Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 13 (1934)
- Issue
- 15 (12.4.1934)
- Date
- 1934-04-12
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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jjiiinniiiniiiiiiiiiiiiüiiiiüiiiiiiiiimnnrTnmnrfTmnimnTrnirmHr^ =5 Berliner Mitglieder! £j 5 Mitgliedsbeitrag für das //. Qaar- £= tat i'»e fällig. Erspart ans Mahnspegen S 5 und überweist den Beitrag auf Pest» 2 S scheckkonto Nr. 1155011 S D CcntraUV er ein Deutscher Staatsp H bürg er jüdischen Glaubens s. V. D =5 Landesverband Gross-Berlin S ^IIillllillll!lilililIlllll!I!lil!Il!!iIliilll!Ilil!i!!lllllHilI!!Illl!l!ll!IIIII|P dessen Gegebenheiten die allem uns gemäßen sind, dann ist der Schmerz des Entbehrenmüssens unendlich stark, und es wird verständlich, daß Menschen, auch jüdische Menschen, obwohl jahrzehntelang im Ausland und dort von ihren Familien umgeben, durch ihren Beruf seßhaft, mit allen Fasern ihres Herzens durch alle Veränderungen hindurch der unveränderlichen Heimat die Treue bewahrt .haben. Aus diesen äußeren und inneren Tatbeständen wird man zwei Folgerungen abletten dürfen: ■ Tas soziale Problem des deutschen Judentums kann aus alle absehbare Zeit unter den gegebenen Umständen allein in Deutschland gelöst werden. Die Emigration kann lediglich für ahlenmäßig gegenüber dem tzesamtjndenlum nicht, in* Gewicht fallende Einzelschicksale von Bedeutung sein. Tiefe Feststellung gilt in besonderem Maße für dieses Land. Sie ist .'.weisellos, auch was andere Länder betrifft, nicht neu und. soviel ich höre, erst kürzlich von verantwortlichen Stellen verlautbart worden. Es scheint indes, daß jeder mir den eigenen Erfahrungen traut: vielleicht aber findet doch die vcrsönliche und private Erkenntnis eher Glauben als die offizielle Feststellung. Aus diesem Grunde möchte ich so häufig Gesagtes nochmals aussprechen in der -Hoffnung, daß eine klarsichtig und unbeeinflußt gewonnene Ueberzengung Vertrauen erwirbt, und daß sie warnend wirkt, erneut eine in Schmerzen geborene Erkenntnis zu erwerben. Jeder daheim soll aber auch weiter wissen, daß er, wenn er durch Auswanderung selbst da*, soziale Problem für sich losen sollte, eine neue Heimat — es sei denn in Palästina — nie finden, daß die Heimat niemals und durch nichts veränderlich, und daß er immer in der Fremde fein wird. Das bedeutet neues Galuth. neuen Schmerz und neue Verwirrung. Alle diese Gründe führen mich zu der Auffassung, daß die Gesamtproblematik des deutschen Judentums nur in Deutschland lösbar ist. allerdings erst dann, wenn diese Erkenntnie, luelcijc Die Organe des uichtziouistischeu Judentums immer wieder verbreiten, Allgemeingut geworden ist; wenn der einzelne nicht mehr glaubt, sich irgendwann einmal dieser zwingenden Problematik durch eine Fahrkarte entziehen zu können. Diese Ansicht sollte daher mit aller.straft der Ueberzengung verbreitet werden, da sie die Schwelle ist. deren Uebcrschreitung erst die Voraussetzung für die Gesamtlösung bildet. Lieber Herr Tottor, ich glaube nicht. Sie mit Rat belehren. Ihnen neues sagen zu tonnen, bin auch der Auffassung, daß meine Einsicht der Ihren nicht unähnlich sein dürste; dennoch bitte ich Sie: hämmern Sie jedem einzelnen ein, daß seinGeschick nnlvslich mit dem der gesamten deutschen Jndcnheit verbunden ist, daß keiner diesem ehernen Gesetze entrinnen kann. Wenn meine schwachen Worte, die das Ergebnis in qualvollen Stunden angestelltcr Ilcberlegungen sind, Ihnen helfen können, auch nur einen Menschen zu überzeugen, so sind sie gut belohnt. Schließlich will ich Ihnen, lieber Herr Dollar, gestehen: daß mir erst jetzt die volle Erkenntnis darüber aufgegangen ist, daß und wie sehr auch unter den veränderten Umständen die E.-B.-Arbeit notwendig ist, daß durch sie und auf der Grundlage des G.-D. allein die oben bezeichneten Aufgaben erfüllt werden können, in denen die Möglichkeiten für die Lösung der deutschen Judensrage ruhen. Mit den herzlichsten Grüßen Ihr E. E, Rabbiner Dr. Manfred Swarscnsty, der Freund und Mitarbeiter der E..-B.°Bewegung und der „EBV..Zeitung", wurde in der Sitzung der Repräsentanttnversainmlung vom 27. März 193-t mit Wirkung vom 1. Januar 1934 zum Prediger der Berliner Jüdischen Gemeinde gewählt. Wir beglückwünschen Tr. S w a r s e n s k h, dessen Wirken dem Berliner Judentum zum Segen gereichen möge. GeSM Feierstunde der deutsch-jüdischen Jugend in AranLsnrt a. M. , Am S. April veranstalteten der Landesverband Hessen-Nassau und Hessen und die Ortsgruppe Frankfurt a. Main, unter Leitung von Dr. Wolfgang S. Watzdorfs. gemeinsam mit dem Bund deichch-jüdlscher Jugend, eine Feierstunde. Aach dem Einzug der hündischen Gruppen mit ihren Wimpeln sprach der Landcsverbandsleiter des Bundes deutsch-jüdischer Jugend über die Fiele des Bundes. Im Mittelpunkt stand die Aufführung von „Jaakobs Traum" von Beer- Hofmann durch die Spielschar der Mannheimer L.-D.-Jugend (im Bund der . deutsch-jüdischen Jugend). Die Darstellung dieses wirklichkeitsnrahen Spiels hintcr- Uetz nachhaltigen Eindruck; sie war getragen von einem starken jüdischen Gemeinschafkswillen in der Jugendarbeit des E.-v. Bor der Aufführung hielt unsere Mitarbeiterin Dr. Eva Reich mann- Iungmann eine 'Ansprache, die wir nachstehend veröffentlichen. da sie die seelische Stimmung dieser Feierstunde am besten wiedergibt. iO?eiitc Damen und Herren, liebe junge Freunde! Wir sind heute hier versammelt, um gemeinsam eine Feierstunde zu begehen: Eine Feierstunde, in der ein Auf au uns ergehen wird, der aus der Vorzeit unserer Gemeinschaft zu uns dringt. Es ist die alte, heilige Geschichte von Jaakob, dem Gotteskämpfer. Die Geschichte ist gestaltet von einem Dichter unserer Tage, der ihr seine hohen schöpferischen Worte geliehen hat. T."'" Dichter hat das Judenleid erfahren, das wir erfahren, aber er hat schon darüber gesiegt, wo wir noch versuchen, es zu bewältigen, und er hat darum schon Worte gesunden, wo wir noch - seufzen und stammeln. Das ist fürwahr eine Feierstunde, in der ein solcher Ruf an uns ergeht. Und wir wissen ja heute anders als in früheren Zeiten, was es bedeutet, zu feiern. In früheren Jahren war uns Feiern vielleicht ein Vergnügenfuchen, ein Taumel und Sichvergeffeinvollen im Genuß. Heute aber bedeutet es in erster Linie zu fühlen, daß man nicht alleinsteht, daß man sich aneinander aufrichtet und sich gegenseitig Verständnis erschließt. Das ist in einem andern Sinn, als es früher war. Feiern, das ist wirklicher Zugang zu echter Freude. Und es ist ja nur allzu notwendig, daß wir heute Freude empfinden und schenken, denn ein unendlich Schweres wird heute von der Jugend verlangt. In Zeiten normaler Entwicklung ist Jugend nicht viel anderes als Ablösung in der notwendigen Folge der Generationen. Da erwartet ' man von der Jugend nichts anderes, als daß sie verehrt, gehorcht, und als Jugend weiter keine Geltung hat.i 'Anders ist es bei einem Umbruch-der Zeit, wie wir ihn heute erleben, da, mit einer Wucht, die an ein Naturereignis grenzt, eine Zeit durch eine andere abgctöst wird. In einer solchen Zeit wird von der Jugend alles.erwartet, was dem Alter an Sicherheit verlorengegangen ist. Bei ihr sucht man die neuen Ziele. Sie muß sich als Ursprung fühlen. Man stellt an sie die hohe Forderung einer solchen schicksalhaften Epoche. Tiefer Anspruch der Zeit an die Jugend war selten jo schwerwiegend wie heute, in einer Zeit, da der Lebensraum, den die jüdische Jugend sich erkämpfen null, außerordentlich fragwürdig ist. Aber gerade das ist ja da* Charakteristikum der heutigen jüdischen Jugend, daß sie nicht mehr äußeren Lebenswerten nachjagt, wie es frühere Generationen getan haben. Unsere heutige Jugend zeichnet sich dadurch aus, daß sie mit stillem Heldenmut sich zu ihrem Schicksal bekennt. Als uns 1W8 das schwere Erleben traf, uns, die Ururenkel derjenigen Generation, der einst das Geschenk der Emanzipation in den Schoß gefallen war. da gab es keine Tradition.für die Art, wie man mit diesem Erlebnis fertig werden . sollte. Alle Möglichkeiten vom Heroismus bis zur Flucht standen offen. Und wenn man heute, nach einem Jahr, ein Urteil fällen darf, wird man — mit aller Vorsicht und Bescheidenheit — sagen dürfen, daß das deutsche Judentum als Gemeinschaft (abgesehen von einigen Irrläufern, für die wir es ablehnen, die Verantwortung zu tragen), daß das deutsche Judentum diese Zeit in einer guten Haltung durchlebt hat, daß es die drei heiligen Ströme: „Kraft, Stolz. Geduld" (nach dem Worte von Beer- Hosmann) durch sich strömen ließ. Das hat auch wohl den Unglückspropheten unrecht gegeben, die im deutschen Judentum nur noch Abfall, Oberfläche, Niedrigkeit 31t sehen glaubten. Es ist wichtig, daß man so etwas heute ausspricht: denn es ist ja heute Mode geworden. die Epoche der Emanzipation und die Menschen der letzten Jahrzehnte für alles verantwortlich zu machen, was an Meinlichkeiten und Schwäche im letzten Zeitalter waltete. Gerade wir, die wir das Wort von dem neuen Emanzipa'tionsweg der deutschen Juden auf unsere Fahnen geschrieben haben, dürfen am wenigsten blind sein gegen das, was an Verfallserscheinungen der letzten Epoche anhaftete: das Fortführeu vom Judentum, mit dem mancher Schritt in das Deutschtum zu Unrecht erkauft wurde, der Gang zum Materialismus und die Wuruiingscrsisteiuliugen. deren wir uns heute schämen, Wir dürfen .nicht blind dagegen sein, sondern müssen erkennen, was für Gefahren auf diesem Wege standen. Ader gerade weil wir diese. Gefahren sehen, müssen nur auch wissen, was die Emanzipationsepoche der .Jndcnheit und dem Judentum Großes gegeben hat. Gerade das deutsche Judentum ist es ja gewesen, das es fertiggebracht hat, als emanzipierte* Judentum jüdisch zu bleiben. In dieser Epoche, in der das Judentum durchströmt wurde von der westeuropäischen und zumal der deutschen .stnlinr, fand eine, wirtlich fruchtbare Durchdringung der beiden Aiullnnni statt, die auch dem Judentum reiche Früchte gebracht hat. Wir brauchen nur daran zu denken, daß in ^Deutschland die Wissenschaft dcs Judentums geschassen wurde, und daß das Judentum der ganzen Welt mit Stolz' aus diese* deutsche Judentum blickte. Gerade diese Einsicht gibt uns die .straft, für eine jüdische Zntnnst in unserer deutschen Heimat zu streiten. Wir kennen die Verlockung des Entweder-Oder, die von der großen und edlen Antwort auf die jüdische Frage ausgeht, die Zionismus heißt/ Wir kennen sie. und ich möchte sagen, daß niemand, der sie nicht als Verlockung empfunden und sich mit ihr anseinandergesebt hat, berechtigt ist, sich für den deutsch-jüdischen Weg zu entscheiden. 'Wir müssen sie at* Verlockung gespürt und mit ihr gerungen hüben ernst und voller Verantwortungsgefühl, wie Jaakob mit dem Engel rang: und wir müssen zu dem Ergebnis getaugt sein, -daßes nicht genügt, wenn Gott nm r „Gut und.Macht und Glanz" verspricht, sonderiß daß Jaakob erst gesiegt Hut, als ihm sein Schicksal gekündet 1 ntvb mit den Morten: ' „Mächtige Könige dcs Mecrlands—enden! * Mizrajim -- schwindet! Babel — wankt und fällt! Nur du — Sein ewig Volk—darfst ewig wandern--' Ein ewiges Wunder Seiner einigen Wett!" Ich glaube, wir können nicht dankbar genug dafür sein, daß uns heute diele Feierstunde geschenkt wird: Wir sind ja eigentlich erst jetzt für die Gedanken dieser Dichtung reif geworden, erst jetzt, nachdem auch uns der Engel Samael, der Enget de* Leids, erschienen ist. Wenn wir in früheren Jahren uns zu dem ..ewigen Wunder" der jüdischen Eristenz außerhalb des leichteren Glücks einer vollhaften Normalität bekannten, konnte in dem Bekenntnis noch Leichtfertigkeit. Bequemlichkeit oder Trägheit liegen. Wenn wir uns heute nach innerer Prüfung wieder zu diesem Weg bekennen, dann ist es ein Entschluß, der aus tiefster jüdischer Verantwortung gefällt ist. Es ist nur vor einigen Tagen das Bruchstück eines Romans in die Hände gefallen, der niemals vollendet worden ist. Es sollte ein Mischer Zukunftsroman werden, der den Titel führen sollte „Nach tausend Jahren", und die Episode, die mir in die Hände siel, lautet etwa folgendermaßen: Nach tausend Jahren kommt ein führender amerikanischer Jude auf einer.Weltreise auch nach Frankfurt, das als Hauptstadt des Reiches gedacht ist, und inmitten der bewegten Stadt sieht er eine Art Toteiiham. Von einer dunklen Ahnung erfüllt, schwingt sich der Besucher über die graue Malier, die den Hain von .stastamen und Zypressen umgibt, 'und steht eine Steinplatte mit einer hebräischen Inschrift. Ans ihr eiugeineißelt ist die Jahreszahl 61!M. „Weißt du, wo wir hier sind?", fragt er den Enkel, der ihn begleitet, und gibt selbst die Antwort: „Hier sind nur auf dem Friedhof des deutschen Judentum?." Nnd die alten Bäume rauschen, als hörten sie auf die .stlänge, die in ihrer Erinnerung ein dunkle? Leben führen, und der Amerikaner sagt Kaddisch nach dem deutschen Judentum.. . . - in der Zeit, als dieser Roman entstehen sollte, vielleicht noch eine Gedankenfpielere' gewesen rst,' ist heute 'die 'ctnfttffo Schicksalsfrage, vor die das deutsche Judentum gestellt rst: ob es sein wird, ob es lebe» wird, oder vergehen lind sterben wird. Aber diese Schicksalsfrage wird nicht entschieden werden auf dem Gebiet der Statistik und der Zahlen; denn nie ist jüdische* Schicksal durch äußere, materielle Dinge entschieden worden Immer hat feine Eristcnz der ttvaßheit dieser -irdischen Dinge getrotzt nud hat steh erhalten und durchgeietzt, wenn die Voramssagen m atter-düstersten gewesen sind. Sondern die Frage, ob deutsches Judentum leben wird, wird einzig entschieden werden bimii mmmm Willen. Deshalb ist der heutige Abend, an den, ioir zusamluengekvmnren finb mu zu feiern, so außerordentlich bedeutsam: Der Wille, der rms hierher führte, birgt nämlich die (v;n, scheidung. daß das deutsche Judentum leben wird, schon in sich. Ich glaube, ww,n die Jugend, die 11115 hierher ries. Irene bewahren wird dem Geist von Jaakob* Dranni. dem Geilt des Ringens mit dem jüdischen Schicksal, da* aus Not und Gefahr immer wieder d>w Wunder der Erhaltung schasjl. dann inivb du düsterste Vision aiisgetösicht werden durch eine deutsch-jüdische Zukunft, die da* Urteil der Geschichte nicht zu scheuen hat. Dann wird diese Jugend mit dem Geist dieser Zeit ge rnngen haben wie Jaakob mit dein Enge! rang, nnd sie lvird ihn nicht gelassen haben, bevor er sie gesegnet hat. Dis HÄSung dsr Kreffs In einem Aufsatz „Oder Ne kuscht wie ein Schnw büudchen" („Deutsches Butkstmn", Ick. Jal,rg.. n. E-n, versucht W i l li e! m Stapel, an* den Begrisi?» AÜhn'v nnd Eefolgschas! eine allgemeine Hcktuu^ für die Preise zu gewinm'n. Im mmen Führerstaat, so erklärte er, kann die Presse nichts anderes sein als Eeivlgschast. Aber nicht nur die politische, sondernil auch die technische Wandlung bringt die Presse in eine völlig neue Gag Durch den Rundstmk ist ein geistiger Zniammen. K'aUih der Aation möglich wie nie zuvor. Der Annd-. hm!' ermöglich! nationale Akte von niienchörter Intensität. Tie Stimme de* Rnndsnucks ist nicht durch Staatsgrenren ansznlialten. Dei'moeti öleibchder Zeitung eine Aufgabe auch in der lU'mnt Zeit. Lie erweitert und vertieft die Wir. klingen der Ereignisse über das mvinenlan-.' Erlebnil! hinaus. Sie wird das Erlebnis, da* der Auridiu;ck bringt, durch Dent'enAIäreu. sestige», Verliesen. Aber nicht nur lechnißch, sondern auch politisch ist d»' Presse m bestimmter Weise überholt. Sie be. gleitet rioch die Politik, sie macht sie uiÄ mehr. Das hängt auss errgske zusammen mit der Strukturveränderung dcZ Staates. Damit verwandelt sich aber auch die Aufgabe der Presse: fi" herrscht nicht mehr, sie dieut.' ' Gefolgsllust ertragt nicht: die eigene Mnmmg m.it allen Mitteln (auch nrit hemmungsloser Polemik, mit Ravulistik nnd Intrige) durchsetzen, sie ertragt ober auch niicht: leine eigene Meinnng haben oder die eigene Meinung heuchlerisch. verbeiullichen. Echo' Gefolgschaft ist nicht möglich ohne Männlichkeit. Das heißt: -die eigene Ncberzengung in der von der Gemeinjchast dafür herausgebildetm Form sagen: srä. offen, nicht verletzend. Im Zusammenhang mit diesen grundsätzliche!'. Aussührimgeu verdient ein Beitrag „Zum Thema: katholische Presse" Beachtung, den die „Freud snrter Zeitung" (Ar. 17S73) veröffentlichte. Eine der führendem katholischen Zeitungen Deutschlands, die „Germania", hatte gegen die Urteilsbegründung eines Duisburger' Gericht* Stellung genommen, in tuelcher gesagt worden tvar. daß die „sogenannte katholische Presse" eine überflüssige Erscheinung sei. Die ..Germania" erklärte, daß neben dem ausschließlich religiöse kirchliche Ziele verfolgenden .llirchcnblntt „die von .Katholiken geschriebene Zeitung in erster Linie eine politipsie. aus die Bedürfnisse des deutschen Volkes und des deuttchcic Staate* gerichtete Alhgabe" habe, anderseits aber leine Zweifelsfrage sei. „daß auch die voic lla!Hali len geschriebene Tageszeitung latlullißheu Geilt atuce. denn ein glaubenstreuer katl)olischer Journalist könne niemals anders als au* seinem katholischen Getoissen heraus zu Fragen von grundsätzlicher Bedeutung urteilcic und Stellung nehmen." Aus diese Darlegung antwortete die „Rationalsozialistische Partei-llorrespvudenz", daß die Ausjassung des Tnisbvrger Gerichts nicht nur dern Wesen des nationalsozialistischen Staates, sondern auch beu geltenden staatsrechtlichen und gesetzlichen Bestimmungen entspreche. Eindeutig erklärt das parteiamtliche Organ! „Wie es heute in Deutschland leine katholische mw protestantische, sondern nur eine deutsche Politik gibt, gibt es auch nur noch eine deutsche Prelle. Der Nationalsozialismus duldet es nicht, daß an diesem fundamentalen Grundsatz gerüttelt mw gedeutelt tvird!" Der bekannte Kunsthistoriker Dr. Ernst Eolzn-Wicner, der mehr als 25 Ja!,re Dozent an der Hiimbokdt.Hochschnle Berlin war und sich zuletzt zu Studienz,vecken in London aushicki. wo er über seine asiatischen Forschungen Vorträge an der Universität und vor der Royal Indian Society gehalten hat, befindet sich zurzeit aus der Reise noch Indien. Er folgt einem Rufe de? Maharadscha von Baroda als Leiter der Museen und Kunstanstalten dieses großen indischen FürstentuinS, bis zu 80-130 cm bis zu NEWS-« Unser Lager achten PERSER-Tepp}che aller Provenienzen enthölhStücke in allen Größen von seltener bis zu muiMiyiuucii VUII sciiciicr f Verkauf nur r~ Schönheit. / /x nrv-u3- Epandauer / LlQjM9QcfflI Ü9 Strosse AZ d,^ t\ Xfa&gess&a&fiirftgßtM ' ■•'A&fcs/'sbfraßctrdmen 'S V