige Programm bis in die späten Nachtstunden hin. Es gab Tänze von Jrmingard W i l l n e r, der man einmal ein ihren Bewegungen adäquates größeres Podium wünschte. Rezitationen ernster Art von Hildegard C a s p a r y , Ing. R o m a n oder humorvoller von G. G o t t s ch a l t, Ke 1 tncr, zu den Gesängen von Kuttner, K. Schapiro, italienischen Liedern von Sicgbert Steinfeld oder den mimisch unterbauten Duetten von Elsa Glaß-Sant und Alfred Glaß, bei denen die Klavierbegleitung von Dr. W. Aron, Hanna Engel, G. Friedmann und Sabel gleich lobend erwähnt werden soll bis zu den athletischen Vorführungen von Ist Basch, der durch die Proben seiner körperlichen Gcschultheit und Kraft Bewunderung und- Staunen erregte, und schließlich zu der Kunstpfciferin Natalie Li t tau er. Hanni Rosen sang Berliner Chansons, und Heide S a ch 8 trug eigene Dichtungen mit Zurückhaltung vor. Walter Steiner ragte durch seine ausgezeichnete Vvrtragskunft hervor, auch F. Lach» manu-gefiel mit semcm Humor und seiner Wandlungsfähigkeit. Monica Herrnfeld zeigte gesanglich und tänzerisch gute Leistungen. Erwin Suttner hat mit seinem „Schiefmaul" Erfolge. - D u n i o utib Sohn waren ein sympathisches Paar vagabundierender Musiker. Der jiddische Genre war durch Aler. M o d l i und Marion K o e g e l vertreten. Unermüdlich wurden die Abende durch Heinz G a n t h e r konferiert, im Märchenbrunnen mit Arthur Zander in einer witzigen Doppelconfärence geführt. Einheitlicher und ernster in der Programmgestaltung waren die Synagogenkonzerte; in ihnen wirkte weniger die Fülle als das Einzelwerk. Orgelmusik. biblische Rezitationen von L. Peltesohn und E. Roman, Gesang von Fritz Liebeck. Hilda Ruhm und Walter O l t tz k i, Cellospiel von Nicolai Grand an und Fritz Walle nberg, schließlich das vollendete Klavierspiel von Georg Bertram gaben diesen Abenden ihren feierlichen Charakter. In den Ansprachen von M. Gundersheim. Tr. Fritz L a m m und Rabbiner Tr. Alartiu S a l o m o n s k i wurde von den verschiedenstcu Gesichtspunkten aus über die Lebenshaltung des heutigen deutschen Juden gesprochen und die Der. bundeilheit der Geineindcucitglieder betont. Der überaus starke Besuch aller Veranstaltungen hat der Leitung ihren Erfolg belviesen. Dr. Lotte Looee Gedenkfeier für George A. Goldschlag Eine schlichte Feier galt dem Gedenken des zu früh dahingegangenen deutsch - jüdischen Dichters George A. G o l d s ch l a g. Dr. London von der Jüdischen Gemeinde Berlin rief mit warmen Worten zu einer Subskription für eine Drucklegung der Werke und einen Grabstein in Weißensee auf. ,Für den RjF., dem der Dichter angehörte, sprach Dr. W o l l e n b e r g , der im Kriegserlcbnis das bewegende Ereignis im Leben des »Frontsoldaten Goldschlag sieht. Rabbiner Dr. Manfred S w a r s e u s k h deutete den Nlenschen aus dem Werk und sah als Hauptwesenszua den Drang nach Einsamkeit an. die bei der Naivität des Dichters, seinem Glauben an die tausend Wimder dieser Welt zur schöpferischen Stunde wurde. Goldschlag selbst sprach durch eine reiche, schöne Auswahl seiner Dichtimgen (von Erna Feld mit starker Einsühlungskrast vorgetragen) zu uns. dieser zarten, feinen, meist schwermütigen Gebilde, die Gedanken und Gefühl in so edler Eigenart verbinden und selbst den leidenschaftlichen Ausbruch in vollendet meisterhafter Form fassen. Umrahmt wurde die Feier durch Lieder von Gerhard Goldschlag und Edvard Nt v r i tz. von Wilhelm G u t t - m a n n (Bariton) hervorragend dargeboten, von den Komponisten am Flügel begleitet. Ludwig Altmann. Kurze Mitteilungen Zum Leiter der gynäkologischen Poliklinik im Krankenhaus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin ist Dr. Kurt Fleischer gewählt tvordcu. Das Wohlfahrts- und Jugendamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin veranstaltet vom 13. Februar bis Ende Mai einen lvvchentlich am Btittwoch abend stattfindenden Schnlungskursus für unausaebildc-te und ehrenamtliche Heiser in der Jugcndwohlsahrtsarbeit der Gemeinde, der auch ausgebildeten oder ehrenanitlich tätigen Kräften Gelegenheit zur Erweiterung ihrer Kemrtnisse auf dem Gebiet der Jugendwohlfahrt geben soll. Es finden Führungen durch die hauptsächlichsten Zweige der jüdischen WvhlfahrtS- und Jagcndvslegcarbcit statt. Im Rahmen dcS Kurses werden die Grundlagen der jüdischen Svzialarbeit Und ihre Organisation, die Grunvzügc deS JugendrcchtS, die Berussprvbleme. die Fragen der Jugendbewegung, Jugendpsychologie nnd Sozialvädagogik. die Gesundheitsfürsorge und die soziale Berwaltungskunde erörtert werden. Die Teilnahme ist unentgeltlich. Meldungen, besonders von solchen, die sich der jüdischen Jugendpflege- und Wohlfahrtsarbeit ehrenamtlich zur Dersügung stellcu wollen, werden bis zum 5. Februar 1935 schriftlich «rn das Jugendpflegedezernat der Gemeinde, Berlin 6 2, Rosenstraße 2—4, erbeten. Die Selbsthilsegruppe jüdischer KSrperbchrtzdnKr in Deutschland, Ortsgruppe Berlin. Kvftenstne Beratuirg MvntagS von 11 bis 13 Uhr oder nach telephonischer Vereinbarung (6 9 Tiergarten 1305,) bei HanS I. Scymann, Berlin NW 87, Tile-Wardem berg-Straße 10, parterre. Das Erholungsheim Lehnitz bei Berlin ist auch im 2üinter ein idealer Aufenthalt. TaS behaglich eingerichtete Landhaus hat Zentralheizung und Bäder und bietet den Erholungsuchenden: Eine rituelle, sorgsam geführte Küche; Alöglichkeiten zu Liegekuren auf einer geschützten Terrasse: Wintersport: Rodel, Eislauf, Ski und ärztliche Beratung zwei- bis dreimal wöchentlich. ( Pauschalkurcn. Wochenendaufcnthalt.) Im April eröffnet der Jüdische Frauenbund, angeregt durch die ilberaus günstigen Resultate de? ersten Lehrganges, seinen zweiten hauswirtschaftlichen Schulculgskursus rm Erholungsheim Lehnitz. Auskunft erteilt das Erholungsheim Lehnitz bei Oranienburg. Diktoriastraße 19—21. Telephon: Oranienburg 2043. oder Verband Berlin des Jüdischen Frauenbundes. Berlin- Grunewald, Künigsallce 11a, Dienstags 16 bis 1*, Freitags 11 Uhr 30 Min. bis 1 Uhr. Telephon: Hochmeister 3716. Die Gemeinnützige WohnungSberatungsstrllt Derüit, Oranienburger Straße 2», sucht und bietet — unentgeltlich — leere und möblierte Wohnungen und Zimmer vom Hauswirt, ln Untermiete oder in Wohngemeinschaft. DA\S> GA LP 1 j Ul lii A\ K5 UD \3Ü 11 OB OS Ejindagcn («»r-n/rjf!* PlattfuSoinlagonn. i . j•Maß u.Gipsabdruck * » wufcJw' GummlstrUmpfe Orthopttdlo, eigene Werkstatt.!{ \ tiefer, s.tmtl. Krankcnk. u.Bchhrd. j!' j BERLIN N. 24, Frtcdrlchslr. 118. ■ijy (a. Oranicnb, Tor), D1 Nord. 1442. I J&ekleidttRf? y£r J;a 0)ar Berlin IV 62 KurfUrttenstr. 123 B4 Bavaria2187!@äQfiihSSa ith Magnus, Kalcnsee, Joachim-Fried rldi-Str. 49 pr. 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