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Central-Verein-Zeitung · 1933-11-23 · 45 (23.11.1933) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
12 (1933)
Issue
45 (23.11.1933)
Date
1933-11-23
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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/OT/Fw Ort i^X’H <r'ni\w v;3q w® üL- 1 cJ Nr. 45 2. Beilage LsMU «ch ZWSKN fe MM mmm Wir fotw&wen dem Wunsche ües LckudesvLrüLNLes Grotz-Berlm des EeukLa^Vererns, Vrie? seines Dorsttzendsn unÄ emen VeTicht über bis erste Decanstattung der „ErnerrerungsvewegANg der jüdischSN DeMchsu" zu verLfsonttrchen, gern nach, trotzdem wir meinen, datz die Dewegnng ans mneren Gründen non selbst bald in das Dunkel zurüLsiuten wird, aus dem sie hervorgsstieZen ist Der Brief des Lan^s'ösrdüüdes Erch-Beüm Berlin, den 21. November 1933. Air die aijvifMuuö der (5. V.-Jeitung Berlin. Ter Aufsatz „Erneuerung durch Zersplitteriliig" in der lebten Nummer der G.-V.-Ztg., j>, deni Tie siel) mit der Nengründung einiger Acrlirier Zerren anseinandersetzeu, veranlaßt i»>- ',» folgender Stellungnahme: Tie E.^V.-Zcitung Herl seil Monaten in pmwhmer Zurückhaltung AiiSeinandersehiln« jp mit jüdischen Organisationen iind Personen 'girückgestellt. smveit sie nicht weltanfdiaiüu'l) unerläßlich luavcn. Diese Zurück- Ijtilnmi] Io [U sieh zu nnserm Bedauern jedoch nicS)t gegen die Acksiichlen der Herren üben, die einen Teil des Berliner Publikums kürzlich mit ihren Zirkularen bemüht haben. So wenig uns gerade in dieser Zeit eine persönliehe Au-einandcrsctzmig liegt, so scheint uns eine klare und scharf abgegrenzte Stellungnnhme einer anderen Zersplittcrimgsgruppe gegenüber von Beginn an angebracht. Mir sind nicht die Angreifer, sondern man greift uns ohne jeden Grund an aus Motiven, die mir kennen und über die wir honte aus Gründen des Taktes noch nicht sprechen wollen. Wenn sich die Herren neben einer ' BersMMlWMLNW Tie erste Kundgebung, mit der am 20. November die „Ernenernngsbeweguug der jüdischen Deutschen" an die Oesfentlichke.it trat, hat die Diagnose, die nur dieser neuen Gründung in der vorigen Nummer unserer Zeitung stellten, in geradezu erschreckender Weise bclvahrheitet: es handelt sich um eine innerlich rnmötige, weil sinnlose Zersplitterungscrscheinung des deutschen Judentums. Ueberboten wurden unsere Befürchtungen in der Richlimg. das; man offenbar beabsichtigt, die Bewegung zu einer ausgesprochenen Kampfbemegnug gegen den G. B. zu machen. Wir s>»d für diese Enthüllung des eigentlichen aieles dankbar: sie gibt uns das Recht, ans ber bisher von uns geübten Zurückhaltung herauszugehen. Wir wissen jetzt, wie die feilten stehen, und der neuerstandene Gegner wird uns gerüstet finden. In den Reden der Herren Wog da, raetz, M a r c u 8 und P e h s e r lehrte wie ein Leitmotiv immer von neuern die Behauptung wieder, man müsse der klaren zionistilchrnr Richtung eine ebenso klare nicht- Hwuistische entgegensetzen. Eine solche gebe es bisher nicht. An dieser Stelle trat dann regelmäßig. in ewiger Wiederholung bei allen vier Rednern die Auseinandersetzung mit dem b-Ä. ein. die in mehr oder minder — z. T. 1'cc0t minder — vornehmer Weise geführt ^»rde. Am vornehmsten hielt sich in dieser Polemik — das sei anerkennend hervorgehoben Herr Graetz. dessen Rede infolgedessen ül'radezu wie eine Propaganda für den E.B. lymte. Der E. V. habe sich selbst, führte E'meb u. a. aus, für die EMenzsicherung der ^cnl|d)eit Inden entschieden. Er leiste in dieser Richtung schwere, außerordentlich wichtige ''nd gute Arbeit. Aber selbstverständlich mache st n diese r Arbeit keine Unterschiede Zwischen der Richtung der Hilfesuchenden, und mi* diesem Grunde könne er nicht die Plattorm für eine entschiedene deutsch-jüdische Bewcgung abgeben! Man macht uns also einen ^orwurf daraus bzw. man bestreitet unser ^wcht auf unsere deutsch-jüdische Idee, weil ulr unsere Tür in den schwersten Ln ® b e r a n t w o r t u n g s r o i ch st e n : 0 w ö t c n n i ch t e t w a verschlossen laben, wenn ein Nationaljude in und Not daran klopfte! Freianderen jüdischen Ultragruppe zu etablieren für berechtigt halten, weil diese andere Gruppe dcuunziatorisch wirke, so müssen wir die Tätigkeit der sogenannten Erncuernngsbcwegung in ihrer Wirkung — gewollt oder ungewollt — ebenfalls als dcnunziatorisch ansprechen; denn sie hält sich für berechtigt, unsere deutsche Gesinnung in Zweifel zu ziehen. Wir bekennen uns nach wie vor zu dem 8 1 unserer Satzung und lvir halten die Lösung der Jndenfrage gemäß der Grnndausfassung, die wir in vierzig Jahren ehrenvoller Geschichte eingenommen haben, auch weiterhin für allein möglich. Dem C. 35. daraus einen Vorwurf zu machen, daß er in seiner Zeitung gerade vom Standpunkt der Nichtzionisten aus dem Palästinaprvblem objektiv gegenübertritt, halten nur nicht für einen Ausdruck verantwortungsvoller Politik, insbesondere nicht, wenn die Sprecher der gleichen Gruppe die Bedeutung Palästinas als Zuflnchtstätte auch für deutsche Juden ausdrücklich zngebcn. Wir bitten um Abdruck dieses Briefes und des anliegenden Berichtes in der E.-B.-Zeitung. In vorzüglicher Hochachtung Landesverband Groß-Berlin des Ccntral-Bereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. gez. Dr. Bruno Glaserfeld, Vorsitzender. lich ist es leichter, engherzig und doktrinär zu sein: der organisatorische Apparat des Centralvereins, der unter rücksichtslosem Einsatz persönlicher und siuanziellcr Mittel, wörtlich genommen. Tag und Nacht ans dem Posten gewesen ist, wäre sicher weniger in Anspruch genommen gewesen, wenn wir es bei jedem Hilfesuchenden erst auf die Gesinnungsprobe hätten ankommen lassen! Aber wir waren wohl lveltsremd, als uns ein hoher Stolz erfüllte in dem Gedanken, in trüber Notzeit in die Bresche springen zu dürfen für das Wohl unserer deutschen Mitjuden diesseits und jenseits der innerjüdischen Nichtnngsschranken, einfach weil man uns brauchte und weil wir." einer uns vom Schicksal übertragenen Ausgabe nicht gerecht geworden wären, wenn wir uns geziert hätten ( Waren wir weltfremd, da man uns jetzt aus unserer harten, aufopfernden Leistung den Strick drehen will? Oder sind cs nicht vielmehr die, die glauben, mit so unsinnigen Phrasen wie der, daß lvir damit nicht mehr imstande seien, die deutschjüdische Richtung ungebrochen aufrecht zu vertreten,^die deutsche Judenheit betören zu können? *Wir verzweifeln nicht an dem gesunden Sinn der Menschen, von denen wohl jeder einen über mehrere fennt, die im C. 3). Hilfe und Trost gesunden haben, in einer Zeit, in der cs noch nicht so billig war, zu nichts verpflichtende Redensarten über „zweite Emanzipation" und „kämpferisches Deutschjudentum" in die Volksversammlung zu schmettern. Wenn wir juristisch und wirtschaftlich für alle deutschen Anden eingeireten sind, so hindert «nö diese selbstverständliche, gemeinnützige Wirksamkeit nicht an der zielklaren, festen und Unveränderten Wahrung unseres deutschjüdischen Standpunktes, der mwerrückt im § 1 unserer Satzung sestgelegt ist» Oder hat etwa die zionistische Organisation ihre Richtung deshalb geändert, weil ihre Auskunftsstellen auch Nichtzionisten ohne Rücksicht auf das Parteibuch zur Verfügung standen? Herr Pehser glaubte, die bestehenden Organisationen damit aburteilen zu können, daß er erklärte, wenn so wenig erreicht worden sei, so müßten wohl die Methoden falsch gewesen sein, oder die Führer müßten nichts getaugt haben. Wer ein wenig mit der in¬ Mitteldeulschland Zu einer überaus eiicdruckLvollcu Kundgebung für den TV-Gedanken gestaltete sich die Mitglrederversammlung, die die Ortsgruppe Dresden am 15. November veranstaltet hat. Ter große Saal der Fraternitas-Loge war so überfüllt, das; sämtliche Nebcnräumc mit in Anspruch genommen werden mußten. Ter Vorsitzende der Ortsgruppe Dresden, Rudolf A p t, cröffncte die Versammlung mit Worten des Gedenkens an Ludwig T i c tz. Er richtete einen Appell an die Erschienenen, die EV- Arbeit in jeder Weise ideell und materiell zu unter, stützen. Danach sprach der Syndikus des Landesverbandes Mitteldeutschland. Kurt S a b a tz k y , Leipzig, über das Thema „Ter deutsche Jude in der heutigen deutschen Wirtschaft" und gab ein farbiges Bild von der umfassenden Arbeit des CB besonders aus dem Gebiet der wirtschaftlichen Existenzcrhaltnng der deutschen Inden. Zn einer Feierstunde gestalteten sich die Ausführungen des Vorsitzenden des Landesverbandes Mitteldeutschland. Rabbiner Dr. Felix Goldmann, Leipzig, über „Die Zukunft der deutschen Judenheit". Er wies mit allem Nachdruck daraus hin, daß die Zukunstsgestaltung des deutschen Juden in Teutschland liege, und daß deswegen die Zukunstsarbeit für das deutsche Judentum auch nur von einer jüdischen Organisation wie dem EV geleistet werden könne. Es gelte in zähem Kampfe und zäher Arbeit unermüdlich ausznharrcu. Die Ausführuugeu wurden mit großem Beifall ausgenommen. Am 16. November sprach Syndikus Kurt Sabatzky im Betsaal der Gemeinde Bautzen. Die Versammlung wurde von Lehrer B l u m geleitet. Ter Vortragsabend trug sichtbar dazu bei, den EV-Gedankcn zu stärken. Süddeulschland Der Syndikus des Central-Vereins. Tr. Alfred Hirschberg, sprach aus einer Reise in beit Landesverband Baden am 18. Novcinber vor dem Ausschuß der Ortsgruppe Mannheim und am 19. November vor dem Vorstand der Ortsgruppe Karlsruhe. Bei der zuletzt genannten Veranstaltung waren auch die Vorsitzenden der wesentlichen Ortsgruppen des Landesverbandes Baden anwesend, so daß eine improvisierte Landesverbandstagung zustande kam. Die Veraiistaltimgen, die in Rtannheim unter Vorsitz des Ortsgruppenführers Tr. Elbert und in Karlsruhe unter dem des - LnndesverbandSvorsitzeudeu, Rcehisanwalt Hugo Stein, standen, boten Gelegenheit, den leitenden Mitarbeitern des EV. in Baden ein innsnssendes Bild der innevcn und äußeren Geschichte und Lage des EV und des deutschen Judentums in den letzten zehn Rioiiaie» zu geix'ii und die Verbundenheit zivischen Vereiirsleitung und der badischen Organisation bestätigt zu finden und zu verstärken. Tie Ausführungen von Tr. -virschbcrg wurden in Mannheim und in Karlsruhe durch Berichte des Landesveroandsvorsitzeuden, Rechtsanwalt Hugo Stein, ergänzt, der über die Tätigkeit des Landesverbandes sehr interessante Mitteilungen machte. lernen Arbeit des C. V. Bescheid weiß, mit den Schwierigkeiten, mit denen sie unbeirrt und immer wieder znrückgeworfen und doch vorwärtsdrängend zu kämpfen hat, den kann bei solchen Worten nur Empörung fassen! Herr Pehser weiß zn gut, welche Antwort er gisi solche verstiegene Aeußerungen verdient hätte. Das hohe geistige Niveau, das seine Ausführungen sonst wohltuend auszeichnete, läßt ciucu derartigen Angriff besonders verlvcrslich erscheinen. Das war kein Redefloskel eines Bolksversamnilniigsredners. der sich selbst die Zügel schießen läßt — das war ein ivohlüberlegter und darum uneutschnldbarer Ausfall, der mangels sachlicher Untergründe nur auf kalte Ablehnung znrückgeführt werden kann. Es hieße den einzelnen Reden zu viel Ehre antun, wenn man noch ausführlicher auf sie' eingehen wollte. Ztvar verlockt es, einige besonders deutliche Fehlgriffe zu erwähnen, etwa, daß Herr Marcus zu unserem höchsten Erstaunen davon sprach, daß „es unser Schicksal ist, in Deutschland immer im Golns zn leben". Wahrscheinlich ist es ein Beweis für ttnsere mangelnde Sicherheit in deutschem Sinne, daß wir uns unser Verhältnis zu Deutschland bisher immer so gar nicht golnshaft, so wurzelecht und nnbezwcisetbar vorgestellt haben. Die „Erneuerungsbewcgung" wird allerdings viel, wenn auch ziemlich hosfnnngülos zn erneuern haben, wenn sie in dieser Beziehung unsere Ansfassung berinslnssen witt! Sehr viel war von der Erneuerung unseres Judentums die Rede. Dian merkte deutlich, daß eine gewisse Unsicherheit auf diesem Gebiete durch einen um so sicherer dünkcnden Redefluß verdeckt werden sollte. Man hörte viel und immer wieder von der Ausschließlichkeit unfern: religiösen Bindung, aber auch von jüdischem Milieu, von jüdi- Zn der gleichen Angelegenheit übergldk uns Lr. Friedrich Lcoünitz leigende Erliiirnug In der Versammlung des Ernencrungsbrmdes am 20. November in Berlin hat Herr Wohda sich mit der Palästlnabcrichtcrstattnng der „EB.-Zeitnng" beschäftigt. Er hat aus meiner — bisher unsigniert erschienenen — Artikel einen Satz zitiert, der sich aus eine nach Palästina übersiedelnde Gruppe deutscher jüdischer Jugend bezieht, und in dem es heißt: . . und sie stellen den Thp des deutschen Juden dar, durch den man das deutsche Judentum am liebsten repräsentiert sehen möchte." Er hat daran die Feststellung geknüpft, daß er die jüdische Jugend, die in Deutschland bliebe, als die letzte Repräsentanz des deutschen Judentums ansehe. scheu Häusern und der Pflicht, Judentum vorzulcbcn. Irgendwelche inhaltliche Ausführungen folgten diesen formelhaften Fordernngen nicht, lind so erfreulicher ist cs, daß mau'wenigstens eine jüdische Verpflichtung zn empfinden scheinl, so wenig .zuversichtlich wird man den Berwirklichnngsversnchen dieses Programmteils entgegensehen dürfen. Alles in allem, ein schlimmer, ein trauriger. Abend! Wer nach den Rtärztageu in aller Schlvere des äußeren Erlebens geglaubt hatte, es werde ein großes Reinemachen auch innerlich alle .Kleinigkeiten, Haarspaltereien und Eigennützigkeiten aussegcn, iver in den letzten Monaten mit steigendem Schmerz erlebt hat, das; ans allen Mauselöchern wieder die Wichtigtuer, die Zcke'mgeister, die Ichsüchtigen hervorkrochen, der wußte am Versammlungsabend dieser „Erneuerer": das deutsche Judentum hat e r n e u t eine schwere Schlappe erlitten. Diesmal aber nicht von außen, nicht durch die schicksalhafte Entwicklung der Umwelt, sondern dicrch den inneren Feind, der da heißt G e l t u n g ss u ch t und Uneinigkeit. Es wunde dort sehr viel vom Gefühl gesprochen, das die Herrschaft über die Vernunft angetretcn habe, und das nicht nach Beweisen zu fragen habe und uiclit nach Rechtfertigungen. Ein bcguemer Standpunkt fürwahr, wenn man ihn nur für sich gelten läßt. Wir freilich lehnen es ab. es uns bequem zu machen. Wir erstarren nicht in Formeln, sondern wir leben und ringe n, wir stellen uns und wir verschanzen uns nicht hinter die „Tiefe des Gemüts". Tic eine Gewißheit aber besitzen auch wir in der ganzen Stärke, die nur die Gewalt des unwandelbaren Fuhlens verleiht: daß w i r das Urteil der Geschichte über diesen Irrweg nicht zu scheuen haben. Diese Zitierung ist ein Dtnsterbeispiel demagogischer Rcrhorik. Ter angeführte Artikel beschäftigt sich mit den verschiedenen Gruppen jüdischer Auswanderer aus Deutschland, die sich auf dem Schiss befinden, stellt die unvorbereiteten Eimvanderer älterer Jahrgänge der Gruppe jilnger, gut vorbereiteter Acenschen aus der Jugendbeivegung gegenüber und spricht dann die in dem oben gebrachten Sätze formulierte Meinung aus, daß diese Jugend die beste Repräsentanz des deutschen Judentums in Palästina sei. Es ist die altbewährte Atethode: man nehme einen Satz aus dem Zusammenhang, ändere kein Wort und drehe doch den ganzen Sinn um, indem man ihn in einem neuen Zusammenhang stellt. Wis muß es um eine Sache bestellt sein, wenn man zu ihrer Propagierung sich solcher Mittel bedienen muß. sM As So mußte es kommen! In der Stadt Hanau in Hessen-Nassau wird von zlvei Mitgliedern des Verbandes nationaldeutfcher Juden zu einer Versammlung eingeladen, in der über „das Verhalten der Juden im neuen Staate" gesprochen werden soll. In der in Nummer 268 deS „Hanauer Anzeigers" vom 15. November veröffentlichten Einladung befindet sich der Satz „Nichterscheinen müssen wir dahin deuten, daß der illegalen Arbeit, der Hetze und Den (Hrenetrnärcherr gegen Deutschland Vorschub geleistet wird". Damit hat die unrühmliche Geschichte des „Verbandes nationaldeutscher Juden" einen Tiefpunkt erreicht, dessen Ueberschreitung wir uns in Ermangelung einer auf Schande und Würdelosigkeit gerichteten Phantasie im Augenblick nicht ausmalen können, womit allerdings keine Bürgschaft für die Zukunft übernommen

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