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Central-Verein-Zeitung · 1934-05-25 · 21 (25.5.1934) · page 9

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
21 (25.5.1934)
Date
1934-05-25
Page
– (sequence 9)
Language
German
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' >cit neun Jahren schon ruht Ephraim Mose Lilim unter der Erde, und nun erst, an diesem 03 hotten wir seinen 60. Geburtstag feiern fömtm. Löäre es ihm Zuerteilt worden, diesen 2ag zu erleben, so hätte ihm die gesamte jüdisehe Me-rU ebenso wie die große Gemeinde der Kunsthcunde küiropas huldigend ihren Tank entgegenqel'wcht. Tenn um beide hat er fidj unvergeßliche iScrUicnftc erworben. Ecrade in der Aiitte von Lilievs kurzem Erdentreöen lag das entscheidende Ereignis seines (.chens und seiner Entwicklung., Das war,-um die galn'lgmdertweude, der Tag. an dem er .mit i^n-ie* von Münchhausen den Plan Zu dem geti:n,,lernen Buchwert faßte, das die jüdisrheu vom altdeutschen Holzschnitt, den Joseph Sattler vorjungt hotte. So kam Lilien nach Berlin. Em geübter, erfindungsreicher, vom ererbten väterlichen Hand. Werkssinn zu technischer Sicherheit und Gewissen. Hastigkeit befähigter Zeichner, in vielen Sätteln gerecht, beliebt als Verfertiger von illustrativem Bei. werk, von Randleisten, Vignetten, Zierstücken, Briefköpfen, Buchdeckeln, das alles belebt von munteren und witzigen Einfällen, von sinnvollen Beziehungen. Ta schloß er im Wirbel des Haupt, städtischen literarisch-künstlerischen Getriebes den Freundschaftsbund mit Münchhausen, und es war, als habe er setzt erst sein ihm eigenes Gebiet, seine Künstlermission erkannt. Tas jüdische Erlebnis, bisher nur als Erinnerung an schmerzhaft empfundenen Truck, an Enge und Dürftigkeit vorhanden, stieg plötzlich zu ragender, heiliger Größe in ihm auf. Ter deutsche Dichter, zeigt ihm den Weg. das früher allzu nahe Begriffene aus der durch die reisenden Jahre gewonnenen Distanz als etwas Erhabenes, Ungeheures zu verstehen, Bon diesem Augenblick an hat Lilien seine Gedanken und sein können fast ausschließlich aus dies Ziel konzentriert. Dem Münchhausenscheu „Juda" folgten die Zeichnungen zu ben Ghetto-Liedern von Morris Rosenfeld, folgte, in Gemeinschaft mit Martin Buber und Berthold Feiwel. die Begründung des Jüdischen Verlages unb die Herausgabe des Jüdischen Almanachs, der zum erstenmal (1902s eine Zusammenstellung von : den Leistungen jüdischen Künstlertums gab, folgte schließlich das Niesenwerl der „Bücher der Bibel". Damaskustor in Jerusalem Äu§ bewußtem'jüdischen Dolksgefühl. tief ergriffen von der Ehrfurcht vor ber; Vergangenheit, ' von dem Schmerz und dem fragen, den Leid der Gegenwart, ausgebaut auf der in der Frühzeit, gewonnenen und mm geistig durchleuchteten Kenntnis des jüdischen Wesens in allen seinen Bekundüngen, Sitten? Geheimnissen. hat Lilien das zeichnerische Hohelied auf das Judentum geschaffen, das er uns hinterließ. 1906 unternahm er die erste Reise nach Palästina, die er seitdem oftmals wiederholte, imd die gleich zu einer bedeutsamen Tat im Dienste des werdenden neuen jüdischen Lebenszeuirmns im alten ■ Lande mit sich brachte: zu der mit , dem Bildhauer Boris Schatz d u rch ge sü h r t e 11 Begründung der 'Kunstschule Bezalel in Jerusalem. Aber Palästina zeitigte noch e>in anderes. Ihndie Fülle. der äußeren und inneren Eindrücke ' dieser Fahrten zu bewältigen. . wollte die Gebundenheit der alten Liniensprache nicht wehr genügen: der freier gewordene Künstler rief die malerischen Möglichkeiten der Radierung herbei. Die geätzten Blätter, von denen wir hier einige Proben geben, umfassen ein großartiges Korpus'von Stadt- und Landschastsspiegelungen. von Judentppen mannigfacher Art. von Thoraschreiber». Lesenden und Betenden, das alles erwachsen aus hingebungsvoller Naturbeobachtung und zugleich emporgehoben zu symbolhafter Geltung. Ter Abschluß von LilicmS reichem Werk brachte ein'charakteristisches Nachspiel. In Braunschweig, wo der einst von Rot und harter Entbehrung Geprüfte. nmc von Erfolgen Getrogene das Glück sriedvollen Schaffens gefunden hatte, entstanden kostbare Radierblätter mit Ausblicken durch die wundervolle Stadt. Und als die Ahnung des frühen Endes drohend aufstieg. trug er sich mit den Entwürfen zu einem „Totentanz". Das aus dem Herzen strömende Bekenntnis zum Judentum und das innige Berwachsensciu mit der Kultur und Kunst Deutschlands. das ihm zur zweiten Heimat geworden. lebten in diesem Mann und Künstler ohne Konflikt, in vollkommener innerer Harmonie. M»x Osborn. mwm fs? yf Königin, die Freundschnfts- und Handelsver» iHn Q* ijui] träge mit Salomo abgeschlossen hat und bent W w weisen König Judas einen Sohn gebar. Ackernder Jude in Palästina Moben des Dichters in einer künstlerisch durchctfmrvfm ^u^tgobe darbieten sollte. Alles, was er h\i bof)in gearbeitet hatte, erscheint uns heute wie eine Vorbereitung zu diesem. Werk: alles, was Milcher kam. und was seine Sonderstellung, seine chüilerische Bedeutung begründete, scheint von den Quellen genährt, die von dorther seine geistige und ftwler.ische Persönlichkeit befruchteten. Alien war 1874 in der'kleinen galizischen Stadt Trelwbhcz geboren. Sein Vater war ein armer lGichw Drechslermeister, seine Kindheit und erste Z'geiid spielten sich im Rahmen einer ghettoeckigen Welt ab. Ein Schildermaler in Trohobycz >"ü,m ihn in die Lehre. Aber als Lilien nun, von ^cr Ttimme seines Talents getrieben, in die große bR.lt zog. um seine Kräfte zu regen, zuerst nach Krnfnu und Wien, von wo er beide Male entüiücht und' fast verzweifelt zurückkehrte, dann nech München und Berlin, wo es ihm endlich gelang, festeren Boden zu finden, war es. als habe er sich von dem ganzen Traditionsgewebe seiner -Verlauft losgelöst. Seine große zeichnerische Begebung fand in München eine Situation vor, die wie für.'sie geschaffen scheinen mußte. Es war die Feit, da- 'alle Zweige der - graphischen Kunst neu n'.iiblühten. da die Illustration, die dekorative Riamung. die künstlerische. Buchgestaltung nach langer Ve.snachlässigimg zu srisctiern Leben ,erw,w,ien. Mit Begeisterung stürzte sich Lilien in die neuen Ausgaben, in schnellem.Ausstieg rückte er in die. erste Reihe derer vor, die sich in den Tiem't dieser Ideen stellten. Bald gehörte. er zu freu fleißigsten Mitarbeitern der eben geborenen Münchener „Jugend". Er war dabei, vermutlich halb unbewußt, angeregt durch die englischen Vorbilder oller dieser Künste, durch William Morris Braunschweig ^nd Walter-Crane. doch mit der deutschen'Nuance, .damals zu dem inzwischen-belächelten „Jugend- . . führte — oft höchst ungerecht belächelt, denn ''Vhw. steckte der Keim zu allen späteren Reformen Ct ^-gewandten Kunst —, und Zugleich.beeinflußt Paris, im Mai 1934. Tas Flugzeug im Dienst der Altertumsforschung bringt die Jahrtausende einander naher. Was bisher der Trnnm der Gelehrten wa.r, wird in einem kühnen Wolkenritt zur Wirklichkeit. Das Königreich Saba hatte schon viele Forscher angelockt. Noch keinem war cs bisher gelungen, die Stadt der schönen Königin zu. entdecken, die-nach der Erzählung der Bibel zu Gast bei König Salomon weilte und ihm die Schätze ihres Landes brachte. Seit langem war es u m * ft ritten, w 0 S ab a gelegen hat und welcher Ort des glücklichen/ Arabiens einst die Hauptstadt dieser Herrscherin gewesen sein mag. Seit einem Jahrhn.ndert vermutete man, daß das alte S a b a. m i t der y e m e n i t i * schen Stadt Nt areb identisch sei. Denn von hier hatte der. französische Regimentsapotheker Arnaud im Jahre .1841 Dokumente mitgebracht, die für diese Annahme sehr viel Beweise beizubringen schienen. Im „Journal Asiatigue" hatte er geschrieben: „Bon Mareb ausgehend, .besuchte ich die Ruinen des alten Snba? die im allgemeinen wie Erdstücke anssahen." Arnaud hatte damals, als Kerzenverkäufer verkleidet, ans seinem Esel unter unsagbaren Schwierigkeiten Sana und Mareb erreicht. Erblindet kehrte er nach Djcddah zurück.' Tie Abdrücke von 5V Inschriften hatte er retten können, die er in Mareb mit einer Schuhbürste gemacht hatte. Am Strande von Djeddah formte er ans dem weichen Sand aus dem' Gedächtnis die Umrisse der. Tempelrcsto.'die er gesehen hatte. Der französische Konsul, der den erblindeten Forscher bei sich aufgenoinmgn hattet zeichnete danach eine Skizze.' die er den Schriftstücken beifügte. Aber nachdem Arnaud glücklich im Jahre 1849 Paris erreicht hatte, gingen seine kostbaren Dokumente unter den Nachwehen der Revolution verloren. Andere Forscher besuchten' später die Stadt Mareb, ohne Kerzen und ohne Esel,'wie'sie Arnaud mit sich geführt hatte. Es stand. fest, daß Mareb die Hauptstadt' des sabaeischen Königreichs war. Gab es also zwei Saba? Tenn in Mareb fand sich' keine Spur der Königin. Eristierte das sagenreickje Baba überhaupt, oder erzählte' von ihm/nur die Legende?- ' \ Ein junger französischer '' . Schriftsteller A n b-tc .M alra ü xTräger des Goncou'rt- Preises von 1933, h a t d a s a-n tst'ke Saba en.t deckt. -Aus einem kühnen Fluge,' den er am 7. März 'mit dem Kapitän E- 0 r n,i g l i d u Mül i n i er von dem französischen , RotenstNecr.Hafen Djibouti aus-unternahm.-gelang ihm die Erfüllung vieler kühnen Träume. In der französischen Zeitung „Jntransigeant" .erzählt Malraux jetzt von. fernem waghalsigen 'Unternehmen. Besonders aktuell - wirkt sein Bericht zurzeit durch die Kämpfe, die sich \ in s ü blichen A r a b i e nzwischen . dein König Jbn Said von Neschd und dem Imam vom Jemen abfpielen.- ^Tas -sabaersche Königreich ist zum Kriegsschauplatz, geworden. Mach meinem. Fluge über, das'ganze Gebiet von Jemen, über die jemenitische Hauptstadt Sana, immer hoch über den' arabischen Gebirgen, über' Mein und Mareb, im 'Tale des Kharid, erreichen die Flieger die Wüste. Immer öder wird die Landschaft, iurmer Phantastischer die von Menschen völlig vcrsassene Gegend. Da „endlich, endlich beginnt vor uns ein großer fast.weißer Fleck immer deutlicher zu werden." so berichtet Mal'raur, „ein Strand von kolossalen Kieseln mitten in dem Sand. Ein Zufall? Ein Irrtum? Wir sagen uns, daß man abwarten muß, bis man näher ist. Aber, schon erkennen wir unter uns: Türme. R u n w i s s e n wir: das istdieStad t." Die Flieger landen nicht. Denn sie-werden plötzlich von Gewehrschüssen empfangen. Weidende Nomaden haben nach ihnen gezielt. Aber wenn es ihnen auch nicht gelingt, durch eingehende Forschungen genaue Einzelheiten über die legendäre Stadt mitzubringen, sie eröffnen künftigen richtig ausgerüsteten Erpeditioncn den Weg. Zahlreiche Photographien, die sie mitbringen, halten Saba i m B ilde fest. Sie zeigen uns nach den Bildern, die der „Jntransigeant" veröffentlicht, wie umfangreich die Stadt gewesen sein muß. - Aber lassen wirnoch einmal Malranr selbst von den'Eindrücken erzählen, die ihn angesichts dieser Entdeckung erfüllen: „Der erschütterte Geist muß in einem Wirrwarr von Träumen 'wählen. . Wenn. wir diesmal der Bibel und der Legende folgen, wenn diese Stadt die der Königin war.-dann ist sie ein e Zeitgenossin von Salomo. Dieses enorme Bauwerk, dieser Turm, ähnlich dem der Türme von-Notre-Dame, unter, dem sich bis hinunter, zu dem versteinerten Flußbett die-Terrassen hinziehen, war es der-Palast, von demder Gesandte im Koran sagt: „Ich habe hier eine Frau gesehen, die Menschen von einem herrlichen Thron aus-regierte; sie und ihr Bolbbcten die Sonne an." Jene-Königin, der -Salomo den seiner Siegel übersandte, der nur durch die Toten entziffert werden konnte." Die Bilder zeigen eine große Stadt. Das Gewirr der Ruinen läßt mir lose Schlüsse 'auf ihre einstige Bestimmung ziehen. Eine Mauer umgab den einstigen: Königssitz. Wachttürme dienten dem-' Schutzgegen herannahende Feinde. Das K ö n i g s s ch l 0 ß muß sich mit seinen Terrassen b i s z u m Fluß h i n u n ° tererstreckt' haben. Danebenstehen heute islamische Bauten aus rotem Stein, während die - antiken Gebäude aus weißem Material gewesen sein müssen. „Oberhalb der Mauern," fragt -'Malranr, ' „oder zwischen ihnen, 'von denen nur eine aufrecht steht, sehen wir diese Bauwerke, voll des Mysteriums, deren BestimmüngWvir nicht' kennen.' Was - bedeutet dieses- „ll"' 'auf der höchsten Terrasse des Turms, die alle anderen Ruinen beherrscht? Teil' eines, Observatorinws? Oder Unterbau eines /hängenden. Gartons'? Denn sie/sind heute noch im hohen Jelnen zahlreich, diese schwebenden Gärten," wie sie uns auch au-s der Geschichte/der Königin Semiramis überliefert worden sind.' Diese Stadt, die heute ein Ruinenhämfen geworden ist, war einst eine der reichsten,Städte Asiens, sie war der VN i't t el-- pnark t; bcss Pa r.fümHandel s der d a mali gen' W el t.. " -Andre Malräur . will seine . Entdeckungsfahrt. in; einem Buch beschreiben: die - Archäologen' werden dann - Gelegenheit,haben..- seinen Spuren '.zufolgen, damit uns"den' Ruinen Sabas'die Menschen des 20. -Jahrhunderts Kenntnis' erhalten' von der geheimnisvollen Mop Brod feiert cm 27. Mai seinen 30. Geburt^ tag. Wir ergreifen die Gele.genheit, ihm ü,Iv.r biß Mcf.cn Grenzen hinweg, die mis von ihm trawn, Gruß und Glückwunsch zu senden. Von d-en Grenzen eine ist schließlich auch die Land<'sgrenze: Mar- Brod stammt aus Prag und hat seine Heimat unseres Wissens nie für längere Zeit verlassen. Er liebt ihre ci-genor-tigo Struktur und lebt und wirkt in ihrer Atmosphäre aus Geschichte und mnbemem Literatur» wesen. Die grandiose historische Atmosphäre der» bräinte und umwob seinen Thci;o Vrahe. dem Brod den ersten großen Erfolg verdankt, die literarische Atmosphäre dieser Stadt verknüpfte ihn mit darr beiden besten ihrer Söhne aus seiner Genera-tiorl. Der eine war ein Jude und einer der bestell Schriftsteller im deutsckien Spnachgebi-et. Frmrz Kafka, der andere ein Tscheche und einer der volkstümlichsten Autoren Europas. Jaroslao Hasek. - Diese Freundschasttichkeit. das Daiein mrd'Einstehen für Nienschen. für eine Sack;^. für eine Idee ist es. die uns diesen Schriftsteller besonders lesenswert macht. Gegeic seinc Theorien haben wir Einwände, seiner Kunst ' vermögen wir nicht bedingungslos zu folgen. Seine Leibenschnf-t z,c denken, erhebt ihn über die Mchrzchl der Rom an schreiben und reißt doch oft seine Leser nicht minder mit a!S ihre Phantasie; seine Leidenschaft, das Ju^ntunc zu diskutieren, die er in Novellen und Romanen von den „Jüdinnen" noch über den „Röubeni" hinaus nicht weniger gescheit und bewegt betätigte als irä feinem umfangreichen theoretischen Wert „Hudentum. Judentum. Ehri-sterllum", ehrt ihn erst recht, weil sie ans einer tiefen Liebe heraus das Jude.ntmn vergöttert. Hn-3 freilid) erscheint die Vergötterung schließlich als Vergut-tmig, die wir allerdi-ngS immer ablehuen werden, besonders wenn eS eine Ver» gotbmg unser selbst ist. ES nxiee eines die Wahrheit mit so schönem Elan suchenden Deukers und Künstlers unwürdig, wollten wir ihm mit einer Schmeichelei ausmarten. Er selbst -kennt die llnterschiedlichkeiten 'n seinen er» zählenden.Schriften und Versen geuüß am besteig denn une könnte er sonst die ganze Skala von der tiesdichterisct)en Einfühlung (in einem,Waldgedicht beispielsweise^ bis zur leicht hinfließenden Unterhaltsamleit späterer Romane so gut beherrschen! Er hat: die lächelnde Gewißheit so tvcniger Autoren, das; man ihn liest, auch wenn man ihn nicht lobt, und daß. wenn man auch alle seine Werke ablehnte, mau. doll) ihn selbst mit Vergnügen alzeptierte. Aber das ist auch da-s Niindcslmaß an Schmeichelei, das Aäax Brod verdient . . . über alles Trennende hinweg..4 _ -feil, j ZsinsS SwMmS Ohne daß die Pariser Oeffentlichkeit ebnaS davon crfaliren hätte, ist das Hau-S in dar Avenue Matignon, in dem Heinrich Heine nach -langem Leiden Zn der -„Matratzengruft" sturb, niedergelegt worden. Die Gedenktafel, die mau erst im. Jahre 1929 an der Fassade angebracht hatte, ist spurlos verschwunden. Rtehrere Schrist« stellervereinigimgen - haben an zuständiger Stella Beschwerde erhoben. Zugunsten^ der Jüdischen Alterohilst (5roß-Berlin E. D.. spricht am Montag. 4. Juni, abends 8A Whr. im .großen Saal dcS- Brüderverenis. Kurfürstenstraßc!IR16. Rabbiner Dr. Manfred Swarsenskr über das Tbemo: „Von Geschlecht zu - Geschlecht.^ -öede Türk (Gesangi; am Flügel: Tr. Werner Lieben^ thal.

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