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Central-Verein-Zeitung · 1934-06-07 · 23 (7.6.1934) · page 7

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
23 (7.6.1934)
Date
1934-06-07
Page
– (sequence 7)
Language
German
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•esch l esch aurach 16-18 .4*12,22 hukass .ok -25,9 ,8 in irt i g-^Bts | [clnmfl } -fl-! ' zunr ' 1858 r '1 I »icnfte i als I njcm* r Steife. n o^'I- - dc>r bcnoc cnikel pieltc ifrljrt "ui-i; ihv AH* Ml‘CU dp ne ictoc ein), •iion Uir,$ lU'r- 10. das ipdn die lauf Sir ÄAMWr Kr Gau? NiMs . In ihrem Gotteshaus in der Johanmsstraße fand siÄ die Berliner Reforrnbemeinde mit zahlreichen Persönlichkeiten der jüdischen Oeffentlichkeit nochmals zusammen, um dem Andenken ihres heim, gegangenen Borsitzenden Paul Pincus eine feierliche Stunde zu weihen. Zwischen schmückendem Grün mahnte schwarzer Flor um .Kerzen und Thoraschrein die Trauernden zu ernster Einkehr. Rabblner Dr. G o t t s ch a l k zeichnete in seiner Predigt die Gestalt des Verstorbenen, der die erste Forderung des Judentums an den Meiischen, Gott durch Arbeit nahe zu sein, in sich verwirklicht habe. Das bleibende an Paul Pincus sei die echt religiöse Dereinigunq von Lehre iind Leben in seiner Persönlich, feit. l>)ach dem Wort Holdheims sei ihm die Religion nicht Lache des Gelehrten, sondern des Müschen gewesen. Auch sein Deutschtum habe er als religiöses Erlebnis empfunden, unerschütterlich stft habe in ihm auch in schiverster Zeit der Glaube an Deutschland, an seinen Geist, an seine Sprache „nd an seine Landschaft gewurzelt, und aus heißem Herzen habe er für sein Vaterland im Sinne Goethes die Liebe ersehnt, „die nicht herrscht, sondern betet". K. J. R. MMWkM Ir. GMr, ß starb nach langem schweren Leiden “IJ1. Oberrabiner Dr. Samuel S p i tz e r. Er rj v m Darbassa. Gyarmal (Ungarn) geboren uud studierte an den Universitäten m Heidelberg und Würzburg Geschichte und Philosophie. Danach wurde er m Miskolz. der zweitgrößten jüdischen Gememde Ungarns, Rabbiner. Am 24. November 1910 berief ihn der Deutsch-Jsraelitische Synagogenvervand . nach Hamburg. Trotz seiner ' schweren Krankheit hat der Verstorbene seine AmtLaeschäste bis zum letzten Augenblick ausgeführt. In der Ham- JTO" ®emeinbc herrscht große Trauer. In den Gotteshäusern werden Gedeukgottesdienste, obgehalten tverden. Die Hamburger Gemeinde und besonders die jüdische Jugend Hamburgs gedenken seiner in tiefer Darikbarkeit. 5m M 35er letzte Mitbegründer der Jüdischen Gemeinde Wiiidsheun (Bayern), Moritz Walter, ist im ^benSjahre gestorben. Der Verstorbene war 20 Jahre lang Vorsitzender der G.-V.-OrtSgruppe. — Am 1. Juni beging das Ehepaar Wolf und Henriette Kreuzer (Bückeburg) die goldene Hochzeit. — Nosa 91 cu fl arte li (Hül8 t. 23.) wird am 16. Juni 75 Jahre alt. -r- 6. Buchheim er (Berlin-Friedenau), langjähriges Mitglied des C.-B.. feiert am 13. Juni seinen 60. Geburtstag. — Meier N o t h s ch U b und Frau Lina geb. Spiegel (Rothenburg a. d. Fulda) feiern am 10. Juni ihre goldene Hochzeit. — Siegfried Pro ö lauer und Frau (Striegau i. Schl.) begehen am 8. Juni da? Fest der goldenen Hochzeit Siegfried ProSkauer hat innerhalb der Gemeinde viele Jahre gewirkt. Er hat an dein Kriege .1870/71 teilgenommen und als llntervssizier den Einzug in Paris mitgemacht. Er ist/baS älteste KriegervereinSmitglied in Schlesien. Lein Sohn ist als Leutnant der Infanterie im 23eltkriege gefallen. — Engen R a u (Gumbinnens ist im Alter von 53 Jahren gestorben. Ter Verstorbene war 31 Jahre lang Schriftsetzer bei der „Preußisch- Litauischen Zeitung". Er gehörte zu den aktivsten Mitgliedern der Gemeinde und versah zahlreiche Ehrenämter. Heilstätten für jüdische Lungenleidende. Die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden teilt auf mehrfache Anfragen mit. daß Lungenleidende in zwei vorzüglich auSgestatteten, fachärztlich geleiteten jüdischen Anstalten, der Rvthschildschen Lungenheilstätte in No r d r a ch (nur für weibliche Kranke) und 7 t F £z30 ü ® form. Anibft*oadcur, Hardenbcrgstr. 17. Fcrnspr. Steinpl. C 1, 3155. Ehren- und Abschiedsabend der KnpoII® E3. Braun, unter Mitwirkung von etwa W 20 Künstlern von Bühne 6 und Film. 5 Anschi.: Gesellschaftstanz. 0 Endo 1? | Eintritt 1.— RM n. 1,50 RM , q Tischbestellungen erbeten. COQCCCCQCCCCCC o o n o o o o o o C) c o o Ü n CCD Janz,$teung,BGh2o!lc?]£sitrA_ Wo kann man »Ich wirklich XX gut amflaloren? „Gafö TrlaB00“B.,Ä57i,B Mitglied der Jüd. Gemeinde, Berlin O O CayerJscher S*2als 2 Q Q TSgllch nachmittags und abends Tanz. Anork.bestoVNorser Kücho b. ganz billig.Pr. Eintritt freiI Telef. B 6, 0835. Wochentags abends Samst.u.Sonnt.abds. Tasse Ksttcs IG Pf. 1 Kflnn.KaKee V.C2PI. PncUpnplcrRfronsSiandlan^ u. Paplcrwarenfabrlk sucht Fachkaurmann für Innen- und Aussendienst und einen UmseMchtler als Volontär. Angebote unter R. 070 bef. „C.-V.- Zeitung“, Berlin W. S5. r | MGiU 2 »ksWÄllWMsMl i seit 15 Jahren bestehend, gut cingcfflhrt,! von der Wohnung aus betrieben, gute i, Existenz für seriösen Vertreter und | tiiohtige Direktrice, wegen Todesfall j : SU VCffCsaulfan. | Erforderliches naohwelsb. 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DaS PatenschaftSkomitee für daL Schulwerk der Adaß Jiöroel beabsichtigt in den großen Ferien wieder etwa 150 Kinder in einem israelitischen Ferienheim und eine weitere Anzahl Kinder int Ausland unterzubringen, llm einen Teil der Kosten aufztibringen. ist die Veranstaltung einer Neiselotterie geplant, deren Ziehung am 21. Jnni stattsindet. Der 1. Hauptgewinn bildet eine freie Seereise nach Palästina und zurück, gespendet vom Llochd Triestino. Ferner wurden freie Ausenhalte. einschließlich Verpflegung in liebenswürdiger Weise von zahlreichen jüdischen Hotels gespendet. Außerdern steilen 1»0 Trostpreise znr Verfügnng. Das Los kostet 1 AM. Auskunft durch das Sekretariat, Berlin NW 87, Siegmundshof 11 (Tel.: C 9 Tiergarten 6913). Berlin: 7. Juni, 20hl, Uhr: Riinstlorhilfe der Jüdischen Gemeinde, „Bunter Abend" mit 30 Künstlern. Cafd Leon, SUixfürsiendamm 155/56. 12. Juni, 2014 Uhr: Hanskonzcrt zugunsten der Jüdischen Alicrshilse bei Georg Bertram, Bäuerischer Plag 1. tveorg Bertram (Ulaorcr), Wilhelm Guttmaun ((.besang). 11. Juni, 20Uhr: Minsiierhilse der Jüdischen Gemeinde. „Plaut-Äoeiid." Joachimatbaler Straße 13. 11. Juni, 20>X> Uhr: Jüdische Ütudenienseelsorg«. Vorirag Aabhincr Dr. Max Wiener: „Jüdische Aeligion und jüdisches Volkstum." Voriragosaal e->)nagoge'Fasanen. Krefeld: 10. Juni, 20Vj Uhr: Jüdischer Kulturbund Nhein-Rnln. „Dame Kobold." Lustspiel von Lalderon-Hosmannsthal. Thcaicrsaal der Stadthalle. Köln: 11. und 11. Juni, 20lst Uhr: Kulturbund. „Dame Kobold.'' Aeichshailentheater (11. 6.), Bürgergescllschast (11. 0.), Wuppertal: 12. Juni, 20>(, Uhr: Kulturbund. „Dame Kobold." Stadls Aachen: 13. Juni, 20"*.j Uhr: Kulturbltnd. Lichtbildervortrag Dr^ . Max Ooborn (Berlin). Sitidtisches Konzcrtharur. Vffcn: 13. Juni, 20^, Uhr: Kulturbund. „Dame Kobold." Saaldau, mmmu o yj) Ly eie r« BoraalaBjtefZbD'Sgfg Tßi.:Bl3m.81ßt)-15. 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