Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 13 (1934)
- Issue
- 21 (25.5.1934)
- Date
- 1934-05-25
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Reklamationen wegen unregelmässiger Lieferung der „C.-V.«Zeitung“ sind unter Vorlage der Postquittung beim zuständigen Postamt (Zeitungsstelle) oder dem Brief träger anzubringen. Nur bei Beachtung dieses Hinweises lassen sich Stockungen. in der Zustellung der „C.-V.-Zeitung“ vermeiden. ZINN andersnationalen -Herbergs-Staat zu er» füllen/ Auch Vizekanzler von Papen, der sich bereits in seiner, namentlich in den Kreisen dev Müiderheitenbewegung stark beachteten Rede ans der Grenzlandtagung aus der Iburg am 5. Mm AM gegen die Assimilation und für die Erhaltung und Respektierung eines jeglichen Volkstum und eine von diesem Gedanken getragene deutsche Politik eingesetzt hatte, erklärte: Das umc Deutschland betrachte es als seine Ausgabe. bessere Voraussetzungen für die Bezie- Iiumy'n unter den Völkern und Volksgruppen zu schissen, als sie das Versailler System und sein in vielem trügerischer Minderheitenschutz Europa beschert haben. Nick dem Alldeutschtum der Dor» lriegsideologie habe dieses Volksdeutsche Tanken nichts zu schassen. Wir suchen den Weg zur lieber- Windung einer unheilvollen Zersplitterung, die Europas Weltstellung gefährdet. Von eine nt völkcrtrenrienden Rationalismus müssen wir zu einer völkerverbindenden Sicherung der Volksinnier konunen. Tem Drang anderer Völker zu assimilieren. hat Reichskanzler Adolf Hitler als Richtlinie für unser aller Arlvit das gegenteilige Vrinzip enigegengestellt: die Achtung eines jeden Volkstums und die Ablehlning jeglicher Cynt» voiionalisierung. Es soll niemand im unklaren darüber sein, so schlos; der Vizekanzler seine Rede, daß die Reichspvlitik. wie iinmer sic die Genesung und Befriedung unseres erschütterten Kontinents .am'trebt, stets das Schicksal der auslaiidsdcutschen Volksgruppen aufmerksam verfolgen und in sorge:,dem Herzen tragen wird. Jeder Staat, der uüe nur im Voltstum eine Kmftguelle sieht, die durch keine noch so geniale Verfassung ersetzt werden kann, wird uns verstehen. Tic meisten handeln danach und verlangen Schutz ihres Volkstums, vielfach aber ohne daraus den einzig möglichen 3cijluB zu ziehen: daß sie auch dem fremden Volkstum dieselbe Achtung entgcgenbringen müssen. Ans diesen Ausführungen der beiden Minister kristallisiert sich der neue Volksbegrifs heraus, der in Teutfchland fick) durchzusetzeir beginnt. Ter Assimilation und Nichtachtung des Volkstums wird seine allscitige Anerkennung und sein Schutz gegcnübergestellt. Es handelt sich hier nicht um Programmatische Erklärungen in der Begeisterung und Hochstimmung einer vaterländischen Weihestnnde, sondern um den Beginn einer neuen Politik, deren Ansätze auch im innerdeutschen Ttaatslebcn. namentlich in der Behandlung der in Deutschland lebenden sremdvölkrschen Minderheiten nicht zu verkennen sind. Als ein besonders charakteristisches Beispiel, wie diese vom Reichskanzler und anderen höchsten Stellen des Reichs verkündete Ablehnung jeglicher Germanisiernng und Assimilation unter Achtung linb Respektierung fremden Volkstums sich auch in der Verwaltung durchzuictzen beginnt, sei hier eilt besonders bemerkenswerter Erlaß wiedergegeben, den Dr. Sievers. der Oberbürgermeister der eine nicht unbeträchtliche dänische Minderheit answeisenden Stadt Flensburg am ll. April 1934 in seinem Amtsblatt veröffentlicht hat: ,.Ter Nationalsozialismus baut sich auf dem Volkstmn nuf, nicht aus dem 2tont. Er achtet das Volkstum über alles, auch k-as fremde. Infolge» Nuuu lehnt jeder Nationalsozialist wie jeder Repräsentant des nationalsozialistischen Staates c-s ab. fremdes Volkstum irgendwie in das deutsche hineinzuziehen. Das sind liberalistiW Mc-thodcu, die für den Nationalsozialismus nicht Zxrsscn. Für die Flensburger Verhältnisse bedeutet das: Achtung vor jeder Aeußcrung deS dänischen Volkstums. Ich verbiete deshalb Maßnahmen, die auf Schikane von Angehörigen der dänischen Minderheit hinauslanfcn mit dem Ziele, einen Truck auf diese Menschen auszuüben. damit sie sich dem deutschen Volkstum anschlicßen. Deutscher ist, wer ans dem deutschen Volkstum stammt, Däne, wer aus dänischem Volkstum stammt. Menschen, die zwisckM den beiden Volkstümern hin liub her schwanken, um sich dadurch materielle Vorteile zu besorgen, verachten wir, so daß sie nicht wert sind, in das deutsch Volkstmn hineingezogen zn werden. Bewnßte Dänen hingegen achteir wir. Wir können solchen Menschen nie znmnten, daß sie ihr Volkstum aufgebeo. und Deutsche werden. Sie würden damit sich selbst ausgeben und ihren besten Teil und nur noch unsere Verachtung verdienen. So achten wir jeden vdMumsbewnßten Tauen und behandeln ihn entsprechend, d. h. so. wie wir behandelt zn werden wünschen. Ich mache es deshalb allen Dienststellen zur Pflicht, darauf zn achten, daß nich-t die geringsten Klagen in dieser Hinsicht laut werden/ Welch ein Unterschied zwischen dem Geist dieses von den Organisationen der Minderheiten als vorbildlich bezeichneten Erlasses und der preußischen Polen- und Dänenpolitik der Vorkriegszeit! Liebe zum eigenen Volkstum und Achtung vor anderer Art führet: zu der Erkenntnis, daß Fremdstämmigkeit kein Hindernis bei der loyalen Erfüllung selbstverständlicher staatsbürgerlicher Pflichten bedeutet; dieser Gedanke durchzieht alle Reden von Trier. Wenn daher Werner Wirths in einer zusmmucnsassenden Würdigung der Tagung in der TAZ sagt: „Tie Geschichte erweist ztigleich, daß die gerechte Behandlung beutfcljer Menschen auch beut Staate, in dem sie siedeln, zugute kommt,", so ist dies vollkommen richtig. Tiefer Grundsatz gilt aber nicht nur für deutsche Menschen in fremden Siedlungsgebieten, sondern für alle Gruppen, die in den: Staat eines Volkes anderer Abstammung leben. Würdige und gerechte Behandlung andersartiger Mitbürger! Ties ist der Sinn und das Ergebnis der Tage Sou Trier! - /ein Ergebnis, das richtig verstanden, gewürdigt und angewandt, auch nnS, die wir in unserer deutsch-jüdischen Eigenart keinen Minderwert aber auch keine volkliche Sonderart erblicken, einen Ausblick und eine Hoffnung bedeuten sollte. ^r* In einer Aufsatzreiho „Deutsche jenseits der Grenzen" in der Frankfurter Zeitung vom 20. Mai lesen wir in einer Abhandlung „Deutschtum in Süd- und Südwestafrika": „Ein weiteres geschlossenes deutsches Siedlnngsgebiet von etwa 4000 Seelen liegt in der östlichen Kapkvlonie nahe Kingwilliamstown. Alan findet dort zehn blühende deutsche Dörfer, deren Aussehen und Namen (Berlin, Frankfort, Brauuschweig. Stutterheim u. a.) an die alte Heimat erinnern. Der Schutzpatron dieser'Deutschen ist der angesehene, einstimmig in den südafrikanischen Senat gewählte 'Senator Ginsberg, ein gebürtiger Breslauer." Senator Ginsberg ist Jude. Wie er betätigt sich ein Verwandter tum Senator Gin'söerg, Arthur Oppenheimer, aus Darmstadt, besonder/' stark im Interesse des Deutschtums.in Afrika; er gehörte den Vorständen des Deutschen Vereins in Kapstadt und des Deutschen Schnlvercins an. Erst im vergangener: Jahre hat Arthur Oppenheimer diese Aemter nicdergelegt. Ter Gauleiter der Kurinark, ObcrpräsidenL Wilhelm K u b e, veröffentlicht in der „Westfälischen Landcszeitiing" Nr. 155 vom 19. Mai 1944 einen Aufsatz „Hnb immer wieder die Iudenfrage". in dein er unter Bezugnahme aus seine vor drei .Monaten geprägte Formulierung „Tie Jndcnschast in Deutschland ist die frechste Gesellschaft, die cs überhaupt gibt", seine gegenwärtige Auffassung über die Iudenfrage zmn Ausdruck bringt. Es heißt da (Sperrung und Satzordnung nach dein Original): .W a s P e st, S ch u> indsu ch t u n d Syphilis für die Menschheit gesundheitlich bedeuten, da tz bedeutet das Judentum s i 11 l i ch s ü r b i c weiften V v 1 k c r. Darum ist die Iudenfrage eine internationale Frage, die gemeinsam von allen Kulturvölkern gelöst werden must! T e r Pest träger muß n n s g e m e r z t Und isoliert werden. Jedenfalls sollte man ihm die Möglichkeit nehmen, weiter die Völler der Erde gegeneinander zn Hetzen. Wie der Weltkrieg ein abgefeimtes Werk der Juden und Freimaurer war, so sind die heutigen Krisen, die die Ruhe der Welt immer wieder erschüttern, ebenfalls ein Werk des Judentums. R ü stun g8 indüst r i e, W e l t b a n l i e r S, Weltfpctulan- ' t e n : Wohin ihr faßt, i h r w e r d e t I n d e n f a s s c n! Tie zwei Millionen deutscher Toter kommen ebenso ans das Schuldlonta IndaS. wie die 10 Millionen Toter der anderen Völker der Welt, die am großen Kriege teilnahmen. Daran sollten die Mütter der Welt immer denken, wenn sie einen Juden sehen oder von ihm hören. Ter Altmeister der antisemitischen Bewegung in Deutschland, der uns allen unvergeßliche Theodor Fritsch, dem ich seit 1905 folge, schrieb in jeder Nummer seines ..Hammer": „Es gibt keine N u h e f ü r d i e Völker der Erde vor Ausscheiden des I n d c n t u in 3/ Glaube niemand, daß das Judentum die Schlacht schon verloren gibt. Es wäre das dümmste, was man in Deutschland glauben könnte. Solange es Juden gibt, solange hassen sie den nordischen, den germanischen, den dentscheu Menschen und seine Gestaltungskraft. Ter Jude ist die Personifizierte V e r n e i - nnng, der Deutsche ist die gottgewollte und gottbedingte Schöpferkraft . . . Tenn nur wer beharrlich und zähe ist. wird des Judentums besiegen. Man kann mit halben Maßnahmen ansangen, mit rücksichtsloser Brutalität wird dieser Kamps aber einmal'von den überwiegend nordischen Böllern beendet werden müssen. Ob ihn unsere Generation schon beendigen wird, erscheint mir sehr zweiselhast. Darüber brauchen wir nicht nervös zn werden. Unsere Kinder und (vtifd brauchen ja schließlich auch einen Lebensinhalt. Und der Kampf gegen Juda bis zur Vernichtung soll ein Teil unseres stolzen Vermächtnisses sein! Die Beamtengesetzgebung des Dritten Reiches mit ihren rassegesetzlichen selbstverständlichen Anforderungen hat uns einen — sehr bescheidenen und doch erschütternden Einblick in die Verbastardisierung unseres Volkes gegeben. Wir müssen in der deutschen Gesetz, gebnng dahin fontmett, dast Mischehen zwischen Deutschen und Juden grundsätzlich verboten werden. Jude ist. wer in ehr als 10 Prozent jüdischer Blutsteile in sich trägt. Wer seine Rasse und damit unseres Volkes bestes Erbgut trotzdem durch Misch. ehe schändet, must unfruchtbar gemacht werden, weil er Verrat am deutschen Volke verübt. Man muß sich einmal das Zeitalter deS Zentrumskanzlers Tr. Brüning in Erinnerung .zurückrufen, um zu erkennen, wie ungeheuer groß die Macht des Judentums geworden war. An den — fast ausschließlich jüdisch geleiteten — Bühnen Berlins, Frankfurts, Hamburgs usiv. herrschte ein Sanherdenton gemeinster Perversität und frechster Kimstschändung. Wenn diese krumm na sigen Theaterhuren männlicher und weiblicher Anatomie heute nicht überwiegend in Prag, Wien nsw. säßen, sollte man sie noch nachträglich sterilisieren und einsperren. Die Sau suhlt i m Al ist, der ,F n d e in dem. >v a s e r „K u u ft" nennt! Die Prügelst rase sür diese zuchtlose Bande wäre sanftes Streicheln! . . . Noch schlimmer freilich sind jene „Künstler" deutschen Blutes, die sich zu Gesellen jüdischer Gemeinheit machten und die heute so tun, als ob sie das Tritte Reich verständen und ihm dienen könnten. Ausdringlich und breitmäulig schwatzen sie daher: im Theater, in der Musil, in der Malerei., in der Bildhauerei nsw. Sie fühlten sich bei. uns schon wieder ,,wie zu.0ausc", sic begreifen nicht, dast wir sie längst dnrchschant haben und dast wir sic ans innerstem Gefühl heraus ablchncn und eines Tages auf den Schindanger werfen, wenn unser nationalsozialistisch gewordener Nachwuchs reif geworden ist. '.lUit Recht hat unser Reichspropagandaleiter Dr. Jose p h G o e b b c l S neulich daraus hingewiesen, daß es leine Hintertür für das Judentum oder seine Verbündeten gibt, im Tritten Reicks sic!) irgendwo oder irgendwann irgendivie wieder niederziilassen oder häuslich einzirrichten. „Ianlvt!" erklingt hier unser Iagdruf. Womit wir übrigens die schwarz-roEgoldene Republik von Weimar und ihre mauschelnde „GeisteSaristokratie" meinen. Wenn henke über den Kavalierauseinandersetzungon mit monarchistischen Kreisen das Judentum und sein Anhang sich vereisen glaubt, so können wir es darüber freundlich auulärem B ergessen s e i d I h r B r ü d c r v o u u u s b c ft i m nt t nicht! W i r b e o b a ch t e n jeden Eurer S ch r i t t e. Wir lesen Eure Z e i t u n g e n. Z e i t s ch r i f t e n u n d B r i e s e. Wir kenn e » E u r e Bezie h n n gen i m I it - und A n s l a n d e. W i r passen ans! Nt i t it u £ f p ielt I I) r n i ck) t 9. N o v e m b e r 1018. Eher spielen wir mit Euch Babylon oder Zerstörung Jerusalems. Und die Welt wird immer heilhöriger. Nlehr als Euch frechem Geschmeiß lieb ist! Seid nnd wart ihr international verbunden, uin die nordischen Völker dieser Männererdc zu betrügen und gegeneinander zn hehen, so sind wir bereit, Euch international an die Kette zu legen, wie es der Hyäne und den stinkenden Eoyoten gebührt. llnd wenn Ihr meint, daß wir rauh nnd grob in der Auswahl unserer Bezeichnungen gegen Euch waren: „dann lest mal in Euren „Heiligen Stammesschriften" nach, wie Ihr Euch nach Eures Ätammesgötzen Gebot schon im Altertum gegen anständige nordische Böller benommen habt. S p i e g e l b o r g I n 6 et, mit kennen Dich!" Ter Gauleiter der NSDAP in Franken. Julius Streicher, hielt vor englischen Journalisten in Nürnberg eine Rede, in der er über die Iudenfrage folgendes ansführte: Erst vor kurzem ist wieder in einem ausländisck)en Blatt behauptet worden, cs wären hier Tausende von Juden, ermordet worden. Meine Herren! Ich erns*. Ihnen mit allem Nachdruck, es ist hier kein^m-ig^ Jude ermordet 'nnd auch sein Ntarxist getötet worden Der Nationalsozialismus hat in Teulschland chne Revolution gemacht. Wir haben nur die VorR-rr schast der Inden gebrochen.^ Wir glauben auch nicht daran, daß die Iudenfrage damit gelöst wiw daß man die Judnt totschlägt. Wir sind vielmehr der Uebcrzeugung. daß dieses Problem ans imenmlie. nalem Wege.gelöst werden-muß. Ganz zwangslßu^ wird sich nun in allen Ländern eine Bewegung gegen die jüdische Vorherrschaft entwickeln, auch England, wo die Ansätze hierzu schon vorhanden sind. ■ In Teulschland halle der Jude nicht nur die Führung in der Wirtschaft und im kullurcUen Leben an sich gerissen, sondern atich die politische ntJadji jtl seinen Besitz gebracht. Ancli wenn Sie die Verhält, nisse in vielen anderen Staaten heute betrachten, so werden Sic seststellen können, daß überall Inden in snhn'nden politischen Stellen sich befinde». Wir freuen uns. das: siel? jetzt schon in England ein Siinmmngsimisclgvung vollzieht,, mit dem'man ims gerecht werden will nnd der zu einer Zusammenarbeit führen kann, die das schasst, was unsere Sch,,, sucht verlangt: den wahren Völlersrieden. England und Deutschland trennt nichts. Das Blnt ist die Brücke, die beide zusauiinem'glnt. Nickst als Staatsmann, aber als Nimm des Volle-: sage ich es Ihnen: Unsere Sympathie geholt Eng. land. Tragen Sie darum, so erklärte Julius Slreicher, dazu bei. daß das Wunder geschieht, daß mir einander in Freundschaft zugetan sind, das Wunder, daß der Welt der Frieden erhalten bleibt. Tas sagt Ihnen der „blutige Zar von Franken". FMoMMr iM» MM im KM Im September dieses Jahres wird, wie der Sektionsleiter der Sektion Erlenstegen der N'STAP, Stadtrat Fink, in einem Referat ..Politik der Wahrheit" ansführt, der erste internationale Kongreß der Antisemiten stattfindeii. Tiefe Mitteilung erfolgte im Zusammenhang von Anssührnngeii. die Stadtrat Fink über den Gan. snhrer von Franken. Julius Streicher, machte. In einem Bericht der „Fränkischen Tageszeitung", Ausgabe Nürnberg, vom ll>. N,ai 1944, Nr. IIP heißt es hierüber: . . . ,.P'g. Fink kam dann auf die Saat zn sprechen, die in 9l'üriiberg seit Iallren durch einen Julius Streicher ausgestrent nmrde und die jetzt langsam , anszugehen beginnt. Wir können stolz sein auf unfern (Ran Franken, der eine ganz besondere Pflanze im neuen Tentschland ist, die aber nie so gewachsen wäre, wenn sie nicht einen Gärtner gehabt hätte, der sich Julius Streicher schreibt. Er hat den Kamps nufgciwmmeii gegen den einigen Lügner, gegen; den Welijnden. Heute schon jammert der Jude darüber, daß das Haus Israet an alten Ecken brennt, wir werde» von Nürnberg ans »oai Benzin draufgießen, damit es noch heller brenn!. Wegen ihrer Hetze brauchen wir uns kein» Sorgen zu machen, denn sie hetzen ja auch ohne Ritnatmordnummer des „Stürmer". Wenn wir hineinhorchen ins französische Volk, dann hören wir. daß es von einem Krieg nichts wissen will, nur der Jude und Freimaurer hetzt dort zum Krieg. Gegen diese Mächte der Finsternis fyrt der Nationalsozialismus den Kampf ausgenommen, es ivird im September hier ans dein PlatnerSberg der 4. internationale Kongreß der Antisemiten aller Welt unter dein Vorsitz von InliuS Streicher tagen. Auf uns in Franken schaut heute die ganze Welt. >vir l>aben einen Gauleiter, um den sie alle hernmgchen wie die Katze um den heißen Brei. Wenn man über allem Aufstieg die Frage vergißt, die Frage, die der Wahrheit dient, nämlich die Rassenfrage, dann ist alles umsonst gewesen. , . / MöSs ,f ®ülü' WWMW" Das Deutsche Nachrichten-Büro teilt unter dem 17. Atat 1934 mit: „Aus Befehl des Herrn Reichskanzlers wurde die Sondernummer des .Stürmer', Nürnberg, Mai 19.14, betitelt ,Riiualmord-sttummer', wegen eines Angriffes gegen das christliche Abendmahl, beschlag» nahmt/ Die Jüdische Telegraphen - Agentnr t» meldet unter denn 18. Mai 1034: Ter Erzbischof von Eanterbnrh, das Tll'w Haupt dar englischen Hvchlirche, erhebt in einem an die „Times" gerichteten Brief schärfsten Protest gegen die in letzter Zeit tvÄder laut gewordene Riwalmordbeschuldignng. Der Erzbischof teil! mit. daß sich seinem Protest vierzig repräsentative Vertreter der christlichen öffentlichen Atenmng Englairds angeschlossen haben. Die Namen dieser Männer zu nennen sei überflüssig, da er überzeugt sei. daß alle Mitbürger die Empörung der Urheber des Protestes teilen würden, wenn ihnen das Wesen dieser Blutbeschuldigung bekannt wäre. Das Schweizer GentralcomiLö für jüdisch« Flüchtlingstzilfe teilt mit. daß eS leider gezwungen war, am 15. .Mai d. I. seines Büros zu schließen und die Arlvit weitestgehend einznschränken, da die Mittel des Eentralcomito^ erschöpft sind. ca üPLV.i 130 CO. 245. =1 bet tum ra ndunaen LM J laufen co. 65 *34-0-OH ^0 Käufer co.85«3WO/<3q lvorlag.» 65*120 2vorlag 65^12oZ4. vorlajen w.s7»iioZ.48 ca.65 * 120425 290 brücken r L 740 ls 160 nach ausvärfs:T bemushrfe / jv vverlangen si£ angeboH f.‘ Verkauf nur Berlin C2fpandauerStr.32