Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 13 (1934)
- Issue
- 11 (15.3.1934)
- Date
- 1934-03-15
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Altern.Hände schneller? Bei manchen Frauen sehen die Hände Liter aus als das Gesicht. Warum eigentlich? Allem dis Hände etwa schneller? Ja — aber mir dann, Denn ihre Pflege vemachlässigt wird. Dabei lostet es doch wirklich wenig Mühe, die Hände nach der Hausarbeit und nach dem Waschen jedesmal mit Levlrem einzureiben. Das tut Wunder für die Haut! Die Hände bleiben sammetweich und zart: man kann ihr wahres Alter nicht erraten. Leokrem ist schon von 22 Pfg. ab erhältlich. MSall Ij: Berbandstag Qm I. März, brachte mehrere gewaltige Uel>erraschunqeu, die die Lage der Tabelle grundlegend umgestalteten. BSE Nord trat gegen Hagibor ln an und mußte sich verdient mit 2 : 0 (1:0) geschlagen geben. Bis auf die Gebrüder Biegcleisen konnte kein Spieler wirklich gefallen, besonders aber enttäuschte der sonst so zuverlässige Hilkowitz, der völlig überspielt zu jeut scheint. Hagibor war klar besser und hatte den Lieg ehrlich verdient. Auch die BSG Süd verlor gegen Hakoah In mit nicht weniger als 6j o (•) : 0). Tnrch diese Niederlage fiel Süd nutz Tabellenende zurück, während Hakoah!a den zweiten Platz vor BSG N'ord errungen hat. Tie noch ansstehenden Kämpfe werden die endgültige Klärnrrg bringen, doch sieht es io ans, als ob der Ha ko ah die erste Berliner jüdische Fußballmeisterschaft incht mehr genommen iverdcn kann. Weitere Ergebnisse: Hagibor Th — Hakoah Ih -1:2 fl: ih; BSG ll—Hakoab. alle Herren, K:1 (3:!); BTkg!V—Hagibor V 2:2 (1 : ih: BSG Schüler West— Hakoali Schüler 'Anerhacl, 2:1 0:9): BSEB—Haloah fugend 2 : (i (.0 : 31; BSG III-Hakoah III 3 : -l (2 :2). Ter 'Meisterschaftstraum der BSG Nord ist nun endgültig ansgeträinnt. In einem Spiel, das die augenblickliche Sch'.väche der Mannschaft klar bewies, verlor N'ord mit 1 :3 (0:2) gegen Hakoah la, welche ihrerseits nunmehr den ersten Platz der Tabelle einninunt Mit -Hatoah la liegt die fvrinbeständigite Elf an der Spitze. An zweiter Stelle folgt, nur einen Punkt im Nückstand, -Hakoah 1e. die ihr Spiet anr 11. 'März gegen Hagibor 1 nur 2 :2 (0 :1) ge-, ilalten konnte. Hagibor bewies in diesem Spiel erneu! seine gute Form, die es bedauerlich crschieinen Irii’t, das; die Atounschaft sich erst so spät gefunden har. Hs nvir erstaunlich, zu sehen, mit welchem Schneid und welch tectznischem .gönnen die -Hagibvr- Bcannselbst ansivartele. die auch bis kurz vor Sehlns; Verdient mit 3:1 führte. Erst öIS Sperber auS der Verteidigung m - den Sturm ging, fiel auf seine Vorlage der Ausgleichtreffer für'Hakoah- Hagibor 1 steht punktgleich mit BSG Nord, rangiert aber wegen des schlechteren Torverhältnisses erst hinter dieser auf dem 4. Platz. Es folgt Hagibor Id, und den Schluß bilden BSG Süd. und Hakoah Id. - H. A. C. gnnMmllfoett Das vom Spielausschuß jüdischer Handball- und Hockcyvereine am letzten Sonntag auf dem Grunewald-Sportplatz veranstaltete Handballblitzturnier, dem ungefähr 300 Zuschauer beiwohnten, konnte nicht bis zum Ende durchgeführt werden, da die erste Bar-Kochba-svlannschast aus ebenso unverständlicher wie unsportlicher Einstellung heraus m ihren noch ausstehenden Spielen gegen BSG 33 und JTSG I nicht mehr ontrat. D'.esem auf jeden Fall scharf zu verurteilenden Verhalten lag folgender Sachverhalt zugrunde: 'Als im Spiel Bar Kochba I gegen JTSE II des Dar Kvchbas bester Spieler Erwin Spandau zusammen mit Becker (2X5(5) ans 'Anordnung des Schiedsrichters, der übrigens Mitglied des Bar Kochba ist, infolge unsportlichen Benehmens pollkommen zu Recht den Platz verlassen mußte und damit gleichzeitig für alle weiteren Spiele des Turniers gesperrt worden tvar. verlangte Bar Kochba vom Spielaussclniß ausnahmsweise eine Freigabe der beiden heransgestellten Spieler, da ihrer Meinung nach der Borfall, der die Herausstellungen bedingte, vom 2X5(5, 0'- provoziert sei. um die erste BarUtochba-Blannschast für das entscheidende Spiel gegen 2X5(5! erheblich zu schtvächen. Ter Lviclausichuß, dem diese Angelegenheit aus Antrag des JTSE. Ob zur Bestrafung der Schuldigen noch weiier vorlicgcn wird, lehnte iotort einstinnnig dieses allen Bestimmungen widersprechende und durch nichts gerechtfertigte Ansinnen trotz der Trohnng des Bar Kochba, bei negativer Entscheidung nicht ncehr weiterzu'piclen, ab. Der Bar Kochba trat daraufhin zu den augesehtcu Spielen nicht inehr an und hat allein die Verantwortung für diesen Abbruch, der den jungen, noch in der (5ntwicklung begrifsenen jüdischen Sport sehr viel schaden kann, zn tragen. Bei den schon vorher ausgetragenen Spielen fiel vor allem die ausgezeichnete Form der beiden ITSE-Maiinfchaften uns, die sich tveiterhin stark verbessert haben und ihren Verein jederzeit und überall erfolgreich und ehreitvoll werden vertreten können. Ganz besonders gefiel die „Zweite" in ihrem Spiel gegen Bar Kvchba l, bei der lediglich Wasser ll fehlte. Mit letztem Einsatz gelang es den ITSEern bis 2 'Minuten vor Schluß den .llamps offen und torlvs zil gestalten: erst daitit mußten sie einen unglücklichen Treffer hinnohmen, der ihre überaus ehrenvolle Niederlage benegelte. Hervorragend spielte auch die erste ITSE-Mannschaft. Genaue Kombinationen, blitzschnctles Verstehen unter den einzelnen Kameraden urtd' sicheres Schußvermögen kreß sie In ihren drei Spielen ein Torverhältnis von 19:2 chaf en.' Allgemein war man der Ansicht, daß - von dieser Mannschaft ein glatter Erfolg über Bar Kochba I (auch in kompletter Aufstellung) zu erwarten wäre, mindestens jedoch im Bereich des Möglichen gelegen hätte. Wir wollen im Interesse des Bar Kochba annehmcu, daß nicht ans dieser eben angeführten Tatsache, die natürlich auch den Bar Kvchbanern bekannt war, das Verhalten seiner ersten Mannschaft zu erklären ist. Tie Ergebnisse der einzelnen Spiele waren: 2TSC 05 ll-BSG 33 -1:0 (2:0); 2TSC 05 I—Bar Kochba IT 8:0 (0 : 0); 2TSE 05 II—Bar Kochba 10:1 (0:0); BSG 33 I—Bar Kochba II 2:0 (1:0); 2TSE 05 I—ITSE, 05 II -1:2 (2 :1): Bar .Kochba I—Dar Kochba II 9 : 0; 2TSC 05 I—BSG 33 17:0 (-1: 0). Wasierlvort Der Berliner Nnderklnb „W c l l e P v s o i d v ti* beging am 12. März die Feier seines -lOjäheigen Bestehcns. Zn einem Inbiläumslvnuners waren viele Angehörige befreundeter Nndervereine erschienen. Das vergnugeitc Jahr hat das Gesicht auch dieses Vereins,' der einst als paritätischer Klub zur Pflege des Tvttrenruderns und der Geselligkeit gegründet worden war. grundlegend verändert: er ist ein jüdischer Verein geworden. der sich dem Sportbund des N. j. F. angesehlessen hat. Tie Festansprache des Vorsitzenden Willh Eoper wurde begeistert anfgcnvinmen. Als Vertreter des Jugendpflegedezcrnats der Jüdischen Gemeinde betonte Martin Sobotker die Notwendigkeit, alten jüdischen Sportlern in dieser Feil zu Helsen, wo es nötig sei, und das Band der Zufantmengehörigkeit im indischen Sport zn stärken. Ter Spvrtdezernent des N. j. F., Beck, nües ans die Bedeutung der Ausbreitung und Festigung jüdischen Sports hin. In den Ansprachen der Vertreter befreundeter Vereine kam das Gefühl zum Ausdruck, das; durch diese Zeit hindurch die Treue zur deutsche:: Heimat :vie zuin angestammten Judentum unbedingt aufrcchterhalten werden inüsse. II. W. Tor Wassersportverband im Sportbnnd des Niel hat durch den Eintritt des Berliner Nnderklubs ,.T b e r s p r e e" in den Sporlbund des 3HF einen erirenlicben Zuivachs zu verzeichnen. In den 29 Jahren seines Bestehens :vurde _ vornehmlich 20andcrr:idern betrieben. Ter wertvollste. ans 3tegatten geU'vnnene Preis ist der von der Stadt Berlin gestistete, der drei Jahre hurtereinander gewonnen wurde und damit in den Besih des Vereins überging. Kastenrudern sindet Tonnerslags bei Pirsct:, Atichael-Kircli-Brücke, statt. Tas Bootsbaus des Zilnds liegt in Oberschönelveide, An der Wntilheide 2(>2. 'Nähere Angaben bei Hugo 'A I t m a n n. Bertin-Tberschöne>oeide, Wilhclminenhvsstraße 82a (Tel.: P 3 Lbcrsprce 0328). Ter 2 ü d i s ch e K a null n b (tOesüiästsstelle: Aiartin tNosenstock, Berlin-Grünau, Bikloriastraße 17) erstrebt einen-Zusammenschluß aller jüdischen und Faltbootsahrer aus der Grundlage iüdischchaligs^. ' Neutralität. Er hat ein eigenes Bootshaus bei Köpeniik!' an der Obersprec und kann seinen Britgliedern den? und an der Havel (Pichelsdorf) preiswerte Bvvts'tände t bieten. _ [ Die Iiu-Iitsu-Gruppe deS N. j. F. \n «tcrliu ■ die auf ein lOjähriges Bestehen ZurüctOIicl^n kann i,„d ) deren Btitglieder u a. acht, deutsche Aieiitersc>ia,A-,l - erringen konnten, beginnt in ihren eßzercen Trainingl räninen einen neuen A n s ä n g e r i u r. i u nc|„‘‘. ■ dert für Tarnen. Herren und Ingendticlie. Iin-Selhstverteidigung »nd sportliche»: Kamps wordcn G \) in n o Tt i f und H n n b b a I l geübt. Tas '»ü„. deftalter ist 1-l Jahre. ')tnme!d>liigen mit AltersanM» schriitlich an Egon 20 i t t c n b e r g . Berlin IV »■ I '.Otohstraße 08. Für '.'Ninderbemit'.clte besonderc h/- t Mäßigung. ' i Der Jüdische Borcluv Btaccabi <>-. P.. j tritt am 10. '.Olärz. 20 Uhr. im Saalbau Friedci,bs!,Kij ’■ mit einer Borveraiistattnng größeren Stils an f Teiienttichieit. Als (Gegner lourde die BoratnKtu'uz : Hakoah (Köln) pe:pilicl,tet. Tiese 2A'geg»»ng brm^,! Otevanchelämpie ans dem im Januar 103t abchtAach,,; Start der '.Otaecabiborer in Köln. ' : 'Berliner Lportgemcinschast 15)33 im Spmibnntj der AjF. Jur 2K'rvvIlsländigni>g unserer T a,uH„)! b a n d b a l l Mannschaften sueben :oir nach! Tamen. die Interesse für den Handbaslspnrt t,a.bm i 2,'äheres bei Alsred Vesser. Berlin X(V 37. Siegimmdbos 8 «Tel.: C 0 Tiergarten 9327). — K n a b e n zu 15 Jahren, die Iniereise für Spor! und Glmniaitik Haben und in der Gegend der ^chönhansn rniI, ivvlinen. Haben (Oelegenlieil, Btonlags. 17 bis >0 Nt». ( in der Turnhalle, Schönhanier 'Allee Körper z» stählen. 'Anfragen daselbst oder bei Alireo 2'effer (>oie oben). Bei den spanischen Skrnn'isterschastcn ln der Sierra Guabaruania an: 1. Btärz kannte der Tiadent Walter K a 1; iSitenbaä: a. '))!.), zurzeit in Bladnd. gegen internationale Konlnrrenz die ONeisterüliail n\\ " Slalom erringen. An dein Nennen nahmen Vertreter sämtlitlier spanischer Sportklubs, drei Teutielie, eu: Engländer, ein Südainerikaner teil. Die 2l0t. für 'Vcrlifol'cratnng und Lchrstellcii: Vermittlung, 2Kn'tiu (l 2. Otasenstraße 2 - l ilel.!> l '.Korden «>7I l >, iuctit handwerkliche 2 e h r st e N e n iiu Knaben und AKädcchen für sofort und SNern. — Tie--!■ ienigen Selinler«innen), die -Titern die Selinte veilaslou. i möge» siel: idu'ii in der nächste» Zeit melden. Tbreetih snniden: Atontag bis Freilag «außer Ptitliaaelie l Btädchen in'- bis 13 Uhr. Otoienstralße 2 l. ) Knaben Ol-.- bis 12'/> Uhr, tKoieultraße 2—I und Tennerstag JO bis 10 Ubr. 'Bleiblrenitraße 2. Sandeisprechstlmde für die zu -Cftcm abgelienden Schiiln: i '.(Kontag bis '.OUtllvocti: Oivsenslraße 2—I; für V-iiddie» f 15/{. bis 17 Uhr, iür Knaben 15's bis 17 Ubr inur |; '.Keuainneldungen). für .Knaben 17 bis l!) Mir «.berei:» l Borgenierkie). ' V Der Verband jüdischer Ingenieure und (<!,<> mifer in Dcntschlgnd c. 2K, 2K'rlin s\V 10, vmben slraße -18--59 (Xd.: A 7 Tönboü 307 3l^t. veiitlz: über einige offene Stetten für Eliemiker »nd Ingenieure. g e g r. 1876 0 Rfiil' 7nn T \m UliiÜJ yuü SI 'E[ iL Internationale Spedition BERLIN NW. 40, Lüneburger Straße 22. Tel. G 5, Hansa 5640 "VciSBSl uudi Umzüge fmdk miiem Ridhimitgem Auskünfte unverbindlich und kostenlos nn ßüÄuuyutKsi SSotang 1. Kilasse S0.i21. AprSE i '/. V3_>/, Doppel-Xoi ~\ 127— 21.— -IS.—Mark i esS, Berlin W. 8 Kronenstr. CH»;fl7 Fernruf: A l J äger 0239 / Postscheck: t Ifap-fttla« ohne mul mit Uobi-rselzung von 30 Pfp, an, Maaiaiotlitnnvlien in verschiudonen Aust'U!nunjjoii. .NoderpToatell mit Vorliftniten, fiebctbücher, ICitiialien, jüdische sowie nicht ji'ldisehe Literatur. Preis- 'iste auf Wimsrh. Poppelaaar Kt'i’lln < . 2. Neiio Friedriehslr. 50. I> 1, 2555. * von 50 PSfennSga an Mazzeiaschen billigst ::ctihand!ang Ruäin Muss »lottanburft. 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