Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 13 (1934)
- Issue
- 24 (14.6.1934)
- Date
- 1934-06-14
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Mit Karl dem Großen, der mit seinen Paladinen zu Aachen, chigclheim oder Worms weilte und der Bolkswirtstchst. Kunst und Wissenschaft das größte Verständnis mtgcgenbrachte, begann eine neue Blütezeit für Tcnlschland. Auch das Reich Karls des Großen zerbrach unter seinen schwachen und unfähigen Nach, folgern, lind nun folgte unter den sächsischen und sali scheu Kaisern erneut der Aufstieg Deutschlands zur Hegemvniestcllung; das Kaisertum Otto des Großen war Mittelpunkt von Kirche und Kultur. Unter dem Salier Heinrich III. ist die Machthöhe te-3 Teutichen Reichs erreicht. Vielleicht sind die Funde, die seinerzeit bei der Aufdcclung des alten jüdischen Friedhofes vor dein Severinstor in Köln gemacht wurden, die Altertümer und Schmuckstücke frühmittelalterlicher Art, die man in Mainz gesunden die Spuren von Handel und Verkehr im 6. Jahrhundert in Trier Beweis dafür, laß Juden im frühen Mittelalter in diesen Städten wohnhaft gewesen sind. Tie grundlegende Arbeit Zlarl Schumachers, Siedlung?- und Kulturgeschichte der Rhcinlande von der Urzeit bis in das Mittelalter, 3. Band, nimmt die Judenviertel in Köln, Mainz und Worms in fränkischer Zeit als bestehend an, in Mainz um den Schnittpunkt der beid-en römischen .Hauptstraßen (Ennneranstraße bzw. Schustcrsilachsmannstraße), in Worms hinter dem Nordtor gegen die Brüclenstraße, während das Fricsenvicrtel Am BriickcnkopC HJuSLif I Lage des Judenviertels in Köln selbst zwischen Kämmerer- und Römerstraße nördh vom Markt (Kaufhaus bis zum Judenviertel) g. Danach lag in allen drei Städten das Judenntcl am Zugang zur Rheiubrücke und zeigte' sich r 'Mainz und Worms eine vollständige Parallele bezug aus die Lage des Friesen- und Judenviertels'. Ta aber das Schwergewicht des fränkischen eiches im Westen, lag, hören wir erst aus der nt Karls des Großen von Juden in Deutschland. >t Aachen, der dauernden Residenz Kaiser Karls seinem späteren Alter, „dem ersten Königshos t Reich", scheint eine jüdische Ansiedlung beenden zu haben. Bon Aachen aus sandte der aiscr inr Jahre 797 seine Gesandtschaft an den alisen Harun a! Raschid; ein Jude, wohl ein in achen ansässiger Großkausmann, Isaak, der erste '"tsche Jude, den wir mit 'Namen kennen, bereitete sie als Wegtveiser und Dolmetscher. Die esandten starben auf der Reise. Nach vier Jahrenun Isaak allein aus Asien zurück und wurde am 0. Juli 802 vom Kaiser in Aachen in Audienz lnpsangen. _ «Soweit Juden damals in Deutschland lebten, nrsten die in den Kapitularien Karls des Großen nd in den Schutzbriesen Ludivig des Frommen siir i"den getroffenen Bestimungen für sie angewandt *) Vgl. „E.-V.-Jtg/ Nr. 20 vom 17. Mai d. I. Worms ilB Lage des Judenviertels in Worms worden sein. Einem arabischen Schriftsteller des 9. Jahrhunderts, Jbn Kordadbeh, verdanken wir die Mitteilung, daß jüdische Kaufleute, die zu Handelszwecken die damals bekannte Welt durchreisten, auch durch Deutschland kamen; aber erst seit der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts nimmt die Geschichte der Juden in Deutschland eine schärfer aunrissene Gestalt an. Mit der fortschreitenden Kolonisation der t, bayerischen Ostmark gewinnen die Tonanstädte stromabwärts als Ausgangspuukt des Handels au Bedeutung. Bon den Markt- und Zvllstädien am Tvnauufer ging der Handel durch das Mülst» viertel nach Südböhmen und noch weiter nach dem Norden. Tie Zollordnung von Rasselstätten, die 003 bis 906 nbgesaßt ist und den.■ Verkehr an diesen Orten regelt, führt als Kauflenke neben Bayern, Slawen und Russen ausdrücklich Juden an, die aus Bayern kommen. Tie Urkunde weist aber schon in die zweite Hälfte des 9. Jahr- Hunderts zurück, da sie die Zölle für die jüdischen Kaufleute unverändert lassen tvill, wie sie in der Zeit der früheren Könige festgesetzt wurden; also schon damals kamen jüdische Kauflenke ans Bayern, Böhmen und den östlichen Slawenländern nach Ober- und Niederösterreich. In Negensburg an der Donau werden die Juden zum ersten Male im 10. Jahrhundert erw'ähnt. Sie besaßen damals Grundstücke in einer Vorstadt von Negensburg. Kaiser Otto II. übergab am 2. April 082 dem St. Emmeransklvster das Gut Schierstadt, das heutige Stadtamhof, in der nördlichen Vorstadt mit allem Zubehör. Dieses Gut hatte das Kloster schon vorher mit des Kaisers Grlaubnis dem Juden Samuel abekauft. Die Juden bewohnten hier am Beginn des 11. Jahrhunderts einen besonderen Stadtteil. Sicherlich hat im 11. Jahrhundert mehr als diese eine jüdische Gemeinde an der Donau und vielleicht auch am Alain bestanden, zumal wir von der Ansiedlnng der Juden in Böhmen schon im 9. Jahrhundert hören und die älteste jüdische Ansiedlung in Prag anscheinend unter Mitwirkung von deutschen Juden zustande gekommen ist. Mit der Ausdehnung des deutschen Reiches nach Osten wird auch die Elbe für die Berbreitung der Juden in Deutschland wichtig. Durch die Moldau bis nach dem Böhmerwald nach Süden verlängert, bildet sie eine Verkehrsstraße vom Gebiet der mittleren Donau bis nach dem Nordivcsten Deutschlands. An dieser so wichtigen Wasserstraße begegnen wir Juden, außer in Prag, in Magdeburg, das die nördliche Grenze des jüdischen Ansiedlungsgebietes in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts bezeichnet, ferner bei Leitineritz um die Mitte des 11. Jahrhunderts; an der unteren sächfischen Saale lassen sich Juden in Merseburg bereits im dritten Viertel des 10. Jahrhunderts Nachweisen. Um dieselbe Zeit wird von einer Salzsiederei der Juden an der Saale gesprochen, und gegen Gnde des 11. Jahrhunderts dürfte Halle eine jüdische Gemeinde beherbergt haben. Dieser östliche Teil des deutschen Reiches wird in den jüdischen Quellen mit Aschlenas bezeichnet, ivährend unter Alemcmnien — der Bezeichnung Deutschlands im Gegensatz zu Frankreich und Spanien seit der Mitte des 10. Jahrhunderts — der westliche Teil zu verstehen ist. Tort, in den alten Römerstädten am Rhein, haben die jüdischen Gemeinden die kräftigste und folgenreichste Entwicklung genommen, und zwar die von Mainz, Worms . und Speyer, die seit 925 endgültig zum deutschen ' Reiche gehörten. Um 900 werden die Mainzer Juden znm ersten Male anläßlich eines in Atainz abgehaltenen Konzils genannt. Im Jahre 017 sollen die Gelehrten- Familien der Kalonymiden von Lucca in Italien nach Atainz eingewandert sein. Es ist die Vermutung ausgesprochen worden, das' 1904 aufgefundene vierteilige Fenster des Reichssklavenklosters in Atainz habe zur Wohnung eines so hervorragenden Geschlechts gehört, daS den Schutz des kaiserlichen Gönners an der reich verzierten Schauseite seines Familienhanses in dem Bild des schirmenden Adlers sichtbar angebracht hatte. Im Jahre 1012 sollen die Juden durch König Heinrich II. aus Atainz vertrieben worden sein. Fest steht aber, daß cs im Januar 1013 Juden in Mainz gab. Ter Brand, der 1084 in Atainz ausbrach, das Judenviertcl zerstörte und Unruhen gegen die Juden zur Folge hatte, vcranlaßte wohl einen kleinen Teil zur Auswanderung nach Speyer. Als das vielgepriesene Meisterwerk des Kaiserdomcs in Speyer in seinem neuen Glanze erstrahlte, fragte (etwa 1070) nach der Uebcrlieferung Kaiser Heinrich IV. den Rabbi KalvuymoS in Speyer, ob nicht das neue Münster den Tempel Ealomonis weit an Schönheit überträse. Der Jude erbat und erhielt Straflosigkeit zugesichert, Ivenn seine Antwort etwa unehrcrbietig ausfallen sollte; er suchte aus der Bibel die größere Kostbarkeit und ungleich höhere Würde des Tempels nachzuweisen. Tic Synagoge in Speyer ivar ein urspünglich romanischer Ban des 11. Jahrhunderts. Ebenso ist die Synagoge in Worms in romanischem ^til im Jahre 1034 erbaut ivvrden. Wahrscheinlich ivar es auch die 1012 erbaute Kölner Judenschule. Ten Wormser Juden hatte Kaiser Heinrich IV. im Jahre 1074 zusammen mit den übrigen Wormsern Zollfreiheit geivährt. Desgleichen hat Heinrich IV. den Regensburger Inden seine Gunst zuteil werden lassen. In Köln ist 1075 von einem Jndcnviertel die Rede. Ten Trierer Juden soll bereits 1006 eine Ausweisung gedroht haben. Ans den erhaltenen Privilegien geht hervor, das; sich für die Inden ein besonderes Recht heransgebildet hat. Der Jude steht als Fremder unter landesherrlichem und kaiserlichem Schutz: diesen braucht er besonders für seine Tätigkeit im Warenhandel. Ter Verhältnis zn den Landes- oder Stadtherren scheint im allstegemeincn gut gewiesen zn sein; denn mehrfach wird von ihrer Teilnahme an der Trauer um den bischöflichen Stadtherrn berichtet, so in Magdeburg inr Jahre 1012 bei dem Leichenzuge des Erzbischofs Waltard, 1051 bei den'; Tode des Erzbischofs Bardo von Atainz, 1075 beim Tode des Erzbischofs Anno von Köln. Tie von deutschen Bischöfen veranstatteten Sammlungen der lirchlichen Gesetze über die Juden, befleißigten sich einer gewissen Atilde. Seitdem Karl der Große den Inden ausdrücklich die Erlaubnis znm Handel m seinem ganzen Reiche geivährt hatte, ist ihre Bedeutung im Wareuhandel bis zum Ende des 1l. Jahrhunderts wohl ziemlich unbestritten. Sie treten anscheinend an die Stelle der Friesen; Jude und Kaufmann werden in den lateinischen Quellen wiederholt als gleichbedeutende Ausdrücke verwandt; jüdische Kanflcnte sind bis gegen Ende des 13. Jahrhunderts Besucher der Kölner Atessen; ihre Ansiedlungen finden sich mehrfach in der Rühe des Marktes, . ohne daß sie vorerst zu Zwangsvierteln werden. Sie treiben im einzelnen mit Sklaven, mit Seide, orientalischen Gewürzen, Wein, Schaffellen Handel. Ter ärztlichen Tätigkeit und dein Arzneihandel iiÄ WMMtl WM Aus der letzten Ferne, ferner als alle Gestirne des Himmels, aus dem Bezirke endgültig ewigen Schweigens dringt die Stimme Jakob Wassermanns noch einmal her. Stöße von Manuskriptblättern, mit seiner unvergleichlich zierlichen Handschrift bedeckt, sind nach seinem Hinscheiden zn einem Buche geworden, zn einem majestätisch starken Bande. Das ist der Schlußstein zn dem ebenso weitläufigen wie einheitlichen Bau, über dem der Name Jakob Wassermann leuchten wird, der Name eines großen Inszenators menschlicher Leidenschaften. Der zünftige Leser merkt bald, daß diesen Ans- Zeichnungen die letzte Ordnung von der Hand ihres Schöpfers gefehlt hat, Ausschaltung, Zusammendrängnng und Schlnßpolitnr. Auch die Gattin des Toten erwähnt das in ihrem kurzen, würdigen Nachwort. Noch sehen wir in die Werkstatt, und das' wird zn einem besonderen Reiz. Wir sehen, wie ans einem unermüdlich arbeitenden, alles Krcatürliche auffangendcn Gehirn, aus einem glühenden Herzen die Gedanken und Gefühle noch nicht ganz eingcdeicht zu einem geivaltigen Strom znsammcnflicßen. Wenn vor Jahren einmal Thomas Mann von Wassermann gesagt hat, sein Wesen sei ein Gemisch von Virtuosität und heiligem Ernst, so tritt diesmal die Virtuosität zurück, aber um so heiliger ist der Ernst. Frühere Romane sind nun Vorgeschichte, „Der Fall Mauritius" und „Etzel Andergast". Der junge Etzel, „der erleuchtete Zwerg", der seinen Meister Kcrkhoven verraten hat. wird nicht mehr sichtbar; nicht ungern hätten wir ihn noch begleitet, lieberragend ist jetzt Joseph Kerlhoven, der große, von Wassermann mit erstaunlich reichem Fachwissen ansgestattete Nervenarzt, mit seiner besonderen Art von Psychoanalyse, der Seelenentbinder, der llebcrmensch, der aber stets auch Erdenmensch ist und in menschliche Wirrsale verstrickt wird. Ein atmender Pfeiler, eine schauende und fühlende Säule, so steht er inmitten der Gestalten, der immer neu kommenden und gehenden, die ihn umkreisen. Zwischen Lcidschasfenden und Leidenstehen sie ebenfalls nicht fern. Erzbischof Anno von Salzburg, Zeitgenosse Karls des Großen, bemüht sich um einen jüdischen Arzt—cs ist der erste, von dem uns deutsche GeschichtSqnellen. berichten. Auch Grundbesitz und Weinberge finden sich bei ihnen. Tic Verfassung und Verwaltung der Gemeinde ist eine andere als zur Römerzeit, wenn auch der Name Archisynagogus noch erhalten ist. Ter Judenbischof steht an der Spitze der jüdischen Gemeindc, der Gabbai anscheinend an der Spitze des Wohltätigleitswesens. Erstaunlich ist der umfangreiche sittliche und wissenschaftliche Besitz, den tvir in den Händen der deutschen Inden des 10. und 11. Jahrhunderts finden und der von der hingebenden Pflege der nationalen Literatur am Rhein Zeugnis ablegt. In Atainz werden die ersten Hochschulen begründet, Talmndkvmmentare und Liturgien verfaßt, auch Verordnungen getrofseu. ivelche von der gesamten Jndenheit Europas gern angenommen werden. Ter große vielseitige Atesrhntlam ben Kalvnyinos der Große, ferner Jehnda ben Ateir hakvhen, genannt Lcvntin, dessen Schüler Gerschvm ben Jehnda, der Dichter Simon ben Isaak ben Abnn und andere die in Atainz lebten, reichen mehr oder iveniger in das 10 Jahrhundert hinauf. Das Ansehen des Rabl Gerschvm ben Jehnda (gest. 1038) ivar so groß, daß mau ihm den Beinamen „Leuchte der Tiaspora" beilegte. Seine Bedeutung liegt nicht nur darin, daß er die Gemeinde Atainz reorganisiert zu haben scheint, sondern darüber hinaus, daß er in seinen Talmudstndien versuchte, die Jndenheit des Abendlandes geivisscrmaßen auf eigene Füße zn stellen, und daß seine Verordnungen, wie z. B. das Verbot der Polygamie für alle aschlenasischen Juden .maßgebend ivurde. Jünger ist die Kultur von Worms, sie ist von Mainz abhängig: denn die ersten führenden Geister daselbst, Jakob ben Jakar, Isaak halevi, ivaren Schüler des erivähnten Gerschvm ben Jehnda und gehören schon der ersten Hälfte de8 11. Jahrhunderts an. Roch spater tritt Speyer in die jüdische Geistesgeschichte ein. Die ersten Gelehrten Speyers, die wir mit Sicherheit kennen, Atose den Jelutiöl und Eljakim halevi leben zn Ende des II. Jahrhunderts und ivaren Schüler der Schüler des Gerschvm ben Jehnda. Die von allen diesen Männern herrührende Literatur weist die für das deutsche Judentum charakteristischen Kennzeichen aus: tiefgründig Auslegungsmethode des Talmud, Innigkeit der Gebctsdichtnng, erhabene Sittenlehre, die zuerst in Eliäser ben Isaak ans Worms um 1050 ihren Vertreter gefunden hat. Von hier wurde das geistige Leben in kurzer Zeit nach dem übrigen Deutschland, nach Nordfraulreich und den slawischen Ländern verpflanzt. / „Sssevh Kerkhevcns dritte Wslem" duldenden, seltsam abseits, seltsam zugehörig, tröstend, begreifend, fremd und doch zärtlich, so ragt er hervor. Um ihn quirlt die Welt, ihn selber bespritzt der Gischt: er bleibt ausrecht bis zuletzt, und sein inneres Sichvollenden wächst immer mehr. Es wäre sehr äußerlich, von diesen; Roman nichts als daS eine zu sagen, daß er das Ehethema behandele. Gewiß, das Atvliv klingt an und immer wieder an, in verschiedenen, aber nahe verwandten Mvdickiernngen. Man sieht Einzelbilder, die gleichsam ans der Rückseite ähnlich bemalt sind; zuletzt ist ein männlich-weibliches Doppelpaar etwa wie in den „Wahlverwandtschaften", incinandergeknüpft. Wie Gatten einander hassen und fliehen oder nicht fliehen können, auch wie sie einander lieben und verstehen, das wird in großer Bewegung gezeigt. Wir erleben Kamps, Sieg, Niederlage, ein stetes Spiel und Widerspiel, als vb wir vor einer ganzen Reihe von Schachbrettern ständen, ans denen gleichzeitig agirt wird. Die Figuren, Dame und König, sind dieselben, aber die Züge sind verschieden. Nur ist dies alles, loie eben bei einem Atcisterspicl, für Wassermann Anlaß zu tiefstem Nachsinncn, zn äußerster Konzentration und zu einer Entrücktheit, die sich in entlegensten geistigen Bezirken sestnmrzclt. Es geht um die „dritte Existenz" Joseph Kcrkhovens. Das muß eüvas anderes sein als mir Hans und Heim und Lust und Last oder wie man sonst die Dinge des bürgerlichen Wandelns nennt. Jene zweite Existenz hat, tute die Kenner des „Etzel Andergast" wissen, mit dem Tode Johann Jrlens begonnen. Nun hat das Leben weitergewirkt, nun kann es kaum mehr Ueberraschungen bringen. Kcrkhoven weiß sein baldiges Ende voraus, erkenntnislüstern taucht er in das Geheimste des Daseins, er steigt zu dem Firnenkranz und Glanz einer Tvdesphilosvphie, die wenigstens ihn selber tröstet und erhebt. Ob wir mit diesein Schüler August Fvrels Hand in Hand schreiten können, ob wir ihn immer verstehen oder nicht, gleichviel, es bleibt ein schönes Gefühl, in die Lust des reinen Gedankens geführt zu werden, fern von CT>r ■n i! \—I ' n. '.nn.^ruC v jl_iOÜLi'—iüL EnGCiGI? ** GoOOG - C^GCCQ ° BüIrCG / [LoiDGr- GGGJ tCüGS’GCDCc'^OG Vorzug!. Unterkunft in jed. Preislage. Pauschaleren S Mit direkt. Zuleitung aus d. Heilquollen; r,*(.,nr,n!\r.!nr? p>/7 (>3 „ n Lattonder Arili InmlHon der Kuronlagen LwCjL-LuU.jü ud uiu.'jll P HI? o ry. -JlMWlyFj Prof. Or. Ooller UÜG faHOuwl) Pen.lon von RM 10.- an - u Hau.koren UUU PautcH. von RM ,6.50 an Kwwjjja QüCSSoCjkof »U ÄCÄff' Prospakfo d. t:urcjirc:;!!cn, Vorkohrs-Amt u. dio Rokobüros 0 8551702862