Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- 41 (26.10.1933)
- Date
- 1933-10-26
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2277379-2277993-2278034--08181-2289154- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
n' .> u- N tw cgü Steeica .'S-'i'nii eine jnbifdie Institution mm der d’eoi'iiiiuni der Berliner Fädischcn Gemeinde uone gemeinnützige 'dnjhiUen eröffnet, so muß die jüdische Presse beanspruchen, ^ur (5rösfmmijvfeier lsiuzugezogen m werden. Gerade im iwriiegenden . Falle, bei der Eröffnung von Whnittassen in einem Bezirk, der bisher leine jüdische Schule besaß, wäre c3 fieijer auch dem Ansehen der (Gemeinde lind ihres Schnliverks vcd]t förderlich (gewesen, wenn man die führenden jüdischen Zeitungen cingeladen hätte, beider ist dien nicht der Fall ge-- neesen.^ Lksint entfern!- davon, uns darüber zuriickgeP'tzt y,i sülgen, führen nur diese bebauet* inise Tatsache vielmehr ans das Uebermaß der Beschäste znrücl, mit denen die verantwortlichen Instanzen der Gemeinde gerade in den leinen Wochen überlastet waren. LLir begrüßen also unsererseits aufs wärmste die Errichtung der vier Oberklassen der Bollsschnle in der Fasanenstraße, sowie die Einrichtung von diversen Parallelklassen in den drei 'Vollsschulen und der 'Mittelschule lüiealschnle) der Indischen Gemeinde zu Berlin. Wenn nur dem Bericht der Indischen Lelegravhen-Agentnr folgen dürfen, so hat der Ge- - meindevorstand es ermöglicht., tausend jüdische Binder zu Beginn des Wintersemesters in den iildisclien Schulen neu aufznnehmen. Bon diesen besuchen zirka 250 die neue Abteilung in der Fasanenstraße. 300 bis WO haben in'den Paralleltlasjen der Pttttelschnle Ausnahme geilUiden. und der beträchtliche Rest ist in den Vollsschnlen Auguststraße, Raiserstraße und üthkestraße eingeschul: worden. Wir gehen ivohl uicbt fehl in der Annahme, daß die zuständigen Instanzen der Berliner Gemeinde diese Zahl selbst nur für eine Ansangsleiüung ansehen, vor der wir im übrigen allen Respekt haben. Wir sind aber der Auffassung, daß eine Gemeinde mie die Berlmer. die ir» 0()ü bis 20 000 jüdische Rinder im A lter von 6 bis ld Jahren besißr, bei dieser Leistung nicht stehen bleiben darf. Wir hvffcn also, und. soweit wir orientiert ßud, nicht ohne Grund, daß es zu Beginn des ^ommcrhalbjahres 193-1 der Gemeinde finanziell und organisatorisch möglich sein wird. ein Bielfaches der bisher aufgenommenen Ai,zahl jüdischer Rinder in jüdischen Schulen unterzubringen. Schon seht übersteigt die Zahl der Ettern, die in den verschiedenen jiidischen Organisationen vorsprechen und um Rat wegen der Beschulung ihrer Runder bitten, bei weitem die vorhandenen Unterbringungsmögliehkeiten. Insbesondere im Nordwestern Westen, Südu-esten. Osten und Nordosten der Stadt wartet man sehnsüchtig in Elternkreisen aus die Errichtung neuer jüdischer Schulen. Ter gegenwärtige Zeitpunkt, soviel Leid die Gegenwart über uns Inden auch gebracht haben mag, hat zum mindestens das eine erfreuliche Ergebnis gezeitigt, daß das Interesse des jüdischen Publikums für alle Fragen des jüdischen Lebens und besonders der Erziehung unserer jüdischen Jugend ungeheuer gewachsen ist. Wir sind uns darüber klar, daß dieses Interesse oft äußerliche und egoistische Hintergründe hat. Wir ßud aber optimistisch genug, zu glauben, daß die Rückwendnng der einzelnen zum Indenüim nicht eine nur augenblickliche sein lvird. Besonders aus dem Gebiete der Erziehung inad)t sich das starke Bestreben bemerkbar, selbst roieder zu den Onellen jüdischen Lebens in Beziehung zu treten, mindestens aber, es der Heranwachsenden Generation zu ermöglichen, sich in einem gesunden jüdischen Milien und an den Worum jiidischen Wissens zu schulen und für dev: Lebenskampf zu stärken. Ties wird bei der Neueinrichtung sowie dem 'Ausbau des jüdischeu Schulwerkes stärkstens berücksichtigt tverdcu müssen. Tie jüdische Schule in Deutschland soll den deutschjüdischen Menschen zu innerlichster Erfüllung mit deutschem Geistesgut erziehen. Diese für uns selbstverständliche Forderung muß aber in verstärkteln Maße ergänzt iverden durch eine geistige unb seelische Verbindung mit dem 2Lesen und den Werten des Judentums und mit dem Willen zu jüdischer Lebensgestaltung. Wenn in der vorangegangenen Zeit im Ringen um eine innere Harmonie zwischen deutschem und jüdischem -Geist so oft der Erfolg ausblieb, so hat das sicherlich nicht zum wenigsten daran gelegen, daß dem strebenden Individuum, das in der deutschen Kulturwelt anfwnehs, der jüdische Rückhalt fehlte, wenn er überhaupt gesucht wurde. Diesen seelischen V ~ Rückhalt der kommenden Generation vom Jüdischen her zu schassen, ist die vordringliche - Aufgabe der jüdischen schule. Es ist in diesen Blättern oft genug ans die vielen Rotwendigkeiten hingewiesen worden, denen das neue jüdische Schulwerk im Interesse der jüdischen Jugend Rechnung tragen muß. Wir sind aber der Auffassung, daß gerade diese mehr seelische als intellektuelle Aufgabe der jüdischeu Schule und des jüdischen Lehrers im Augenblick im Vordergrund der Erziehung zu stehen hat. Wir wünschen dem Schnlwerk der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und seinen Leitern, die uns alle freundschaftlich nahestehen, in ihrer schweren Arbeit den allerbesten Erfolg. Wir sehen im Gelingen dieser Arbeit die Garantie für das- Reuersteheu eines innerlich gefestigten, sich seiner deutschen und jüdischen Ausgaben bewußten deutschen Judentums. Bei Anträgen auf Erteilung von Unterrichts-Erlaubnisscheinen oder deren Verlängerung sonne bei Anträgen ans Erteilung. einer Prrbatschul-R oipze ssiou ist, soweit es sich um bcutfdjc Reichsangehörige handelt, eine Prüfung unter folgenden Gesichtspunkten Vvrznnehmen: 1. Antragsteller, die nichtarischer Abstammung im Sinne des Gesetzes zur Wiederperstellnng des Berufsöecnutentuuis vom 7. April d. I. sind, können grundsätzlich nicht mehr zugelassen werden. Das gilt nicht für Antragsteller, die Frontkäinpser sind, oder deren Väter oder Söhne im Weltkriege gefallen sind, oder die schon vor dem Kriege Privatunterricht . erteilt bzw. eine Privarschulc geleitet haben. 2.. Ferner können grundiätzlich solche Antragjtcllcr nicht mehr zugelassen werden, die nach ihrer bisherigen politischen Betätigung nicht die Gewähr dafür bieten, das; sie jederzeit rückhaltlos für den nationalen Staat ein- Die vorstehenden Grundsätze gelten auch für bestehende Konzessionen; hier ist die Prüfung bis zum 31. März 1934 vorzunehmen. In jedem Falle, in dem eine PrivatschulBwu- Zession aus den genannten Gründen entzogen werden soll, ist dem Minister vorher zu berichten. Diese Destimrnungeu finden, soweit es sich um Abstammung handelt, aus nichtarische Privatschulleiter und nichiarische Privatlehrcr t-lehreriuneu) keine Anwendung, wenn der Unterricht ausschließlich ‘an nichtarische Rinder erteilt wird. Tie Bestimmungen beziehen sich nicht auf private Volksschulen. lieber die Ausnahme nichtarischer Schüler in Privatschulen bleiben besondere Bestimmungen Vorbehalten. Alle diesem Erlaß entgegenstehenden Maßnahmen, die etwa von Schulaufsichtsbehörden inzwischen getroffen sind, werden hiermit ausgehoben. l A Sisiütt der WW« HsMes W WH ’ Die Reichsvertretung der deutschen Inden teilt mit-. Am Donnerstag, dem 19. Oktober, trat unter Vorsitz von Landgerichtsrat Tr. Lilienthal der Unterausschuß des Erziehungsansschusses der Reichsvertretung znsainmen, der sich besonders mit der Frage der Gründung neuer jüdischer Schulen besaßt. Ans dem Bericht über die bisherigen Arbeiten ergab sich, das; der Erziehiingsausschnß an etwa 50 größere jüdische Gemeinden Deutschlands, in denen bisher keine jüdischen Schcüeinrichlnngen bestanden haben, wegen Gründung jüdischer Boltsschulen und an etwa 40 Gemeinden, die bereits jüdische Vollsschnlen haben, wegen des Ausbaues dieser Schulen und der Ausgestaltung des Unterrichts in der den besonderen Bedürfnissen der jüdischen Jugend entsprechenden Weise herangetreten ist. Eine große Zahl dieser Gemeinden hat bereits in grundsätzlich znstimmendem Sinn geantwortet. Der Ausschuß lvird die Verhandlungen mit den einzelnen Gemeinden mit größtem Rachdruck weiter führen, insbesondere wird bereits Vit die nächste Zeit eine Anzahl von Vorträgen und Versannnlnngen in den einzelnen Gemeinden geplant, in denen die Elternschaft ans die Notwcndigteit der Schaffung jüdischer Schulen hingcwiesen und in denen die den jeweiligen lokalen Verhältnissen entsprechende Form für die Reugründung beraten werden soll. Schon ans Grund der bisherigen Verhandlungen dürste die Schassnng von acht bis zehn neuen jüdischen Volksschulen zn erwarten sein. Dabei soll die Gründung von Zwergschulen aus pädagogischen und finanziellen Gründen vermieden werden. Vielmehr soll eine Anzahl von Schulen zu Bezirksschnlen für größere Landesgebiete misgestaltet werden. Die hierbei sich ergebenden Fragen der geeigneten Unterbringung auswärtiger Schulkinder wird der Frauenbund in Verbindung mit * den zu in Teil bereits bestehenden jüdischen IugenderziehungSeinrichtungen behandeln. Der 'Ausschuß empfahl grundsätzlich die Schaß « stmg von Einheitsschulen für alle Richtungen, wobei entsprechend den lokalen Verhältnissen gegebenensatls eine Teilung des Religionsunterrichts eintreten soll. Er sprach sich ferner dafür ans, das; in der Regel die jüdische Gemeinde Träger der Schule Iverden soll. Im übrigen lvird der Ausschuß sowohl hinsichtlich der Finanzierung als auch der Durchführung einer großzügigen Propaganda für das jüdische Schnlwcrk in ständiger enger Zusammenarbcik mit dem Elternhilfswerk der deutschen Juden Vorgehen. Schließlich wurde in der Sitzung über die Unterstützung einiger zu jüdischen Landschulheimen ausgestalteten Schulheime beraten. MeerrGsM«HMHewe md MMchMMzeißMea Im „Zentralblatt für die gesamte Unterrichts-Verwaltung in Preußen" (Heft 19 vom r>. Oktober d. I./S. 250) hat der preußische 'Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildnng durch Erlaß vom 15. September d. I. „Richtlinien für die Erteilung von Unterrichts - Erlaubnisscheinen und Privatschutkonzessionen" erteilt. Der Erlaß betrifft nur den Unterricht, der Jugendlichen erteilt wird, und zwar Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. i ' l MM« rti? tu In einer Reihe von offiziellen Rundgebun-. gen, die wir an dieser Stelle vcröfsentltcht haben, ist für den wirtschaftlichen Wiederansbnn das L e i st u n g s Prinzip als grundlegend festgestellt worden. Tie ständische Gliederung bleibt zwar ein programmatisches Ziel, und die Durchsetzung des Rassengedantens ist ein Faktor von überragender Bedeutung. Wie und wann die Spnthese gesunden wird, mit dem Ziel, das Höchstmaß an Leistungsfähigkeit für die billige Versorgung des inneren Atarktes und für den internationalen Wettbewerb zu sichern, ist eine offene Frage. Tie Entwicklung ist im Fluß, getrieben und gebändigt von einem entschlossenen Willen, aber eigenen Wirtschajtsgesetzen unterworfen. Für die jüdischen Menschen, die sich auf Gedeih und Verderben mit der deutschen Schicksalsgemeinschast verbunden fühlen, hängt viel, vielleicht alles von dieser Entwicklung ab. Sie müssen darauf verzichten, auf die Entscheidungen direkten E i n f l u ß auszuüben. Sie können und sollen aber nicht resignieren. Vielmehr gilt es gerade jetzt, in dem beschränkten Kreis von Pflichten und Rechten, die ihnen geblieben sind, zu beweisen, daß sie auch unter ungünstigen Umständen aus dem Posten sind und dem Lande dienen, das zu lieben ihnen niemand verwehren kann. Soweit sie sich noch als selbständige Unternehmer behaupten konnten oder sonst an 'verantwortungsvoller Stelle stehen, haben sie gewiß schwere Nervenproben zu bestehen. Vielfach hat sich der seelische Zermürbungsprozeß noch härter ausgewirkt als die materiellen Verluste, die eintraten und noch drohen. Wer aber von sich mit ruhigem Gewissen sagen kann, daß seine Erfahrungen und Kenntnisse, sein Fingerspitzengefühl, seine ganze Persönlichkeit einen Aktivposten darstellen, dessen Streichung die Basis erschüttern würde, der muß ausharreu, nicht nur im eigenen Interesse, sondern auch im Dienst der Sache. Zugegeben, daß Ratschläge billig sind, daß Ermahnungen zur Standhaftigkeit nichts für den Einzelfall besagen. Aber generell muß doch die Frage aufgeworfen werden, ob es nicht voreilig war, Schwierigkeiten des Uebergangs Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Central-Vereins, Ernst Wallach, istf wie alljährlich, für einige Monate nach New-York gefahren. Er steht unseren Mitgliedern für jegliche Auskünfte zur Verfügung. Alle Zuschriften werden über die Schriftleitung unseres Blattes befördert. Die Reihe der ministeriellen Erlasse wird in sehr bedeutsamer Weise durch eine Kundgebung forkgefehk. die am 21. Oktober von den Reichsministern für Arbeit und Wirtschaft im Einvernehmen mit dem preußischen Innenminister ergangen ist. Sie lautet: „Es werden der Negierung noch immer Fälle gemeldet, in denen unberufene Kreise in Verhältnisse. der einzelnen Betriebe eingreisen, indem sie aus die Zusammensetzung der Belegschaft, auf die Entlassung von sogenannten Doppelverdienern und dergleichen Einfluß zu nehmen suchen. Es ist sogar vorgekommen, daß außerbetriebliche Stellen, wie Faehschaftswarte oder Verbandsangestellte an Unternehmer ihrer Bezirke das Ansinnen stellen, von ihrer Zustimmung die Einstellung und Entlassung von Arbeitnehmern abhängig zu machen. Schließlich haben sieh an einzelnen Orten Büros aufgetan, die den Anspruch erheben, als Sehiedsstellen oder Schlichtungsausschüsse über Maßnahmen innerhalb eines Betriebes Entscheidungen zu fällen. . Die Neiehsregierung Hai mehrfach betont, daß derartige' Eingriffe in die Wirtschaft nicht länger geduldet werden können. Wo als dauernd anzusehen und die möglichen Erschwerungen von morgen als unabänderliche Tatsachen schon heute vorwegzunehmen. Niemand weiß, was noch über den einzelnen wie über die Gesamtheit verhängt ist. Wer lebt, wird sehen. Aber um zu leben, muß man leben wollen. Heute und hier. Tie Erlasse der zuständigen Stellen gegen alle Eingriffe, die in dcm letzten Monaten ins Land gingen, sind von der Erkenntnis eingegeben, daß Ilebertreibnngen und Uebereilungen der Gesamtheit Schaden brachten. Der Nachdruck, mit dem diese Feststellungen immer wieder getroffen wurden, beweist ihre Notwendigkeit wie ihren Ernst. Wie sie sich auswirken, hängt mindestens zu einem Teil auch von uns selbst ab, von unserer Leistung und von unseren: Selbstbehauptungswillen. {:■;,y. |p lal: Ins!.i G 'k!\y/i:!,G '■' I-!GchGs!- I;d;d!f C | y Vr B PGst! SP /A | t F i_: PI tt G P -M {Oj Pi/ch!l G!ei |Hi I»)! V:!! PI! v/ch );)! BU 11 i.Zi 1: ClCTZSSylil Lehrerin 1? a.& G U S!_Pc;jrgr:L5C:Fr,Sir. 31. fayEnsnasßit-t Kurse Leibuustr. -0,1 Bteinplat-a (CI) 1086 Präv. Waüdschufle ECalaskS Jotlf! Grunov/alld, BtsmarckaÜoo 25/27 Tacjoslniornat 9-13 Uhr SDort. GvmnasriK, GarrenDau. muiv. oununui. S s b ra q i <d g G* ao ps a wi.i i sclmeliförderud uasstes ntssösüätiäig OMändisoliO Englisch Franzos. rtoato tSpracherfolRe Probest. Brosko . Berlin W, Gieditsclislr. 49. Telefon: B7 Pallas4278. * Zeichnen- und Malunterricht EUGEN Reichsstraße 106, IV. Fahrstuhl, Toi. i J 9 Hoorstr. 0678 Chorlottonburg 9, Auch für Anfängor. KMe _ ffr»genzorsfr. 7 * Oiiva 4053 (vormlOag» und nechmitiag*) CSi©miO“E©p©fif©g* Pr. G@org Pulvermechor Gelsborgitrass« 24 Havarie 1978 Kur« - EliueUtunder» P-ui Auf Hilf länl Dur den luiu fünfte n dcul Rat den verc lliiü das tisch chre ratc Wo! dem Hai von verl cs t staa Sch und Fra Hab laß' tun mäj ma' pvli kan fett den Inaluu' au« dar feit bas QCfl wü iliderartige Fälle mitgeteilt werden, wird sie in Zusammenarbeit mit den zuständigen Polizeiorganen die notwendigen Maßnahmen zur Sicherung des gesetzlichen Zustandes treffen. Darüber hinaus stellt sie fest, daß kein Betriebssührer verpflichtet ist, Vorladungen und Anordnungen von Stellen, die nicht durch Gesetz oder durch Regierung dazu berufen sind, Folge zu leisten. Kreise, die unerlaubte Zumutungen unter Anwendung von Druckmitteln stellen, müssen gewärtigen, wegen Anmaßung von Amtsbesngnissen oder Störung des Wirtschaftsfriedens zur Rechenschast gezogen zu werden/ , Die in den Nrn. 33 und 40 der E.-V.-Ztg. zitierten „Gesetze zum Schutze des Einzelhandels" befinden sich im „Ministerialblatt für die preußische innere Verwaltung" vom 4. Oktober 1933, Spalte 1115—1118, nicht wie irrtümlich mitgeteilt war, Spalte 1155. ÜMOTEliiS' Enziigesi gehören in dis c. V.-Zeiu n0 das Blatt der deutschen jüdisehenFamiiie 2tt 3U ich uni uiii jat) Tö i'Jtj Be uni die L I Fl: Ali bc.« L Cr Bu bar kn bol vcn hü, id Giiti *i bil nic ' Ei Ct ttt Be Mi t