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Central-Verein-Zeitung · 1934-04-05 · 14 (5.4.1934) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
14 (5.4.1934)
Date
1934-04-05
Page
– (sequence 2)
Language
German
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aus Mangel cm Kenntnis die Fähigkeit der Entscheidung'verliert? Wie kann er „die Sache der Juden zu einem Gegenstand der UeLerlegung" machen, sofern er die Substanz der Ueberlegung sich nicht aneignen will? — Wenn statt der geforderten Ueberlegung häufig ein nchaltsloses Ueüerlegenheitegeschwafel. statt zukunstsklärender Stellungnahme ein kindlich-egozentrisches Gerede zu vornehmen ist, so führt diese Empfindungstaktik zu nichts, vor allem nicht zu dem, was der Jude heute sucht: sich selbst — und die Möglichkeit, in Deutschland leben zu können. Deshalb sollen die jüdischen Zeitungen ihre Leser auch über das. unterrichten, was jenseits des „Mischen Raumes" geschieht. Sie müssen dem jüdischen Brenschen zeigen, was der Mensch, der einen schärferen Trennungsstrich als je zwischen jüdisch und nichtjüdisch gezogen' hat, in dem „nichtjüdischen Raum" wirkt und bewirkt. Ter heutige Jude muß erzogen werden,. sich selbst erziehen, zu lesen und zu sehen, was in den Gebieten geschieht, aus denen er verbannt ist, und in die er doch gebannt ist. so lange er in Deutschland lebt. Die Kenntnis ' des Anderen, die Erkenntnis des. Gemeinsamen und Trennenden, fördert die Selbsterkenntnis. Diese Selbsterkenntnis aber er. - zeugt jene Selbstachtung und jene Urteilsfähigkeit, welche für die „Ueberlegung" nötig ist, um „in der- Sache der Juden das Gute zu gewinnen". . K. 1\ udiiie AiussiPiMtfcn ßetraebtmtgen über Gegenwart iiiiel 2Zuktm££ des dewtsel&CHi J’mlenteiMS Von Dr. Fräfx GoldsehmSdt Als einer der wichtigsten Lehrsätze der Kunst der Propaganda ist das Streben nach weitestgehender Vereinfachung der Tatbestände bezeichnet worden, nach einer schlagwvrtartigen, leichtfaßlichen, jedem verständlichen Form der Darstellung. Diese Forderung erfüllt Joachim Prinz in seinem bekannten Buche „Wir Juden!". In einer großartigen Schwarz-Weiß-Zeichnnug lässt er allen Schatten auf die Emanzipationszeit falten, die eine stetige ununterbrochene Loslösung vorn Jirdentum mit sich gebracht Habei alles .Vid]t fällt auf die zionistische Bewegung, die allein die Gefahren erkannt. zur -Umkehr und Selbstbesinnung gernahnt mrd jüdisches Selbst' bemnsstsein wieder erweckt habe. Mit Recht ist demgegenüber besonders darauf hingewiesen worden. das; die jüdische Wi'n'eui'chast. ohne die eine ji'jbiidic Erneuerung {onnt vorstellbar ist. der Emanzipation mitznvcrdanken ist. Aber auch bau zionistischer Seite ist Kritik gegen diese Daritcllungswcise laut geroorden. Dr. Ernst Simon hat auf die Gefahr hingcwieien. die darin liege, daß man es sich zu leicht mache. Er befnrctjtet offenbar eine Verflachung der zionistischen Bewegung, rvenn man das heutige schwere Geiclstck der deutschen Jrideir und die daraus sich ergebenden Stimmungen dazu benutzt, durch Kontrasttvirlungen Anhänger zu werben. Niemand wird dem Zionismus das Verdienst bestreiten, daß er in Kreiselt, die früher von ihrem Judentum nichts wissen wollten, jüdisches Selbstbewusstsein erweckt hat. Ist es aber richtig, daß vor dem.Zionismus die Gctahren einer würdelosen, eigene Werte aufgebendcn Emanzipation nicht erkannt worden sind, daß es früher ein wahres jüdisches Selbstbewusstsein nicht gegeben hat? Lauen uuv die Tatsachen sprechen! So. wie in der Gegenwart die neuen Ideen besonders eifrige Verfechter unter der; Studenten gesunden haben, rvar auch im stz. Jahrhundert die studentische Jugend die Vortämpferin für die Einheit und Freiheit Deutschlands; und irr ähnlicher Weile traten zuerst junge jüdische Studenten für die Gedanken ein, die sväler der Eeutral.Verein ausgenommen und denen er eine jahrzehntelange ununterbrochene Arbeit gewidmet hat. In Breslau, der Stadt, in der der unvergessene GeictstckstKorscher -Heinrich G r a e 1; wirkte, riesen einige mutige und weitsichtige junge Akademiker zur. Gründung der ersten deutschjüdischen Studentenverbindung aus. Im ^vmmersemester ldW veröffentlichten sie eine Deirt'chrift: „Ein Wort an unsere Glaubensgenojsen!" Klar wurden in ihr schon damals — vor last fünfzig Jahren — die Gefahren der Emanzipationsentwicklung erkannt und verlangt. daß die Erwccknng jüdischen Selbst- . bewußtseius sich nicht in bloßem Trvtzjndentnm erschöpfe, vielmehr eingehende Beschäftigung unk jüdischer Geschichte, Religion und Ethik voraussetzc. . Daß unr Juden iu weiten Kreisen der Bevösfernng verachtet, mindestens aber als Jremde und nicht als ebenbürtige Mitbürger betauchtet werden, darüber können nur uns leinein Zweitel hingeben . . . Vermöge der lont'miiierlici;en Wcchselbeziei,ungen .pvischen der Jugend und ihren Erziel)>'rn nürd der Nassen!;aß traditionell werden ■ und in polen,zierter Jorni von einer Generation ans die andere übergehen. Es ivird so in nicht ,zn langer Feit eine Summe von Spannung angetiäistt lverden. die sich einst mit elementarer Gemalt aus unsere Häupter entladen könnte. ... Es iit. als vb mit den: selbstbewußten Stolze des Juden uns feine Abslannmmg der belebende Gen! ans jenem Organismus gewichen sei, der dein wütenden Anprall der Jahrhunderte stand- , gehalten hat. Wer sich des Judentunis i'djämt, der ivird es auch nicht verteidigen: ja. er, wird es verleugnen, sich von ihm lvssngm, und ivenn diese l^estnnungen immer allgemeiner werden, dann gehl das Judentmn seiner Auflösung entgegen. Wohin wir alio unseren Blick richten, überall ii’lieu Nur imirr unseren Glaubensgenossen Zersplitterung. Abschließung, gegenseitige Verleugnung. Mangel an Selbstvertrauen und an Selbstachtinlg. Das Gefühl der Zusammengehörig, leih der Einheit unserer Interessen, ist uns verlorengegangen. ..." Um allen diesen Gefahren .zu begegnen, wurde zur Gründung eines Vereins jüdischer Studenten ansgerufen. „Dieser Verein wird schon durch sein bloße« 'Auftreten das fast erlöschende Bewußtsein wieder beleben, das; wir Juden sind, daß wir einem großen Ganzen von kulturgeschichtlicher Bedeutung und historischer Berechtigung angchörcn und daß diese Zugehörigkeit für die Gegner kein Gegenstand der Mißachtung, für uns kein Grund der Beschämung sein tann. ... Wir vertreten aber dabei den Grundsaß und werden durch unser Verholten den Bcweio dafür liefern, daß wir Juden und zugleich Deutsche inr wahren Sinne des Wortes sein können. ..." Selbst die gegenwärtige, von zionistischer Seiü^ansgestellle Mahnung. den gelben Fleck mit Ltolz^zu tragen, geht ans die Formulierung des Farbenliedes einer deutsch-jüdischen Studentenverbindung zurück, die sich die Farben gelbuveiß-schwarz gewählt hatte: „Was Schandfleck war, ward unser Ehren- Zeichen ....!" Aehnlich wie in der Gegenwart der Eewtra.l-Be.rcin sich von anderer Seite die Vorwürfe gefallen lassen muß, daß durch die Betonung jüdischer Werte die Verbundenheit mit dem Deutschtum zu kurz komme, so mußten bereits vor Jahrzehnten die jüdischen Studenten sich gegen ein streberhaftes Assi- 'milantentwm lveirden, das die Probleme nicht, sehen und ihnen, auslveichen wollte: „Die einen glaube,>. durch uns sei zerstört Der Konfessionen Versöhnung-. Sie fühlen durch Händedruck schon sich geehrt lind setzen den Sieg aus Gewöhnung: Wir glauben, daß uns nur Achtung verschafft Der persönliche Wert und die eigene Krasi." (Alliwä GoWschmidt.) Diese Grundhaltung hat der K.-E. und wie er der E.-B. bis aus den heutigen Tag bewahrt. Darum wendet er sich gegen jüdische Selbstzerfleischung und läßt sich auf seinem Wege weder durch Heißsporne beirren, die unsere gesamte deutsch-jüdische Vergangenheit in Grmrd und Boden verdammen, noch durch Menschen, die die Anpassung an die llnstvelt bis zur Selbstanfgabe betreiben. Von Dr. Rudolf Die Ausschaltung jüdischer Mitwirkung aus deutschem Kulturleben ist eine vollzogene Tatsache. Die hieraus folgende Frage, unter welchen, kulturellen Gesichtspunkten nmunehr innerhalb des eigenen jüdischen Lebensraumes Kunst gestaltet werden könne, wurde von zionistischer Seite mit dem Aufruf zu stärkerem Jüdischsein beantwortet.' Das Zurückfinden zur jüdischen Seele ist auch für uns eine selbstverständliche-Folgerung. Worin das „ji'E dische Sein" bestellt . das zu klären ist, ist eine der unerbittlichsten Forderungen gegen uns selbst. Wir kamen innerlich wenig vorbereitet in eine Zeit hinein, die uns neue'Standorte anwies, weil sie neue Auffassungen unseres jüdischen Seins vertrat. Die Abgrenzung. die uns gegenüber vorgenommen wurde, führte zwangslänsig dazu, daß wir uns im abgezirkelten Ausschnitt bewegen. Tie Besinnung ans unser jüdisches Eigenleben ist also zunächst einmal die einfache Wahrnehmung, daß wir aus einen besonderen Settor zusammengedräugt sind.. Aus diesen Beobachtungsalt darf sich das jüdische Selbstbewusstsein nicht beschränken^ Die Erkenntnis, daß wir in den jüdischen , Bezirk hineingehören, ist wertvoll und unerläßlich, sie führt aber, rvenn sic allein steht, zu einem veräußerlichten Judentum. Tie Kräfte, die vom Außcrjüdischeu her unsere Stelluug neu nmrissen. haben das Judentum nicht seinem inneren Wesen rrach. sondern nur als flächeumäßigeu Körper sichtbar gemacht. Indem rvir das Vorhandensein der eigenen jüdischen Lebensfläche begreifen, tun wir mir den ersten Schritt zur jüdischen Selbsterkenntnis. Ter zrvcite Schritt erst führt zur weseut-- lichen Frage: Wie wüsseu wir beschaffen sein, um uns in unserem Lebensranm bewegen zu können. Der Gefahr der Verflachung muß begegnet werden, die darin liegt, daß mancher sich mit dem ersten Schritt begnügt und sein Judesein nur als r ä u m l i ch e n Standpunkt aussasst. Mehr ins Innere, aber ebenfalls am Kern vorbei geht der, der sein jüdisches Bewusstsein lediglich als Reflex ans die Ereignisse der ltnnncü ansieht. Er fühlt sich Jude, weil er Empfänger jüdischen Schicksals wurde und in die Kreise der anderen nicht hincingelangen kann. Diese .Haltung zeigt oft einen gewissen Untertan von. Würde und Grobheit, lässt aber die Wendung ins Positiv-Jüdische vermissen. Die Hinneigung zur jüdischen Gemeinschaft erfolgt nicht, weil sich der Sinn ihres Wesens ausgeschlossen. sondern weil sich das Tor der anderen zugeschlussen hat. Der R e f l c x j u d e sucht die jüdische Gruppe nicht um ihrer selbst willen, sowdern hauptsächlich aus zwei onbe- QJ ii42©Ie H. Heimansohn ten Gründen: Entweder will er ganz allgemein seine Ausschaltung aus dem bisherigen Kreis seelisch abreagiercn und sich nunmehr dort airsiedeln, wo man ihn nicht zurückweisen kann. /Oder er sieht schon konkreter, daß das Zeitgeschehen ihn als Juden abgestcmpelt hat.' Er kann und will diese Signatur nicht veGleiignen, er empfängt sie als ihm zugedackst nrrd glaubt-, sich als Jude zu bekermen, wenner sich zu seiner Abstempelung belcnut. Irr Wirklichleil kommt die jüdische Prägung nickst vorr außen her, sondern aus dem inneren Begreiferr. Der Neflersude ist dem wirklicher! Jndentmu noch nicht gewonnen, weil er in den äußeren Ansätzen hafterr bleibt rrnd weil rveniger das Speziell-Jüdische als das Allgemein-Menschliche irr ihm antwortet. Zu den sonstiger! menschlichen Impulsen, die wir neu empfingen, gehört vor allem auch das gesteigerte Solidaritätsgesühl. Der Wert dieses Besitztums kann nicht hoch genug veranschlagt werden, aber er gipfelt seinem Ursprung'nach eben nur im Rem-Menschlichen. Mit dem bloßen Solidaritätsgesühl allein haben wir bem Jude»tum noch nicht genug getan. Zu Unrecht glauben viele, daß sie gute Inden geworden sind, weil sie grrle Karneraden wurden. Tie Auffassung ist verbreitet, aber unscharf, daß man Jude sei, nur weil man sich dern jüdischen Kollektiv schicksalhaft verbunden fühle. Gewiß ist die indische Gruppe dadurch zusannnengeschrveisst worden, daß das Schicksal einen Ring um sie geschmiedet hat. Das hieraus entspringende Grnppenbewußtsein ist zunächst nur eine allgemein menschlickze Reaktion und erhält erst bamt die Beziehung zur Gruppenseele, wenn rvir für unsere Zusamrnengehörigkeit auch eine i n n ere Gesetzrnäßigteit suchen. Wir müssen um die Gewißheit bemüht sein, daß unsere Verknnpstheit nicht nur ein tatsächliches Ereignis, sondern eine innerlich begründete Notwendigkeit ist. Das Gemeinschastsempfinden ist daher noch n i ch t der I n h alt, wohl aber ein A n f a n g des Jndescins. Wir müssen aus den Ansangsstadien unserer Selbsterkenntnis heraus. Wir können das jüdische Wesen nicht aus Symptomen besiirnmen, die entweder im Rur-Menschlichen ober iu den Bezichirugei! zur uichtjüdischcn Umwelt wurzeln. Es" darf uns nicht irritieren, wenn Werte, die erst il!s Indische abgewandelt werden uu'issen, vorher schon, weil aus dem jüdischen Zusammenleben entstanden, den Anschein des Indischen tragen. Das „jüdische Sein" nürd heute sehr häufig im Munde geführt. Selten aber bemüht man sich, es ernsthaft zu definieren. Die neilerwachte Sekbstbesnmüng wrrd nur dann ein "Positivumchwenn sich die Impulse.'"dL "sie' brachte, nicht in den Ansangsbewegungen toi« laufen. Wir sehen die Gefahr des untiefen Denkens, der falschen Selbstgenügsamkeit, die sich mit der'bloßen Tatsache des Besinnens .zufriedengibt mud denpuren Willen zum Jüdisch sein schon als Leistung feiert. z u v f t w i r d d i e B e t o u u ri g d e s j ü d i - scheu Lebensinhalts d e m I n h a l t. s e l b st g l e i ch g e s e tz t. Biel zri leichtherzig ' werden schon die dem inneren Judeutrun zugezählt, die, wie die Vertreter der geschilderten Kategorien, erst in einer (nicht immer richtigen) Orientierung begriffen sind. Dost viele chr Judentum heute wieder suchen, isl in mancher Hinsillzl ein Plus, aber ein Endgewinn wird cs erst dann, wenn, was sie sirrden. wirklich Judentum ist. Wir finden es nach wie vor unr iu b<i* Bern h r u n g mit je n e r Ethik, di e. i u unserer Bibel n t e b e r gelegt i st. Wir müssen aus seinen Gebotenj Riten und Gebräuchen das sittliche Grundgesetz erkennen 'und es zur Richtschnur der eigenem Lebensführung umchen. Tie Persönlichkeit jedes Rcenschen bildet sich nach dem ethislhen- Grundgesetz, das er anerkennt. Wenn unr das jüdisch-biblische Grundgesetz anerkennen, wird unsere Persönlichkeit zu einer jüdisckien. Aon einer so gestalteter! Persönlichkeit ausgehend, sind wir sehr rvvhl imstande, jüdische Leistungen zu vollbringen, auch aus solchen Gebieten, die nicht mit unserer besonderen Stammesgeschichte zusainureuhäugeu. Der Wert und'das Wesen einer Persönlichkeit lieg« gerade darin, das; sie sich nicht nur aus dem Mutterbvden. sondern auch im Universum znrechlznsiuden weiß. Unsere vorn Zionismus abweichende Auffassnirg sielst in der Stammesgeschichte nicht den hanpLsachlicherr Gesetzgeber unseres Seins. Der Ursprung unserer Gerneinschast voar der Gottesslaat. Die staal liehe Wurzel konnte verkümrrrern. die glstl^ lidje kann es nie. Auch heute wieder, wo die staatsgeschichtliche Seite unseres Seins Hd) als veränderlich erweist, ist dos Goltesivork bleibend und bestimmend. Das Jndentnm lebt nicht d u r ch feine Geschiciste. sondern, wie jeder Organismus, mit seiner Geschichte. Darum kann die Berührung mit anderen Slauuneslullureir seiner! Wfesensvestand nidjl gefährden. Die jüdische Geschichte hat nicht ausgehört, als die Zerstreuung ansiug. denn die Kraftströme, die aus der. biblischen Offenbarung her indisches Erleben erzeugten, blieben ewig lebendig. Jede Geschichte ' wird jüdisch, wenn wir den Anspruch begreifen, den sie an unser Judesein stellt, und genügend jüdisches Verständnis haben, um den 'Anspruch zu erfüllen. Tie Geschichte der Gcgeie wart, die stärtcr als je bewusstes Judentum fordert, wird für uns im' besten 0in!tr jüdische Geschichte, wenn wir erohthafl vt bic Tiefe schürfen und die Ouc'lcn der Glaubens-' ethik zu erreichen suchen. Die Ansätze dazu sind vorhanden, weil der Sinn dafür rege aeworden isl^daß es so etwas wie ein ei'gcmlljüdisches Sein gibt. Wir verfehlen unser Sein, wenn wir'uns mit einem Selbstgcsüch! bef djetben, das des profunden jüdifchm Wissens ermangelt und daher lünße'Atrappe lst-. Freuen wir uns der erwachten Sc-lbi'tbesinnung. aber vergessen wir nicht, daß jedes Besinnen nur ein Beginnen ij!. WeeMWWtz in iits oeöWW lk ttÄ s:s Das Thüringische Juneunünii!erium. hat c-inc Verordnung zur Aondernng der Prüsungsordmma für Zahntechniker erlassen, liianac!) s -J, g.oiatz > dieser Jprüsungsordming folgende Fasinn.z er hält: Zur Prüfung werden nur Personen." zugllaill::. die arischer Aw'tawmnng sind. ' Die nickn-'n-llc!!? Aejtmnnumg iit kein Hindernis für die .HiNüti.'üa. wenn der Antragsteller ,un Weltl eiega an der ,st ew oder in einem Se.uchenlozareit ans seilen de: Deutschen Reiches oder seiner Verl'undew'n - genomncen hat oder wenn der Antragstell>n' der Vater bstu. die Rtntter oder der Sühn. bzu'. d^e Doehter oder die Ehefrau eines iw. Wellkriege Ee salleneu isst SkkWiM WR M3!8We Der „O st f r t e f i s eh e ä u r i. e r, R neben" vom S. Viärz MZ-1 berichet in einer Notiz „T.ie lt f r c e s i s che n Inseln unb bt c n d ec - frage" über eine Siüung des Werbemisschusses des Aerkehrsverb.mdes 'Oüsrieslnnd. in dem i>. «>- bic Juden.srage für die Inseln liesprechen lverden NT „Es ergab sich dabei", so schreibt'der ..'OstsciesißR Kurier", „daß Borkum an seiner irad-itionellen Ei>> stelkung selbsiverstäudlich sesthält. Juiü Lang''/ o o g und Spiekeroog haben auch srülier n'.t .\jubcn als Kurgäste bet sieh beherbergt. R o r de r - netz legt großen 2Berl' darauf, dnrcbms judrns.c'. zu bleiben. Der Ruf der Intel soll nicht wach' gefährdet wurdet!. Es wird deshalb auch der 2G such einzelner Inden nicht mehr geduldet werden. Jüdisch - Dbcoloflischcc. Dcunimr Vrrsüw. J"' Vorlesungen des Sovnner'e.nieüert'!!ckl deannien a rg. Avril. Brwerbunaeit um Auütabmc sind,zu rZn"' an das Torcnlenlvklcüium, Breolau 1. Biall>!nü;c (Tel.: -.'A2 1§). Deutschland f nach a osv/ärts ich!, ä \ Fachgeschäft k Möbelstoffe.!! ifQ l/ay LPMA6M jLrcs Teinewolle,nnoitene cht durcll ■üneter Verkauf nur 1

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