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Central-Verein-Zeitung · 1935-01-17 · 3 (17.1.1935) · page 9

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
3 (17.1.1935)
Date
1935-01-17
Page
– (sequence 9)
Language
German
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-0 u ^e-.S 2. Dc&Sotf 17.1«NULMZZ ©SAf} ß/Ü'l L>!MWN^kA? Am 11. Januar starb der bekannte Berliner Sammler und Kunstfreund «all: Kirschsten». Am Montag hat man ihn zur letzten Ruhe qebcitet. den Fünfundsechzigjährigen. dessen Körper vielleicht schon der Ruhe bedurfte, dessen Geist aber mit der Weisheit des Alters die Schwungkraft und Begeister:ingssähigkeit eines Jünglings vereinigte, noch lange nicht an Ruhe dachte und bis zuletzt von hundert Plänen und Zukunftsideen erfüllt war. Rur diese ihm eigene rastlose Jntcusität de? Geistes ermöglichte es ihm. sein vielseitiges Leben zu leben, neben seiner ausgedehnten kaufmännischen Tätigkeit, die schon allein einen ganzen Mann erforderte, den selbstgesteckten weiten Kreis von Aufgaben charitativer und organisatorischer Art auszusüllen und darüber hinaus seinem eigentlichen Lebenszweck, seinem künstlerischen und sammlerischcn Interesse mit Treue und Eifer zu dienen. Zn zweierlei sichtbarer Gestalt wird auch in ferner Zukunft die fruchtbare Wirksamkeit des Sammlers Kirschstein erhalten bleiben: einmal in seinem Buch über „Jüdische Graphiker 1650 bis 't850*, an dem sobald niemand wird vorübergehen können, der sich mit der Kunst unseres Volkes beschäftigt; und sodann in jenem Raum des Museums in Ohio, der seine Sammlung jüdischer Kunstwerke und Ritualien beherbergt, und bewahren wird. Seine erste Sammlung, nur; man hinzufügen; denn wie jeder echte Sammler, fing Kirschstcin. kaum daß feine Schätze den Ozean durchquert hatten, unverdrossen von vorne an. Und seine zweite Sammlung, die er bis zu feinem Tode nach Kräften zu ergänzen bemüht war. gibt der ersten an Schönheit und Reichhaltigkeit nichts nach. Als Kirschstcin gegen Ende des vorigen Jahr-' Hunderts auf dem Gebiete der „jüdischen Kunst" Umschau zu halten begann, gab es diesen Begriff noch gar nicht. Die jüdischen Antiquitätenhändler sahen ihn verständnislos au. tuen:: er nach alten Chanukkaleuchtcru oder dergleichen fragte. Daß heute in aller Welt jüdische Museen und private Judaica-Sammlungei: existieren, daß innerhalb, weniger Jahrzehnte eine ausgedehnte Literatur entstanden ist. die sich mit jüdischer Kunst vergangener Zeiten beschäftigt, ist in erster Linie der Pionierarbeit Kirschsteins und einiger anderer Forscher seiner Generation zu verdanken. Einseitigkeit lag dem Sammler Kirschstein fern. Die Devise .Ms hierher und nicht weiter!", in Sammlerkreisen oft sehr beliebt, hatte für ihn keine Geltung. Sein Jntcrcsscugebict reichte vom Kultgerät bis zur Graphik, vom jüdischen Buch vis zur jüdischen Architektur (der Jnnenraum einer alten märkischen Synagoge im Berliner Jüdischen Museum ist eine Stiftung Kirschsteins). Er sammelte eigentlich alles, was Kunst und Kultur des Judentums betraf oder nur von ferne berührte, er sammelte Dokumente jeder Art für alles Große und Schöne, was Juden je gewirkt und geschaffen, er hätte selbst Standbilder berühmter Juden gesammelt, und da das nicht an- - ging, sammelte er wenigstens ihre Reproduktionen. Mit besonderer Liebe betreute er seine Heine-Vibliothek, in der Erstausgaben und Handschriften. Briese und Widmuugsercmplare, Bilder und Medaillen in reicher Fülle - vereinigt fiiid. (Möge es gelingen, wenigstens diesen Teil seiner Sammlung, der in -solcher Bollständigkeit kaum mehr zusammcnzubringcn sein dürste, an öffentlicher Stelle geschlossen zu erhalten!) Salli Kirschstoin „saß" nicht auf feinen Schätzen und hütete sic vor fremden Blicken, ganz tm Gegenteil, sie schienen ihm inir Mittel zum Ztveck des Lehrend, Fördern und Helsens. Freigebig und uneigennützig schöpfte er aus der Fülle seiner Erfahrung und seines Besitzes, unterstützte er mit Rat und Tat. was ihm der Unterstützung wert schien. „Nichts zu danken", meinte er, „dazu sind die Sachen ja da, daß sie Nutzen bringen!" Unvergeßlich, wie der alte Mann mit zärtlichen Fingern eine Mcgilla entrollte, wie er einen Kupferstich prüfend, besorgt und liebevoll zugleich, betrachtete, wie er seinem kranken Körper zum Trotz mit schweren Kästen und Mappen hantierte, ja auf den Hängeboden kletterte, wenn es galt, gerade das eine Stück hcrbeizuschaffen, das er brauchte, um eine These zu beweisen — oder um das ihn ein anderer gebeten hatte, mochte der noch so gern von seiner Bitte zurücktreten, wenn er die Folgen sah. Und wie konnte Kirschstein erzählen! Tausend Erinnerungen und Anekdoten verknüpften ihn mit den einzelnen Stücken seiner Sammlung. Welche Ehrfurcht in seiner Stimme, wenn er Namen wie Moses Mendelssohn oder Leopold Zunz aussprach! Es konnte hier nur von dem Sammler Kirsch¬ Blick in die Sammlung Kirschstein, früher Nikolassee, jetzt Museum Ohio stein die Rede sein. Seine Verdienste als frommer .Jude, als Wohltäter, als Familienvater stehen auf einem andern Blatt. Liebe zur Kunst, Liebe zum Judentum und tiefe menschliche Güte, dieser schöne, volle Dreiklang war der Grundakkord seines Wesens. Leb' wohl, lieber alter Salli Kirschstein, und verzeih im Tode dem Jüngerer diese vertrauliche Anrede! Wer dich gekannt hat wird dich niemals vergcsten Alfred Loewenberg. fl SEN MW „Statt dessen hast Du gelernt. Tag und Nacht Geschäft! zu machen (ich habe Dich zum Geschäftlmacheu nicht erzogen),, und ich fürchte, daß Dich Gott, gelobt sei Er, nicht strafen möge wegen Vernachlässigtrug des Thorastudiums. Deshalb, mein lieber Sohn, schreib ich Dir,. . ." Das Datum des Briefes, dem diese Sätze entnommen sind, lautet: Prag, 22. November 1619, der Brief ist wiedergegeben in dem neuen Werl „Juden und Judentum in deutschen Briefen aus drei Jahrhunderten" (herausgegeben von Franz Kobler im Saturn-Verlag. Wien). Der Verfasser des Brieses ist ein Jude namens Ehanoch H a m rn c r s ch l a g in Prag. Am Ende des gleichen Bandes finden wir folgende Sätze: „Hätte ich aber die Neigung, auf politisches Gebiet mich zu begeben, so wissen Sie. verehrte gnädige Frau, daß alle äußeren Umstände dies , verhindern würden. Wenn auch ich und meine Vorfahren nach besten Kräften unserem Lande gedient haben, so bin ich, wie Ihnen bekannt sein dürfte, als Jude Bürger zweiter Klasse . . . Durch einen Glaubenswechsel hätte ich mich den Benachteiligungen entziehen können, doch hätte ich hierdurch nach meiner Uebcrzeugung dem von den herrschenden Klassen begangenen Rechtsbruch Vorschub geleistet." Das-Datum des Briefes, dem diese Sätze entnommen sind, lautet: Berlin, 12. Dezember 1917. Adressat ist: Frau General von Hindcnburg. Der Absender Walther fSÜM §ÄMÄ Zu NaUhcr SenmamiS 20. Todestag Walther Heymann wäre jetzt längst über fünfzig, vielleicht ein gefeierter, vielleicht ein der breiteren Masse gänzlich unbekannter, nur einigen Kennern.und Liebhabern geläufiger Name. Wenn man seine Gedichte liest, findet man mancherlei darin, was auf Heymanns nicht nur lyrisches Talem schließen läßt; er wäre vielleicht ein großer Roinancier geworden. auch der Epiker seiner Heimat, wie er ihr Lyriker war und bleibt. der Epiker, den Ostpreußen immer noch nicht hat. Walther Heumann wäre... aber Walther Heymann ist vor zwanzig Jahren gefallen, am 19. Januar 1915, bei Soissons. Seine Biographie ist sonst ohne besondere Sensatwnen. Geboren ist Heymann am 19. Mai 1882 in Königsberg, 1908 erschien sein erster Gedichtband „Der Springbrunnen", 1909 „NehrungSbilder", mit denen er Aufsehen erregt hat, dann in iast stetiger Folge weitere Bändchen, im Krieg noch ein Nachlaß-Band und 1915 die Feldpostbviefp. Die NacytricgSliteratur mit ihren gewaltigen Papiermengeu hat diese Bücher für eine Weile zngedecit. aber die Echtheit und Ursprünglichkcit von Heymanns Gedichten schasst sich mittlerweile wieder wie von selbst ihren Platz. Die Echtheit der Empfindung und die Nrsprünglirhkeit. die kühle, klare, reine Eigenständigkcit bezeichnen Heymann nicht nur als Dichter. Sr knapp seine Biographie ist, so beispielmäßig bleibt sie doch auch für eine ganze Gattung deutschjüdischer geistiger Menschen: Es ist nicht der einzme Walther Heymann, der so gelebt hat, für seine Heimat und aus ihr heraus in ein Höheres, Gelstvgell, in die Kunst hinaufwuchs. aber ohne Pathos, oh ie großes Aufheben, mit der stillen SeLbstver» ständlichkeit. die allem Schöpferischen eigen ist. ~ unb der dann, alö der Krieg alles Schöpferische unterbrach, mit der gleichen Selbstverstärrdlichkelt im! Feld ging und seine Schuldigkeit tat. ES ist Unzähligen so ergangen; das Besondere an Walthor Hehmann ist. daß er daS Gleiche nicht nur tat und litt* sondern daß ihm auch noch gegeben war, es zu sagen. „Wer fällt, ist ein Opfer für alle", schrieb er — und fiel. Der junge Dichter war durchaus kein Genie, er hatte nichts Weltbewegendes. Er hatte „nichts werter" geben können, als zum Greifen plastische, formschöne Vers-Bildcr seiner ostpreußischen Heimat, von Hass und Nehrung. Wasser und Düne. Meer und Himmel, Saud und Dünengras. Daß' vor ihm niemand dergleichen in Worten so echt und recht, so klar und fein, so zum Wiedererkennen deutlich aquarelliert hat — denn diese kleinen, hellen, zarten Gebilde sind ja Wort-Aquarelle —. das ist gewiß unbegreiflich. Hatte denn niemand zuvor Augen für dieses Stück Deutschland? Mußte erst Walther Heyrnann kommen, um diese preußische Erde und den unendlichen Himmel darüber in Worte zu fassen? Mit welcher Natürlichkeit und Demut aber muß er es doch getan haben, daß ihm bis heute weder ein ebenbürtiger Nachfahr erwachsen, noch auch die Legitimität seiner Leistung abgesprochen worden ist. Denn selbst Nadler erkennt ihn noch als den Gestalter seiner heimatlichen Landschaft an, und Götz Otto Stvffregen widmet ihm im Gcdonkbuch für die,^»vergessenen' einen ergriffenen Nachruf: „Er war Jude, aber er war auch Ostprcuße, und er war vor allem anderen jetzt Deutscher." - — eb. MWiWN M rWLs KM Zn dein schönen Artikel „Römischer Bilderbogen" von Professor Engen Wölbe in Nr. 1 der „C.-B.-Zeitung" vorn 4. Januar wird mit Recht der Liefen Erinnerungen gedacht, welche sich au den Titusbogen knüpfen. Weniger bekannt ist. daß unter den Arkaden des PorticuS der Octavia Vefpasian und Titus den Triumphzug über daS gefallene Jerusalem einlciteten. und daß dieser noch jetzt zum guten Teil erhaltene Portieus hu Mittelalter einen der Haupteingänge deö rümischen Ghettos bildete. ES ist heute Mode, den früher wohl zu unrecht zu stark verdüsterten Be. griff deS Ghetto zu idealisieren, wo die Juden vielleicht „glücklicher" gewesen seien als heute. Wer noch am Anfang dieses Jahrhunderts an einem schönen italienischen Sonnentage die verkünrinerteu Ueberblcibsel jener Ghetto-Bcvölkerung vor den noch erhaltenen Gebäuden -des Ghetto gesehen hat — dessen Pforten ja erst im vorigen Jahrhundert geöffnet wurden —. wird die jämmerlichen, körperlich zurückgebliebenen Kinder, mit ihren Ausschlägen und ihren triefenden, lichtscheuen Augen nicht vergessen, auch nicht den KümmcrwirchS der Erwachsenen, unter denen als einzige kräftige Figur der jübifelje Fleischer herausragte. Wer sich darüber klar ist. daß seelisches Sklaventum auch noch eine Folge langer Verkümmerung des Körpers sein kann, wird an seiner nachdenklichen Betrachtung des GhettobegriffcS festhalten. Daß die Juden nebenbei auch schon im alten Rom, wo sie den ärmsten Stadtteil Trastevere bewohnten, mit Schweselfäden hausierten und ihre Waren in den Straßen auslegien — später wahrsagten sie, machten Zaubertränke und trieben andere ähnliche Künste, etwa nach Art der Zigeuner —, erweckt gleichfalls gemischte Erinnerungen; und wenn später die armen Juden in.fllwn mit minderwertigen Gegenständen handelten, so lockten sie Käufer und Verkäufer aus die Straße mit dem Nus „Heb", der Abkürzung von Hebreo. (Es erscheint vielleicht nicht ganz ausgeschlossen, daß i>a8 „Hcp. Hcp". dessen beide bisherige Dcutnngen nicht recht befriedigen wollen, irgendwie noch mit diesen: „Heb" zusammenhängt; wenngleich Hebräer heute italieliisch „Ebreo" heißt.) Dr. Paul Cohn (Guben). Nachdem das erste Jahrctzprogramm der Jüdi» scheu Buch »Bereinigung durch die Herausgabe von Slnnarya Levins „Kindheit im E^il" seinen Abschluß gesunden hat. wird daS erste Buch de» Jahres 1955 Anfang März den Mitgliedern der JBB übermittelt werden Prosessor Dr. Jsmar E l b o g e n hat soeben das Manuskript seines mit Spannung erwarteten Buches „Die Geschichte der Juden in Deutschland" beendet, so daß schon jetzt mit der Drucklegung feiner Arbeit begonnen wird. DaS Buch umfaßt, unter Berück- '^"gung de? gesamten wissenschaftlichen Materials, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Juden [W>H| aus deutschem Boden vorn Jahre 806 bis zur Gegenwart. Neuhinzutretende Mitglieder der Jüdischen Buch.Deretnigung können als erstes Buch entweder Sbmarya Levin: ..Kindheit im Eril" oder JZmar Elbogen! „Die Geschichte der Juden in Deutschland" beziehen. Rath enau. Aus den wenigen zitierten Worten dieser Briese erkennt man beide Epochen und was dazwischen liegt, erkennt man den Stand des Judentums vor der Emanzipation und vor den: neuesten Umbruch: das Briesbuch beginnt mit der Glücke! von Hameln und schließt mit dem Tode . Walther Rathenaus. Was dazwischen liegt, sind — in diesem Buch — Wetterzcichcn des Kommenden, leidenschastliche Bekenntnisse zum Deutschtum und zum Judentum, tragische Ausflüchte, Freundschaften, Leistungen, Enttäuschungen. Wie zu einer großartigen posthumen Ncveille stehen auch die großen Deutschen aus ihren Gräbern wieder auf und zeu« gen für das Judentum, dem sie verpflichtet, für die Juden, denen sie verbunden waren. L e s s i n g, Wieland, Kant stehen für Aloses Mendelssohn ein und Herder und Lichtenberg mit ihnen. Was Markus Herz. Bendavid und Moimon für die Kontische Philosophie getan haben, spiegeln Kants und ihre Briefe. David Friedländers Emanzipationssucht wird mit dem „Sendschreiben" heraufbeschworen und in Privatbriefcn verteidigt, um so erschütternder ist manches Dokuuumt für Juden und Jüdisches: von beiden Humboldts, von Z e l t e r an G o e t h c. In den Briefen der Frauen aus der zweiten Mendelssohn-Ecneration. werden die letzten Bedenken vor der Taufe geäußert, und an diesem Scheideweg stehen Namen nne G e n tz. S ch l e i e r m a ch e r, mit einem Zwischensatz taucht Heinrich von Kleist auf Tie ersten enthusiastischen Freundschastsbriefe der Romantik werden von Jean Paul und seinem jüdischen Freund E m a n u e l Osmund gewechselt, und Chamisso und Hitzig verbindet später nicht mindere Freundschaft. Dorotheas Liebe zu Friedrich Schlegel, Schleiermach e r S Verhältnis zu Henriette Herz, Bettina Brentanos Begegnungen mit Veilchen und Ephraim erstehen wieder, dann folgen Briefe des Fürsten von L i g n e an Sara von Grotthus, Theodor Körners an Henriette von Pcreira, Briefe von und an und über Rahcl, die Petition österreichischer Jndengemeinden an Kaiser Franz I., Korcffs Glück und Sturz iu Briefen, der Judensturm von 1819. die Geburt der „Wissenschaft des Judentums", Heinrich Heines und Gabriel Ricßers Entwicklung, die Kämpfe un: Reform und Orthodor.ie, Beethoven und Ignaz Moscheles. Goethe und Mendelssohn- Bartholdy, Verthold Auerbach, Moses Heß, Lassalle, die Brüder Bernays. Marx, Hebbel. Kürnberger. Gottfried Keller. Ottn Ludwig, MacieEbner von Eschenbach. S t o r n:, Fontane, in ihren Briefen an und tlber jüdische Freunde und Helfer, Riclprrd Wagner an seinen „hochgeehrten Gönner" Meycrbeer. an Hermann Levi und Angelo Neun:a,m („Der gegenwärkigen (1881) „antisemitischen" Bewegung stehe ich vollständig fern"). Nietzsche. Joachim. Mahler, Brahm», Sonnenthal. Licbcrmann. Kainz. Dehmel. Theodor Hcrzl, Georg BrandeS. Landauer. Ratheuau. und, alS Epilog, ein Brief von Buber. In den Briefen also spiegelt sich, teils in Aeußerungen der aufgezählten BcrÜhn:theiten zur Juden- - frage, teils, besonders bei den vielen Nichtjuden darunter, über und an Juden das deutsch.jüdische Schicksal in seinen Höhen und Tiefen während Alle Ihre Bücher voo der am Zoo Fritz Riag Ch&rJoÜenburg, Joadilmsfhaler Sfr. 43*44 Mitglied der JüdUcheti Gemeind« Tel*f«a BWd*45<* Zwe»hm« Mck ali» Su4n.Il«.

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