Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 13 (1934)
- Issue
- 38 (21.9.1934)
- Date
- 1934-09-21
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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MWZ aus kt.. laiwi Heber das Thema sprachen im Nahmen der ii'lernationalcu Wache zu Frankfurt (Main) am ■7*^i’mbpr vericknedenc Toriclier her Rinlnaio rer pflftn ^Lieije „ w . lliicrfciiüttcrt steht die Chromosomentheorie tz.itJahren. Tie Chromosomen, diese kleinen tziäbchcn oder hufcisenförmig gebogenen Schleiien, welche sich ans dem Zellkern nach der Befruchtung der Zelle bilden, sind die eigentlichen cragcr der Vererbung. Hebcrer - Tübingen flfit* ein Vild von den feineren Struktnrverhältchs-cn der Ehromosomcm wie sic sich infolge der ^rial erdachten und mit zäher Ausdauer durchführten Ilntcrsnchnngen der letzten r'O Jahre er- Haben. V!an kennt heutzutage sogar schon iic Anordnung der Erbfaktoren in den Chromo- ^^Ea'nz neuartig ist. daß nicht nur der Zellkern fre trrL’mane birgt, wie man bisher an nahm.;c;1IiCru daß auch das Zellplasma, diese den fj^tnen u'>ciifern umipülende Eiwcismasjc, der sicrtt'ttanznng und Vererbung dienen soll, lieber im Vlasma ivcitcrgcgcbencn Erbteile, die atsnlici? stabil nne die im Kern sein sollen, machte r p n Wett st ein- Blümchen eingehende An- .rnben. Vlan nimmt an. daß die Erbteile im Kern v:o Blasma sich gegenseitig beeinilusien: die endpuluac 's!Umbildung des neuen Organismus soll fuircii das Zufammenspicl dieser beiden Kräfte c k l^'pwo haben die neuesten Forschungscrgebri'äe. über welche Hart m a n n - Berlin berichtet, unsere Anschauungen über die Fortpflanzung der tnn'elligen und niederen Pflanzen etwas geändert. -.'n.:Ä bei ihu.en gibt eS zwei Geschlechter und Gefüiteausfeilen (Gameten). Während diese sich nnchrliä, völlig gleichen, ist das physiologische Verhalten der beiden Gametenarten verschieden^ wie es besonders durch Vitaliärbung unter Benuunng der Tnnkelfeldbeleuchtung an einer braunen Alge gut uachgewiefen werden kann. T'eie Garnelen besitzen bei den verschiedenen Arten rcr'änedene sexuale Stärke. Tie stark sexuellen brr einen Art geben mit den schwach Sexuellen einer andern Art positive'Befruchtungen. Bekanntlich spielen die sogenannten Mutait'enen. das sind die durch irgendeinen Vorgang ernttgenden Veränderungen der erblichen Grundlaqe. bei der Vererbung eine große Nolle.! u b b e - Vlüncheberg (IKarL) hebt die außer Zrcncl sichende Bedeutung der Mutationen für . ^tbMung hervor. Bei der Bildung der Mmationen haudeskt essichnach ahm nichtum- - mnen mechanischen Vorgang, sondern um eine chcmrsch.phpsikalische Umsetzung. Daß diese Erbbiologie heute auch schon versucht, dre geheimsten Naturvorgänge zu entschleiern, erfleht man daraus, daß der bedeutende Entwicklungssorscher K ü h n - Göttingen an der Lösung folgender Frage arbeitet: Wie bewirken die in der befruchteten Eizelle enthaltenen Erbanlagen wahrend der Entwicklung die einzelnen Merkmale des fertigen Lebens? Allen Zellen dcS Keimes werden in der Entwicklung die gleichen Erbanlagen Zugeführt. Tiefe wirken sich aber vcrfchieden aus, weil die Keimesteile in verschiedenen Beziehungen zur Außenwelt stehen und sich gegenscitig beeinflussen: dadurch wird häufig das Gleichgewicht der Anlagemvirkuug und der harmonische Aufbau des u'euen Trägers gestört. Aus diesen Auseinandersetzungen ersieht man, daß die Arbeiten der erbbiologischen Wissenschaft ständig vorwärtsschreiten und manche schwierige Frage der exakten Beantwortung uähergerückt wird. Es ist natürlich noch alles im Fluß, und die weiteren Untersuchungen werden erst ganz allmählich uns ein vollkommenes Bild von den bisher rätselhaften Vererbuugsvorgängen geben können. Taher ist cs selbstverständlich, daß alle diese Ergebnisse vorläufig für die praktische menschliche Rassenlehre und die Entstehung der menschlichen Nassen noch keine genügende Handhabe geben. b/G. Keine ESrenmtenMskir nn Mdtnrior Im. „Deutschen Aerzteblatt". (Heft 37 vom 15. September 1934, S. 54) werden die „Grundsätze betr. Ehrenpatenschaften der Sttadt Berlin (GPB)" veröffentlicht. Tauach gewährt die Stadt Berlin an biologisch hochwertige Eltern, die sich entschließen, dritte und vierte Kinder großzuziehen, Patenehrengaben nach besonderen Bestimmungen. Tie Ehrengabe beträgt für jedes dritte oder vierte Kind im ersten Lebensjahr 30 NA! monatlich, in den folgenden Lebensjahren bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres 20 AM monatlich. Grundsätzlich können nur Personen für die Ge- Währung der Patenehrengabe in Frage konlmen, die hinsichtlich ihrer Abkunft mindestens den Voraussetzungen über die Einstellung von Beamten entsprechen. Das Mas; der Laubhütte. Zn unserem Aufsatz „Wir bauen eine Laubhütte . . ." m der vorigen Nummer der „E.-V.-Zeitnug" wird uns geschrieben: „Ter Umfang der Laubhütte ist richtig -aus - sieben Tefach nn Quadrat als Mindestgröße 'angegeben. , Ein Tefach. das heißt eine Handbreit., hat selbstverständlich keine 5? Zentimeter, sondern etwa ein Sechstel dieses Maßes. Eine Laubhütte ist also dann brauchbar, wenn sic etwa 70 Zentimeter Raum hat." _ Berlin: 27. September, 20 Ahr: 6{tcid)qucrtcii Mar Nosentbot, Josef langer, Leon Szabo und Osker Mcnlsznk. , -Hause des Herrn Kurt Salomen, Siegnmiidshof w, Gartenhaus II. 2. Oktober, 20'- Ahr: Synagogenverein;■ — Friedenstempel. Si:nchat-tora-Fest. Mitu'irteude Rabbiiicr Dr. Prinz, die Oberkantorcn John, Lernandowsfi und Neumann. Conference: -Älfcms Fink. Cafe Leon. Knrfitrstcndainm 150. 2. Ott.'bcr, 2» Ahr: Jüdisches Erwerbslosen- Künstler-Orchester. Leitung: Dirigent Hugo Strauß. Mitwirkcnde: Äillri Prager, Ptäriou Koegcl und Friß Dachauer. Ärcfcld: 22. September, 2016 Ahr: Kuttnrbund Rhein. Ruhr, wieder, und Klavierabend. X'ottc Leonard — sfranz Osborn. Thcatcrsaa.l der Stadthallc. 25. September, 20Nf Ahr: Kulturbund. Lieder» und Klavierabend Lotte Leonard — Eranz Osboen. Ballsaal des Städtischen Konzert» Köln: 28. September, 20 K* Uhr: Kulturbund. Liedcr- und Klavierabend Lotte Leonard — Franz Osborn. Großer vaal der Lürgcrgcscll- . schaft. CSffcn: 27. September, 20M Ahr: Kulturbund. Lieder- und Klavierabend Lotte Leonard — Franz Osdoru. Krupp- Saal des Städtischen Saalbaucs. tf&y •«**&/*»" Der Berliner lllnderklnb Welle Poseidon E. B. verunstaltete ans dem Langen See in Berlin- G r ü u a li eine interne Negatt a. Au ihr nahmen zahlreiche Atitglieder der meisten anderen jüdischen Rudervereine Berlins sowie-Mannschaften der jüdischen NnderklubS in Stettin und in Frankfurt an der Oder teil. Tie Remwn. bei deren Beurteilung zu berücksichtigen ist, daß die Vereine an Alter und „Spvrtjahren" vielfach noch junge Mttglicder haben, boten guten Sport, waren zlnn Teil,! -v?. (l!llI!![lllll!l!IlIIlIilIIlIIIIIIlI!lIII!IllIIlII!II!IiI!!HI!!lI!II!!lll!IlIIlIllini!iP Die Llrbcit des ZentraLcnrsschrrsscs im neuen Jahr Wie der Zentrakansschnß der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau mitteilt, wird die große Aktion im neuen Jahre, zu der sämtliche jüdischen Spitzeuorganisationen ansgernsen haben, durch ihn dnrchgefnhrt. Spendcn-Uebenveisnngen sind vorznnehmen an: Zentralansschnß der deutschen Inden für Hilfe und Aufbau. Vcrlin-Eharlvtteuburg 2. Lmutstr. 158. Bank-Konten: Gebr. Hey mann, Berlin, Französische Straße 47, A. E. Wassermann, Berlin W 3, Wilhelmplatz 7, Postsclieckkonto: Berlin 705 77, Preußischer Landesverband Indischer Gemeinden. Sonderkonto Zentralansschnß dcr deutschen Jliden für Hilfe und Ausbau, o Fotodimst Arno Kikolcr. Berlin ie zum Beispiel im Großen Achter, lpannendchmd licketten sich programmgemäß ab. Tie Tatmclse, daß hier ein in größerem ^liL gehauener Wettbewert' jüdischer hhidercr ansgetragen wurde, hatte zahlreiche Freunde des Wassersports zum Bovtshansgelände von Welle Poseidon aeloctt. Bei de" Siegerel)rung nnirde unter anderem meheiach die NWtwcndigleit einträchtiger Banammenarbeit im jüdischen Sportleben hervorgehoben. Die Berliner Nuder-E.esc'.!.srhaft „Undine" e. B. veranstaltet am 30. September ab Oi!: l’hv, Dahinestraße l.'>, eine OlegaNa. Gs beieitigen 'ich sämtliche Berliner snbisclpen ücndervereine und mmplnrabl Nnderer ans dem N'eiNn dstarten 37 BveN' mit 171 Ruderern in elf tHennen. Der Jüdische Bor-lAnb „Berlin" leite! Ne Wintersaiü'n mit einer graßen 2Ht Beeanstattnng am Btt ober im Svicheruriaa ein. Als taegner N'iirdeu die betten .üämvser des Svc"-tt->nndes im R. j. F. ans .Näln. Frantfurl a. Tertmund und Breslau gewannen. / 1)00 /; j LJ//7Y1 //’! /fj) TVO nvi // B ii mum U p-iw,ü Fü^e-i Km maÜL 1 7c!.: Bl2m.8lC!M5. Zimmsrv.M.8,-2n lüDISCHES VILLEN HEIM direkt an der Havel KURHAUSKONRADSHÜHE fc.Berlin HuSh5hcrstr.47. Jcd.Komf. (DiSt). |s Pens. RM ab 4.50. Dauerpens. ab 100.— nü. SiraCenb. 22. Tel. C 8 Tese! 307. Proapakt. 3srl.-Char!ottenb., Eismarckstrasse 102 (U-Eabahof). Tel. C 1 Stein;.I. 1273. vnsfrirTz. 'm. Bad 2.50 Mk. Doppclz. b.— ilk. an. Dauerpens. 110-105.- 21k. Enepaare 220.— 31k. an. «SssMlilll ir»ÜÄ£ta!“| Vorm. Prau Kcüorao McSfGB1 H33Gnsß?aasQ 22-S? / Telefon: H 9 Schmargendorf 7751 hat in seinem Betriebe die folgenden Aenderungen vorgenommen: 1. Erhebliche Kerabsetsang der Preise, auf Wunsch: Pauschalabmachungcn. 2. Streng IillnSsclie Ärztlich© Versorgung der Kranken. 8. Modernisierung der Electro - Hydrotherapie, Röntgenuntersuchungen, l$lathermSe, Kurzwellen, Grundumsatzbestlmmungen. 4. Errichtung eines Pensionshauses für besonders Pflegennd Erholungsbedürftige zu billigen festen Monatssätzen. Unverändert bleibt der Grundsatz, dass jeder Kranke sich von dem Arzt »einer "Wahl behandeln lassen kann, ferner die als vorzüglich anerkannte Verpflegung:. ffl!I!IIII!III!!I!III!!!!II!III!lIIIiII!!III!!I!!!!!I!III!III!III>II!I!!IIIIIII!III!IIIIIIlIlIIIIIIII!IIII!III!!!!IIIIIIll!si7 Di I!oti$!r.B2,hpt.(PragerPl.).B.4,B:ivariaOR;t3. 1'r’ni!"ri, Zimmer 2.—. Doppclzimm. 4.50 n,it L... j-ilog.. pro Woche von M. 80.— an. OsSsee - Brodten bei Travemünde. Ec^Mi.iors bevorzugt zum lieibstauffr.rha1.:, wegen seiner ruhigen und get'm-i.m Lage ärztl. empfohlen. Verlang, g-" Projekte Moritz Pittack. 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