Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 13 (1934)
- Issue
- 19 (10.5.1934)
- Date
- 1934-05-10
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Mm'kMr-nicht bic seelische Einstunmung für -Ifjrcit neuen S-'ruf fände. Diese notwendige geistige Um. tellui'q herbeizusührcu, hätten sich die jüdischen -waeiidbünde zur Ausgabe gestellt. Darin sollten sie nerade von . den jüdischen Handwerksmeistern veri ändnisvvll unterstützt werden. In seinem Schluß, vori ging der Nedner besonders aus die Frage der Tugend und die Aufgaben des von deutschjüdischer Feite gegründeten Land- und Handwerks ein. Er iniditete noch von der fruchtbaren Zusammenarbeit Epitzenoryanisativn des jüdischen Handlverks mit dein Eeniral-Berein im Bemühen um die Wah- ^mg der Aechte der jüdischen Handiverker und schloß einem Ausruf zur Betätigung unserer Schicksalsrerl'midenheit. _ „Ter jüdische Handwerker", das offizielle Ov,]ni! t>e-j Zeulrawerbandes jüdischer Handwerker ^eiil'chlauds und des Aeichsverbaudes des jüdischen Millckßandes (Berlin L-5ll. Aachodstraße 8), zeigt chi neues Eewaud und verbindet mit dieser äußerlichen Veränderung eine bemerkenswerte Erweiterung seines Inhalts. Das Aprilheft, kürzlich erschienen, diese beiden tteuuzeichen Nagt, laßt deutlich Sinn und Ziel der Ausgestaljung erkennen. „Aach Handwerk und Atittelstand", so Hißt es im Leitaufsatz der vorliegenden Nummer, wird man zukünftig in weit höherem Maße alS bisher das wirtschaftlieche, gesellschaftliche und kulji,rekte Ecsügc der deuksecheu Iudeuheit beurteilen"; daher „Erneuermig der jüdischen Eemeinschast mit Üülch/Nchkjj/chch im irlWflnXy LE@K •^c bie-neuc-gcit bestehen undetc Die Zeit von unS verlangt". 3Dic' Zeitschrift, etc nunniehr im 26. Jahrgang erscheint, w!ll als eur „Hauptrnstrument in dem Ringen um unsere churunst unterrichten und anregen, sie wird die Interessen und Rechte des Handwerks und Mittelstandes vertreten und dabei vor allem die zahlreichen Sondersragen des selbständigen jüdischen gewerbetreibenden behandeln. Dies mnsomehr, als dw Jugend stärker-als früher handwerklicher Bekatigung zustrebt, und der Handwerksstaud aud) ^edurch innerhalb des Judentums an Bedeutung gewinnt. Wirtschaftspolitische Aufsätze und juristisehe s0tnive!je nehmen zu grundsätzlichen wie zu wiehtigeu ^agesfragen mittelstündischen Wirtschaftslebens Stellliug, die neueste einschlägige Gesetzgebung ist dargestellt, Existenzuiögliehleite» lucvbcit zur Kennt- Htö gebracht. Als Beilage ist zum erstemual eine ^cite „Ter jüdische Mittelstand" eingefügt. _ E. G. L. Aus den Familien Emilie Meyer geb. Servus (Krefeld) feierte am i. Mai ihren 7ö. (Seburiötag. — Ave fufntBaum, der seit 30 Jahren Vorstand der Jiraelmschen Gemeinde in Germersheim (Ahein- VtalH ist, wird am 21. Mai üO Jahre alt. — Adolf Bloch und Frau Johanne gcb. Bloch (Eldahsen bei Hannover), begehen am 33. Mai das Fest ihrer gvldencn Hochzeit. — Sali (9 o l d s ch m i d t iBerchrn-Tempelhof) ist am 10. A!ai 30 Jahre im Hause der Firma Julius Jeidel (Berlin) tätig. — DcrChordirigent, der "'Israelitischen NeligivnZgeme'md'e <Ir Leipzig, Barnet Licht, begeht am Io. Mai seinen 60. Geburtstag. Licht hat sich rnn die Leitung deS Synagvgeirchors, iim das Musikleben der Stadt Leipzig überhaupt außerordentliche Verdienste erworben. Hugo Herper und Frau (Beuchen, O.-S.) feierten am 9. Mai ihre silberne Hochzeit. — Heinrich S a l o - m o ii (Frankfurt a. d.' Q.) wird am 11. Mai 60 Jahre alt. _ üms:z-chez Berlin: 15. Mai, 20 Ahr: Se!bft[)iffcfini;ipn der jüdischen Blinden in Deutschland, Ortsgruppe Berlin. Heitere Nezitationen von I. Burg. 0 2, NofenstraßL 2-4. 15. Mai. 20',2 Ahr: Freie Jüdische Bolksimchschnle. Dr. Sternlierg: Methoden der Erkenntnis. — Mngistralsrnt Dr. Adler: Nationcllc Selbsthilfe. (Produktiver Einsaß äußerer Hilssmittel.) Fasanenstraße 70/80. 15. Mai, 2k Ahr: Kiinstlcrhiise der Jüdischen Gemeinde. Buntester Abend mit Aufmarsch von Ni) Kabarettisten unter dem Motto: „Bkeine beste Leistung!" „Jeder -UNnstler gibt seine Aisitenkartc ab." Ee.fc Leon, Nursürstcndamm 155. 18. Mai, 20'/, Ahr: Kstnstlerhilse der Jüdischen Gemeinde. Kompositionen von James Rolhstein. Marga Burlin Gilt), Friß! Iokl (Sopran), Leo Goklanin (Tenor), Dr. Friß Licbeck (Baß), Modcrn-Quartctt. Acchstcin- Eaal, Linfstraße 42. 17. Mai, 201/5 Ahr: Kkknstlerhikse in Gemeinschaft mit der Fraucnhilsc und der Jüdischen Gesellschaft Gruncruald. ,.Der Brief des Urias" von Emil Bernhard, Begier Friß Leyden, unter Mitwirkung von Marin Fiöre, Bianca Elsholz, Friß Leyden, Josef Stein, Ernst Walther. Eafd Leon, Kursürstcndaunn 155. 27. SRoL.llVi Ahr: Künsilerhilfe - der .Iildisä>«u EetnechdL. „Die kunstschafscnde Frau" (Knnstgorverbcausstellung). Leitung: Heinz Gondeü. -Bortrag (mit Lichtbildern): Hctta Bamberger. Margarita Iolles (Klavier). Berliner Theater, Chacloltensiraße 00—92. - Die 2lrbeitsgemernschasL für jüdische Erbforschung und Erbpflege (Leiter: Frauenarzl Tr. W. Anßbamn), -Berlin W 52, Potsdamer Straße 02, über deren Arbeiten auf den verschiedenen eiusehlägigeu Gebieten au dieser Stelle wiederl)o!t berichtet lvurde, bedarf zwecks weiterer Forschnngszivecke der Feststellung alteingesessener Familien. Aus diesem Grunde werden Familien, die bereits um das Fahr 17B0 in Deutschland ansässig gewesen sind, gebeten, sich bei der obigen Arbeitsgeiueiuschaft uuler Angabe ihrer genauen Adresse zu melden. Diese Meldungen sind im Interesse der wissenschaftlichen Erforschung des deutschen Judentums dringend erforderlich. _ Nene Richtlinien des Zcntrcrlnu§fch,ifseö der deutschen Juden für Hilfe und Ausbau. Aachdein sich die Ergebnisse der Arbeit des ersten Jahres hu Zeutralausschus; überblicken lassen, ergibt sich die Notwendigkeit, Grundlagen und MctHoden der lvichtigsten Arbeitsgebiete einer grundsätzlichen Ueberprüsnng zn unterziehen.- Der Zentralansschnst beabsichtigt daher, für alle Arbeitsgebiete neue. Richtliitieu herauszugelum, die das Ergebnis eiltgeheuder Beratungen Darstelle». In Tans -» ©SSüHaGffSQGD Sonnabend 8'[.2t Sonntog 4l!2, ß1/^ mit: HIN Kll ß@SEM Kur?ürste?tdamni USG. 3 7,611©. -^6^Tsnz.Sl!mrmjngfBshao!}chlieit^4v A... a Wo kann man sich wirklich Ä X y gut amüsieren? ■ »CaSS iflsHsii“ 3Iitglie(l der Jüd. .Gemeinde, Berlin O O ßayoirlKchor X*lntz 1 0 O Täglich nachmittags und abends Tanz, Ancrk.beste V7jener Küche b. ganz billig.Pr. Eintritt frei! Tclef.B0.0S35. V/ochontags abends Samst.u,Sonnt.abds. Tasse Kalbe 48 Pf. 1 KSnn.Kaflee v.62 Pf. VSnrjoÖ ■ fOKnoS ------ Kantstr. 12 Beginn 0 Uhr Sonnabend, den 12. Mal Xcuos I’rujrßmm SJE-Jntrou: Kato KU hl - Helm. 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