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Central-Verein-Zeitung · 1934-11-15 · 46 (15.11.1934) · page 12

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
46 (15.11.1934)
Date
1934-11-15
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Sport der WoKe Boxen . . > Die vom Kölner jüdischen Turnverein 1902 in Köln veranstalteten . Boxmeisterschäften deZ Sportbundes im N. z. F. wurden zu einem borsportlichen Ereignis, auf dessen Verlauf der Sportbnnd mit Recht stolz sein kann. Tie Besten der Landesverbände,-vorher in vielen Kämpfen sorgfältig ausgewählt, lieferten sich Treffen, die den hohen Stand des N. j. ss.-Borsports eindeutig demonstrierten. Erfreulich war die Teststellung, daß sich neben der alten bewährten Garde von Borern. deren Flamen mich schon früher ntdfjt nnbetannt waren, ein Stamm bester Nachwuchslente herangebildet hat. Ihre natürliche Veranlagung, unbeugsamer Siegeswiltc und gute Disziplin stempeln sic schon heute zu den kommenden Leuten. Tadellos waren diesmal die westdeutschen und süddeutschen Vertreter. Besonderes Pech ent« wickelten dagegen die Berliner. Wohl gelangten sie mit fünf Mann in die Endrunden, tonnten aber nicht zu einem Sieg konunen, da sic im Gegensah zu ihren Gegnern ihre {Torrn nicht mehr zu steigern vermochten. Dazu kam noch, daß Gelles, mit denen Sieg man bestimmt rechnen durite. sich iriimt in der ersten Runde einen schweren Scliivinger ans die Kinnspitze cinfing, der ihn bis 7 zu Boden brachte und eine wesentliche '.'inzahl von Punkten tastete. Gewinnchancen lichten ebenfalls Davidsohn und Naitaniel: aber Davidsohn, der gegen Mener iKölni in den ersten beiden Kunden Punkte sammeln konnte, hielt in der letzten Runde nicht durch und mußte feinem Gegner Runde und Sieg überlassen: Naitaniel, der gegen Eiscnberg i Tarntstadt > endete, verlor, wert er in der lebten Runde infolge unsauberen Boreneine Verwarnung erhielt. R e i ch s m e i ft e r wurden im Tilgen, gewicht: Hahn (KölnP im Bantamgewicht: Langmann «Trankmrt a. M.i. im T^dergeivicht: Eisenberq (Darmitadt». im Leichtgewicht: Grüneberg «Dortmund», im Weltergewicht: Mcner <Köln>. im Mittelgewicht: Eahn tKölni und im Halbschmer-. gewicht: Kuhaupt (Köln). Fußball Die größte llebcrral'chung an» II. November stellte unziveif'elliaft d»e l : 3 . Niederlage des R. j. T-^ Reichsmeisters B. S. G. llll I. Berlin, gegenüber der erste»» Mannschaft Hagibors dar. Es gelang den außerordentlich flinke»» Hagibor- »fürmern, das B. S. G. - Tor iinmer wieder in Gefahr zu bringen, zumal der tzrfatztorhüter der Schwarz-Roten keinen sicheren Eindruck. machte.. Rur der weitaus beste S. S. Ger. Reiff, in der Verteidigung verhinderte bis zur Pause mehr als ei»,en Treffer für Hagibor. Den Hagiboranern gelangen iwch zivei^ weitere, sehr schöne Tore, denen B. S. G. nur einen einzigen Erfolg entgegenzusehen vermochte. Das sehr harte Spiel endigte insofern unerfreulich, als sich nach dem Spiel unschöne Szenen abspielten. Hagibor muß für die Sportlichkeit seines Publikums i»n Interesse deS gesamten jüdischen Sports -unbedingt Sorge träger». Besonders bedauernswert war, daß in der zlveiten Halbzeit der gute Hagiborspielcr Haber mit einem Beinbruch inS Krankenl»a»rS eilige!iefert werden mußte. Durch dieses Resultat führt Hakoah I nunmehr mit z»vei Pilnktc»» vor Hagibor und mit vier Punkten vor B. S. G. 33. — Die zweite Mannschaft HakoahS schlug I. S. K. I mit.3 : t Toren. I. S. .U. konnte zivar bisher noch feinen Sieg erringen, doch zeigt die Mannschaft von Spiel zu Spiel Tortschritte, so daß sich auch positive Resultate bald cinstellen werde»». Gegen die starke Hakoah lb »var das Ergebnis mehr als nur ein Achtungserfolg für I. S. K.. dessen Stürmer nur noch zu wellig entsci,lassen erscheinen. Weitere Ergebnisse: B. S. G. II —Hakoah IN 5:0: B. S. G. alte Herren—.Hagibor IV 0: 4: Hakoah N—Hagibor IN 7:2: .Hakoah alte Herren—I. S. K. IN 8 : 2. Erfrenlich ist der zn'eite Sieg des I. T. S. E. 05, dessen völlig neue Eis gegen B. S. G. IV mit I :0 siegte. R. j. T. Breslau — R. j. T- Beuthen 5 : 0 (1 : 0>. Droh großer Uebcrlegenheit kam Breslau in der ersten Halbzeit nur zu einem Tor. Eckenverhältnis: 5 : i für Breslau. Rach der Pause drängten die Breslauer weiter sehr stark, ka»ve»i aber zunächst zu keinem Erfolg. Erst 20 Minute»! vor Schluß korinte Steru einen Strafstoß zun» 2 :0 verwandeln. D»»rch einen schönen Durchbruch erzielte R. Roten ein drittes Tor. In den letzten zehn Mi»mten war der Breslauer Mittelftürmer noch zweimal erfolgreich und konnte so das Ergebnis ans 5 : 0 erhöhen. Vorher trafei» die Altherrcnmannschaften von Breslau und Benthe»» aufeinander; Breslau »var mit -1:0 (2 :0) erfolgreich. Die Sportgruppe Hakoah im RIT Gelsenfj r d» cn trug ihre erste»» Meisterschaftsspiele im Tußball gegen den RIT Dortmund ans. Gelsenkirchen sicherte sich für alle drei Mannschaften den Sieg. Die erste Mannschajl gewann nach einem äußerst schnellen und harten Spiel, das aber trotzdem immer fair blieb, mit 0:0 Toren. Die Dortmunder Stürmerreihe konnte sich gegen die vorzügliche Abwehr Gelsentirchens nicht durchsehen. Die zweite Mannschaft genuinn ebenfalls nach schönem Spiel mit 2:0 Toren. Die Schüler der Gelsenkirchenet' vervollständigten - die Sieges^ reihe durch ein lombinottionsreiches und'taktisch reifes Spiel. Sie gewannen mit dem knappen, aber gerechten Ergebnis von 1:0 Toren. Handball Die Berliner Sport-Gemeinschaft 1933 trug am 11. November in Stettin ihr fälliges Derl>andsspiel gegen den Stettiner Bar Kochba aus.. DaS Spiel, 'das auf einem für Handballspiele völlig unzulänglichem Stoppelfeld ausgetragen »verden mnßtc. endete nach spannendem aber hartem Kampfe unentschieden 0:3. nachdem cS bei Halbzeit noch 2:1 für die BLG gestanden hatte. Obwohl die Berliner dank ihrer gleichmäßigeren. Besetzung die taffere Mannschaft gewesen fein, dürfte, konnte sie gegen die Stettiner, die naturgemäß mit den Eigenheiten ihres Plahes vertrauter waren, mir mit knapper Mühe und Not wenigstens den einen wertvollen Punkt retten Torschützen für die BSG waren Bannasch alS: zugleich erfolgreichster Stürmer ^seiner Muni»- frljnft, und Earo. der durel» seine Schnelligkeit oft gefährliche Angriffe cinzuleiten verstand. Am 4. November spielte die erste Mannschaft der BSG auf dem Grunewaldsportplah in Berlin gegl'i» den Berliner Bar Kochba »nid lieferte ein' überraschend gleichwertiges Spiet, das in tu'», zlveiten Halbzeit, als die BSG mit ^Macht die gegnerische Hmtermannschaft beranutc. den Bar Kochba oftmals gefälirdet fah. Es »var ein thpifcher Puliktekamps. der zeitlveise reicht unsanft durch, gefülirt wurde nud von» Bar Kochba nur durch' die überlegene erste Halbzeit und die crftaunltiije Strafwurfficherheil illlerner Spandaus mit 7 : 4 gewonnen wurde. Tie unteren Mannschaften der BSG »varei, an diesen» Tage nici»1 fei)r erfolg reiii). die „Zweite" verlor gegen die ausgezeichnete gleichrangige Mannschaft des ,1rSb' 05 2:7, und die..Dritte" »mißte sich der ITSE.Jugend, die mit fortschreitender Saison ihre wahre Toni» wiederznfinden scheint, mit 0: 7 Toren beugen. Eine Ausnahme bildeten mir die Tamen. die in der letzten Zeit erstaunliche Tvrtschritte gemacht haben und Hagibor mit 0 : o zu schlagen vermochten. Sport in Südwestdeutschland ■ Im Rahmen der ersten Serie der diesjährigen Meisterschaftsspiele der Südwestdeutschen Arbeits- .genteinschaft standen sich der Turn- und Sportverein „Scliild" und der ..Bar Kochba", Tranlsiirt am Main, in» Lokalkampf gegenüber. Resultate: T n ß b a l l : Schild 1.—Bar Kochba I. 2:3 (1:2): Schild II.—Bar Koch- 'ba II. 3 : 2; Scl»i!d A. H.—Bar Kochba A. H. 0 : 2 ro . — Handbal l : Schild I.—Bar Kochba I. 3-M2:l). Die Spiele wurden scharf, aber jederzeit ' fair durchgeführt und hatten gute Schiedsrichter. DaS-Publikum durste durch einen besseren Besuch sein größeres Interesse au den wirklich guten sportlichen Leistungen - kundtun. Die la-Tußballmannschaft des „Schild siegte iu F u l d a über die dortige I. Mannschast überlegen ^In'Trankfn rt a. M. fanden die Endspiele um den Makkabipokal statt, für die sich im Fußball-und int Handball Brandenburg und Südderitschland qualifiziert hatten. Brandenburg - ließ fick, in beiden Sportarten durch die erst.-» Mannschaften Bar Kochba und Hakoah Berli»» vertreten, die sich großartig schlugen. Den mehr als 5000 Zuschauern irn Trarikfurter Stadion böten sich sportlich hochstehende und interlssantc Kampfe. Im Handball lieferte Bar Kochba c>» großartiges Spiel, »var aber gegen die—üiber ragende Klaffe des ehemaligen süddeutschen Repco fentativen Evmbalist (Stuttgart», der allein mm lierrliche Tore erzielte, machtlos, selbst so gm,» Spieler wie Gebrüder Spandau. Sommerfeld »md Sonn vermochten eine knappe 5: «'..-Nieder läge Berlins nicht abzmvenden. Das Spiel zeig, nete sich neben der gebotenen hervorragende» Spielstärke beider Mannschaften durch abiolnte Tairncß aller Spieler aus Im Tntz ball cutspami siel» ebenfalls ei,» crlVt terter Kampf beider Repräsentativen. S>,d deutschlaud batte in Grünfeld lehemai--, Hakoah, Wien) und Hersä» »Würzburg» zwei ehe malige Repräsentative am'zmveisen. die als R3, telläufer bzw. Vlittelftürmer Ileberragendcs lei,',? ten und immer »nieder vor den» Berliner ^nr gefährliche Situationen heraufbeschworen. Hintermanns0»aft Berlins bot aber ebenialls großartiges Spiel: ihr ist es in erster Lmie z» verdanken, daß das Spiel am Ende der reguläre» Spielzeit I : I stand. In d»^r Verlängerung jetzl>», sich dann die routinierten Süddeutschen d»»rch und erzielten noch zwei Tore, denen Berlin nicht eine» Treffer mehr entgegenznsetzen vermochte. Der Jüdische Turn- und Lport-Elub 1!>».', 05). Berlin, i ft bc m 2 v o v I hin» I» d? •> z b c iji c t r c. t o n. Trescr hat durch den En»tri«t de> IT2»> 05. der einer der leistiiiiffSfählqsten jüdisch!-» Sportvereine TcutschlandS ist und jeig ans ein dreißig jähriges Bestehen giriittdlicken kann, einen >idera»> wertvollen Zuwact>s ersat>rei'. Das erste reichsossene Schloimmsest der Sport gruppe im RjT Wiesbaden verspricht ein großer EZnlg gr werden. Rainhastc Schwimnierinnen und Seh»o»n'nier ans dein ganzen Reich haben i!,re Teil, nolmie v'gesagt: Lolo Baer «Wiesbaden.. Loin »Entmann lBliiiichei,!. Salomvn iöoln.. »<-<- itL>qen "der l.'.it Blei düngen vor. Bleldeschtniz: 1-<>. November. tA\m\ Stern Dr. jur. Kurt Kauf Verlobte Chemnitr '^Franz-Se)dt«s»r. 45 Brunnenjtr. 44 r Eva Grünewald Rolf Anspach Ve rIo b t e Homburg Berlin-Charlottenburg Rothenbaumchausj.9) Kai»«rdamm97 Statt Karten* Marianne Anker Dr. med. Franz Gugenheim ^Danzig Verlobt« London Statt Karten Gertrud Blank Martin Heineberg Verlobte Holzminden V_ Buanoi Air«*, Reconquista 134. Dr. Hans Frühberg Hedda Frühberg g«b. Worim*r Vermählte Bleicherod« Hannover 14. November 1934 J Erich Manasses Hilde Manasses geb. Kuder Vermählte H^b^lRMd). SÄ ^Trauung, Neuwied, den 18. II. 1934 Df» Geburt ihres Sohnes **^\ Stefan zeigen hocherfreut an Hermann Dahlerbruch u.Frau Herta geb. Woiff Würzburg. 8. November 1934 Fe/ix-Dann-Strasse 7 SCHÖNBERGER, CABINEI Mainz a. Rhein J VI Gertrud Prager Julius Dornzweig Verlobte Schweidnitz New-York New-Yorn -- " ---> Flora Bruchsaler Gustav Rosenbaum Verlobte Ditrtburg November Trebur Schwarzwäid 1934 I. Hessen Hans Rosenberg Marianne Rosenberg geb. Rosenthal Vermählte Aachen, 2' November 1934 Fosftadastr, 11;rankenbergerStr. 20 Die Geburt ihrer Tochter Marianne zeigen an Dr. Rudolf Beermann u.Frau Thea geb. Hirschweh z. Zt. Privatklinik Kaiserallee 30 Wolfgang Schoenberg und Frau Susi »eb. niess zeigen die Geburt ihrer Tochter an Berlin—Tempelhof Preusbenring 57. Der köstliche deutsche Sekt Durch den Weinhandel ItHiini'nilorki'n oi^rn. l'.il.rikntinn \<>n 21.51» an. Iletlwli.vcJio. rig. Ausrilhtung, Srhlnf- /tmim-r und e.'ourüo*» Schlaraffia um) andere Itlntralzcu \ .ilotnllbellMolIen Bc*tf«Hlorn I l»nuiu<n | In», <««: r>(lliigs(iuss<at<)iriiri'U Itlinl« rn^« i, , Aufnrbfltiinn: von l>aum*u. docken. 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