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Central-Verein-Zeitung · 1934-06-07 · 23 (7.6.1934) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
23 (7.6.1934)
Date
1934-06-07
Page
– (sequence 2)
Language
German
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V- Dr. M. E. In Zeiten, wie wir sie jetzt erleben. bedeutet eincArbeitsau-sschußsitzimg, die eine Anzahl führender Freunde des E.-B. ans allen Landesteilen in Berlin versammelt, einen Appell, bei dein der einzelne nicht nur ein Bild Vvn der Arbeit der Zentrale zn empfanden und Berichte ans den einzelnen Landcsteilen zu hören wünscht; jeder kommt vielmehr in dem Beunißtsein, daß seine Anwesenheit alle anderen auch gcsinnnngsinäßig starten fall, das; die Schon über all die .Mrftftc, die ungebeugt in der alten Idee der Treue zu ihrem Judentum und der Liebe zur Heimat zusammenstehen, Ataßstab und Bestätigung für die Echtheit und Lebensfähigkeit dieser Idee ist. Als nur vor sieben. Monaten über die Oktobersitznng des Arbeitsausschusses schrieben, kannten wir van dein starten Eindruck des Arbeitsivillens, van der Erkeinitnis der neuen Notwendigkeit de-: E.-B., van dem Eriitenzwillen des deutschen Indentnrns, der sieh in den Schilderungen feiner Führer ividergespiegelt hatte, berichten. Tie sieben tzNonaie, die seitdem vergangen sind, haben die Einzel-- schicksale vieler deutschen Inder; van Grund ans gewandelt. Blanche mußten, weil das C-V. - Beratungsstelle in Chemnitz In rjicinnitz ist als Ni'tn'nstHle «I'-r .Ii!rislis>-!i-\virt>cli:irili<'ln.*ii Beratim'/.-UflIo d<-s J.andr.sverhandrs Mitleldcntaehlam! dos C.-V. «>in« hcsnndviv, für den Be/.irk der KTi-ishaujitmauii'eliulteu Cluimiil/, und 7, wiekau ein"erirhtet ^onlni. Hin Spreeli- Mnnden finden Menlau’ l*is Freitag von Ht his l!i I hr in f.'ln-miiit/, Mnlsflnnaiinsuass.- U, I, siml. Ym'h"m:<‘ Annu-idiinn wird «‘inpfidilcji. Teie|>lt<ui: .'kJTN'.. Vaterland ihnen teuren wirtschaftlichen oder t'cincn seelischen Lebensraum mepr gab, im Ans lande eine Fristen z suchen, viele kannten sich in dem enger geivordenei; Kreis der Bernssmäglichkeiten nur halten, indem sie, die früher vielleicht anderen Hilfe geleistet hatten, Stützung van der Gemeinschaft in Anspruch rrahmen in der Hossuuug, nach einer Periode des Tnrchhaltens in kleinerem Aalimen wieder aus eigener Mvaft dastel)en zu tärrnen. Tausende und Abertausende, Kausleuto und Akademiker, Fabrikanten und Händler, seit lsteueratiom'n mit deutscher Industrie und deutschen; Geiverbe in Stabt und Land verbunden, muhten den Aut und die wegweisende Hilfe des Eeutralvereins in Anspruch nehmen. Tie Eristenzberechtigung des Eenlralvereintz ist durch diese Tausende van Menschen, die in ihrem Ampen um den bescheidenen Platz durch den E.-B. tatsächlich urrd moralisch unterstützt wurderr, sa errvieserr, das; eine Tistussivn über das Tb heute nicht mehr notwendig ist. Aber der E.-B. laäre nur eine auch anderswo mögliche 'Nechtsschutzstelle. wenn seine Arbeit niclit durch die Erfahrung. Tradition und beschichte gesiunuugsuuißig fundiert tväre. Auf der vollen Bejahung seiner, deutsch-jüdischen Idee — dem „ethischen Ja zum deutsch-jüdischen Tein", wie es Eva Üceichmanu-Iuupmauu in der vorigen 'Jiiinc mer dieser Zeitunp genannt hat — ruhten -Referate und Anssprache, und als einer der Nesereiiten in seiner umfassenden Tarstellmig über die rechtlichen Niöglichleiten der Eingruppierung der Inden in das deutsche Staatsgesügc nach einmal verautworlungsstark die Frage stellte: .Können mir nach den äntzeren und seelischen Erlebnissen der letzten Monate den Gedanken der Emanzipation aufrechterhalten —, schall ihm ein znstinunendes Ja entgegen. das ans tiefstem Lcbcnsiaillen, ans innerster Verpflichtung zur Geschichte der Inden in Tcutschland und aus einem last frommen Glauben an die deutsch-jüdische Zukunft gebaren war. Tie elf Stunden gemeinsamer Besprechung lvurden so für alle Beteiligten ein starkes, beschwingendes seelisches Erlebnis, frei van allen Phrasen, gedrängt voll mit Berichten und Darstellungen wie jeder einzelne für sich und die Freunde, die seiner Führung folgen, nicht nur um die äußere Erisien) ringt, sondern um die Grundhaltung der jüdischen Menschen in dieser Zeit bemüht ist. Tie Grundlage für diese Aussprache gaben zwei Barträge, die die geschästssühreuden Syndizi der Zentrale hielten. Tr. Alfred H i r s chb e r g sprach über „der E. - B. i ich d e n t -! ch c n I udentn m". Er firiertc die Arbeit slage des E.-B. gegenüber dem staatlichen Organismus und schilderte die Bemühungen um berechtigte Ansprüche der deutschen Juden im Nahmen des totalen Staates. Er kcnnzeichnete den Standort des C.-B. innerhalb der jüdischen Organisationen, stellte seine 'Kompetenzen gegenüber denen der vvn ihm mitgeschaffenen Neichsvertretnng der deiltschen Inden fest, wies ans die wachsende Bedeutung der jüdischen Gemeinden als geistige Lebcnszentrcn der Inden in Deutschland hin, unterstrich aber auch die besondere Berantwortlichfeit, btc ihrer Führung im Sachlichen und in der Menschenanslese baburd) erwächst, und warnte sie vor der Uebernahme von Aufgaben, die die Gemeinden ihrer öffentlich-rechtlichen Stellung wegen in Konflikte führen könnte. Er stellte die vertrampsten, seelisch-unglaubhaften fast zu Attitüden erstarrten Gedankengänge, gewisser Nichtungen und Organisationen fest und zeigte, wie im Gegensatz dazu der E.-B., täglich aufgeschlossen jedem neuen Ereignis, am Gedanken der permanenten Emanzipation arbeite. Ter E.-B., fv schlaf; er. will kein Institut etwa zur Wahrung rechtshistvrischer Altertümer sein: er null und mns; jeder Möglichkeit und jedem Ausgangspunkt für eine neue Nechtsentwictlnng nachgehen uud. iiidem er in praktischer Arbeit neue Lcbeusplätze für die jüdische Iugeiid in Deutschland erringt, zugleich die Grundlage für die neue Emanzipatian schaffcii. Tr. Haus N e i ch m a n n schilderte in einemNcterat „Erfahrungen. Ergebnisse. Ziel-- setzung unserer Arbeit" im einzelnen das um« sangreiche juristisch - nürtschaftliche Arbeitsgebiet des E.-B. niid zeigte, nne die Ariergesetzgebnng. das Ausbürgeruingsrecht, das neue Sozial' uiid Arbeitsrecht itnb der gesamte stäudislhe Anfban neue Arbeitsgebiete geschaffen Habei;. In ihnen kannten die Mitarbeiter des E.-B. Speziatkenntnisfe erwerben, durch die sie zu wertvollen Beratern der Mitglicder niid der Anwaltschaft wurden, die durch diese Tätigkeit nicht gehemmt, sondern gefördert werden sojl und wird. Wie. ein Mosaik ergab diese Darstellung der Einzelfälle ein Bild van dem Bemühen, deutschjüdische Bien scheu im deutschen Kulturkreis zu erhalten. Demi nürtschaftliche Ausschaltung, so sagte er, bedeute letztlich zugleich auch Ausschaltnng aus dem deutschen Kulturkreis; in unserer Wirtschaftsarbeit liegt ein Teil unseres Emanzipatiansglanbeus. Wir wissen, um die Konflikte und Probleme. nur erleben die Anskreisnng und das Nichtverstehen der Nmwelt, aber nur glauben an den Sinn jüdischen Seins ans deutscher Erde, und das gibt unserer praktischen Arbeit den geistigen Inhalt. Tirettar Friedrich Borchardt, der die Geschälte des Borsitzenden des Berwaltungsausschustes des E.-B. führt, richtete in einem Finanzbericht die dringende Mahnung an die Mitarbeiter, über die großen Aufgaben die Kassenfrage nicht zu vergessen. Tr. Hermann Verlak ergänzte diesen Bericht über organisatorische Fragen, die ihren 'Abschluß in der ftam)! Einsetzung verschiedener Kommissionen für zeitgemäße Aenderung der Satzungen und des Barstandes fanden. Ter Arbeitsausschuß ergänzte in seinen Bei Heu entstandene Lücken durch die Anwahl van — teils jüngeren — in der Mitarbeit in den einzelnen Landesteilen besonders verdienten Männern. Ter 'Nachmittag brachte nach ein mit größter Aufmerksamkeit aufgeuauunenes. fast zweistündiges Neferat. Tann kamen beinahe alle Freunde ans dem Reich in Diskussionsreden zn Wart, die in vorbildlicher Straffheit und Kürze neben ideologischen Grundfragen verschiedene Einzelthemen behandelten. Selbstverständlich, daß die scharfe natianalsazialistische Agitation gegen allzu grelles jüdisches Wesen auch in diesem Kreise besprochen wurde. Aber bei aller Betonung der 'Wichtigkeit der inneren Mission, der sich ja and) die „E.-B.- Zeitung" seit Monaten genüdmet hat. tvar nian sich einig in der Anschauung, das; van einigen bedauernswerten Ausnahmen abgesehen, die Haltung der deutschen Juden in dieser Zeit seelisch sa stark uud auch äußerlich so laürdig ist. das; der Glanz dieser Haltung durch die Taktlosigkeit einzelner nicht getrübt iverden tönne. . Betont wurde auch, daß alle deutschen Juden, die nach in der Lage sind, rl)re Betriebe weiterzuführen, saiveit wie möglich jüdische Arbeitnehmer einstellen und jüdischen Lehrlingen die Btagliclsteit zur Ausbildung geben müssen. Alle, die dies getan haben, haben nur beste Erfahrungen gemacljt. Wie fall man der Jugend Berständnis für die E.-B.-Parole geben, wie soll man von ihnen Treue zur deutsch-jüdischen Tradition verlangen, ivcnn man ihnen neben den Warten nicht auch die Taten gibt. ba-H heißt ihnen Lebens raum im deutsch-indischen Kreise erschließt.' Die Erhaltung einer auch wirtschaftlich lebensfähigen deutschen Jugend ist notwendig, ivenn man an die besondere Mission der deutschen Inden im Nahmen der gesamten Iudcnheit der Welt glaubt. Die Jugend selbst hat Berständnis für diese Mission und ist bereit, ans' einen; viel einfacheren Lebensstandard ihr Lebe;; aufzubauen, wenn sie nur in Deutschland bleiben kann. Das zeigt die Stärke der deutsch-jüdischen Jugendbewegung, die sich.heute mehr dem; je durch den E.-B.- Gedanken vertreten fühlt. Eine Gemeinschaft wie die der deutschen Juden hat nur dann eine Daseinsberechtigung. ivenn sie alle ihre moralischen Kräfte zusammenfaßt und steigert. Heute darf keiner allein nach seinen; Sonderinteresse sein Schicksal entscheiden. Wie der Vermögende, der hier noch seine Eristenz hat. hierbleiben muß, um den Sehiaäelzerei; durch sein Hiersein auch moralisch zu stützeic so muß die ältere Generation ihren Lebensplatz nach Möglichkeit hier wahren, um Platzhalter für die/ Jugend zu sein, die die deutsch-jüdische Zukunft und mit si'dem Jahr inehr die lebendige Gegenivart der E.-B.-Idee bedeutet. In Betrachtungen der nat'lvnalsozialisti-- schen Presse spielt die Unterteile unseres Zeitungskopfes „Blätter für Dentsehtim; und Iudentuin" wiederholt eine Nolle. Man ,zergliedert diese Formel in „Blätter für Deutschtum" und „Blätter für Judentum", und wendet sich dagegen, das; es ein jüdisches Blatt für das Deutschtum gäbe, dessen Unvereinbarkeit mit dem Juden tun; der Nationalsozialismus festgestellt habe. Es ist jüdischen Kreisen bekannt, daß „Deutschtum und Judentum" für uns einen einheitlichen Begriff bildet, nämlich Aus- druck unserer Anschauung von der Synthese zwischen Deutschtum und Judentum. Wir arbeiten an der Erhaltung dieser Einstellung innerhalb der jüdischen Neihen, habenuns aber niemals — besonders jetzt nicht — als pmeeeptores gernmniae im Hinblick aus Deutschtum empfunden. Diese Erklärung der Bezeichnung „Teiüschtnm und Judentum" ist seit langem den Zentralbehörden bekannt. Ser Regensburger Mord Mgellürt Wir hatten in der voriger; Woche unter der Ueberfchrift „Das Nitnalmordmcirchen geht um" aus der Tageszeitung der Deutschen Arbeitsfront „Ter Deutsche" eine Meldung nutz Negcusbnrg abgedruckt, nach der der Sohn eines StraßenrvärterS i>; einen; Kleeacker sterbend aufgesunden war. ..Der Deutsche" Halle diese Meldung mit „Nitualmvrd?" überschrieben. Wir entnehmen jetzt der „Douau-Zeitung". Passau, von; ö. Juni K>:h nachstehende Aufklärung: „Lsterhvsen (Kein Knabenmord). Der Mord an den; neunjährigen Straßenwärtersohn Heinri Alaperhoser van Wallersdvrs hat nun seine Aufklärung gefunden. ES hat sich herausgestellt, daß die beiden älteren Brüder des Mayerhvfer in; Spiel (!) den Bruder so unglücklich an der Kehle faßten, daß dieser infolge der Aufregung und deS Würgens sein Leben lassei; mußte. Bekanntlich wurde der Hausierer I. Zacher aus Tiefeudvbel bei Srhöllnach unter dein Verdacht, den Knaben ermordet zu haben, ins hiesige Amtsgerichtsgefängnis eingeliesert. Ein unbescholtener Mann N'äre damit bald ins Unglück gestürzt worden!" Diy Abj!ammunv§!rase unchcliSer Kinder Ein uneheliches Kind, daS einen Nachweis über zeine Abstaunnnng väterlicherseits nicht sichren kann, ist nach einem Bescheid des Neichsministers des Innern bei arischer Herkunft mütterlicherseits bis zum Beweise des Gegen teils, oder;venn nicht die besonderen Umstände des Falls dagegen sprechen, als arisch anznsehen. Berichtigung. In der Desvrechnng der Testschrift anläßlich des Worinser SvnagvgeujubilättinS in Ar. 22 der „E.-B.-Zeitung" von; Hl. Mai mufj cö Prosessvr Wulbo K i {ch (nicht Kirsch) heißen. Dle AMlr!m de« ArlergrsLwv'M; bei den «Mnürztea und -zrihnüUcn; Im „NeichsarbeitSblatt" (Nr. 1a vom Mi \m, 31, 3. 179 ff.) berichtet Ministerialrat Dr. Kar ft c b t über die Durchführung der Arier, nad i Kommumstengesttzgelnmg bei den Kasscun'irzten uns! .Zahnärzten. Soweit bekannt, hat es an; 1. Januar! m; in Deutschland üü 000 Kassenärzte gegeben ferner 8000 Kaßenzahnärzie und 12 000 Zahn, teefimfer. Ter Anteil der Nichtarier ist. wie Dr. Karstcdt ansführt, unbekannt und wird zuverlässig statistisch wohl kaum zu ersaßen sein. In Berlin solle,; im Oktober 1W3 vvn 3481 zugelasseiun, Kassenärzten 1404 deutschstämmig und 1888 fremd, stänuuig gewesen sein, während der Rest als zweisebhait bezeichnet rvurde. Bon 903 an; l. Januar 19::,; zugelaßencn Kassenzahnärzten lvnrden 28z nls nichi. arisch bezeichnet. In Berlin hat die Kassenärztlich' Bor einig; mg 1144 Kassenärzte ausgeschlossen, das Neichsarbeitsnnuisteriuttl hat 540 Beschwerdesälle dort entschieden. Besonders hock, waren die ck,n-- schlnßziffern auch in Breslau und Frankfurt a. Bl. Das Reichsarveitsm'unsterimn hatte sich in insgesamt 1377 Fällen mit den; Ausschluß vvn Aerzie» aus der kassenärztlichen Tätigkeit zu besaßen. Davon sind 827 Aerzte ausgeschaltet worden. Bei den chiiwärzien lwtrug die Zahl der Verfahren 2!0; 171 Zahn. M-zw wurden .zur Kassentätigteit nicht inehr zugelassen. Tie Zahl der Bersahren gegen Zahntechniter betrug 93-, die Tätigkeit vvn 32 Zahn, technilern nnirde für beendet erklärt. In ettva ztvvlf Fällen konnte die Anerkenn'.,»,; der^ Beschwerde den Beickpoerdesührern nicht zugestellt iverden. weil sie inzwischen Deutschland vor. lassen halten. ’ Nach einer Anordnung des Neichsarl'eitSmnnsiers mußte der ärztlich geleistete Frontdienst mindesieus sechs Monate mnfassen. Die Durchführung der AusschaUnngsmaßnahnwn ist danach, wie Dr. Kar. stedt hervorhebt, uüt bedeutend strengeren 'Aaw hüben erfolgt, als sie beispielsweise bei 'iirrfn->- anwällcn. Patentann'älten ußv. angeioandt worden sind. bri drn KolhIZgIwkklen rm» NotAkn in ösÄlrn In den ..Leipziger Neneslen N'achrichten'GNr. M.s 1,0111 28. Mai 19'» 1 Teile 2, Ivird über ..Die Am- Wirkung der rassetundlichen Gesetzgebung aui me sächsischen Necksts.nuoälte und Notare", berichtet. Tie -kahl der nichtarisrhen Aeckstsamoalte m ^adi>e» hat sich in der Zeit von; 7. April \\m bis 1. sunnar 1934;un; 120 auf 70 (30,7 Prozent! verrmgerl;,f Gesaintzo.hl der särlp'ischeu Rechtsanwälte bctrag: uirwit 1747 der Anteil der!üdncl,en Rechtsaiuva.l-. ist danach jetzt rnnd 4.3 Prozent. Noch erhebt,,her hat sich das Bcrnssbeawtengesel; au;^ die un.„- arischen Notare ansgenurtt. Bon juonchcn Notaren sind 33 (rund 39 Prozent) entlapen worGu Ta in Sachsen .zurzeit 039 Notare anckwren. und vvn diesen rnnd 7,.3 Prozent Nuchtaruer. HüöefeÄe iteä fda (viuc südische Apoti;e(erprasiitantin n'Ußde snä los entlasten, weil den; Apotheteniuhaber inr de» Fall der Weiterbeschäftigung mit B>'vlot! gedrolü nnirde. Das Arbeitsgerichts in Gelieutirchcu^mtc diese Entlassung für gerec!,!serl,gt erklärt^ -'lleg; Ansicht hat sich aber das tzaudcsar'acn-gecut,; p'sseu (I, A S j71/33) nic!,t angesclüo'sl»!. 0»: 13. Dezember machte das Gericht ,»! ninbücl - a^ auf, daß die für den Fall der 22eiterbescIi'>fllg.!-9» der Praktikantin aiisgesprocipuieu Draipungcn^ '-'tz gesetzlich sind, und daß ne mit den von der G'M rung wiederholt ansaeiprociienen o'nundsaUcn;"ck» im Ein,lang stehen, der Praktikantin^ auch d>-cä> einen vorzeitigen Abdruck) der Vehrzeit turz deren Beendigung ein großer Schaden ^-lUtc.ic» würde, sotgenden Bergleichsvorsckßag: ..Tic Beklagte verpflichtet sickl. die Kluger,n bis zur Beendigung ihrer tzel>r;eit n,e,ter zu >'»- schästigeu. Tie Lehrzeit gilt als nicht uiüerlnv' chenll' . ... Beide Parteien haben diesen Bergleuchsvvcuhl''.., angenommen, so das; es zu einer srißlvien Gu'llap sung der Apothekerpraktitantin nicht gelomme,, ,9- Die ■Reichsvertrotun^ rJor dtntlseln*n lallt mit: , . . Am D o n n e r s l ur» ckan 14. 4\’ U!, 11 8.30 llhr, findet in llor S y n a fl o h o. V a s -> » '' 'V Strasse ein CI c m c i n d c a!) e n d stau n dem Motto: „Die Reichsvertretung der deutschen Juden spricht.“ Der Abend sieht unter Loilung von Direlxtoi Ke in rieh Stahl, Mitglied der lleze!»^ tretmiR, Vorsitzender der Berliner .Immnic Gemeinde. . . Es spreeben: Dr. .Julius L. S e 1 i i? s o n Mitglied der Reiehsvertretung über „Die Zeit und wir“, Minislerialrat i. R. Dr. Otto nirsi’K sebäftsführendes Vorstandsnlllglled der Imic Vertretung , u „... und unsere Arbeit . Die Reden werden musikalisch mwaiuuß wobei Generalmusikdirektor Josef 'v0hf stock lind Krim K ritz i Juki nuhvira Begiim 20 Uhr 30 Min. , . Der Eintritt ist für Gemeinclemitglit'der tr , rpD A /7;01 r3p/7 _ _ ’U \j\J V3U L'\3, ■ A o n m a 22S, Mr S1K-° i' ,'r)r7r) "S146.-?8/ e n nach auswärts: / bemüsherf-e / p .,w -r i^ibv ir ßteju+s» o io*460 51 — -- —" Fs bethimrcmdungen oq b r ü c k e. n / -■'-nnr^-"v i/ 1läuferca,90x36ft2vorlaq.ca.TOxl6003.* S O/gSO fflOOSO ffi CÖ b _'X vorlagQHta5?xiJOTC5W70xi6o18.- m£Q. 2?oOO. MDj: Verkauf nur Berlin C2, verfangen sie i an geböte^ —pr^jTT' iJ Spondouer Str.32 J S~': Hitsc getei 1 itzr i N:r bin," 1 vere Tiifii cd :)3ip! H stch die

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