Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 13 (1934)
- Issue
- 46 (15.11.1934)
- Date
- 1934-11-15
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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äiopj des Reformjudentums wurde. Hier verfaßte er seine zahlreichen Gebetsbücher, die noch heute den Rang von Standardwerken einnehmen. Sie sind durchweg in deutscher Sprache geschrieben, deren Erlernung Einhorn von den Gemeindenütgliedern mit beinahe manischer Unnachsichtlichkeit forderte, trotz aller behördlichen Einwände. Erst lange nach seinem Tode (1879) begann man sie in die Landessprache zu übersetzen. Tiefe Werke offenbaren sich jedem Schellingianer als etwas durch Krause gewandelte Philosophie des deutschen Romantikers, aus fast allen Erbeten der amerikanischen Nesvrmgemeinden spricht Einhorns Würzburger Meister. Wir finden dort den fluoreszierenden Glauben an die ursprüngliche Vollkommenheit des Menschen wieder, wie sie Schelling als ursprüngliche Offenbarung lehrte. iOiit Schelling teilt Einhorn das Prinzip der Gemeinsamkeit von Natur und »Ich, von Subfett und Objekt. Gemeinsam ist die Auffassung der Freiheit als einer Funktion des Verstandes, der der Sünde als dem Körper nicht angeborene „Unnatur/ (Tiefes Schlagnwrt verleibte Einhorn dem amerikanischen Sprachschatz ein.) „Wer seine wahre Natur lebt, sündigt nicht/ Warnung Die Pressestelle des Zcntralausschusses der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau teilt mit: Fn leiste c Zeit häuieit üch wieder die Fälle, in denen sich Schwindler als Sammler jüdischer Hilfsstellen betrügerisch ausgeben. Wir nebmen deshalb Gelegenheit, nochmals auf unsere bereits an das jüdische Publikum gerichtete Mahnung hinzuweiscn, nur solchen Samnrlern Geld zu geben, die sich ordnungsgemäß ausweisen können. Zeder Werber für die Sammlungen deS Zentralausschusses, der zentralen Organisation deS deutschen Judentums im Dienst von Hilfe und Ausbau, befindet sich tm Besitz eines LichtbildauSweises. * Wie uns der Hechaluz, Landesverband Deutschland, mitteilt, sammelt ein gewisser Schwarz Gelder, die angeblich für Transporte der Ehaluzim nach Palästina bestimmt sein sollen. Wir machen darauf aufmerksam, daß niemand, der sich nicht als Vertreter des Palästina-Amtes oder des Hechaluz ausweisen kann, berechtigt ist, Gelder für diesen Zweck zu sammeln. Rabbiurrbrrufungen Die Rabbinate in Hirschberg, Schneidemühl und Landsberg a. d. Warthe find neu besetzt worden. - Nach Hirschberg wurde Rabbiner Dr. Richter berufen; das vom preußischen Landesverband subventionierte Bezirks - Nabbinat Schneidemühl, das durch die Berufung des Rabbiners Dr. R o s e n z w e i g nach Prag frei geworden ist, wurde mit Rabbiner Dr. I o s p e besetzt. Ter neue Rabbiner von Landsberg a. d. Warthe ist Dr. Fritz P l o t k e, den unsere Leser als Mitarbeiter der „C.-V.-Zeitung" kennen. Wie die Landesorganisation der Agudas Jisroel in T-eutschland mitteilt, wurde bei der Ersatzwahl für den Heimgegangenen Oberrabbiner Tr. Samuel Spitzer (Hamburg) Rabbiner K u n st a d t (Fulda) zum Mitglied des Rabbimscheu Landesrates der Agudas Jisroel in Deutschland gewählt. Das Elternhilfswerk für die jüdische fugend e. V. lädt zu einer Werbeveranstaltung ecu, die am 24. November, 16.80 Uhr im Theater „Die Tribüne", Eharlottenburg, Berliner Str. 38, stattfinden soll. Es wird ein reichhaltiges künstlerisches Programm geboten. Mitwirkende: Agnes Lenbach (Gesang), Margarete Moses (Klavier) sowie der Club der Jugend unter Leitung von Heinz B e r e n d t und Heinz Brün n. Berlin: 17. November, 20 Uhr 15 Min.: KUnstlerhilfe der Jüdischen Gcincinde. „Eine Führung durch Eastans Panoptikum." Waldschule »alisli, Bismarckallce 37. 17. November, 20 Uhr: Synagogenvercm Prinzregenten, strgste. Zweiter Vortrag: Rabbiner Dr. Manfred Swarseasky aus dem Zyrlns: „Wir wandern durch,die Jahrtausende." Gesang: Obcrlantor Wilhelm Friedmann. Synagoge Prinzregentenstraße. _ 17. November, 20 Uhr: Jüdische Gemeinde, Abteilung Winterhilfe. Erste Veranstaltung: „Freude uu Winter." Aiisprachc: Mar Gundersheim. Mitwirkendc: Ludwig Altmann (Orgel), Alfred Wittenberg (Violine), Paul 'Blume,ifeld (Ecllo). Agnes,Lenbach (Gesang), Johanna Meyer (tilczitation). Synagoge Fasanenstraße 79/80. m , 17. November, 20 Uhr: Etreichgartett Max Nosenthal, Josef Langer, Leon Szabo und Oscar Mauczyl. Trausaal der Synagoge Lcvehowstraste. 18. November, 1l Uhr: Patenschaslskomitce für dgs Schulwerk Adatz Jisroel. Schülcrchor der Adast-Jrsrocl- Bolksschiilc. Vorführung des Films: „Die Finanzen des Grostherzogs." Adiniralskasino, Friedrichstr. 10(102. 21. November, 8 Uhr: Edith Herrnsladt-Oettingen: Liblisches Schicksal. Logenbaus, Kleiststraste 10. 21. November. 20 Uhr: Künstlerhilse. „Valak und Vilam." Akusikalische Lcirung: Dr. Oskar Guttinann. Mitwirkende: Wilhelm Guttinann (Bariton), Paula John (Sopran), Bernhard Ehrzelitzer (Tenor), Ludwig Altmann (Orgel), Hans Laer (Klavier). Sprechäior: Mcinhart Maur. Religiöse Betrachtung: Rabbiner Dr. Manfred Swarsensky. Rcuc Synagoge, Oranienburger Straste 30. 22. November, 2» Uhr: Eynagogcnvcreiiiignng Pestalozzistraßc. Rabbiner Dr. Aerkovits: „Gcgenwartsanfgaben der jüdischen Frau." Sitzungssaal der Synagoge Pesialozzistraste 1-l/lö. 22. November, 20 Uhr: Äünftlcrhilfc. Waghaltcr-Ouartett, besichcnd aus den Herren Wladyslaw Waghalter, Dr. Rudolf Ruhmann, Owfe Schilt und pano Xeuu». Erster Kammermusir abend unter Mitwirkung von Jolantha Waghalter (Geige) und Ruth Waghalter (»lavier). Drüdervereiushaus, »urslirstenstratze 115/10. Breslau: 17. November, 20 Uhr 13 Min.: Künstlerkreis. „Der junge Heine." Lustspiel von A. Mcls. Leffingloge. 18. November, 20 Uhr: Jüdischer Musitoercin. Zweites Abonnementstonzert. Rkilwirkende Hertha Glüctmann (Gesang) und Bruno Eisiier (»laviert. Frenndessaal. 1V. November, 20 Uhr: Lessie Sachs. Eigene Grotesten, Gedichte. Prosa. Blücherplatz 6/7. Nhein-Nuhr: Jüdischer Kulturbund. Uraufführung: „Joseph Den Matthias." Schauspiel von Julius Wolffsohn. Köln, 1». November, 20 Ubr: Reich->halleilthrgter. Aachen, 20. November, 20 Uhr 30 Min.: Westparkhallc. Hugo Adler, der Mannheimer Komponist, dessen Oratorium „L a l a k und B i l a in" am 21. stch. vember in der Renen Shimgage zu Berlin ansgeführt wird, ist am 17.;\anmu 1891 in Antwerpen als Sohn eines Kantors geboren. Nachdem er das Gramen als preußischer PvNsschnllehrer abgelegt patte, studierte er Musil. vor allem bei Ernst Doch in Mannheim Konlposition. Jel'st ist er als Kantor und Religionslehrer in Mannheim angestellt. Bon seinen Werten ist namentlich die Lehrtantate ..Licht und Volt" bekannt gelvorden. Ruheedem hat er zwei große Hymnen, ein Oratorium „Hiob" sonne zahlreiche Werke für Orgel komponierl. Tie biblische Legende „B a l a k und Lila ,n" mürbe am 2. Mai . d. I. in Mannheim urausgesührt. Sonderveranstaltuug des Kulturbund deutscher Juden, Berlin Ter Kleinkimstabend am 17. November mit bcm erstmaligen Auftreten von Dein Lipin-- skaja ist ansverkauft. Frau Lipiustaja ist noch für einen zweiten Abend am 1 8. Nvve m ber. 2 0 3A Uhr, in der Singakademie verpflichtet worden. Bsi Patentanwalt passende Position gesucht frr$ Bin Patent rnclimanu (Elektrotechnik,'^ascainenbao, Le niMniiielu. Hetränke Chemie sowie Allgemeines), i v 7 Jahre Industriepraxis, lV9 Jahre selbständiges Büro, fc ,iranzösisetie. russisch« Si-rachkenntnisse guter X s i Konstrukteur, erfahret: in Zeichnung. Beschreibung, f; Patentansprüchen u. patentamtl. Schriftwechsel Gefl. t. Ä Zuschriften unter J. 1442, C.-V.-Zeitung. Berlin W 15. Hausverwaltung inFrankfurt a.M. übernimmt jüdischer lüaushoMt/.er. Gewissenhafte u. sachliche Bearbeitung sehr niedrigem Preis. 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L tJ L L j L-o ü Li Ü'Jr erscheinen am p 22. jxsd 29. U Anzeigenschluss ist für die am 22. November erscheinende Ausgabe wegen des Busstags bereits Dienstag, den 20. November, vormittags 10 Uhr, für die am 29. November erscheinende Ausgabe dagegen wie gewöhnlich Dienstag, den 27. Novbr., nachmittags Wenn S/e zu Chanukka einkaufen und wenn Sie gut bedient sein wollen, so berücksichtigen Sie unsere Inserenten */£U. UNSERE VERKAUFSGESCHÄFTE. ß Berti» - TovantzlenstraO» T6 Wuppertal-SberfeM, / Hamburg -Jungfemtlleg 43 Hoaogifroft* 36 Köln a. Rh^ Hoh«s(raS«llS Bocfw« - Koitvmirrafi« 67 Ei*oo - LIfflbcdtenfra&a 10 Frankfurt o. M Roömark! 13; \ Esten - Adoll-Hitlar-Srr. 44 ZMlraI*-Ofhabocha.Maln Für die Abteilungen Damenkonfektion und Putz wird für grössere Provinzstadt Schlesiens je eine tüchtige gesucht, die den Chef beim Einkauf unterstützen kann Bewerber, mit angenehmen Aenüeren im Alter von 25-85 Jahren, die über dem Durchschnitt stehen um! beste Zeugnisse aus d. 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H.-= nh. 5r. lulle Loldrtein. klinische Xuran- HJiniiimi' — ^t'&asisui |i vorm. Frau Helene Speyer D Hagensfrasse 39-47 / Telefon: H 9 Schmargendorf7751 ■ nat in seinem Betriebe die folgenden Aenderungen vorgenommen: L Erhebliche Herabsetzung der Preise, anf Wunsch: Pauschal abmachungen. j 2. Streng klinische Ärztliche Versorgung der Kranken. j 8. Modernisierung der Electro - Hydrotherapie Röntgen unter- =; suchungcu, Ulathermle. Kurzwellen, Grundumsatz. =, bestimmuDgen. 4. Errichtung eines Pensionshauses für besonders Pflege- und Erholungsbedürftige zu billigen festen Monatssitzcn. Bnveründert bleibt der Grundsatz dass Jeder Kranke sich von dem Arzt seiner Wahl behandeln lassen kann, ferner die als vorzüglich j anerkannte Verpflegung. nh. Fr. Julie Goldstein. Klinische Kuranstalt, Erholuagsu. Dauerheim. Jede Diät, niedrige Preise, Pauschalkuren. Grosser Park. Dr. Kurt Mendel, Dr. Martin Kuttner, Berlin-Lichterfelde-Ost, Jungternstiag 14. Telefon G3 Lichterfelde 2020. Dr. J. 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