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Central-Verein-Zeitung · 1933-11-09 · 43 (9.11.1933) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
12 (1933)
Issue
43 (9.11.1933)
Date
1933-11-09
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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/(/} ihhm In einem solchen Lasier, einer sominien Ehaivurah, sitzen junge Menschen f, L inönlirijcH früheren Stände zusammen. P,, ^iipassmisi an die neue Umgebniig wird tu lMt durch den Zusammenschluß mit anderen, in gleicher Lage sind, erheblich erleichtert. }inUu den Gri-Pvon-Zusammeuschluß wird die ffininülimmg an körperliche Arbeit einfacher.? st ein großer Unterschied, ob jemand als Arbeiter aus eine Plantage geht, eine Hacke ' i die band gedrückt bekommt und nun volle ilvheit leisten muß, oder ob er in einer Gruppe Irbeitet, wo anf die körperliche Verfassung jenseitig Rücksicht genommen werden kann. eÄräische Abendkurse und Einführung in die Tatsachen des Ausbaues geschehen auch ge° mcinsanl. Wir haben eine Reihe solcher abawuroth besucht und nur zufriedene Menschen angetrossen. Eine formale zeitliche Aindung besteht nicht, man erwartet aber einen Aufenthalt von mindestens einem Jahr im Lager. Allmählich wird es sich dann ent« sN'cUe'm ans vielen dieser Ehawuroth werden echteKwuzoth werden. Andere werden sich einzeln ansiedeln. Auf jeden Fall feiert Wr der Gemeinschastsgedanke neue Triumphe. Man hat früher oft über die Nichtigkeit der SicdclungSsorm der Kwuzah debattiert, man liat sie insbesondere vom wirtschaftlichen Llandpunkte her angegriffen. ES zeigt sich aber mehr und mehr, daß hier die stärkste Ki-ast des Landes liegt, auch in der Fähigfeü, mit der neuen Einwanderung wirklich fertig zu werden. Aus allen Unterhaltungen, die wir mit solchen Jnngsiedlern hatten, die noch gejicrn in ganz individuellen Bernsen standen, ging ganz deutlich die Freude hervor, m eure Gruppe von Menschen mit gleichem Schicksal, und gleichem Willen eingebettet zu G."h.. Sie werden auch die Pioniere bei der Ginlugung der älter irn Lande sitzenden jüdisichen Bevölkerung sein. DaS in manchen Preisen vorhandene Mißtrauen gegen die menen wird gerade von diesen Menschen am leu'i)tc|ten überwunden werden können, die mrt energischem Entschluß sich dem Boden anvertraut haben, der dem Menschen manches nimmt, ihm aber reichlich an Großem und Schönem gibt. Schwieriger wird die Einordnung schon für die mittleren Jahrgänge und am schwersten für die älteren. Ihre alten Berufe können sie meistens nicht verwenden, sich in neue zu finden, fällt ähiren um so schwerer, je älter sie sind. Manche haben in aller Eile vor der Ilebersiedelung noch eine neue handwerkliche Fertigkeit gelernt. Aber die ist oft nicht glücklich gewählt. Es herrscht hier zwar ein starker Mangel an Facharbeitern, aber nur an wirklich gut durchgebildeten und erfahrenen. Es wird immer wieder versichert, daß jeder gut ausgebildete und erfahrene Handwerker hier sich ohne Schwierigkeiten eine Existenz aufbauen kann. „Sechswochenspezialisten" genügen den Anforderungen nicht, denn es gibt nicht viele Handarbeiten, die in kurzer Zeit so zu beherrschen sind, das; man höheren Ansprüchen genügen kann. So beginnen nun die Versuche, sich mit seinen zur Verfügung stehenden Geldmitteln in die Wirtschaft an irgendeiner Stelle einznordnen. TaS ist ein Problem, das so eng mit der Beurteilung der palästinensischen Wirtschaft znsaiumenhäugt, daß e3 in gesonderter Darstellung behandelt werden muß. Hier soll nur das Eingewöhnungsproblem zu Ende geführt werden. Alan hat jetzt erkannt, das; gerade diese Kategorie von Menschen in besonderem Maße der Führung bedarf. Und da sieht wieder der Gedanke der Gruppenziisammenfassung im Dordergrnnde. Nach einem Plane, den Nuppin uns entwickelte, soll wenigstens einem Teil von ihnen durch Schaffung von Vorstadtsiedelungen geholfen werden,. von denen die erste in Haifa entstehen soll. Auf Boden des Keren Kajemeth sollen ein- bis zweizimmrige Häuser zu einem billigen Preis hergestellt iverden. Hier soll sich der Neuankömmling mit geringem Kapital einleben können, Sprachen lernen, durch gemeinsame Instruktoren die ersten Kenntnisse landwirtschastlicher Arbeit erwerben und in die Lage versetzt werden, von den Zinsen seines Kapitals und dem Verdienst einer Arbeit in der Stadt sehr bescheiden leben zu können. Sv soll ihm der größte Teil seiner 1000 Pfund Sterling erhalten bleiben, bis er sich dann nach etwa zwei Jahren entscheiden kann, wie sein Weg gehen soll. Entweder hat er sich in der Zwischenzeit eine Existenz in der Stadt ausbauen können. Oder er wird sich entschließen, nun sein Kapital in einem landwirtschaftlichen Betrieb zu investieren. Er wird diesen Schritt dann zu einem Zeitpunkte tun, wo er eingelebt, an lanowirtschastliche Arbeiten gewöhnt iß und dieAnlageinöglichleilen richtig beurteilen kann. Diese Siedlungen sollen jetzt entsleheu. Welchen Umfang sie annehmen werden, wird von den Ätitteln abhängen, die der Jcwish Agency zur Bersügung stehen. Und damit sieht cs einstweilen noch nicht sehr erfreulich aus. Bei allen Stellen, die hier mit der Fürsorge für die neue - Einwanderung zu tun haben, ist die Klage allgemein, daß von den in der Welt gesammelten Geldern bisher hier noch nicht viel zu spüren ist. Es kann der Appell an die zentralen Stellen, die jetzt Gelder für die aktuelle Notlage sammeln, gar nicht eindringlich genug gerichtet werden, Gelder jn möglichst großem Umfange aufznbringen. Bon ihrer Höhe und von der Schnelligkeit, mit der sie ihrem Destimmungszwecke zugesührt werden, wird es abhängen, ob die konstruktiven Hilsspläne für die neue Eimvanderung nicht zu spät kommen. Möglichkeiten sind genug vorhanden; sie müssen nur ganz und schnell realisiert werden können. AZ «im SüiSeiBj In den Tagen vorn 29. Oktober bis 2. November fand, wie schon in der vorigen Nummer kurz mitgeteilt, in London die Jüdische Welthilfskonferenz statt. Sie war einberufen vom Joint Foreign Eomf Am Sonntag, den 5. November 1033 istN | f unsere Tocbter KotSi gut angekommen! Ludwig Lewfäsohn imd Fräs Jlso geb. StoRonthal yyefpHenl'oSB «. fSn 7t. Loipzifl Merseburger 6tr. 10 Klinik Or Bottmann Anna Teufsch Julius Löwenstein Verlobte Venningen (PtFal ) Bocholt I, W. r.Zt. Krefeld, Hohonzollornstr. 43 11. November 1933. Unsere liebe Mutter und Grossmutter Marie leuinger geb. Oppenheimer ist heute im 79. Lebensjahr friedlich entschlafon. IHünchon, Scarsdalo (N-1) 7. November 1033 Wilhelm levtossr RochtsanwaU Alfred Levincc? u. Frau mit 2 Enkelinnen. Am 4. November verschied mein innigstgeliebter Sohn, unser lieber Bruder, Schwager und Enkel km Hl! f1 im Alter von 36 Jahren. In tiefem Schmerz Gertrud TioSz oeb. St onsohn Wal er und leanis tlsiz Sratsgcrlcfitsrat Rudolf Netz Sr. Ulrich und nnncmarle Ticiz Am 4. November verstarb Da Lydoii Tiefe MilQlied des Inllialivkomilees der Jewish fiaency in Deutschland. ür. Tictz ws,r mit, uns in den Jahren H»>iner Mitarbeit aufs engste verbunden. Der jüdische Aufbau in Ercz Israel lag ihm, einem Führer der jungen Generation des deutschen Judentums, zutiefst am Herzen. Wir verlieren mit ihm nicht nur einen Freund unserer Arbeit, einen stets aktiven Helfer, sondern auch einen Menschen von seltener Alt, dessen Dabinschcidcn eine schwere Lücke hintcrlässt Gor 1 Sn. den 6. November 1933. Initiativkomitee der Dewish Agency in Deutschland Vorsitzender- Direktor Oscar Wassermann. Fq&bsIsosi« cmzeügars können bis spätestens Mittwoch vormittag - auch telefonisch - aufgegeben worden, fJc^ Erste Jtilsels Fanailienversicherang auf seüeinnSfziger Grallage Empfohlen durch: Ossi Kat äcs Preußischen Landesverbandes Den Bat des bayerischen Landesverbandes Den Verstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Ben Jüdischen Frauenbund Ben Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten ÜSW., USV/„ USV7. Niedrige Monatsbeiträge, hohe Leistungen, günstige Bedingungen Verlangen Sie unser Angebot! FAMILIEN SCHUTZ GomoInnUtzinor Verein für HlnlorbliebonenfüraoröQ tior fältgllsiior jüdischer Gemeinden e, V. Barlin W8, Toubenstr.35, Flora A 2.4417/18 $ (9 ') Ä f•. j Lj i 1 i - ■ . -1! Im[ 'i 1 y i: " D!. _K< [ i'kN J J LPm L! Mein Mitarbeiter Herr ist mir in der Blüte seiner Jahre durch einen jähen Tod entrissen worden. Sein Pflichtgefühl, seine Treue, seine Hilfsbereitschaft und seine latkralt waren vorbildlich. Ich werde ihm stets eine dankbare Erinnerung bewahren, Dr. rned. Spiro. Anfertigung' von Sfofftaschen, U-Maschen. Gürteln, Garnituren billigst» — XL patalur-Ucbernahmn jetzt-: Tauenfziensfr« 7b, hochparterr© Ecke Nürnberger Sflr. Fernspr. B4. 8142. IVaclirufl Am 3. d. Mts. ist der Gründer und Ehrenvorsitzende unserer Koliglonsgesellachaft, lieir im gesegneten Alter von 81 Jahren verstorben. Sein Neimgang ist. ein schmerzvoller Verlust lür unsere Gemeinde, •5 an deren Lp Uze er seit 6U Jahren geslandcn hat Leine J Treuo für das Judentum, sein selbstloses Wirken, seine stete Hilfsbereitschaft siohern dem Verstorbenen ein dauerndes Gedenken. , / T»! Dei Veulaid der Israsl MolonsKsellscMI Weissentcls.;j Julius UewlnsoUu- Am Freitag, dem 3. November, cntBclillof nach längerem Leiden mein inuiggoliebter Mann, mein herzensguter Vater, unser goliebtor Urossvaicr, Bruder, Schwager uud Onkel in fast vollendetem 79. Lebensjahr. In tiefer Trauer Fanny Moyorhof geb. Wulff Ilse W’oifisohi» geb. Meyorhof Ursula Wolf 1 solm Ellen WollfNohn Berlin W 15, den 3. November 1033. Pariser Strasse 24. PS^GGi*PiS)K@S (a Marken, auch gebraucht In erstick. Verfassung u ite"“ .2^, Gross© Sf. Frauenarzt Uhlandstrasse 22. tu) Nach (3j. fnchärztl, Ausbildung (Nervenhcilanstai'en der Stadt Fianhfuit a. M., u. Univers.-Norvcnklinik Halle 8. u. nach seihst‘indig. Tätigkeit i. I-'iji th/il.) hnlie icii mich i. Ilmberg, ilervenarzi BÄi"„ ©r. Pc*ir£2 Lasks Sprechstunden 11 — 12, 3—ft. Telefon: 32889. (Früher Dr. fcjtrckelmacher). Ich habo meine Tätigkeit lür Künitllc-lutiraubcnlißsscn wieder ausgenommen. ["""Von de^Rcise zzzrädi De9. Tbs^Iqi? r_r,nr, er führenden Marken HaberneinePraxiszurThomamr.24verlegt Zahnarzt Br. Julius Golilschniiöt Castrop-Rauxel 1. Telef. 2973 Scsojüjßog afeosadls? r^: LJ= 19 auf vielfachen EINTRITT: Rfick. 1.— C JßiiQusprcisc im Programm: w^sr \SE ZtiEsTanz: Orciiaslsr mit uoaon Chansons die grosse Attraktion euro-, •^öss päischar Varietes u. a. m. ‘»Ffffl H© -So*»* äklu Symphoniker D Q ÜLiäÜ ^-bLJ Li koi Ci ros eg r Sani! Kurtürstend.155. Hochmjr 6110 Am 8. November ist uns unsere geliebte Mutter i£<Ld M c;ob Hallo naoh kurzem, schwerem KrankenUger lür immer eutrisaon worden. Jn tiefer Trauer Heinrich Kahn und Frau Lotte geh. Moritz. Heins Moriu. Hamburg 21, Scbcukcndorffstr. 1. SSCB3ERS EX B STB M 2 Stefßi i PötzßlläniiESdL-QIssvsisiöiö. 30 Jahre am Platze, wegen Ausreise zu verkaufen. Th.CLüM.Boriln-Halensee, Georg-Wilholmstr224b. Qlivaer Pla!z: Gr. elegantes ffläiil.Wcrzitnnier auf Wunaoh w!t voller Pension zu vermieten. , Btomarefc 2717. piaEäas * Hisst Höchsten Stoinway Blüthnor kauft Kan« Säolnbcrg Co« Berlin 0. S4 TeL; 'Weioksel 3777 NWMMMLiAMä &URFli«iT£N,D;U4i’t51 ‘ kontopie^ Die Klciaoper AaS Ina Mciropol Cbnstetl, 8dbinM«r, Va?yh*a&. KL> , fea, EF.iisr, Dscicst, Sitter, «. tbatsr», Scütra, 1 Vs Mut'«, i Lr'Asr, Cwha», 7fiatsL-sa. Ina». con.iLpe&$, &&*.. ts<a b:Bs^s n, Eg^eai S. t^saaÄ. Nach siebenjähriger Tätigkeit als Asf.Dtoritin an der Etorllncr UikivcrMlttitsliautkllnlU habo ich mich als Fachiirztlu für HautkrauUholtoa niedergelassen. Dr. med. Kaefe Jaffe Schlütorstraüo 39. Tcleion J 1 BiBmarck 444 Nach mehrjähriger Tätigkeit als Privata^sistentin bei Prolcs.sor ISerrmann Zonde 1t und ßornhard XondeU habe ich mich als Aerzlin uicdetgclas-cu. Dr. med. Ruth WoSfF ßchlütcrstraüo 39. Telefon J 1 Bismarck 444 i*3. BiMraberg Frauenarzt u. Chirurg Zurück Dr. Meyer-Brodraifz I>r. Ar/t und IloiuöopatU zu den Kassen zugelassen W., Magdeburger Strasse < H|in:clistiin<l'-n: ö--7 und nach t'dcfonischer Anmeldung Kurfürst B 1 2308 Dr. Erna Davidsohn Aorztin rnchür/.tln fiir Kindor-Kranlificltcn. Tempolbof. 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Kieferchirurgie früher Assistent bei Ür. Chaim. Dr. Pamla Heye an praktiziert ab November in O 27 Blumenstrass© 10 0 als AerzSin und EOüdefSrztln (Eiziehungsbcratung) Sprechzeit «>/a—O1/,. 4—5'/,. Telof.t IC 1 Ilorollna 0900. sMWMMMi - ];l'i- ,,©n8S!M£i0.-ai;tUS7IIK“ ansebafteu Kristallklare Lautwicdcrgabo. nebcngcräuschfrcics Arbeiten des Apparates, unauffälliges Tragen sind die Vorzüge. Ein neues Beben vermittelt Ihnen der ,,AKUSTiK*‘, Und dazu niedrige Preise [.eichte Zahlungsbedingungen. Schreiben ßic noch heute an BEOfSCKE LWW-GL8. M.K.8. BERLtW-R Ei Ai ICK EN DORF-OST. BRIENZER STR.4, Abtlg. „F. R.» oder besuchen Sie uns in uns. Filialen Klosteretras8e43od.Bayreuther Str. 8ß (geftffn. v. 0-6)

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