Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1934-05-31 · 900 Jahre Synagoge Worms 1904-1934 (31.5.1934) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
900 Jahre Synagoge Worms 1904-1934 (31.5.1934)
Date
1934-05-31
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2277379-2278044-9555480--08616-2289646
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

e, in der der geboren Hum der tritt er iün gcljt der k* iMevt in ’.nncl an iünsunde in der vr er iiingit 'ir.m die? nieder. nv:]tiii]cr .)c:\ und aiiichen ■mnntfn, lammen* nien ernnnfiarit r seiner n Phandem er :a dielt, denn n get riedein ly ei der Von Dr. ^osy Bodenheimer Denn in den Jahrhunderten des Mittelalters und noch lank hernach der Haß der Christenheit gegen die Juden sich all der Vorstellung entzündete, daß sie es waren, die einst die Tragödie von Golgatha heraufbeschworen, dann Pflegten die Armier Juden diese Vorwürfe abzulehnen. Hatten doch Hach ihrer festen Ueberzeugung ihre Vorfahren längst am lihcine gesessen, als man in Judäa Jesus ans Kreuz schlug. Michael Gernsheim, der letzte Iudenbischofvon Worms Radierung von Henriette Mannheimer j- 2ic wußten sogar zu berichten, daß das Sanhedrin von i Sarins an Herodes geschrieben habe, um die Tötung Christi [ : ',ii verhindern. Daß diese kühne Behauptung nicht aus die \; Goldwaage der kritischen Geschichtsforschung gelegt werden i, kn, erhellt ohne weiteres. Und doch kann aus der harti näcfig überlieferten Tradition von dem grauen Alter der I heiligen Gemeinde Worms, aus den Phantastifchen Sagen, i die ihre Entstehung in die Zeiten der Römer zurückverlegen, j ein historischer Kern herausgeschält werden. Mit den römiicheir Heeren sind Juden als Soldaten und Händler au den! %trt gefommen. Grabsteinfunde aus der Mainzer Gegend! weisen Rainen von Jturäern aus dem Libanongebiet auf. '•kn der Bildung einer Gemeinde aber in Worms wissen wir nichts. Es wäre auch kaum anzunehmen, daß eine solche Gründung dre Stürme der Völkerwanderung überdauert hätte. Erst gegen das Jahr 1000 bewegen wir uns wieder aus festem historischen Boden. Um diese Zeit haben Wormser Juden die Kölner Messe besucht. Im Jahre 1034 aber hat ein Wormser Jude, „von der Sehnsucht nach dom Vorhos des Tempels erfüllt", die Synagoge erbauen lassen, deren Glanz die Zeitgenossen zu einer hymnischen Inschrift begeisterte. Die Gemeinde aber, die diesen stolzen Vau errichten ließ, der nun die Stürme von neun Jahrhunderten überdauert hat, muß bereits eine große Bedeutung gehabt haben. Es ist wahrscheinlich, daß die Verfolgungen, die in den Jahren ‘ 1007 bis 1010 Juden aus französischen Städten vertrieben, die Gemeinden am Rheine anwachsen ließen. In dieser Frühzeit leuchtet der Wormser Geineinde ein guter Stern. Ihre wirtschaftliche Lage muß erfreulich gewesen sein, wenn man den Analogieschluß zu der ähnlich gelagerten Nachbargemeinde Mainz wagen darf. Denn für diese Gemeinde bezeugt eine hebräische Quelle ans den letzten Jahrzehnten deS elften Jahrhunderts, das; sich „der Wohlstand der Gemeinde außerordentlich gehoben hat". Die Juden von Worms leben in einem eigenen Viertel, aber an daS Tor des JndenqnartierS, die „Porta iudaeorum“, brandet die große Politik der Zeit. Als König Heinrich IV. 1073 vor den aufständischen sächsischen und süddeutschen Hcrzögen fliehen muß, findet er Zuflucht bei den Lürgern und Inden von Worms. Er dankt ihnen ein Jahr später durch wertvolle Privilegien. Hier bahnt sich bereits ein direktes Verhältnis zwischen Kaiser und Juden an, eine Beziehung, die nach den Gnadenbeweisen dieser Frühzeit in die verhängnisvolle Jnstitutivu der Kammerkucchtsthaft einmündet. Aber das liegt damals noch in weiter Ferne. Diese kurze Glückszeit in den letzten Jahrzehnten dcS 1l. Jahrhunderts ist zur klassischen Periode der Wormser Gemeinde geworden. In ihr war Worms zu einem geistigen Zentrum der abendländischen Judeuheit herangereist. Cs wirkten dort die berühmten (belehrten Jakob den Jakar und Jsaac ha Levy. Der Glanz der Wormser Talmudschnle hatte den jugendlichen Naschi ans Troyes in der Champagne in die Stadt am Rhein gezogen. Während im Osten in Babylon mit dem letzten Gaon Hai das Ansehen der Akademie von Pumbedita dahinschwand, pulsierte hier junges und hosfnungsvollcs geistiges Leben. Ans jener Zeit mag die bekannte hochmütige Sage stammen, daß die Wormser Juden auf eine Mahnung Esras, doch zu den Wallfahrtssesten in Jerusalem zu erscheinen, sich geweigert Hütten mit der Begründung, sie hätten am Rheine ein neues Jerusalem errichtet. Und als gar das Jahr 1090 den Juden von Speyer und Worms ein neues, außergewöhnlich günstiges Privileg von Heinrich IV. brachte, werden sie kaum geahnt haben, daß sechs Jahre später bei Beginn des ersten Kreuzzuges ein katastrophales Unglück über die Gemeinden am Rhein hereinbrechcn sollte. Die Kreuzfahrer hatten bereits in Speyer Juden erschlagen, die. sich geweigert hatten, die Danse anzunehmen. Als die Gerüchte voll diesen Begebenheiten nach Worms kamen, verschanzte sich ein Teil der dortigen Inden in der Burg des Bischofs, während ein anderer Teil sorgloser in den Häusern ausharrte. Man gab den christlichen Nachbarn vertrauensvoll seine Kostbarkeiten zur Aufbewahrung, gewiß ein Zeichen für das gute Verhältnis zur ortsansässigen christlichen Bürgerschaft. Als dann die Kreuzsayrerscharcn am 18. Mai in Worms einzvgen, ereilte diese Juden zuerst das Verderben. Erschütternd sind die Berichte der Zeitgenossen. Achthundert Tote hatte die Gemeinde K8 beklagen. Diese Menschen verwarfen bis aus wenige die kebens'- rettonde Taufe. Mütter sollen ihre eigenen Kinder getötet' haben, um sie dem Taufzwang zu entreißen. Mit gellenden Schema-Schreien sind diese Märtyrer in den Tod gegangen. Der Bischof in der Burg konnte denjenigen Teil der Gemeinde, der bei ihm seine Zuflucht genommen, auch nicht lange schützen. Vor der Burg lagerten die Kreuzfahrer. Der Bischof legte den Juden nahe, ihr Leben durch die Taufe zu! retten; sie erbaten Bedenkzeit. Die ihnen gewährte Gnaden-- srist aber benutzten sie, um ihreiu Leben selbst ein Ende zu machen. Der zweite und dritte Kreuzzng forderten neue Opfer; sie waren.geringer als die des ersten, weil die Juden nach dieser furchtbaren Erfahrung gelernt hatten, sich in benachbarten Burgen zu verbergen. Sie scheinen auch im zwölften Jahrhundert noch verstanden zu haben, mit Massen umzugehen; denn in den Kämpfen, die die Stadt Worms für den Staufen Philipp von Schwaben gegen den Welsen Otto IV. führt, kämpfen sie gemeinsam mit den Bürgern gegen den welfischen Belagerer. Während des Interregnums erhielt die Bürgerschaft von Worms ziveimal von den dortigen Juden Geldbeträge zur.Verteidigung der Stadt. Zum Tank wurden die Inden mit in die Landfrieden'sverträge ausgenommen. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts verschlechtert sich — wie überall in Deutschland — die soziale Lage der Wormser Inden. 1294 wird ihnen Grundbesitz untersagt; die Abgaben, die sie an den Bischof, den Kaiser und die Stadt zu zahlen haben, werden immer drückender. Eine Wendung zum Schlechten ist es auch, als Karl IV. 1318 die Inden der Stadt verleiht und sie damit ganz in die Abhängigkeit der Wormser Bürger bringt, die in ihnen lästige Konkurrenten sehen. Als dann ein Jahr darauf die grauenhafte Pestwelle deS schwarzen Todes über Europa dahinraft, als die Menschen, die irrsinnig vor Angst hilflos dem Verhängnis gegenüberstanden, überall in Deutschland den Juden die Schuld an diesem Grauen beimessen, beschließen auch die Bürger von Worms, ihre Juden zu verbrennen. Die Juden kamen ihnen zuvor. Rin 1. März 1319 steckten sie selbst ihre Häuser au, brachten sich als Brandopser dar, wie es in der Sprache der Zeit heißt. Schon 13b3 aber will die Stadt ihre Inden wieder haben. Tie Gemeinde, die jetzt in der Judcngasse ihren Einzug hält, geht trüben Jahrhunderten entgegen. Abgaben drücken sie, eingeengt und rechtlos lebt die Gemeinde dahin. Rur in gemieteten Wohnungen dürfen sie im 10. Jahrhundert wohnen. Ein winziges Gärtlein dient ihnen zum „Spaziergang". Am Alter Iudenfriedhof in \Dorms Federzeichnung von Henriette Mannheimer ■r i |J¥ 4 MWW Vüi flincnta* bekanntmachte. Tw Javruaw ocr tfumui uomiieu Glden schon damals große Anerkennung und wurden aus der Mäausßellung in Santiago de Ehile im Jahre 1875 mit cinem Ehrenpreis ausgezeichnet. Außer den Erfolgen auf wirtschaftlichem Gebiet erwarb sich --larlus Edingcr auch große soziale und lokalpvlitische Verdienste. Sv wurde er durch das Vertrauen seiner Mitbürger lange Jahre (1805 bis 1808) in den hessischen Landtag als -lbgeordncter der Stadt Worms gewählt, war langjähriges Mlglicd der Stadtverordnetenversammlung und gründete nut einigen Wormser Bürgern als Freund und Anhänger von Lchultze-Delitzsch die noch heute in Blüte stehende Wormser Rcreinsbank in der er bis zu seinem 1879 erfolgten Tode eine Mensruche Wirksamkeit zum Nutzen des Handwerks und des -.Mittelstandes entfaltete. ym Jahre 1896 ging seine Firma auf den jetzigen Inhaber onlius Scheftel — der einer seit 1745 in Worms ansässigen gaw.ilie angehört über, der dieselbe im Geiste der Gründer sortsührt. chr den lange bestehenden Firmen gehört auch Salomon ns heim; sie hat sich allerdings in den letzten fahren ausgelöst. Ebenso ivie die von dem Sohne des Wolf l'ach (geboren 1769), dem Heinrich Hüttenbach im Jahre 1810 negrünbetc Tertilfirma, die noch honte besteht, in jüngster oüt aber in nichtjüdischen Besitz übergegangen ist. £er Gründer der Firma, Heinrich Hütteubach, war 17/9 neboren. Sein Vater, Abraham Hüttenbach, betrieb iN der Hldcngasse im Hanse zur „Unteren Furt" ein Geschäft. Sern Heinrich verlegte es in die Kämmererstraye. TortZNlftklte cs sich zu einem bedeutenden Eugrosgeschäst. UG un 1910 das hundertjährige Geschästsjuüiläuin festlich oej}nnncn wurde, hielten außer dem Senior des Geschäfts der JMalige Oberbürgermeister Köhler, der Präsident der Van- -'lammer, Kommerzienrat Barnch. imd Reichstagsabgeorodrei Herr zu Herresherm als Vertreter der Großindustrie '"sprachen. Ein Bruder von Heinrich Hüttenbach war Ravvikr in Bruchsal in Baden. 0,Sa war eine Familie Levi, ab stammend von Michael Jcn (geboren 1743). Sein Enkel gleichen Namens war viele HMzehnte. bis zum Jahr 1889, Adjunkt (Beigeordneter)der Undi^nieinde Worms. Diese Familie Levi ist nicht mit dem JP'Niser Rabbiner Samuel Levi (geboren 1753) verwandt, ^cn Enkel der Generalmusikdirektor Hermann Levi m München, der Freund Richard Wagners und erster Dirigerit des „Parsival" in Bayreuth, war. Die jüdische Gemeinde in Worms hat aber nicht nur einen Bcigeordnten, sondern sogar ailch einmal einen Bürgermeister gestellt. Er entstammte der Familie E b e r st a d t (M ant m und Abraham, geboren 1759, Begründer eines großen Manufakturwarengeschäfts), und hieß L. A. Eberstadt. Cr ivar Bürgermeister der Stadt Worms von 1849 bis 1852. Weil gerade von den Achnusakturwarengeschästen die Rede ist, so soll auch liicht Jilda Beyerthal, geboren 1760, vergessen sein, dessen Cohn Heinrich der Begründer eines Alannsaktnrwarengejchästs in der Kämrnererstraße in Worms war; es bestand viele Jahre, und sein leßter AUtinhaber Leo Bayerthal ivar eine stadtbekannte Persönlichkeit, von dem mancherlei Witze beim Glase Wein erzählt wurden. Dieser Familie entstammt auch der verstorbene Kommerzienrat Moritz Bayerthal in Krefeld, der lange Jahre Handelskammervizepräsident und der Hauptsörderer des Krefelder Rheinhafens war. Auch der der Manusaktrmvarensirma S. A. Michaelis ((Begründer geboren 1740) entstammende Mar Atichaelis war ■ langjähriger Stadtverordneter und hat im Dienste der Stadt viel geleistet. Ein ebensolcher treuer Diener seiner Vaterstadt ivar Dietrich L o h n st e i n, der 25 Jahre deur CtadtParlament angehörte, Mitbegründer des Vereins selbständiger Kausleute und Gewerbetreibender im Jahre 1902 war und einer Familie entstammt, die im Jahre 1932 ihr hundertjähriges Geschästsjubiläum feiern kvimte. August Lohn st ein, der Begründer der Firma, eröffnete am 30. August 1832 eine Schreinerwerkstat und ein Möbellager, wozu dann im Lause der Jahre Glas und Porzellanivaren, Hanshaliungs- und Liixusgegenstände kamen, dem Bedarf des Publikums entsprechend. 200 Jahre wohnt die Familie in Worms, die aus Lahnstein eiugeivaudert ivar. einem Ort. an dem schon im 13. Jahrhundert Inden wohnten. An alten Familien ist nun noch zu nennen die Familie Blün, die um 1550 in Worms eingewandert ist und deren Herkunft auf den französischen Ort Belin hindeutet. Aus dieser Familie stammt auch der Name B a l l i n. Wohl mit zu den ältesten Familien gehört auch die Familie Honig — der Name stammt von ement Ort Hoheneck —, die viele Jahre eine Holzhandlung betrieb. Ferner ist zu nennen Salomon Lob (geb. 1767), dessen Sohn Atitgründer des weltbekannten Bankhauses Kuhn Löb und Co. in New-Avrk wurde. Die Familie Mannheimer ist durch eine markante Persönlichkeit vertreten: Moses Mannheimer (geb. 1810). Er war der Vertreter der alten Ucberlieserung, die den Gottesdienst ohnc chen Orgelaufbau in der alten Synagoge durchgeführt wissen wollte, gelehrt in jüdischem und profanem Wissen. Seine ivertvolte Bücherei befand sich in seiner Gelehrtenstnbe in einem Tnrmgemach der alten Stadtmauer, das ganz initkelalterlich und mystisch anmutete. Eine Enkelin von ihm ist die Künstlerin Henriette Mannheimer, die die Jtlnstrativnen zu dieser Nummer beigestenert hat. Als Verfasser dieser Plauderei ioil! ich aus meine Familie, die ebenfalls bis ins 16. Jahrhundert in Worms nachgeivicsen ist, nicht emgehen. Ein gedruckter Staininbamn erzählt mancherlei von den allen Zeiten und der Bescheidenheit der Lebensweise in der Judengasse, wie die Hvchzeitsgeschenke sich im Rahrnen des täglichen Bedarfs bewegten, wo man sich gegenseitig einen Schmalzstand oder eine Kafseinühl, eine Feuerschipp, einen zinnernen Teller, einen drittel Taler oder ein eisernes Kugelkrcppcheschenkte. Sie waren alle, die Wormser Inden, mit ihrer Baiersiadt treu verbunden, und ich erinnere mich noch gerne an den Tag der Reichstagswahl 1897, als mein 97 Jahre alter Großvater in das ilbahllvkal fuhr, nur - seiner Wahlpflicht zu genügen, und die Wahlhandlung unterbrochen wurde, weil alle den alten Herrn begrlißten, und sich herzlich freuten, daß er gekommen ivar. Ter übliche Schoppen Wein durfte dabei nicht fehlen. Und langlebig ivaren diese Alten, woher das wohl kam? Ich erinnere mich auch noch lebhaft daran, daß an einem Vorabend des Vcrsöhnungstages in der Synagoge in der Reihe vor dem Großvater ein Vianu seinen Platz hakte, der 95 Jahre alt war. Nach dem Gottesdienst sagte mein 90jähriger Großvater zu mir: „Begleit das alte Äläuuche heim." Und so köuute man noch mancherlei von der Langlebigkeit und der Gemütlichkeit, der Bescheidenheit und der Treue der alten Wormser Juden erzählen, wenn der Platz nicht zu knapp wäre. Es wäre eine Pflichtverletzung, wollte man nicht die Aiänner nennen, die sich um die Wormser Gemeindegeschichte besonders verdient gemacht haben; es sind das der alte Lehrer und Sekretär der Gemeinde. S. Rothschild, ferner Hofrat Levy, der verstorbene Julius Goldschmidt und Isidor Kiefer. Bon alten Familien war die Rede. Alker als solches ist kein Vorzug, nichts, dessen man sich zu rühmen hätte. Es kkommt erst inmitten der Gemeinschaftsgeschichte eine Bedeutung, wenn die Träger eines alten Namens der Verpflich-- tung sich bewußt sind, die solch ein Name anserlegt, und wenn sie die Treue halten. Die Treue ist das Entscheidende. In der Treue verbinden sich die alten Gejchlechter mit den junghinzu-i kommenden und werden zur Einheit. Treue möge die (Slickeg der Gemeinde Worms auch iveiter trageu.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.