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Central-Verein-Zeitung · 1934-06-21 · 25 (21.6.1934) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
25 (21.6.1934)
Date
1934-06-21
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Sperrfeuer einer mitleidloser? Kritik gerät, der hat um jeden Preis dafür zu sorgen, daß asoziale Elemente von den Stätten und Betätigungen zurückgezogen werden, in denen sie zum Schaden der jüdischen Gesamtheit heute etwa noch' eine.überflüssige Schaustellung bieten. Darum muß die Parole: Gerneinschastsidee statt Einzelgängertun: die Parole der jungen Generation werden. So sehr die Persönlichkeitsbildung -Kennzeichen und Primat vergangener Epochen war, so sicher ist es, daß heute die nackte tatsächliche Bildung der Gemeinschaft die Forderung des Augenblicks ist. Damit ist nichts über den Wert der Gemeinschaft für ihre politische Zukunft ausgesagt, aber so wahr der schrankenlose Individualis-- mus das Judentum nicht nur durch äußere Angriffe, sondern durch innere Zersetzung gefährdete, so wahr ist auch nur eine feste Gemeinschaft imstande, diese Mangel rücksichtslos auszumerzen. Diese Gedanken sind in dein Erziehungswerk lebendig geworden, das die junge Generation au sich vollzieht. Aber diese Jugend verdiente nicht sich Jugend zu nennen, wenn sie auch in den Kardinalfehler der kritisierten Epoche zurückfiele, wenn ihr der Jngenbund nicht mehr wäre, als die Summe seiner Mitglieder, als eine Berforgnngsanstalt für jeden einzelnen. Ter Iugendbnnd, der feinen Mitgliedern nur eineu angenehmen Aufenthalt bietet, der feine Menschen nicht in ihrer ganzen leiblichen und seelischen Totalität ergreift, hat heute leine Eristenzbercchtignng. Ter äußeren: Gerneinschastsbildung tritt die Bildung der Menschen gleichwertig zur Seite. „Wenn aber/' nach dem Wort eines modernen Pädagoge::, „Bildung nicht unbestimmt bleiben oder sich nur auf einige formale und an sich wenig fruchtbare Analogien beschränken soll, erfordert sie zugleich eine grundsätzliche Stellungnahme zu dem Verhältnis von Ideal und Leben, von Kultur und Natur, von Wert und Sein." Bildung und Weltanschauung gehören unlöslich zusammen. Tie heute von manchen Seiten endlos wiederholt autzgegebeue Parole der Einigkeit ist kein Gegenargument. Kein Wort gegen sie, wo sie am Platz ist! Daß neutrales Verhalten eine politische Klugheit, unter Umständen auch eine moralische und soziale Pflicht, sein kann, wird in den Tagen der Not niemand bestreiten, aber das; Neutralität ■' eine Weltanschauung ifch wird einer ehrlichen Jugend niemals llarzuinachen sein. Das ist kein blinder Radikalismus, aber selbst ein offener Radilalisinus ist zeitgemäßer als jene Unentschiedenheit zwischen den Anschauungen, die nie den Mut zur Entscheidung und die Kraft zur Bindung findet. Unsere Bildung steht so unter der geschichtlichen und zugleich religiösen Erkenntnis, daß in einer Zeit, in der der Weg Israels in einem historischen .Dualismus einzumündeu scheint, nur der Weg der wahre sein kann, der durch die Leiden und Leistungen von zwei Jahrtausenden gerechtfertigt und geheiligt ist. Es kann und darf nicht der Sinn der Geschichte Israels sein, als Zeuge für seine Wahrheit nur durch die Völker gewandert zu sein, um nach zweitausend Jahren resigniert an den Ausgangspunkt zurückzcckehren. Tie Entscheidung ist uns nicht schwer gefallen, aber der Weg wird es sein. Nunmehr gilt es, durch Leben und Lehre die Kräfte in uns zu weckeu, die den inneren Widerstand im Streit für unsere Erkenntnis gewährleisten. Noch ein zweites ist notwendig. Immer in der Diaspora ist die politische Geschichte Israels . ein Werk seiner llmwelt gewesen. Darum wird sich auch die Bildung der jüdische:: Gemeinschaft in Deutschland unter den Gesetzen der Landschaft, der Mitwelt, des Staates vollziehen, in der die Gemeinschaft steht. Darum wird die Bildung der jlingen deutsch-jüdischen Generation sich nach dem Ansdruck des Landes vollziehen, dem sie sich durch Wille und Geschick. mm einmal verbunden fühlt und in Wechselwirkungen mit den Kräften, von denen ihr Leben und Sterben abhängt. So sckzeint der Weg der Geschichte von der Persönlichkeitsbildung zur Gemeinschastsbildung geführt zu haben. Und doch — auch die neue Zeit kann und wird niemals aus die Persönlichkeit Verzicht leisten. Sie tut es auch heute nicht. Was ist schließlich das Führerprinzip in dem heutigen Stnattzsystem anderes als die Anerkennung der Persönlichkeit als staatsbildcnde und -erhaltende Kraft. Ter Wert der Persönlichkeit bestimmt sich hellte nach ihrem Nutzen für die Gemeinschaft. Man hört es gelegentlich, man will es', nicht glauben, und es ist doch wahr: für die jüdische Firma X oder den jüdischen Herrn Y, für die jahre- oder jahrzehntelang der jüdische Rechtsanwalt Z. ausgetreten ist, erscheint heute ein anderer Anwalt. Die Firma £. ist zwar nicht gleichgeschaltet, und Herr P. ist noch immer Alleininhaber seines Geschäfts/ und so gibt es keine andere Erklärung als die: die jüdische Firma 2t. und der jüdische Herr Ahaben ihrem langbewährten jüdischen Anwalt die Treue anfgekündigt; nicht weil seine wissenschastlichen und amvaltlichen Leistungen zu wünschen übrig ließen, nicht, weil er alt' oder gar veraltet wäre, sondern-weil er Jude ist. Schwerlich wird mau an einen Boykott von Juden gegen Inden glauben wollen, und so liegt auch der Fall nicht. Die überkluge Firma 2c. und der überängstliche Herr V). versprechen sich mehr von der Bertretung durch einen nichtjüdischen Anwalt. Ueber dieses groteske Berchalten und seine Motive schütteln nicht nur wir den Kopf. Auch von nichtjüdischer Seite hört mau Bemerkungen über jüdische Würdelosigkeit und Mangel an der so oft gerühmten jüdischen Solidarität, die plötzlich nicht vorhanden ist. Wir wollen nicht mißverstanden werde::: es handelt sich nicht un: zahlreiche, also typische Fälle; es ist nicht so, als ob die Mehrheit der deutschen Juden plötzlich das Vertrauen zu ihren: jüdischen Anwalt verloren hätte. Es geht nnr um unerfreuliche Einzelerscheinungen. Wenn wir sie rügen, dann mcht etwa, als ob wir gegen die Betrauung mchtzud:scher Anwälte irgendetwas einzuwenden hatten. Wir billigen einen Abbruch von Geschäfts- oder Ber t rauen Sb e.zi eh u n ge n, also ein üoljrottähnliches Verhalten, unter keinen Umstanden. Aber wer jahrelang einen: nichtjüdrschen An- Walt sein Vertrauen schenkte, soll es :hm natürlich auch weiterhin bewahren. Was wir rügen, ist allen: der plötzliche Abbruch alter Bertrauensbeziehungen zu einem jüdischen Ainvalt aus Gedankenlosigkeit, Neberängstlichkeit oder ans der völlig irrigen Erwägung, der jüdische Anwalt fände vor'Gericht nicht das gleiche Gehör wie der nichtjüdische. Man scheint sich nicht klar darüber zu sein, daß eine solche Erwägung zugleich eine schwere MißtrauenSäußenmg gegen die Unparteilichkeit der deutschen Richter enthält. Es braucht nicht ansgesührt zu werden, daß hierzu nicht der geringste Anlaß vorliegt. Die Gerichte urteilen ohne Ansehen der Person und ohne Ansehen des Rechtsanwalts. Es ist dem Gericht ganz gleichgültig, ob eine Cache von einem jüdischen oder'nichtjüdischen Anwalt vertreten wird. Die Ueberlänser werden also den Gewinn, den sie erhoffen, nicht haben. Cie lassen ohne Not Glaubensgenossen, die schwer um ihre Eristenz ringen, im Stich, um eines vermeintlichen, in Wirklichkeit aber gar nicht vorhandenen Vorteils willen. Ter Konjunkturritter ist eine Erscheinung, die man in allen menschlichen Gemeinschaften verachtet. muß e? ebenfalls in Uebereinstrmmung mit Umv,-:» ' und Zeitgeist geschehen. Nicht nach Zufall od„ momentaner Emgebung. sondern prinzipiell und systematisch muß der berufliche Neuaufbau vollzogen werden. Warum, fragt Tr. Kuhn, gibt es heute mxf, nicht das Fach „Bernfsknnde" an den indischen Schulen? Warum lernen die Kinder nicht, wie si« ihre Fähigkeiten, der Umwelt anpassen können nnd müssen? Warum taucht die Frage nach ihren he»w verwerMwen Anlagen erst dann zwingend vor ihnen auf. wenn sie, knapp vor dein Schutaang in die Berufstratungsstelle gehen? Begabungen er. klärte der Redner, sind nicht obenhin — etwa ans lauter guten „Nummern" im Schulzeugnis — m erkennen. Sie können latent, oft tief verborgen ■ im Meinchen leben. Tie Ansgalw des Psychotochinkers sei es. die Begabungen zu erkennen nnd zu atti. vieren — eine Aufgaw, die heute, mangels net er Organisation, noch keineswegs in dein nöiigeu lliusang erfüllt werden könne. Rät einer lebhaften TiSknssivn schloß der cmregende Vortragsabend. Ter gute Besuch zeigte, daß die Bestrebungen der ArbeitSgemeinsclpst de! rcilS einen größeren Kreis interessieren. Dr. K. M. Nicht die Persönlichkeit ist es, die sich die Gemeinschaft nach ihren Anlagen und Geschmack aussucht, sondern die Gemeinschaft ist cS, die aus ihrer Mitte die zur Erhaltung ihrer Organisation und zur Erreichung ihrer Ziele geeigneten Persönlichkeiten bestimmt. Tie Art der Persönlichkeit bestimint sich demnach nach der Art der Gemeinschaft, nnd nichts wäre daher falscher als die bedingungslose Uebertragung der Maßstäbe. Aber eins ist gewiß: auch in: deutschen Judcntuu: wird der nicht anerkannt werden, der kein Gefühl für die sozialen Bedürfnisse unserer Gemeinschaft hat, und wer vor allem „nicht von den Ideen erfüllt ist, an denen seine Zeit sich begeistert, der ist auch nicht der Mann, sie zu führen". Daß „Persönlichkeit nnd Gcineiuschasl" heute mehr denn je zu einer. Synthese vcrschmelzen, daß sie politisch in die Formulierung von „Führung und Gefolgschaft" eiugegaugen sind, scheint freilich den Begriff der Persönlichkeit etwas zu verengen. Dafür aber :vird der Weg gewiesen, auf dem die „Bildung der Persönlichkeit" sich vollziehen u:uß: in der Schule der Gemeinschaft. Freilich eine Persönlichkeit aus jedem Material zu bilden, ist nicht möglich. Letzten Eudes ist die Persönlichkeit, :vie so schön gesagt worden ist, „Geschenk und Gnade", gehört sie „zu jenen Werten, die n:an nnr erreichen kann, wein: man sie nicht erstrebt". Persönlichkeit ist jener Meister an der Forn:, dem wir in Ehrfurcht nur die Werkzeuge reichen können. Sv ist es auch heute unsere Aufgabe, den Boden für die Persönlichkeit zu bereiten. Ter 'aber ist die GZmeinschast. Dev Reichsbund jüdischer Frontsoldaten über, sendet uns zu unserer Notiz „/Monistische Ab, grcnzung" vom M, Juni, in der wir den Beschluß der Zionistischen Bereinigung über llnzulässigteit der Mitgliedschaft von Zionisten im RjF. und seinen Spvrtgruppen mittciltcn, eine Erklärung. Diese be. schästigt sich mit dem Passus der Begründung, den wir in der E.-B.-Zeitnng veröffentlicht hallen, nnd führt dazu aus: „Ter Reichsbund jüdischer Frontsoldaten betrachtet sich als alleinigen Vertreter der Belange aller jüdischen Frontsoldaten. Jeder Frontsoldat, gleich, ob er Mitglied ist oder nicht, ob er unserer Richtung zustinunt oder nicht, findet bei uns Betrennng, so:veit dies in unseren Kräften steht. Diese Betreuung gewähren nur auch Mriirit Kameraden, die sich seht öfter an uns loenden. loeit sie als nichtsüdifche Nichtarier ans ihren bisheri-- gen Verbänden ausgeschlossen sind nnd obschon sie bei uns als jüdischer Organisation nicht Mitglied werden können. Ter RjF. hat eS seit seinem Bestellen als Ehrenpflicht angesehen, ritterliche Kameradschaft jeden: Frontsoldat gegenüber zu üben." iSfiSf Ter Wille zur Stärkung des jüdischen Eigenlebens findet in den Abenden, zu denen die Berliner Jüdische Gemeinde ihre Mitglieder \m Zeit ZU Zeit einladt, einen guten und zeitgemäßen Ausdruck. Nachdem die Gemeinde bisher von ihrer eigenen Tätigkeit berichtet hatte, stellte sie sich aus dem Gemeindeabend, der ain 14. Juni in der Syno goge Fasanenstraße stattfand, die Aufgabe, die Berliner Judenheit mit der Arbeit und den Zielen der Reichsvertretung der deutschen Juden vertraut zu machen. Tie Veranstaltung, die der Vorsitzende der Gemeinde, Direktor Heinrich Stahl, leitete, wurde mit dem Ktavierspiel Josef Rvsenstocks und den fein abgetönten, vollendeten Gesängen von Hermann Scheh und Fritzi Jo kl würdig um- Tr. Julius L. S e l i g s o h n, Mitglied der Reichsvertretung, mahnte zur Selbstbesinnung. Die große Entdeckung Israels sei es gewesen, in den: Gang der Weltgeschichte den Gang des Weltgerichts zu erblicken. Das Wesen der deutschen Juden ist ausgcbaut auf zwei Bewußtseinstatsache!:, auf Deutschtum und Judentuin. Aber während sie nach dem Zeugnis ihrer Toten ihr Deutschtum treu bewahrten, haben sie die innere Beziehung zu ihrem Ureigensten, zum Judentum, verlöre::. Noch schwerer aber wiegt es, daß im letzten Jahrzehnt Zerrissenheit statt Einigkeit, Parlamentsspielerei statt Autorität, in: jüdischen öffentlichen Leben geherrscht haben. Die Reichsvertretung der deutschen Inden ist ein Symbol der Hoffnung in gewandelter Zeit, sie formt den einheitlichen Begriff des dentscheu Judentums und verrichtet im Geiste loyaler Zusammenarbeit aller in ihr vertretenen Richtungen eine Erziehungsarbeit zu Einheit und Einigfeit. Ihre eigentliche Aufgabe ist die materielle und seelische Erhaltung des deutschen Judentums auf deutscher Erde. Dann gab Ministerialrat i. R. Dr. Otto Hirsch, geschästssührendes Vorstandsmitglied der Reichsvertretung, einen Ueberblick über das weitschichtige Arbeitsgebiet, das von der Reichsvertretung in Zusanunenarbeit mit den anderen öffentlichen und Privaten Organisationen des Judentums betreut wird. Nach innen obliegt der Neichsvertretung die Führung der jüdischen Gemeinschaft und die Fürsorge für ihre Lebensuotivendigkeiten >vie Jugenderziehung, Erwachstnenbi!dung, Berussumschichtung, Auswanderung, Wohlfahrt, Erhaltuug der Kleingerueinden nsw. Nach außen vertritt sie die Gesamtheit der deutschen Juden der Uruwelt gegenüber unter dem Gebot der Würde und in dem festen Glauben an den Wert, den die deutsche Judenheit für ihre Heimat bedeutet. K. J. R. EerüÄte um einen MasmMrkWt Die R e i ch s v e r t r c t u n g der deutschen Juden teilt mit: Don dem Landesverband der Anhaltischen Israelitischen Kultnsgemeinden werden nur auf irrtüiutiche Nachrichten, die in der ausländischen Presse, insbesondere in der „Neuen Züricher Zeitung", über die Veräußerung der Synagoge in Gröbzig erschienen, hingewiescn, die den Anschein erwecken können, als ob cs sich nur eine Enteignung handle. Wir weisen deshalb darauf hin, daß die Verhandlungen zwischen der Stadt und der Jüdischen Gemeinde in Gröbzig. die noch im Gange sind, zwar auf Anregung der Stadt, jedoch in völligem beiderseitigen Einvernehmen geführt werden. Die Synagoge wird für gottesdienstliche Zwecke nicht mehr benutzt, da die Jüdische Gemeinde auf zwei nnrnntich'e Seelen zusammengeschmolzen ist. Die lleberlassimg soll gegen die Verpstichtimg erfolgen, den Friedhof der Jüdischen Gemeinde, der Eigentum der Gemeinde bleibt, aus ewige Zeit instand zu halten. ZMiMah! ihren alten Berus verlassen müssen oder — nI3 Jugendliche — gleich den „richtigen" Berus wählen wollen, lieber diese theoretisch'und praktisch suudrerte Arbeit wurde in einem Vortragsabend derrchtet. E. Sa lins hielt zuerst ein Referat über die bcru,l:che Gruppierung der Juden in der Welt. Dam: sprach Tr. Heinrich Kuhn über „Sozialbiologie und limwelt im Leben der Juden". Als Sozialpsychologe nnd Psychotechniker hat Dr. Kuhn seit vielen Jahren Uiitersnchungeu darüber angestellt, inwieweit die Gruppen (Erb-) Anlage und inwieweit AükiemEinslnste die Berufswahl der Juden lwstimmt haben. Dr. Kuhn ist. wie er ansslihrte, zu dem Schliiß gekommen, daß die Milien- Einflüsse viel stärker wirlsan: gewesen sind, als man gememhm anninunt. Uinwelt und Zeitgeist übten eine bestimmende Macht bei der Berufswahl aus Wenn wir heute, fuhr der Ncforeiit fort, vor der Notwendigkeit stehen, die berufliche Schichtung der deutschen Juden planmäßig zu verändern, so w/mv La äcfefep -865?° -Wg.- »SS83- 5 r§99; »M--Z1Z1.- -ZM-ZW verlangen sie die"/^ desgilde-heimdal-/ £ vorlag en«eo:,35?.85co»55l1.50 13/5 17/5 24e-vtr&ui /kostenlose Zusendung \teppich-kal,a Soges ' Mmll SÄifi mh §t Für eine sehr große Zahl von deutschen Juden ist die Frage akut geworden: Besitze ich irnansgenützte, nur selbst noch nicht beivußte Fähigkeiten, die ich praktisch ausioerten kann? Nkancher einzeliw kann diese Frage zioeisellvs ohne srernde Hilfe zur Lösung bringen. Aber die meisten NämseE'n brauchen Rat nnd Anleitung, brauchen vor allen: Ermutigung, uu, W-I, zu ihr«» „udcren Schzu suidc.u vstskcbad Arcndl-e. ■*, der v°» w» m bn ler"" öl "Berlch chdiicher Wissen sch: ftvorigen Nummer iviedergegebenen Rteldniig über möalichst Mel i SiiS w/n-pta!,fPnI5 ^stellt. Beschränkungen der Be.rntznng des Strandes u-'d bc>z»>I-hc,u dir der gemrindlichrn ««Kgm «ifc J#Mf« $Mernei5 teilt mit: „Obwohl wir bereits stit langer Zeit stets darauf hingewiescrl haben, daß der Bestich niäjtarischer Gäste im staatlichen Nordseebad Norderneh nicht erivünscht ist, iverden aus diesen Kreisen in letzter Zeit wiederholt Versuche nnternonnnen, die Genehinignng für einen Kuraufenthalt auf Norderney zu bekomnien. Im Jriteresse aller Nichtarier bitten wir Sie. in Ihrer Presse daraufhiiizuwcisen, daß es zwecklos ist und nnr uniiötlge Kosten verirrsacht, wenn von diesen Personen eine Reise nach Norderiiey miternonnneu :vird. Staatliches Nordseebad Norderney Betriebsgesellschast m. b. H." . Anlagen für jüdische Besucher erfahren wir, daß diese Beschräntimgeu tun: von kurzer Dauer waren und iuz>vischeu wieder aufgehoben wurden. Gesängnisstrasen für die Landsriedeusbrechcr in Gunzenhausctt. Einer Nteldnng der Jiistizpressestelle des Landgerichts Ansbach entnehmen wir: „Als Folge der Ansschreitimgen in Gulizen' Hansen am Abend des 25. Ntärz 1VÜ4 fand in der Zeit vom 11. bis 16. Juni vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Aiisbach eine Haupt- Verhandlung wegen schlveren Landsriedensbrnchs statt. Gegen 1v Angellagte ivnrden GesünginSstrafen von 3 Monaten bis zu 10 Ntvnateu verhängt. Bei fünf Angeklagten erfolgte Frei" jprechung bzw. Einsteltnng des Verfahrens. Hanprverhandlung hat zu der jeden Ziveifel wisschließenden Feststellung geführt, daß die Ursache der beiden Todesfälle Selbstnrord gewesen ist.' K7' sor: Der Art Er llnt d>'S er i geh, dos die »sie run Iah! R>a saü'i kirc Glä Bib gib' Lta sein Bla schli Leb üe Bor reck stell Sit spei Wo Eos als gre Tidi boü fetz liril .Sie ßch daz •V i i Ber bei) fivr Har Sck, fall sah: sra, ha l; als tan der Uol Wc üb,

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