Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- 45 (23.11.1933)
- Date
- 1933-11-23
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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t'i'ö T io »vnvbcvuna der Interessen der iüdisslie» Sehwertiörchtm in acistiger, wittsdi>tst!iiller und gehniDl)l’if 1 irl}pi' .>>infid>/ kann jrbixl) nur daun erzielt werde». inenn sim ulte jübisilteii Siltwerliöriacii im Wild) zusamtiiensindett. Sdn-ijilidic '.'lnineidnngen (mit Hiitrf-- Iwim drin, I. Borjitiendcn des yjiicb, V. (Üoldschmidt, Berlin Ddnrlnllenlnira. Svdelsirns'.e 29, oder bei der ou Kbi'in ersien 2omnUn'iib in; '.Nimmt. l!> llt)r Hll Pütt., bei 'Tubvin, Berlin. Ha ekes etter Btarkt. stattsindenden 'Nlt'natsvrt sammtmia. Ter Vlbleseniiterrirlit unter der M,xi,uim AVitimo bim Cbnldm'v Fallit «Berliin 'jbrifiniiiv) findet jeden '.Uiitluuul), 19 lllir!!» tUlin., in der .9 imbeniednle brr jüdischen (seineiitde, Berlin, «ir. .vembinner Strasse 27. statt. Gebühr: Je Teilnehmer und stunde fi.flil AB,'. 7»:-.» M der Irwischcrr Gemeinde, Berlin X' ii.',, (Hi rzjei snatze ll.-r. finde! zweimaj lviichctttl'M. Ai'mttaas und Toimerstaps vnn ll bi3 12 lll,r e>>>e v l i l 1 i n i (rb e >2 D v e d, st u n d e s ü r 01 e r - Ne ul >eibende statt. 2 ie ärztticNe Leitmtg bat Pwb'fiiM Tr. I dm ft ,• iüdenmmmrn. ferner wird jeden 'Aüwiag nmlmtittag von IN bis!7 Nhr unter Leitung Neu Tr. tzg B » s, b a n in eine Spreettstmide zur Berat" u g i n e r b b i o l v g i s di e n ll r a neu l ,gawiliein. (die . ^Bernbwer.it>!,,,)> ai'geiialtcn. Tie n b ri- 9 e n poilltuiiiitum 2 P r e di it n n b e n bleiben nnverdnbnl, und lU'iiv liinlidi ini; Am-nahme Neu Sonnabend. Toimlag und geieitaaem für innere .Nrantheiien 12 bis lt! Mir. für ehinirgisehe und urntnni'die -Urnntl,eiten 11 bis 12 Mir, für Iraneit-.llranllieilen und Settwangeren liateismlniitgeu II bis >2 Mir, für Huts-, 'Natem und Tlueiilraiikt,eiten 12 bis 1,1 111)v, für 'Ziugenkrantlteiten 9.20 bis 11 Nhr. t .Pi <*•- /d -■(? rr>/> <■/ G o^-'v L;,.., - -J Die 'ZlrvcUogctnci,tschast der jüdischen 2lrbcitsnachweisc, ZNerttn t'2, Busenstriche 2—-1, teilt mit: G e, u eh t werben drin g r n d Imnbwerltielie Lebr- Nellen jeder 2>rt, insbesondere im '.Netallgewerbe und im 'Nkthrungsmittetgetverbe. ferner nutzen >vir für Bi ä d - dien: NelirsteUen in der Selmeidere, und Ptitzmaeheret. in Tregerien und in der Engws - .Uonsettion. Wir imben Baten sür unsere lmnbwerktictien vehrlinge. — <g e s ii d,! rnerben dir Berlin: Nürllmermamsetts inr Band und 'JJIafdiine. perseite Herrenobe themden- 'Aäherinmm. erstttassige rrirettriee snr lonsetlirmiertc Väeitzwaren. er'atirene Tireltriee für elegante Bins;-! leider mit vorzügtiitzeit Iengnisseit. geübte Heiinarbeiierinnen mr Herren-transettion ('.Nasitzinennähen. spe,. Bosen und Westein perfekte Negenschirmnähcrinnen. Zuschneider und Schneider für ldederbetteiduno. Bandsdiubumcher, Gärtner für Lchrgnt enisrerhalb Berlins. B a » s )i e r s o n a l: Stiit'.en, Mädchen für alles und Banslöditer tönnen jeberreit Sielten naelioewiesen erliaüen durch den Bübischen Otrbeitsimdiweis, Berlin 19. Lindenstrape 2tbt. sür Bauspersonal. 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Wir ^suchen dringend Lehr- und Bolontärsiellen sür das Hmrdiverk. Es ist ksd-icht eines jeden Inden, uns freie stellen unverzüglich zu inelden. Daniel Samson (Essen) Jcicrl am 28. November seinen 70. Ccburislag! | Hermann Falkenberg, der Vorsilzende der Liberalen Synagogen Norden Daniel Samson ((yffeu), 10 Jahre alt Am 28. November überschreitet Daniel S a m i o n. bic Selitveile des C^vcifcnntter^. Der Ortsgruppe Essen des Gentral-Bereins gehört er seit ihrer Begründung als BUtglied. seit vielen Jahren als stellbertreteuder Bvrsiüender an. Sein sünglingliastes Temperament straft die Pteinung Lügen.' als ob die natürliche Ahgellärtlseit des Atters notlvendig mit einem Btangel an tämpseriseher Haltung verbunden sein müsse. Beispielhaft ist die Psliehitreue, mit der er jede Bersaiumlnug, jede Bvrst.andssitmng des E. B. besucht, keine Ausnahme maehend aneh in jenen Tagen, da allzu aehtsame Gemüter hänsliehe Besehäfngnng jüdisehem Einsatz Vorzügen. Daniel Samson lväre ans dem Leben der indischen Gemeinde Essen, die ihm zahlreiche führende Ehrenämter in Berlvaltnng und Einriehtnngen anvertraut hat, nur sehrver iveggndenlen. Blöge seine znversiehtliehe Erseheimmg nveh viele Fahre unter uns wandeln. Ernst i’iaut. Sanilätsrat Dr. .Leo Gahenftcrrr (Hannover) . ein alter Freund des GentralvereinS, feierte am 22. November seinen 70. Geburtstag. Leo Catzenstein gehört seit vielen Jahren dem Vorstände der Ortsgruppe Hannover an. Er ist meit über Hannover hinaus als nnernrüdlieher Kämpfer für Dentschtnm und Jndentnm bekannt. Prediger und Lehrer Philipp Faltcrrstcin, Landshut i. Sehl., feierte am 18. November seinen 70. Geburtstag und kann Zngleieh auf eine 50jährige Amtstätigkeit znrnekblieken In Sehrist und Wort ist er stets für die Ziele des EV eingetreten. Todcöscittc Ter langjährige Borsihende der Lrlsgrupve des EV Dentsch-Eplan, Siegfried F i s ch c r . ist türzlid) gestorben. Gr hat >i. ii. der Gemeinderepräsentanz und der Stadtverorbiietenversainmlung ange!,ört. 'Am 2. 'November lvurde der Oärnnder und Ehrenvorsitgmde der Shuagogengemcinde Weipensels. Barl S dl t o h , zu (ärabe getragen. Lehrer 8ian überbrachte die Absd)iedsgrüs',e der Gemeinde. Am 9. November starb der Erste Vorsteher der Fsraelitisdien Aeligionsgemeinde Ossenbacb a. 'Nt.. Insurat Tr. '-Wils G olds eh midt, im 'Aller von 69 Jahren. Ueberall. wo es die Interessen der (gesamtheit zu vertreten und zu verteidigen galt, ,var er zur Stelle. Gr war ein eisriger Förderer des Gentratvereins, dessen Ossenvacher Trtsgrnppe er seit ihrer Begründung als Bmslimdsmitgtied angehörte. Am Elrabe sprachen tllabbiner Tr. A!ar Tieneiminn, svtvie Vertreter der 'Anmattseliast Tssenbachs, des Geiiieindevorsraudes, de-.- Tberrats der israelitisdien Aeligionsgemeinden Hessens, der jüdischen Lehrersehast Hessens. Am 11. 'Nvveinher fand die Beisetzung von 'Ntarkus Drepsus; in Alhsheim a. d. Gis statt. Gr hat jahrzel)nlelang dem Gemeinderat angehvrl. Bezirlsrabküner Tr. Steckelmaiher würdigte die Verdienste des Verswrbenen und hob besonders seine Vaterlandsliebe hervor. 'An der Bahre sprachen der Vorsitzende des ONititärvereins und ein Vertreter des Gemeinderats. Tie Liberale Synagoge Norden Berlin ladet zur Feier ihres zehnjährigen Bestehens am 2-t. November ein. Sie bringt zu diesem Tuge eine neue N'mnmor der „Gemeinsehast" heraus, in der die mannigfaehen Probleme des Gottesdienstes unter versehiedenen Giesichtspnutten erörtert werden, lieber die Grundlagen und Aufgaben, die religiöse Arbeit und ihre Entivieklung beriehtet eingehend Hermann Falken borg. Zur Krise des jüdischen Liberalismus sehreilitBiansred S w a r s e n s f h unter dem Titel „Liberale BesinmmgT lieber den Gegen- F freie Arztwahl Hintrittsalter bis zu 75 Jahren MonftJsjträmi« ni> >3. N.M» U nvc r b in il 11 ch c Angebote durch IfAarflin Go Id bei* 9 Z: Co, | Horlln-Wilmcrsdorf, I8olms(<;cH»:r Strasvo20 | Tolcphon: 15 7, ’lVjlmcrMJorf 10*2 und CIO J 2 satz von Gemeinschaft und Individual'->ms sprjchg 'Klar Täenemann. Zum Irrationalen schreib I. Samuel. Tie Historie des Hebräisdien als Gebets-' spräche gibt Ismar Glbogen. Dem iverdev Benno G-ottsetHlt einige Worte zur ..'lUnllerspvgchi! im Gottesdienste" mit einigen Proben eiciener Tietpung beigesügt. «nedanken und 'Anreanngen. insbesondere znm 'üinsitatisehen des Gottesdienstes', gibt Heinrich Ster n. 2resen und Weg her modernen Predigt behandetl Marlin Salv. in 0 n s l i. Der Jugend gewidmet ist der Artitel von Hermann Sänger: Null und Form im rein giösen Erleben der Jugend. Persönliches ans dem Leben der Bereinigung bringt Jonas Plant. Wo »Ba ecl hat dem Ganzen ein Geleitivort voraus, gesetzt. Als Biotto trägt das Heftchen das Schrch. wort Genesis 28. 22. ' J. l-. Am 15. November ist eine treue Freundin unseres GB. Frau Else BOchmann, nach schwerem Leiden entschlasen. Wir verlieren in ihr. die eine junge Todjter und eine betagte 'Mutter znrnckläßt, eine ganz ergebene und selbstlose Mitarbeiterin unserer friedlichen und doch so schweren 'Arbeit. Mit einem Fanatismus der Hingabe, der nicht leicht luiedergefuuben wird, hat sich Else Noch, mann von Jugend an der GAi'lrbeit ergeben. In Gemeinschaft mit ihrem Gatten. der vor kur« zen Jahren eben« falls in der Lebensmitte dahinging, hat sie Groszes geleistet. Tie Ortsgruppe Brandenburg a. d. H.. die zu den allerbesten des ganzen Landesverbandes gehört, beklagt mit uns in tiefsteir Wehmut den sthmerzliehen und nicht anszngtei« chonden Verlust. Der gute Wille, die Uucrmüdlichicit, die herzliche Bereitschaft vou Else Nvchmaiür dauern in unfern Herzen fort und sichern ihr, weit über unfern Kreis hinaus, ein Andenken der Ehre. Er. Martin Salomonski. , ■. \V/!,:!,s,ui V;'!-!2 bb>B s B Ü'S 9 wlt u wü';-oj ijJI 1 - \t 18) Mi (•; ii!>',! I«1 ii ly I S.lii I i ‘iV 1.5 BERUFSüMSCinCim.rNG DURCII nrn.c.T;i7sr,nv nno,r Ljüyliliiillli tilü Ljili.'Luiai.öö ^B:2IESSOl3 cs. L 0.) m?m\$ ABTEILUNG 3: --*] Gr.fliEn:."!! tsno --- . 2 ('• 0i<,ti|;o mul kiirporlicho. UnibchulunK für jiuiKC jüdische Menschen beiderlei Deschlccbts, auch für junjre Khepaare cvcntl. mit Kindern. SPE2 LAD AUSBILDUNG : Gemüseu. Obstbau, Blumenu. Kleintier- 7.ueIit, nausliaitführuti”:. Praivlisciie Arbeit - theoretischer Unterricht. ABTEILUNG Nt -j qnH3;7sr:::s-LE^riG:u!GE irr m ghükb- •...-J FllWi.. bt.i.llrr Zimmern, Maurern, Tischlern.; BO;)osscm — nnsüslas»^ Lehrkriifte.; SPRACKtCURSE für beide Abteilungen: ifraRZSsISCil “ lÜ&’lirl'lGCll.; AUSB5LDU7iGSDAUER: 12 Monate — Aufnahmen können jederzeit < n )l;;i'ii. AUSBSlDUbJGSPnütD: cinschS. ünforkunft und Vorpfiogung rnonetä. Urea. 000,-. i AUSKUNFT: durch die Verwalfunpr — Tel. 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