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Central-Verein-Zeitung · 1933-08-10 · 32 (10.8.1933) · p. [Seite]

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
12 (1933)
Issue
32 (10.8.1933)
Date
1933-08-10
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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Maliern entwickelt Hai, eindeutig bewiesen worden. In gleiche Richtung zielte der Begriff der Symbiose, den wir kürzlich an dieser Stelle zur Erörterung stellten. Seien wir uns darüber klar: die Kulturautonomie der deutschen Juden wird zum wiedererstandenen Getto, wenn wir die Symbiose, d. h. die Lebcnsbeziehung zu fc«.r deutschen Kultur und Landschaft verlieren. Die Symbiose gleicht der Mutter Erde, die durch ihre Berührung den Niesen Antäns neu belebt. Wir sind heute viel zu arm geworden, viel H. R. Tie deutschen Juden beginnen das harte Geschick, das sie getroffen hat, als historisches Ereignis zu begreifen und zu werten. Bisher hatten sie nur ihr Einzelleben geführt und seinen Ablauf nicht unter dem historischen Blickpunkt der Emanzipations-Bewegung gesehen, den die Führer von fünf Generationen deutscher Juden stets vor Augen hatten. Dieses Streben um Einordnung der deutschen Juden in den deutschen Volkskörper, um Gleichberechtigung und Gleichachtung war nicht immer von jenen geistesgeschichtlichen Strömungen getragen, denen es seine Durchsetzung verdankte. Ter humanistischen liberalen Epoche des beginnenden 19. Jahrhunderts folgte die romantische. Sie unterschied sich wie die späteren christlich konservativen Gedankengänge, die dem Kaiserreich sein Gepräge gaben, sehr erheblich von jenem ethischen Menschheitspathos, mit dem die christlichen und jüdischen Vorkämpfer der Emanzipation den Anspruch ans das gleiche Necht der deutschen Inden begründet hatten. Tie 150 Jahre, in denen die deutsch-jüdische Synthese erstrebt wurde, sahen also ein Ans und Ab der Emanzipationsbewegung, die sich nicht gradlinig aufwärts, sondern in Wellenlinien bewegte, Rückschläge und Fortschritte erfuhr. Wer die heutige Lage der deutschen Inden nur als einen Rückschlag in der emanzipatorischen Entwicklung wertet, wird ihr ohne Zweifel nicht gerecht. Was wir heute erleben, ist — das müssen wir und gerade wir offen anssprechcn — die schwerste Niederlage, die die Emanzipationsbewegung je erfahren hat. Ter totale Staat hat Ideen gesellschaftlichen Zusammenlebens, die älter und stärker waren -als der Emanzipation? gedanke der deutschen Inden, aus der politischen Wirklichkeit getilgt. Mit der wuchtigen Anziehungskraft, die ihn anszeichnet, hat er die Träger dieser Ideen gewonnen oder sie zum Verzicht auf staatliche Wirksamkeit veranlagt. Ten deutschen Inden ^Alein ist keine Wahl gelassen. Ter totale, uns dem Nassengrundsatz ausgebaute Staat wünscht ihre Einbeziehung in ihn nicht. Es ist nicht zu verwundern, das; in dieser Situation jene Stimmen stärker Gehör finden, die von jeher das Emanzipationsstreben als einen Irrweg der deutschen und der Judenheit der Welt überhaupt betrachteten. War es früher der Wunsch nach Erhaltung eines lebendigen Judentums, der die allzu enge Verflechtung mit der Umwelt als nicht erstrebenswert erscheinen lies;, so beruft man sich heute — manchmal fast mit Genugtuung int Untertan — ans das harte Urteil, das die Umwelt diesem Entwicklungsgang gesprochen hat. Tie Assimilationsjnden hätten den Abfall vom Judentum zwar nicht gepredigt, aber ihn gefördert und so sei ein verwässertes Abfallsjndentnm das Ergebnis gewesen. Seine Träger seien ängstliche, schwächliche, verbogene Eharaktere, stets in der Furcht, als Juden erkannt zu werden und immer ängstlich bemüht, ihr Jndentmn zu verbergen. In der Betonung ihrer zu sehr mit Sorgen belad'en, um es gleichmütig ertragen zu können, daß die Parze nach dem Seelenband der deutsch-jüdischen Lebenseinheit die mitleidlose Schere zückt. In diesem Lande, ans dessen Boden unsere Väter gelebt und gelitten haben, in dessen Erde, in Ost und West, in Nord und Süd, die Gebeine unserer Ahnen ruhen — in diesem Lande wollen wir nicht als nationale Minderheit, sondern als deutsche Bürger leben: jüdischer Abstammung und jüdischen Glaubens. vr. Fritz Friedlaender. „Verbundenheit mit dem Wirssvolk" hätten sie dessen Angehörige zu übertrumpfen versucht und nie ein Gefühl für die Peinlichkeit dieser Haltung empfunden. Nicht äußerer Grund und der jähe Abbruch einer 150jährigen Entwicklung hätten diese Kritiker zu ihrer Stellung veranlaßt. In freier Erkenntnis hätten die deutschen Juden schon längst ihren Weg als Irrweg abbrcchen und neue Möglichkeiten, als Inden zu leben, wählen sollen. Das Ideal, im eigenen Lande zu wirken, würde zwar nur wenigen beschieden sein; den anderen, die draußen zu bleiben gezwungen wären, müßte eine Möglichkeit zu ehrlichem Erwerbsleben gewährt werden. Ihre kulturellen Bedürfnisse sollten sie autonom regeln und aus der Tatsache ihres Jndeseins die innere Befriedigung, den Stolz und die selbstverständliche Distanz entnehmen, die sie befähigt, in reinlicher Scheidung vom „Wirtsvolk" als nationale Inden eine volktzmäßige Sondereristenz außerhalb des eigenen Landes zu führen. Die Töne sind nicht neu. Wenn sie heut verlockender klingen als in den Jahren, in denen die Gleichberechtigung gewährleistet war, so nur deshalb, weil der Augenblick bcfriedigende Lösungsmöglichkeiten nicht zeigt und solche Trotzreaktionen begünstigt. Denn es ist keine realpvlitische Lösung, die hier geboten wird. Endziel jeder volklichen Bindung ist die Möglichkeit, zwischen seelischem Eingebettetsein in Landschaft, kulturellem Milieu, gesellschaftlicher Gemeinsamkeit und wirtschaftlichen Notwendigkeiten eine harmonische Vereinigung zu schassen. Diese Harmonie besteht nicht für den, der kraft eigener Entscheidung sich selbst in kühler Distanz zum Leben der Umwelt suhlt, der für sich und seine Kinder das ihn umgebende Leben als fremd, vielleicht interessiert, vielleicht gleichgültig, sich vollziehen sicht, und der mit seiner Sehnsucht anderen Zielen znstrebt als die Millionen, in deren Mitte er weilt und die sein Schicksal mitsormen, ohne daß er selbst - an dieser Formung teil hat. Freiwilliges Abseitsstehen, gewollter Verzicht ans Mit- 'gestalten muß dem besonders schwer werde», der kraft Neigung und geschichtlichem Znsaminengewachsensein in jedem Augenblick wichtigen volklichen und staatlichen Geschehens den Drang empfindet, mitzuhelsen und mitznleben. Aber es ist nicht die freiwillige Ausschaltung allein, die die nationaljüdische Lösung als unbefriedigend erscheinen läßt. Sie setzt als selbstverständlich ehrliche Betätigungs- Möglichkeit im Erwerbsleben voraus, erhebt also einen Anspruch, mit dessen Zuerkennung nicht ohne weiteres gerechnet werden kann. Hier wird eine entscheidende Inkonsequenz der nationaljüdischen Theorie offenbar; denn die Spannungen, zu denen nach nationaljüdischer Lehrmeinung immer wieder das Zusammenleben von Inden und „Wirtsvolk" führt, stammen nicht nur ans seelischen Bezirken. Cie ballen sich besonders stark, wenn bas „Wirtvolk^ itt wirtschaftlicher Bedrängnis nach Befriedigung des Lebens- und Wirtschaftsraumes in erster Lime für seine eigenen Stanunesgcnossen drängt. Ständen heute die Männer wieder auf, die der deutschen Judenheit den Weg ins Freie gewiesen haben, und böte man ihnen diese Lösung, die „einzige Lösung", statt ihres Strebens, lutr glauben, sie würden sie zurückweisen. Zwar würden sie in den 150 Jahren, in denen sich die deutsche Judenheit zu ihren Zielen bekannt hat, manche Ab- und Jrrlvege seststellen. Sie würden eine Epoche des Tnufjudeniums und der schrittweisen Entfernung von ihren jüdischen Wurzeln als tuüvürdigen Irrtum ablehnen, und sie würden ebenso die Verkennung wichtiger Gefühlsreaktionen des deutschen Volkes bedauern und zu vermeiden wissen. Sie würden die einseitige Bernfsschichtnng, in die zum Teil die äußere Entwicklnng die deutschen Juden gedrängt hat, unter allen Umständen durch andere, Spannungen herabsetzende Möglichkeiten zu beseitigen versuchen. Aber sie würden anderseits stolz sein aus die jüdischen Leistungen dieser Emanzi- Pativnsgeneration und auf die Formung jenes selbstbewußten deutschjüdischen Typs, der in seiner Innerlichkeit, Geistigkeit und kulturellen Höhe sich eine Führerstellung im Judentum der Welt geschaffen hat. Sie würden den Dank jener deutschen Juden entgegennehmen, die in inniger Heimatverbundenheit sich als freie Menschen, Deutsche und Juden, fühlen dursten, deren gleichberechtigtes Wirken von der Umwelt anerkannt wurde und deren harmonisches, konfliktfreies Leben nicht aus stures Nichtsehenwollen, sondern Der jüdische Arzt Die Gründe, für die Tatsache, daß der Prozentsatz der jüdischen Aerzte an der Gesamtzahl der Aerzte um ein Mehrfaches größer ist als der Bevölkerungsanteil der Juden, sind rnehrsacher Art: Bei der Sperrung der Beaintenlaufbahn übte der freie Berus aus den wissenschastlich interessierten Juden eine beondere Anziehungskraft ans. Inden ind seit Jahrhunderten als Mediziner hervorgetreten. Schon zu Anfang des 19. Jahrhunderts haben viele westdeutsche Städte jüdische Aerzte au ihre Krankenhäuser gezogen, weil das Vertrauen zur Leistung des jüdischen Arztes im Volk stets groß war. So erklärt es sich, daß gegenwärtig in Deutschland unter etwa 52 000 Aerzten rund 8000 jüdische Aerzte sind (eiuschl. aller derjenigen. die in .Krankenhäusern, als Versorgnngsärzte oder bei Krankenkassen als Vertrauensärzte tätig waren). In dieBeamtenarztstelleniKrelsarztstellnngen, HeeresnndPolizeisanitätsweseu) haben Inden auch nach dem Kriege nur sehr schwer Eingang gesunden. So erklärt es sich, daß sie besonders als praktische Aerzte und Spezialärzte in freier Bernfsansübnng oder als Kranlenhansärztc ihren Ruf begründet haben. Daß in einer Stadt wie Berlin, in der ohnehin nahezu 30 v. H. der deutschen Juden wohne«, die Zahl der Krankenhausärzte besonders grast; wurde, kann nicht erstaunen. Für die Tatsache, das; die Leiter von Krankenhäusern in gewissem Umfange Inden oder Judenstännnlinge waren, dürfte die Leistung des'einzelnen entscheidend sein. Daß auch in der Assistentenzahl einzelner Krankenhäuser die Zahl der jüdischen jungen Aerzte verhältnismäßig groß erscheint, hat seine Begründung darin, daß der jndische'akademische Nachwuchs gerade auf dem Fachgebiet der Medizin groß war, und die deutschen medizinischen Airsbildungsstätten auch von jüdischen jungen Leuten aus dein Auslande anfgesucht "werden. Teilweise ohne jede Bezahlung, oft sogar ohne freie Station und ohne Erstattung ihres mit ihrer Tätigkeit zusammenhängenden Aufwandes haben sie diese ihrer Ausbildung dienende Assistententängkcit ansgeübt. Schließlich übte der hervorragende Ruf der Berliner ärztlichen Ansbildnngsstätten eine außerordentliche Zugkraft ans, so daß sich Assiftenten ans dem ganzen Reich in Berlin um ihre Ausbildung bemühten. Daß die Verhältnisse außerhalb Berlins, selbst in den Großstädten, wo der Bevölkernngsnnteil der Inden überhaupt größer ist als im Reichsdurchschnitt, völlig anders liegen, geht daraus hervor, daß z. B. an den Krankenhäusern in Dresden von 100 Assistenzärzten vier jüdischen Glaubens waren. In anderen deutschen Großstädten ergeben sich, aus selbstverständliches Eingeordnetsein in deutsche und jüdische Bezirke gegründet war. In der Gegenwart würden sie allerdings feine Möglichkeit zur praktischen Verwirklichung ihres alten Zieles erblicken. Aber selbst diese Erkenntnis würde sie in ihrer seelischen Haltung nicht beirren können, die stolzes Judentum mit der selbstverständlichen Bejahung ihrer deutschen Prägung vereint. Und es wärenicht starres Nechthabertum, wenn sie sich in der Theorie heute wiederum für jenen Weg entschieden, den sie vor 150 Jahren angetreten sind. Denn nur diese Haltung ermöglicht die glückliche Harmonie zwischen dem, was die deutschen Inden seelisch empfinden, und dein, ums ihren wirtschaftlichen Notwendigkeiten entspricht. Von der realpolitifchen Wirtlichkeit sind diese Wünsche ebenso weit entfernt wie die nationaljüdische Lösung, die nur irr ihrer palästinensischen Verwirklichung befriedigende realpvlitische Formen gewinnt. Deshalb sollte die Meisterung der drängenden, harten und vielfältigen Aufgaben der Gegenwart Ziel aller deutschen Inden sein; Jdeenstreit ist heute unfruchtbarer als je. Wir wollen jeden achten, der andere Wege m die Zukunft weist als die, die nur gegangen und zu gehen entschlossen sind. Wir fordern aber auch für unsere Gesinnung, die man heut als die der Ewig-Gestrigen abzutun versucht, die Achtung, die jedem ernsthaften Ringen gebührt. Wir bekennen uns zu der Möglichkeit. mit andern jüdischen Richtungen für die deutsche Judenheit zu wirken. Wir wünschen kein feindliches Gegeneinander. Wer jüdisch-verantwortlich fühlt, bekennt sich zu der Parole, die heut allein den deutschen Juden nützt: Arbeit! soweit hier überhaupt Feststellungen möglich waren, ähnliche Prozentsätze. Zur Bekräftigung der Behauptung, daß die Juden für den ärztlichen Berus besondere Eignung besitzen, sei schließlich noch aus die große Zahl der jüdischen Nobelpreisträger hingewiesen. Der jüdische Rechtsanwalt Es trifft zu, daß die deutschen Juden, soweit sie sich der akademischen Laufbahn zuwandten, in ftarfem Maße den Berns des Anwalts ergriffen haben. Das hat seinen Grund darin, daß, wie oben bereits erwähnt, die Beamten- und Hochschullaufbahn ungetauften Juden vor dem Kriege fast völlig verschlossen war. Dagegen stand seit etwa 100 Jahren den deutschen Inden der Weg zur Anwaltschaft offen. In alten deutschjüdischen Familien hat sich bereits eine Anwaltstradition gebildet. Ter Wunsch nach geistiger akademischer Ausbildung und Betätigung, der in jüdischen Familren besonders gehegt wird, konnte also fast nur auf diesem Gebiet, der Medizin und der Rechtswissenschaft, erfüllt werden. Stets bestand die Konkurrenz mit nichtjüdischen Anwälten. Das Publikum hatte die Auswahl, sich für einen jüdischen oder nichtjüdischen Anwalt zu entscheiden. Wären die Inden wirklich so volksfremd, wie man sie darstellt, so hätten jüdische Anwälte nicht das Ansehen und das Vertrauen erlangen können, das sie sich in den letzten 100 Jahren in allen Schichten des Volkes erworben haben. Wenn jüdische Anwälte auf wissenschaftlichem und standespolitischcnn Gebiet führend waren, so hatten sie sich nicht vorgedrängt, sondern sich Ruf und Ehren stell« ng durch die eigene, bisher aud) von der nichtjüdischen Kollegenschaft anerkannte Leistung erworben. Es sei nur an Namen erinnert, wie Staub (grundlegender Kommentar zum Handesrecht), Neumann (ZivilProzeß), Hachenburg (Handelsrecht), K a n n (Zivilprozeß), Call m a n n (Unlauterer Wettbewerb und Karlellrecht). I s a h (Patentrechts. Nt a g n u 8 (Herausgeber der „Juristischen Wochenschrift"), A l s b e r g (Strafrecht). Die Zahl der jüdischen Rechtsanwälte ist nur für das Jahr 1925 bekannt; damals betrug sie rund 2900. Insgesamt gab es 1925 13 578 Aiuvälte im Deutschen Reich. Anfang 1933 dürfte es 16 000 Aiuvälte gegeben haben, von denen 3500 jüdischen Glaubens sind. . Daß die Mehrzahl der jüdischen Anwälte m den deutschen Großstädten zngelassen ist, hat seinen Grund einmal in der "Verteilung der jüdischen Bevölkerung überhaupt, die im wesentlichen in den Großstädten lebt, aber auch in der Tatsache, daß sich gerade in den Städten die wirtschaftlichen Unternehmungen konzentrieren, die den juristischen Ratgeber und Anwalt am meisten brauchen. Der Ehrenbürgerbriet für Theodor Fritsch, den der HammavalaS im Prospekt für s«ne Bücher als Reklame verwendet , öec frrä&tkctoeß vöfcr tuduiic^f^ A.m drAr.fa M K IM rwr an ö-?N fttierLüm ßß*Mr&firfTe«a& fcrlKfÄi; y5ai &:■& fei fl itter ftrs OevsmWwde- F\ .LNZfNAÜ/fdL Ain.—,. cb kr ferelftvng fii» IfiEOÖORjRfßol L'MLqwckenn. $ dsstoTa m&fftv öw* vKW fmiivit; vÄb,- vf TA AKT)! KH;; •/ H 4> f^fl Ä Eine ideologische Betrachtung Aifüi i |fpt| MnMuMinmiif'/iifi mW mehi tüiil \m w V y Wv’ V u y u p n.ysi;iiy Wir haben in der vorigen Nummmcr der „C. V-Zeitung“ eine allgemeine Uebenicht über die berufliche Struktur der faden in Deutschland gebracht und dabei die Gründe für die Eigenart der Schichtung eingehend auscinandergcselzt. Wenn in der Oeffentlichkcit vielfach von einem beherrschenden Einfluss, von einer Uebcrfrcmdung des deutschen Lebens die Rede ist. so bezieht sich dies insbesondere auf akademische Berufskreise, wie Aerzte and Rechtsanwälte. Hierzu ist folgendes festzustellen:

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