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Central-Verein-Zeitung · 1934-12-28 · 52 (28.12.1934) · page 10

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
52 (28.12.1934)
Date
1934-12-28
Page
– (sequence 10)
Language
German
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»(j&isiJl üniiiw In den ..Stimmen der Zeit"' (FreiLmg) vom Dezember nimmt Hugo Rahner S. I. unter dem Titel „Juda und Rom. Ein Schlagwort und seine geschichtliche Begründung", Stellung zu den Vorwürfen, die der katholischen Kirche gemacht werden. Er beschäftigt fid) besonders mit dem »Handbuch der Judcnfrage" Non Theodor Fritsch, zieht aber, auch andere Literatur heran. Rach einer Darstellung der Non Heinrich Wolf im „Handbuch" und an anderen Orten vertretenen Auffassung non der „Berjudung" der römischen Papstltrche. die sagt, dost Rom und Juda „die Erz-' und Todfeinde unsere? Volkes" bleiben, geht Rahner zur Kritik, über. Was dort gesagt wird, ist — nach Rahner — „ein geradezu ergötzlicher ^hnochronismus: diese sich bis ins Mark alS .völkisch^ gebärdende Wissenschaft ist in allen ihren Teilen nichts anderes als ein genuiner Rachfahr der liberalen Wissenschaft des grauesten 19. Jahr- Hunderts. Was die ernste Forschung seit Jahren abgetan hat — hier kehrt alles fröhlich wieder." Die Thesen von der arischen Kultur der Griechen und Römer sind „lauter leere Behauptungen". Die religiouSgeschichtlichen Meinungen sind noch .choltloser". ^Mair will die Kirche „aus dem Sumpfboden der Orientalisierung" gewachsen sein lassen und beweisen, „daß die römische Papstlirche die Erbin des rassczersetzenden theokrotischen Imperialismus in seiner spezifisch indischen Umdeulung sei". Das weift Rahner scharf zurück: „WaS man im ganzen völkischen Schrifttum aber vergebens sucht, ist eine klare Herausstellung der fundamentalen lluterschiedc. die von allem Anfang an (wie aus einem Studium der urchrisE liehen Quellen zu ersehen wäre) zwischen der jüdischen und der katholischen „WeltstaatSidee" bestanden. Statt dessen wird in unsäglich dürftiger Vermischung beides zusammengcworfen: wo immer and) nur die Idee einer Völker umspannenden Gemeinschaft auftritt. ist „Juda" im Spiel." Die Kirche will nur „die schlichte Botschaft Jesu vom Reich Gottes" künden, so „war ihre Stellung zum völkisch Besonderen niemals römifchstlidische Vermischung und Gleichmacherei aller Menschen, sondern immer das Wesen um übervölkischc, jenseitige Sendung". lieber die Stellung der Kirche zum Judentum sagt Rahner: „Sic (die Kirche) ist der Leib und damit die Künderin dessen, der „dem Fleisch nach von den Vätern stammt, und der da ist über alles Gut hochgelobt". (Römer 9. 5.) Deswegen ist die Kirche dem Judentum gegenüber bejahend und verneinend . . . Die -daltung der offiziellen Kirche mrd ihres geschriebenen Rechtes war immer religiös bestimmt . . . Die Stellung Noms zu Juda wird nur der verstehen, und nur der wird in allen geschichtlichen Wandlungen das übergeschichtlich Bleibende seststellen tonnen. der sich um daß Verständnis der alles durchdringenden (acholischen Reich-Gottes-Jdee bemüht." auS hnr Tendenz, .chic heutige römische ^tr_v .y: tv.t<~r.\ man die Wasser aller u.-tr-..-eschen 2> Helle. die heute mit Recht und 11«- ro.t!•*. :;ivi' l’5*;;- hochgehen, auf die Mühle litcö:,y.'iai?, 'N ullungen — oittb sucht daS b rer . 0\wuchte" ZU beweisen." «j.j.r Q'hius; ,'U.t y-ago Rahn S.J. seine Stellung noch einmal zusammen: „Wenn man die Sichtbarkeit des katholischen GottcSreichS in Dogma. Recht und weltweiter Ausdehnung „Derjudimg" nennt, wemr man die ehrfürchtige und kompromißlose Treue, mit der die Kirche die ganze Offenbarung Gottes', auch die veS Alten Testaments, hütet. „Berjudung" nennt — nun, dann wird die römische Kirche immer „verjudet" bleiben: denn sie ist und bleibt bis ans Ende der Zeit die geschichtliche Erscheinung dessen, der „dem Fleische nach aus dem Geschlechte Davids, dem Heiligen Geist nach aber Gottes Sohn ist" (3ii3mcr 1, 3—4). Gegen diese in der Menschengeschichte echt und lebendig gewachsene Gotteswirklichkeit wird aber auch keine Macht etwas ausrichten können, die mit Schlagworten kämpft." Des L:NA Aouemmk In einem Beitrag: „Frauenbewegung in aller Welt" („Neues Volk". 2. Iahrg-, Nr. 12. Blätter des Nassenpolitischen Amtes der NSDAP) wird die Organisation des Deutschen FrauenwerkeZ erläutert, dessen AusgabenkreiS auch für dte jüdische Frauenbewegung wissenswert sein dürfte. In großen ArbeitSabteilungen — so heißt es s&a. in der Veröffentlichung. — sind die einzelnen Ausgaben im Deutschen Frauenwcrk.gegliedert. Hier steht neben den Abteilungen Volkswirtschaft. Hauswirtschaft. VolkSgesundheitSdienst, Soziale HilfSarbeit. Kultur und Erziehung. Auslandsfragen. Kirchlicher Frauendienst u. a. als wich-- tigstes Arbeitsgebiet die Mütterschulungl Die Mütterschulimg ist eine Frage von größter Bedeutung für das Volk. denn gerade in ihren tiafsten Kräften — in ihrem Mnttertum — wird die Frau am stärksten empfinden, daß „Volk" — sic selber ist! Ilm aber nun das neue gesunde Geschlecht zu formen, brauchen wir Menschen, die zu der Ursprünglichleit ihres Wesens und zu dem Empfinden ihres Herzens, die besonnene Weite ihres Blickes fügen. Wir brauchen Menschen, die um die Gefahren ihres Volkes wissen. m hie EMWeseie Die von Max Werihei.mer geschaffene Psychologie der G e st a l t t h e o r i e hat bekanntlich in der modernen psychologischen Wissenschaft eine außerordentliche Geltung erlangt. Deshalb ist cs bemerkenswert, daß Erich Jaensch in einem umfangreichen Referate „Eindrücke von den letzten Kongressen der Deutsckjen Gesellschaft für Psychologie. alS Beispiel für die Wandlung in einem wissenschaftlichen Fache" („Volk im Werden". 2. Iahrg.. 7. Heft) nachstehenden scharfen Angriff gegen die Gestalttheorie richtet: „Hier setzte ci-n Surrogat echter wissenschaftlicher Forschungstätigkeit ein, das in der bourgeoismäßig behäbigen Epoche der Wissenschaft überhaupt weitverbreitet war. weil cs bequemer und Ihrem Geiste angemessener ist. als heroisch wagemutiger Erkenntnisdrang, und weil eS überdies der Anlage des in der Wissenschaft so stark vorwaltcnden jüdischen GeisteS iwch besonders entspridst: Dieses Surrogat besteht in der Verlegung der wissenschaftlichen Probleme aus dem Bereich der Wirklichkeit in den der Sprache, aus dem Gebiet der Forschung in dasjenige der Dialektik und Rabulistil. Ätan drückt die Grnndtcnsachen und Grundanschauuugen der Physik einfach in anderen Worten aus, und man sucht sie in solchen Worten auszudrücken, daß sic nad) dieser Umformung alles andere, von vornherein Widerstrebende. namcütlich auch die psychologischen Erundtatsachen. in sich aufnehmen — oder vielmehr in ficf) aufzunehmen scheine n. Denn in Wahrheit führen diese dialektischen Kunstgriffe in der Erforsdiimg der seelischen Wirklichkeit um keinen Schritt weiter, sondern tauschen einen solchen Fortschritt höchstens vor (vgl. E. Jaensch und L. Grünhut. „lieber Gestaltpsychologre und GestaLchevrie", Langensalza 1929). . Die Diktatur. die diese im Grunde unfruchtbare Söhule ausübte — zunächst bei unS und wegen ihres angeblichen Ansehens in Deutschland" in der ganzen Welt — ist für daS Fach ein Unglück gewesen und ein. Grund seines Zurückbleibens. Die fruchtbaren, weiterdrängenden Kräfte im Fache wurden dadurch niedergeh alten, die echten Deutschen darin wurden von der großen Sendung abgelenkt, die der deutsche Geist gerade in der Psychologie zu vollziehen hat." Jaenschs Beurteilung der Eeftakttheorie dürfte schwerlich allgemeine Zustimmung finden. Denn sie läßt sowohl den Umstand unberücksichtigt, dag Max WerthcimerS Schöpfung folgerichtig aus der Tradition der allge me inest deutschen Psychologie erwachsen ist — wir nennen nur die Ganzhertslchre des Leipziger Psychologen Felix Kr ueger —. als auch die Tatsache, daß die Gestalttheorie von einem nichtjüdischen deutschen Forscher. Professor W v k f g a n g Kohle r, mitbegründet und weitergeführt worden ist sowie die rückhaltlose Anerkennung des Auslands gefunden hat. was in der Berufung Köhlers zu Gastvorlesungen in Amerika zum Ausdruck kam. SlvtMW M der EsLdÄMMdLs In einer der erschütterndsten Szenen der drauratischen Weltliteratur hat der große deutsche Genius, dessen 175. Geburtstag kürzlich gefeiert wurde, einen dunklen Fleck auf dem Ehrenschild des deutschen Fürstentums enchüllt: wer erinnert sich nicht jenes atembeklemmenden Auftritts in Schillers „Kabale und Liebe", in dem die Lady Milsord durch einen einfachen Kammerdiener erfährt, der regierende Fürst habe, um seiner Geliebten Juwelen zu schenken, siebentausend'Landeskinder nach Amerika verkauft? Zu jenen Fürsten, die ihre jungen wehrfähigen Untertanen zu militärischen Zwecken nad) fremden Ländern verhandelten — u. a. wurde der Dichter Seume ein Opfer dieses Menschenhandels — gehörte besonders Landgraf Wilhelm IX. von Hessen. Es wäre kein Grund, stäj dieses unerfreulichen Geschichtskapitels zu erinnern, wenn nicht ein Beitrag „Rothschild und der deutsche Soldatenhandel", der im „Völkischen Beobachter" am 4. Dezember erschien, aus dem Umstande, daß der Stammhorr des Hauses Rothschild, Meyer Amschel Rothschild, mit dem Landgrafen in Geschäftsverbindung stand. daS Recht herleitete, Rothschild als den pekuniären Nutznießer deS Menschenhandels hinzustcllen. Leider ließ jener Beitrag die Tatsache unberücksichtigt, daß der Landgraf, ohne hierin von Rothschild beeinflußt zu ■ sein, den Soldatenhandel betrieben hat: bereits als Thronfolger zum Regenten der Graf- A msi<mmsS§a’ fflmvfaE'iehtms, In Montreux fand kürzlich der erste internationale faschistische Kongreß statt, den das „Aktionskomitee für die Universalität von Rom" zusammcngerufen hatte und der unter Leitung deS Italieners Koselski stand. An dem .Kongreß nahmen Vertreter von sechzehn faschistischen Organisationen aus vierzehn Ländern teil: wie die „Berliner Börsenzeitung" berichtet, ist die Veranstaltung nur als ein privater Meinungsaustausch «inzusehen: eS seien nur solche Länder berücksichtigt worden, in denen der Faschismus nicht zur Herrschaft gelangt ist. Ter italienische Vertreter war als Beobachter zugegen. Ter rumänische Delegierte Jan M o tz a erösfnete den Kongreß mit der Erklärung, daß die Juden eine ungeheure Gefahr für die faschistische Einheit und für Europa bildeten. Eine von verschiedenen Vertretern unterbreitete Entschließung über die Judeufrage wurde zur Aussprache gestellt, in der cs hieß, „daß jedes Land souverän sei, um über die Fragen der Rasse und Moral zu entscheiden, daß die jüdisdie Frage jedoch nid)t zu einem allgemeinen Feldzug deS Hasses und der Verfolgung Anlaß geben könne", und die sich gegen die vernichtende Tätigkeit jüdischer Elemente wendet. Erwähnenswert ist nod), daß sich unter den Kongreßteilnehmern Vertreter der österreichischen Heimwehren befanden und daß der Führer der englischen Schwarzhemdcn Sir Oswald Mosley die Einladung zum Kongreß abgelehnt hatte. Der europäische Direktor deS American Joint Distribution Commitee, Dr. Bernhard Kahn, erklärte vor seiner Abreise nach Amerika, wohin er sich soeben zu Verhandlungen über Auswanderer- Hilfe begeben hat, in einem Jnterwiew. eS fei unrichtig, daß die französischen Behörden den jüdischen Auswanderern aus Deutschland gegenüber eine unfreundliche Haltung einnehmen. Im Organ der Pariser Jüdischen Gemeinde „LMnivers IsraÄrte" schilderte Raymond Raoul Lambert die äußerst schwierige Lage der jüdischen Auswanderer in Frankreich, die unter denl französischen Fremdengesetz schwer zu leiden haben, und weist darauf hin, daß von einer Gruppe von Parlamentariern gerade an einem Gesetzentwurf betreffend des Aufenthaltsrecht der Ausländer in Frankreich gearbeitet wird. „Bietet sich nicht hier", schreibt der Verfasser, „eine günstige Gelegenheit für die Alliance Jsraelite und daS Zentrolkonsistorium, den eingewauderten Juden zu beweisen, daß das französische Judentum sich keineswegs einer gebieterischen Pflicht entzieht, der Lehre Crämicux's treu bleibt und auch im Geiste Edmond de Rothschilds handelt, der sich während des Krieges nicht gescheut hat, in diesem Sinne mit Raymond Poincars zu sprechen?" »MM Ein mit geistiger Begabung reichlich, mit Lebensglück recht stiefmütterlich ausgestatteteS Leben ist dahingegangen. der Oxforder Sanskrrtist Isidor iL-cheftelowitz ist im 60. Lebensjahr heimgegangen. 1875 in SonderShaufen als <sohn eines KulbaSbeamten geboren, verbrachte er seine Jugend in Königsberg und bildete sich zu einem sehr geschätzten Jndologen und Iranisten aus, beschaft Hanau cingesehk, hat er 1778 ein an? Hauauer Landes söhnen bcsicheudes Regiment an England verlaust, während Nochschild erst 1801 zum Hosagcntcn deS Landgrafen ernannt wurde und damit geschäftlichen Einfluß gewann. Außerdem hat Rothschild nicht alS verantwortlicher Minister, sondern nur als privater Finanzbcrater dem Landgrafen gedient: für die Politik deS Herrschers trug er keine Verantwortung. Wenn auch der Landgraf Rothschilds geschäftlicher Zuverlässigkeit so sehr vertraute, daß er ihm 1806, alS er vor Napoleon fliehen mußte, die Verwaltung feines Vermögens überließ, fo hat er ihm anderseits niemals einen Einfluß auf feine politischen Entschließungen glsstattet. Deshalb dürfte der Versuch. Rothschild für den deutscheu Soldatcnl)andcl verantwortlich zu'machen. ebensowenig auSsichtsvoll sein, wie der kürzlich in einem Theaterstück unternommene Versuch. Rothschild alS bewußten Nutznießer der Sdsiacht bei Waterlvo zu kennzeichnen. trieb dabei auch jüdische Studien und trat mitten im Kcuripf um Bibel und Bibel mit zwei Banden „Arisches im Alten Testament" (1901—03) her- - vor. Die berechtigte Hoffnung auf eine Universitätslausbahn des anerkannnten jungen Gelehrten erfüllte sich nicht, er legte infolgedessen die RabbinatSPrüsung ab und wurde 1908 alS Rabbiner und Religionstehrer nach Köln berufen. Aber sei:: Element war und blieb die wissenschoslliche Forschung. Er lebte auf. alS er sich 1919 an der Universität Köbr habilitieren konnte, die ihn 1923 zum Honorarprofessor ernannte. 1933 entlassen, fand" er im Montcsiore College in Ramsgotc ein Heim und in Oxford eine Forschirngs. stätte, doch war ihm dort nur eine kurze Zeit sried. lid)er Arbeit beschiedcn. Bon seinen sehr geschätzten Werken im Gebiete der Jicdologie und Iranistik abgesehen, hat er wertvolle Untersuchungen über Fragen der jüdischen Religionsgeschichte („Tie altpersische Religion und. das Judentum", 1920, „Altpaläftinensischcr Bauernglaillre". 1925) sowie der jüdischen Dogmatik und Ethik hinterlassen und sich ein dauerndes ehrenvolles Andenken gesichert. — n MilSrS LcdrlmuZ Sctlin Die Do.niicrStalpVortrngSreihc wird am 3. Januar mit dem Bortroa von Ignaz Dlavbaum übl-r phetismus und Rabbinismus wieder ausgenommen. Dieser und die folgenden DonnerStag-Dorlräge finden in der Singakademie. Fcstungogroben 2. statt. Im Januar beginnen folgende Ardeitsgerneinschäften. Neu und nicht im Ardcitsvlan angetümüigt: Margot Rieß: Biblische Gestalten unIblld und in der 'Musik, 7. Januar in V. E e r h a r d t N ermann: Religionen vrimiiver Völler. 9. Januar in IVb. Friedrich Brodnitz: Iugendseminar. 15. Januar in Vll. — Verlegt worden sind die ÄrbeitSgemcinschaften von chans Bach: Da> Jüdische im Schrifttum jüdischer Autoren nach DK Beginn 9. Januar: Emil Bernhaxdt-Cohn: Tie Palästinaidee im jüdischen Schrifttum nach XL Beginn 8. Januar. Otto Treitel: Webgengravhic. Beginn 8. Januar, Raum wird noch bcknnntgegebcn. Adler-Rudel: soziale Praris der jüdischen Gemeinde beginnt am 8. Janunr in LL Julius Dab nach III, Wiederbeginn 15. Ionuar. Arthur Lilienthal: Gesamtausgaben und Bertrctungsorgane. Beginn 9> Januar in D. Erich Simon: Werkstoff, Werkzeug. Werlgestoltung, 7. Januar in IVt>. Singer-Nutzbau m: Jüdisches Theater in II am 16.. 23. und 29: Januar, 5. und 12. Februar. Wie im Planhest angclündigt beginnen vom 7. bi? 15. Januar die Arbeitsgemeinschaften von Willy Nutzbau m: Menschliche Erblehre, in V. Ludwig M isch : Problem der Oper, in VIII, am Montag, 7. Januar. — Kurt Herz: Einführung in die jüdische Wirtschaftsgeschichte, in V. M ci tlis. Hirsch: Lstjüdische Literatur, in V am Dienstag. 8. Januar. L u b i n f k i: Zionismus und zionistische Bewegung, in II. D§lat Suttmann: Musik der Juden, in III. Sirschberg, Pinthus, W e l t s ch : Jüdische Presse, in IV. Loeb, Cegla: Rechtsverhältnisse in Palästina, in V. Alexander A l t m a n n : Das jüdische Jahr, in VII am Mittwoch. 9. Januar. Alexander Guttmann: Kultur deS Talmud. Montag. 11. Januar, in IV. Fach- und^Wcrlkurse. 9Ieu ausgenommen. Kurt Ball: Steuerrecht. Beginn 9. Januar in VIII. Julius Glücksohn: Photographieren. 10.Januar, in VITI. Hanna Kay: Juristische Tages» fragen des Kaufmanns. Beginn 15. Januar in V. Tie übrigen Handels-, Werluird Sprachkurse finden wie angekündigt statt, auch die Arbeitsgemeinschaft von Ludwig Batzner: Buchhaltung und Bilanz. Beginn am 8. Januar in VII l. Voranmeldung für alle Arbertsgemeinschasten bis spätestens 7. Januar an das Sekretariat, Lützowstratze 16, dringend erforderlich. ler9 E®i fsn^vr» wn-ppsa srraS liSilld. iiiiilÄ£ WIM»»; NrrMM Ds6b6üIZdo “S 1 Tot.: Bism.8100-15. Zimm0rv.M.6,-fln t Pension urnosor Milio linrfürstcmJaumi, Kar- *>argrorstr. 9, I. B 4, Bavaria 2035 Vttr lnand A.asl3ndor. Zentralheizung Lift Zimmer mit nnd ohne Pension ZoitccmäSBo Preise. 0?. J JartoEsr’s asEsssn, für Norvöso and Erholungsbedürftige, 1 ZoitgomuGo Preise. Pauschalkuron. Ci?r>ra1—bol Berlin. Telefon43. Soromor und Winter. loiorn dieses Jahr mm M Jzn Burbans KonradNliöho d. Berlin MufihBhorstr.47, Strassonbalm28. Tel. C 0 7307 Wellinncbtsferten Kinderheim Michendorf bet Berlin. Tel.: Oliva5354/Micbendorf30-J SSüSüStüü teSüSliSSsaai Vorm. Fpau KcScno Mcyop HosensSrcsso 30-C7 / Telefon: H 9 Schmargendori 7751 hat in seinem Betriebe die folgenden Aondorungea vorgenommen: L Erhebliche Herabsetzung' dor Preise, auf Wunsch: Pauschalabmachungen. 2. 8trcng klinische ärztliche Versorgung dor Kranken. 8. 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