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Central-Verein-Zeitung · 1934-01-11 · 2 (11.1.1934) · page 9

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
13 (1934)
Issue
2 (11.1.1934)
Date
1934-01-11
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr« 2 M 2« ßsiSag® ,I®it iit di^js'e’v 2Ceit Von Rabbiner In unserer heutigen Lage ist eS von geringerer Bedeutung «a verkünden, was jüdischer Geist der Welt gegeben, als dar. Mr ins meine zu kommen, was er in seiner klaren Hellen Ausprägung uns selber zu geben hat. Nicht aus die Großtaten unserer Geschichte kommt es in diesem Augenblicke an, nicht aus das, was gewesen, sondern auf das, was geworden ist und lebendig sortbesteht, für und in uns fortlebt. Vor mehr als hundert Jahren begannen Leopold Zunz und die Männer um ihn, die jüdische Vergangenheit zu durchleuchten in der ausgesprochenen Absicht, der Umwelt wieder Achtung vor der jüdischen Leistung und der eigenen Gemeinde mit dem Stolz auf die Vergangenheit, Vertrauen und Zuversicht in Gegen- ,vart und Zukunft einznflößen. Wir brauchen heute noch etwas anderes; denn wir sind davon durchdrungen, daß Geschichte und Tradition nur daun wirkliche Quellen des Lebens sein können, wenn das, was sie uns vor die Seele stellen, zugleich Tenlen, Fühlen und Sprechen dieser unserer Seele ist. Unser Blick gilt nicht einer hochpreislichen Vergangenheit; sondern, wenn wir ihn schon rückwärts kehren, so nur aus dem praktischen Beweggründe heraus, daß er uns erkennen und lieben lehre, was in uns, den Gegenwärtigen, verschüttet liegt. Sir wollen nicht ausgraben, was begraben, was gewesen und verwest, sondern dem Lebensfähigen und Lebensnötigen Licht verschaffen, damit es uns leuchte. In diesem Sinne gehen wir an charakteristische Leistungen, Werke und Erlebnisse detz Judentums heran, deren Ewigkeitsbedeutung sich vor allem in aktueller Schlagkraft offenbart. Und wenn wir dabei auch die Geschichte sprechen lassen, so wollen wir sie nur als gegenwärtige hören, als Menschen, die nicht bloß diese Geschichte gehabt haben, sondern die glauben, daß sie selber allein durch diese Geschichte sind und nur durch sie sein werden. Darum beginnen wir mit dem, was unfern Geist in fernem Heldenzeitalter zuerst als jüdischen Geist gegründet hat, mit dem Sinn desGlaubensan den einen Persönlichen Gott. Wie sahen die Menschen aus, in denen sich dieser Glaube entzündete? Und welche Aehnlichkeit haben sie mit uns? — Wer den Satz formte und verstand: Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbilde —, der mußte offenbar nicht bloß ein Bild von Gott, sondern zuvor noch eins von sich selber, dem Menschen, in sich tragen. Wie das aber beschaffen war, erkennen wir wieder am besten und deutlichsten an der Gestalt Md den Farben, die er dem Bilde Gottes lieh. Er ist der Schöpfer, der aus dem Nichts empor die Welt schöpft, die Welt, irren Vollendung dem betrachtenden Gott das Urteil entwindet, daß alles, was er gemacht, sehr gut sei. Nie ist ein * paradoxeres, aller wissenschaftlichen Erkenntnis mehr widerslreitendes Wort gesprochen worden als jenes: es werde, und es ward. Kein Mythos außerhalb Israels kennt dieses Schaffen aus dem Nichts. Und innerhalb des reisgewordenen jüdischen Denkens schien kaum eine andere biblische Lehre so schweren Anstoß zu bieten, wie diese aller Erfahrung und Forschung entsegengerichtete. Und in der Tat, sie sagt nichts darüber aus, wie es „wirklich" gewesen, wie es kam, daß gestern noch das Nichts und heute das All da war: sondern sie kündet einen unermeßlich starken Glauben an die Kraft von Geist und Dr. Max Wiener Millen, die so übergewaltig sind, daß' alles außerhalb ihrer, alles, was lähmender Stoff/ dumpf hemmende Materie ist, zum puren Nichts verschwindet. ■ In der theologischen Dogmatik aller Religionen hat der allmächtige Schöpfergott der freien menschlichen Persönlichkeit stets große Hindernisse bereitet. Lassen wir uns aber von dem unmittelbaren Eindruck des biblischen Wortes ergreifen, vor und über aller regelgebundenen Wissenschaft, so werden wir einer ganz anderen Tatsache inne. Je stärker, zweifelsfreier, gewisser der Glaube an diesen lebendigen, schassenden und allwirkenden Gott, um so kraftvoller und gelöster entfaltet sich die WillenSenergie des Menschen. Ja, wir beobachten in der Geschichte die erstaunliche Erscheinung, daß praktisch die Gewißheit von der Kraft und der durchschlagenden Wirkung des menschlichen Willens und seiner Entsaltungsfreiheit nirgends sv groß gewesen ist wie da, wo der religiöse Geist von der. Majestät des alleinschafsenden Gottes am tiefsten gepackt ward. .Der Prophet Jesaias, Mohammed, Calvin stehen darin einander sehr nahe, daß sie an die Allmacht eines ausschließlich durch den göttlichen Willen gefügten Schicksals glauben, vordem der Mensch ein Nichts ist. Sie aber sind e8 zugleich, die mit ihrem willenskräftigen Geist ihr ganzes Zeitalter mitgerissen und zu unabsehbarer Gestaltung getrieben haben. Die Wirklichkeit, die Wirksamkeit Gottes steht im geraden Verhältnis zu derjenigen des Menschen. Wie der biblische Schöpfergott sich von keiner Materie beengt und behindert weiß, so sind seine treuesten Kinder immer die stärksten Menschen gewesen. Denn die Freiheit Gottes zerbricht nicht diejenige des Menschen, sondern sie legt erst den Grund für sie. Und je freier und größer Gott, um so tiefer gegründet und um so klarer ihrer selbstbewußt die Persönlichkeit des Menschen. Das ist die oberste Lehre der Bibel, die allmenschliche, alle Menschen angehende. Es ist keine Lehre, die gelehrt, dargetan, dem Verstände ausgezwungen werden kann, sondern ein Wissen des Herzens, also eine Erfahrung, die von Zeit und Raum unabhängig ist. Wir überschätzen oft die Spanne des inwendigen Wandlungsprozesses, der von den Menschen der Bibel bis Zu unseren Tagen führt. Wir wissen überhaupt nichts davon, daß in dem geschichtlich für uns sichtbaren Menschen an der Weise der Affekte und Leidenschaften, der Gefühle und Stimmungen, der Acngste und Freuden sich irgend etwas geändert hat. In den großen Dingen ist ja die Weltgeschichte unendlich langsam. Ihre Saumseligkeit wird nur bisweilen so verkleidet, daß man den alten Dingen neue Namen gibt. Mitunter ist aber auch diese Umbenennung interessant, weil sie zeigt, daß noch die gleichen Bedürfnisse fortbestehen, daß aber die alten Mittel zu ihrer Befriedigung nicht mehr recht genügen. Wo der Glaube an Gott die Seele beherrscht, da ist sie des Sinnes und des Wertes der von ihm geschaffenen Welt bewußt. Wie aber, wenn jene Gewißheit schwächer wird und erlischt und dabei doch der Drang, Ziel und Vernunft im All des Wirklichen zu sehen, sein unverlierbares Recht weiter geltend macht? — Wo nicht völlige Dumpfheit des Gemütes jedes Rabbiner Dr, Max Wiener, Berlin Phot. Irma Cohn, Berlin Fragen erstickt, das über den nächsten Kreis unmittelbaren Lebensbedürsens hinausschreitet, da kann doch das Suchen nach dem allem Sein und Geschehen innewohnenden Sinn niemals stillestehen. Dieses, das legitime Recht solcher Frage und die Ueberzeugung, daß hinter ihr eine bejahende Antwort steht, gab die'Welt fast niemals preis. Aber die Antwort!: Da hieß man sie Schicksal, Idee der Weltgeschichte, da redeto man von dem Fortschritt menschlichen Denkens und Handelns, von einem letzten Guten, das verwirklicht werden sollte und unbedingt verwirklicht würde: kurz, von einer Welt, die iit ihrem Gehalt und ihrem Verlauf so gestaltet wäre, wie lo e n u jener Gott des Geistes und des Willens sie regierte. Nur das; er da ist, und daß er regiert, daß er es ist, der hinter Schicksal und Idee, hinter dem Fortschritt und dein Guten steht, — diesem Glauben entfremdete sich der Mensch, zumal der moderne, immer mehr. An ein fernes „Es", au erhabene göttliche Weltvernunft scheint man leichter glauben zu können als an „Ihn", den gegenwärtigen, mit seiner Vernunft die Well durchdringenden Gott. Und diese Flucht von einer Persönlichkeit in ein sachliches Sein, das Ausweichen vor der Frage, wer den „Sinn" ersinnt, wer dem „Fortschritt" voranschreitetq in wem die „Weltvernunft" vernünftig denkt, wer das „Schicksal" schickt und die „Fügung" fügt, — dieses Steckenbleiben int Denken, Erlahmen im Fuhlen dünkt sich als eine Ueberyöhung des religiösen Standpunktes. Als ob die Sache an sich einsichtiger begreiflich wäre als die Person, das „Es" verständ-- licher als „Er". Das ist es, was die Religion — und zwar bie edjte, bio biblische von (Sott, dem Schöpfer und Erhalter der Welt — unüberwindlich macht. Sie formuliert die Frage, die alle fragen müssen.und sie gibt darauf nicht eine vorläufige, sondern die letzte Antwort. Aber freilich, endgültig ist diese Lösung nur für den Menschen, der „im Bilde Gottes" sich erschaffen weiß. Warum? Weil die gleiche Kraft dazu gehört, an den Menschen «Die neugierige« Amen" Zur Erskaa sührnng am 11. Januar im Berliner Kulturbund Am 12. Januar wird Wolf-Ferrari 5? Jahre alt. einer von den vieien, die ihren eigenen Ruhm überlebt haben. Vor zwei, drei Jahrzehnten war der Name des Komponisten lvcir bekannt, seine liebenswürdigen Opernspie e wurden begeistert ausgenommen; Erfolg der -Heiterkeit und Wirkung des Kontrastes zu einer Zeit, in der zede Oper die dramatischen Impulse bis zur Siedehitze übersteigerte, einen ungeheuren Aufführungsapparat in Szenerie und Lrchesterbesetzung aufbot, dem ständig neue Klangreize zugefügt wurden. Zu den deristischen Blutrünstigkeiten lener Zeit, den i ^-raußsch'en Musikdramen, bildet das Werk l s-i'vif-Ferraris den denkbar größten Gegensatz, l Am'g.Ferrari. das letzte Glied in der Entwicki ulng der opera bulla, die — um nur das l heut noch Lebendige zu nennen — vor zwei! Jahrhunderten in Pergoleses „La serva I Pjdrona“ der Welt ihr erstes unsterbliches l jwetf schenkte, dann über Mozart, Rossini zu i ftbt Alterswerk, dem ..Falstaff", führt und 4 r\? lc^e Blüte tn Puccinis „Gianni : ^Mchi" und eben dem Schaffen Wolfes mrrans fand. 1 m ^3 die Lebensdaten des Meisters: i 1 wurde er 1876 geboren, sein Vati; i.fr der bekannte Kunstmaler August Wo! ) L tE Italienerin. Der musikaliscl \ Schüler von Joseph Rheinberge i ^usikgewaltigen Münchens, überninw - J. Leitung des Konservatoriums i - m?cdlg und lebt heute in der Näl i unchens. In der Komposition begann i ■ ^nimermusikwerken und einem Cho f ^er Dantes „La vita nuova“, wand I dann bet Oper zu. vornehmlich d i wSS Zeitgeschmack hat er mit de Musikdrama „Der Schmuck d , vonna" Rechnung getragen. Feinere ui nachhaltigere Wirkung war seinen zahlreichen heiteren Opern beschieden, von denen uns der Kulturbund „Die neugierigen Frauen" bietet. Den italienischen Text hat Luigi Sugana nach Goldini bearbeitet. Die Uraufführung in München 1903 hatte keinen durchschlagenden Erfolg, erst die Ausführung in Berlin begründet den Weltruhm. Tie Fabel des Stückes: Venezianische Bürger haben einen Klub gegründet, von dem Frauen ausgeschlossen sind. Dort lassen sie es sich bei gutem Essen und Trinken wohl sein, am meisten aber freut sie die Neugier, die ihre armen Weibchen arg plagt, die wer weiß was für Ausschweifungen vermuten. Nur dem jungen Florindo ist bei der Sache nicht wohl, entfremdet sie ihn doch seiner Braut Nosaura, die ihren Geliebten in den Armen einer Nebenbuhlerin glaubt. Die Atänner geben ihr Geheimnis nicht preis. Florindo aber, durch einen Ohnmachtsanfall Nosauras, die auch mit Auslösung des Verlöbnisses droht, mürbe gemacht, verrät das Losungswort des Kütbs „Amicitia" und die Tatsache, daß jedes Mitglied einen kunstvoll gearbeiteten Schlüssel besitze. Die Schlüssel werden mit List den Männern entwendet. An der Klrrbpforte werden die Frauen zwar an der Stimme erkannt und ihnen die Schlüssel wieder abgenommen; schließlich aber erzwingen sie den Zutritt, müssen jedoch beschämt die Harmlosigkeit des ganzen Klubbetriebes einsehen. Wer aber könnte den rührenden Bitten der bereuenden Frauen widerstehen? Ein Tanzfest söhnt die alten Paare aus ilnd führt zwei neue ziisammen. Wichtige Rollen spielen auch die alten Bufsosiguren Colombine, Arlecchino, Pantalone. Wolf-Ferrari schrieb zu diesem nicht gerade bedeutenden Textbuch eine im Stil nicht einheitliche Musikda stehen breite, solide Kadenzen neben Puccmi-Anklängen, da steht der als Ausdruck höchsten Entsetzens anscheinend unentbehrliche verminderte Septimenakkord — aus Urväterzeiten übernommen — neben Stellen, die die Lyrismen des „Rosenkavalrers" vorahnen (erstes Liebesduett). Diese so verschiedenartigen Musikstile werden aber doch zu einem Ganzen, weil sie Wolf- Ferrari auf eine ganz selbständige Weise verarbeitet. Er findet einen Lustspielton, der den Puccinismen in seinem Werke das allzu Gefühlvolle nimmt. In der Zeit der Hoch- und Nachromantik, die sich an klangschwelgerischen Harmonien berauschte, bringt er als einzigerklare, faßliche Melodien, teils reich mit Gegenstimmen versehen, teils n'ur mit harmonischer Stütze. In seiner ganzen Oper stehen kaum zwei, drei Harmonien, die im Sinne jener Zeit neu und „interessant" wären; dafür gibt es, melodisch gesehen, keine leere Stelle, schier unerschöpflich wird Melodie an Melodie gereiht. Ihr Wert freilich ist ungleich. Gleichförmigkeiten unb Banalitäten hat die routinierte Hand des Meisters nicht immer vermieden. Von der Wirkungskraft des Melodischen hängt der Publikumserfolg und damit die Lebensdauer seiner Opern ab. Für den Musiker wird sein phänomenales Feingefühl für rhythmische Nuancierung interessant sein. Es befähigt den Komponisten — genau wie Puccini — dem Wortakzent bis ins Letzte nachzuspüren, ein Parlando und Rezitativ zu komponieren, das verblüffend zu Wort und Sinn des Textes paßt. Das musikalische Theater zu Beginn unseres Jahrhunderts hat das „Opernhafte" abgelehnt. Im Mittelpunkt stand das Drama, die Musik diente nur der Sinnfälligkeit des dramatischen Geschehens. Mols-Ferrari, gewiß kein Musiker von bahnbrechender Vedeutung, hat doch daS Verdienst, in dieser Epoche die Musik wieder zum tragenden Faktor der Oper gemacht zu Cjaben. Hinwendung zu den damals verschütteten Quellen einfacher, festumrissener Melodiegestaltung. Erhaltung der Oper in einer Zeit, die un wesentlichen musikdramatisctz orientiert war. das dürsten die Ge» sichtspunkre sein unter denen die Musikgeschichte den Namen Wolf-Ferraris auch in Zukunft lebendig erhalten wird. Ludwig Altmann. MM in Berlin und inr ZM Berlin Das zweite Konzert des neuen Streichquartetts nn Saale der Singakademie bestätigt den künstlerischen und den äußeren Erfolg des ersten Abends. Die Herren Frey, Steuer. M e y e r und Weil brächten Mendelssohn L-moII-Onartett; die ersten beiden Lätze bezeugen die geniale, schöpfe rische Begnadung dieses jüdischen Mn'sikers, dessen Werk aus der Entwicklung der deutschen romantischen Musik nicht sortgedacht werden kann; genial, weil es nicht nur bedeutend in Einfall und Durch' arbeitung ist, sondern auch wahr und einfach, eilt . Abbild seines als Mensch und Künstler reinen Schöpfers. Bei einem Klavierquartett non Mozart und bei Dooräks A-äur-Klavierquintett wirkte als Pianist unser Kulturbunddirigent Josef Rosenst o ck mit; ein Kapellmeister, der nicht nn üblichen Sinn „kapellmeisterlich" spielt, sondern der auf Pianistische Kultur, auf die kammermusikalische Zurückhaltung au den erforderlichen Stellen bedacht ist, ohne seine Führerstellung aufzngeben. Seme Viozart-Jnterpretativn betont das Weiche, Elegische, Zarte, das diesem Stücke zutommt. Tie wenigen kraftvollen Stellen (in der Rondoimtte die Oktaven des Klaviers und die entsprechenden Unisonos der Streicher) sind wohl von Mozart als Gegensatz zum Piano stärker empfunden worden. Bei Dvorak überzeugte die Wiederinbe durch ihr Temperament; nur wurde das Trio im Furiant allzu handfest angepackt. Ter Abend hatte ein großes und beifallsfreudiges Publikum. L. A. Wie stark das Interesse für gute Hausmusik ist, bewies der Besuch eines Diolinabends im Hause Dr. Meyer. In Arved A. K n r tz, einem ehemaligen Mitglied derBerlinerStnatöopernka pelle. lernte man einen autgeschulten Geiger kennen. Obwohl sein Ton mitunter etwas hart klingt und nicht genügend Modulationsfähigkeit besitzt und obwohl feinem Spiel noch die Ausgeglichenheit und Reife fehlt, verfügt der junge Vivlinist über beachtliche musikalische Qualitäten. Dr. Werner Liebenthal erwies sich als ein anpassungsfähiger Begleiter der gewisse pianistische Unebenheiten durch eine -größere Spielpraris überwinden wird Besser als mit der etwas abgegriffenen Aiolinsonate Vvn Cäsar Franck, deren Ausbau eine stärkere geistige Durchdringung erfordert, fanden sich die beiden

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