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Central-Verein-Zeitung · 1935-01-04 · 1 (4.1.1935) · page 14

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
1 (4.1.1935)
Date
1935-01-04
Page
– (sequence 14)
Language
German
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ZvUschuppcm intb Lagerplätze/- ’bicfid)• nachei.ncnr-7 spricht der Zollverwaltung als gänzlich . ungenügend erwiesen. Lausig kvnnten"Dampser in dem einen -Hasen wegen zu großen- Andrangs nicht loschen, wurden daraufhin nach dein andern um» dirigiert, um dort ebenfalls zur Entlöschung „anstellen" zu müssen. Erweiterungsbauten sind im - Gange, doch reichen sie kaum aus. Ter wirischaftliche Aufschwung des Landes wirkt naturgemäß stark anreizeud ans die Nachbarländer, in denen sich teilwei'se"die Wirlschästslrise noch t>erstärkt. So öcschioert sich die syrische Presse darüber, daß. in steigendem Umfange Kleingewerbetreibende von dort nach Palästina answandern: auch mehrere syrische Fabrikbesitzer sollen die.Absicht haben, nach Palästina einzuwandern. ^entcr sollen nach den Behauptungen der syrischen Zeitungen.— die aller- . dings noch sehr der Nachprüfung bedürfen — seit Anfang 10:!3 25000 Menschen ans Syrien ohne Pas; nach) Palästina eingewandcrt sein. * Die Ernten in Getreide und Hülsenfrnchten sind im -Jahre 10.14 ausgezeichnet ausgefallen, iedoch - stoßt die Einbringung nach dem letzten Monatsbericht des Landwirtschaftsamtes auf Schwierigkeiten infolge des Arbeitermangels, besonders ui den Bezirken Jaffa und Ramlo, aber auch in den südlichen Bezirken. Tie englische Politik der Einwandernngsbcschränkung erweist sich also als ein Hemnis für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Die rege Bautätigkeit in Palästina hat dazu geführt, daß die „Nescher'-Zementwerke bei Haifa ihren Erweiterungsbau beschleunigt fertigstellen, um alsdann wieder in'der Lage zu fein, den gesamten Zementbedarf des Landes zu decken. Auch der Betrieb der Palcstine Silicate Comp, in Tel-?-.-awiw - erfährt. durch, delwbei -ihrer-Gründung-.nichts vorhergesehencn Ilmfang dcS für die Zernen'tsäbrik benötigten Bedarfs an' kieselsaurem Kalk eine einschneidende ' Acndcrnng." Die zur ' Verfügung stehenden Reserven sind jetzt, schon zwölf Jahre nach der Gründung der Fabrik, erschöpft. Deshalb ' wird der Betrieb nach Jaffa verlegt, wo außerhalb der Stadt eine neue Fabrik mit 10 000 Pfund Kapital errichtet wird. Die „alte" Fabrik ist selbst zu einem Sinnbild der raschen Entwicklung Z der' Bautätigkeit in'.Telawiw geworden: Als sie ' vor zwölf Jahren gerundet wurde, lag 'sie außer-' halb der Stadt, jetzt aber nahezu im Mittelpunkt! Die Palestine Potash Comp, hat am Südende des Toten Meeres mit den Vorbereitungen einer zweiten großen Kali- und Bromgewinnnngsanlage begonnen. Die Fabrik, soll besonders.' die Mittel- und Fernöstlichen Märkte beliefern bis nach China und Japan. Sie wird hierfür besonders durch die Pläne der Mandatsrkgierung.begünstigt werden, die einen Straßenbau vvrschcn, von Gasa, am Südende des Toten Meeres vorbei, nach Akaba, also der Stadt am nordöstlichen Zipfel des Toten Meeres. Dadurch würden die hohen Gebühren des Snezkanals vermieden werden. R. * . In Jerusalem wurde unter Mitwirkung der vor kurzem von deutschen Beteiligten gegründeten BankfrrmaJacobJaphetu. Co. L t d., die M o t o r T r a d i n g C o. L t d. mit einem Kapital von 50 000 pal. Pfund gegründet. Zweck des . Unternehmens ist die A u s f u h r d e u t s ch e r h o chwertiger Fertigfabrrka te nach Palast i na. Ein größerer Zlbschluß ist bereits getätigt worden. Dabei soll es sich um die Abnahme einer größeren Zahl Lastkraftwagen handeln. Die Ber- Handlungen wurden, soviel wir wissen, von einem /...maßgebenden Herrn -.der Banksirma- Faphel u. - der sich zurzeit in Deutschland aufhält, geführt. * . ' M EiWMdlMig LüiiWrr ' . lieber die Einwanderung nach Palästina liegen jetzt für die ersten neun Monate des vergangenen Jahres die Zahlen vor. Die Gcsamteinwandernng betrug, wie die NdZ-KorresPvudcnz meldet, M28'450'Personen, von 'denen 27 263 Juden .Wärest./ Die Zahl der aus Deutschland eingewanderten Juden betrug in diesen nenn Monaten 4035. Im Jahre 1933 sind insgesamt 5392 deutsche Juden -nach Palästina eingowandert, so daß die Gesamtzahl der Juden, die bisher seit der Machtergreifung durch den Nationalsozialismus Deutschland mit dem Ziel Palästina erlassen haben, etwas über 10 000 beträgt. Die Einwanderung deutscher Juden nach Palästina ist in den letzten Monaten zurückgegangen. Während sie noch im Juli 729 betrug, werden für August nur noch 513 und für September 461 Einwanderungen gemeldet. KmdMrk im Zubrntum EnlwMimg und AMieg Aus Anlaß des kürzlich gefeierten 40jährigen Bestehens des Vereins - selbständiger Handwerker jüdischen Glaubens e. D., Berlin, ist eine Broschüre „Handwerk im Judentum"' (Biko- Verlag. Berlin), erschienen.: Sie führt den Untertitel „Ein jüdischer Handwerker kämpft für den Aufstieg seines Standes"', ist herausgegeben vom Zentralverband jüdischer Handwerker Deutsch- ,. lands, bearbeitet -von Dr.st Herbert ..K a h u. und bildet eine stattliche Sammlüng bemerkenswerter Stellen aus Reden und Schriften,.--die Louis - Wolfs in den Jahrew 1909 bis 1034 der Seffent- ' lichkeit übermittelt hat.. Der weite Rahmen dieser - an geschichtliche Vorgänge anknüpfcnden. dennoch sehr-aktuellen Zusammenstellung -wirb-nach-der inhaltlichen Seite allein schon aus den Titeln des ersten und letzten Abschnittes ersichtlich: „Vom Werden des jüdischen Handwerkerstandes''und - "„Tie' Kultirraufgabe' des -jüdischen Handwerkers". '"Durch" die vielem'nach bestimmten sachlichen Ge- ' sichtspunktcn geordneten Zitate zieht sich gleichsam wie ein roter Faden das zielbewusste Streben nach Anerkennung des Wertes handwerklicher Arbeit . überhaupt, wie namentlich der'Leistungsfähigkeit bes jüdischen Handwerkers. Die standespolitischeu Fragen des Zusammenschlnsscs und der Organisation und das Nachwuchsprvblem, dessen Bedeutung für die Bcrilfsschichtung der deutschen Juden schon seit vielen Jahren gerade in den Kreisen des jüdischen handwerklichen Mittelstandes erkannt und erörtert wurde, spielen eine erhebliche Rolle. Der Inhalt des fast l00 Seiten starken Buches, in dem auch des Gründers und'-langjährigen Leitcrs des Jubelvereins, Simon Joseph. gedacht wird, bildet.'wie Wilhelm Marc.us..im Geleitwort bemerkt, „den Abschluß einer großen Epoche". E.G.L. Der unentgeltliche Arbeitsnachweis der weibliche» Fürsorge E. B., Frankfurt a. M., fragt: „Wer gibt Schneiderin, 28 Jahre alt, die durch einen Unglücksfall beide Beine verloren hat. Beschäftigung? In Frage kommt größerer Betrieb, Fabrik oder Aenderungsatelier. Angebote an Arbeitsnachweis der Weiblichen. Fürsorge, Frankfurt a. M., Hans-Hand« werk-Straße 3 (Tel.: 25 462)." a. «ü 'JJIi u I Ptl M Xi ’Glehvitz Edelspirituosen Weinsrosshandiuns Verlangen Sie meine Preislisten Georg RÄÄrmsM Glclsvltz Dompfdesfiliation . und WeingrosshemdlUng Spitzei^papisre ■ und Srepgsjiere Seit 1877 BrOSfiäU 3 . 6eit 1877 Lieferung nur an Grossisten Goldu. Sülierweilpopps für Schaufensferdekoration Pspien^eronfabrlk Weil Bruchsal (Baden). 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