Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- 25 (22.6.1933)
- Date
- 1933-06-22
- Page
- Seite 241 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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241 ‘J \ V v'^vtCr - Lo Pere J. Ä. Jruisscn 0. P.: Coutumes Palesimieime«. I. Kap]oaso et son X>Istrict avec 9. plnnclies (Paris, Librairio Oriental istc Paul G outline?.) Ter c-*‘- — ira::;5fä£c Pater I a u s' e n , brkamücs lllli sti.h der 5PU'-;Iimd cAxd)äol':c.:v:.\::c in Iertnulltn, drr di^ '^aKi'ünateinen’iU'i schau tun manches Werk barcicharr bat, bat eine Q r r s k u n de v o n ZI a b l u s u n d seiner N m Hebung verfaßt, deren Lcdauü.mg hnch cmzufchätzen ist. Scheu früher hat sich Jan sien mit den Lilien und Ecbräuchan der dlradcr im Lande Meab bcüipt. Er untersucht jetzt die Sitten und Gebräuche von Ztablns und behält sich vor, weitere Gebenden des Heiligen Lande? in der vorliegenden viri zu crsorrchen. Wir können uns nichts Besseres wünschen als dies. Tie Arbeiismebhode dcs gelehrten Paters heißt obzcktives Studium der Tatbestände: unmittelbare Befragung; persönliche Kontrvtte; Bc'prechunoen mit Eingeborenen übcr^uugcwöhnliche Behauptungen mit den! Sic!, die Wahrheit seslzustellen. Das Ergebnis dieser Bielhode ist ausgezeichnet. Wir seben das gcramte öffentliche und private Leben 9tablus vor unsren Llug-en sich abrosicn und werden 3. D. über die Stellung der Frau im privaten, vsientlicheu und sozialen Leben ein gehend unterrrüttet, lernen die Familien, die Fleligion, die BLschäftigung, das soziale Leben überhaupt, Tod und Trauer in allen ihren Einzelheiten und mit durchdringender Gründlichkeit kennen. Einige gute Bilder sin) dem Buche beigesügt, und eine wichim? Einleitung über das Lrtsbild von Nablus, ' die Stadlcruartiere und dergleichen ist vorangektzt. Es ich eins alte Forderung, daß endlich einmal der .L a n e**) für Palästina geschaffen voird. Las Werk von Zäunen über Nablus i[t mehr als ein ausgezeichneter Au'ang zu diesem Wecke. Warden diese Studien, deren Gültigkeit zu einem großen Teil schon jetzt über Nablus hinausgreift, weiter so systematisch und tiefgehend fortgesetzt, so wird cs, zumal von anderer Seite wertvolle Bausteine bereits gellefert sind, in absehbarer Zeit nicht schwer fallen, ein Standardwerk der Volkskunde für ganz Palästina der Wnenfchaft und der Laienwelt zu schenken. A. W* *) Eduard Bültent Sam: The custcms and manners cd the modern Eprypiiaas. (Sicken und Ecbräuck-e der modernen ÄegnpdLr.) Heute noch das klassische Werk, unr das araoucpe Leben Äegnptens in all feinen Äus- |txat)lmig;n kennen gu lernen, vbrrahl das Buch vor hundert Jahren geschrieben, worden ist. „yaläsünerr fische Kleiukrrnst-' von Adolf Lkcifcnbcra, Zerufatern, Verlag Richard Carl Schmidt, Gcrlirr. Vibtiotstck für Krtnst- und ^lntignitätcnsammrcv, Vd. 8l. Den sich ständig mehrenden Sammlern und Liebhabern palästinensischer Kleinkunst will das Bach Ratgeber und Führer sein. Es erfüllt seinen Zweck in ausgezeichneter Weise mit einer dem Laien durchaus faßlichen, an sthaulichen Tarstellung der künstlerischen Entwicklung Palästinas in ungefähr zwei Jahrtausenden rnit ihrer sorgfältigen Teeinslulsung durch fremde Kulturen. Der Dersasier beginnt mit der frühen Bronzezeit, der Zeit der ersten ägyptisichen und babylonischen Einflüge, und führt ort über die ä g ä i s ch e u, Phi! i st ä r f^ch e n, s r a e l i t i s ch e n und h e l l e n i u i s ch e n Epochenbis zur Z c i t d e r r ö m i s ch e n und byzantinischen Kunnherr - f ch a f t. Die arabische Kunst wird nicht mehr behandelt. Alle Gebiete der Kleinkunst, Keramik, Osniarien, Glas, Elyptik, Münzen, Schmuck, Plastik usw. werden besprochen und durch ein reiches, sehr gut gewühltes Bildmaterial ergänzt. In einem besonderen Kapitel wird auf Fälschungen hingewiescn, und denn Sammler werden einige wertvolle Winke gegeben. Verglichen mit den Schöpfungen anderer Länder erscheint die palästinensische Kunst armelig. Die Gründe dafür liegen einmal in dem lmstmid, das; Palästina als Turchgangsland, um das sich dauernd fremde Eroberer stritten, fast nie zu einer ruhigen Entwicklung kommen konnte, und daß zweitens das einzige Voll, das in ihm eine eigene Kultur entwickelt hat, das jüdische, all seine Kräfte in der Schöpfung seines geistig-religiösen Werks ansgegeben hat. Trott dieses Mangels sind aber die palästinensischen Kunstprodukts besonders interesiant, weil wir an ihnen die stank bewegte Geschichte jener Zeiten und die kulturelle Verflochtenheit der Völker ablefen können. Der Palästinareisende, der Sammler, aber auch der kultur- und kunstgeschichtlich Interessierte wird an dem Buch Freude und Gewinn haben. 6. A. Krrrt GaMrrg': „Die israelitisch? CtaaLsvcrfasirnrg in lljvcr vorderoricnta-, lischerr Uurwclt." Tamurlrmg: Der alt^ Orient. Band 26, ^eft?*/4. Hrnrichssche Buchst and lrrng, Lcisinig. Die Keine Schrift behandelt in kurzer, gemeinverständlicher Darstellung die Voraus-« sehnngen des SkaateZ (Territorium und Siedlung);" die Kräfte des Staates (Königtum, Heer, Liände); die Verwaltung des StaateZ (Lodrnbeün. Stenern, Leanwen); das Staatsideal und'die SLaaLsverfanung. In diesen wenigen Abschnitten ist ein ebenso interessantes wie instruktives Material Znfammengetragen, das an Hand der wenigen und sporadischen Hinweise im Alien Teüainenr ein klares Lckd der zur Behandlungen kommenden Fragen zu geben versuche. Dem alricftamenriichcn Ltaterial werden jeweils die aus Forschungen bekannten Verchültni' e der Nachbarländer Palästinas zur u-eite gestellt, die! nun teilweise überraschende Parallelen auf*, weisen und damit das alneüameniliche Material näher beteuchren, reiiweise aber al-ckj Lersustedeub-eiten bringen. So bietet eigentlich jeder Abschnitt des Hefws die Anregung, den angeschnittenen Fragen weiter nachzugehen. "So es im einzelnen allerdings überhaupt rnöglich ist, auf Grund des vorhandenen Materialsein gesüllosieues Bild darzns-.ellen, das in die Frage, die sich bei der Lebtüre^ des Bl'.aus unwillkürlich aufdrängt. Jedenfalls ist die Schrift überaus dankenswert. Dr. H . ► , r Esricl Erich Sildcshcirner: „Das jüdische Gcscllschaftsrcchtch Leipzig Zd80, Bcnttag Qrto L-arassowist, XVI und 1T2 Seiten. Gehestct 6 Mark. Der Talmud, scheinbar den Zureresfen des poliri'chen Tageskampses weit entrückt, ist dennoch in den Mittelpunkt der polirischen Tiskulsion hineingezogen worden. Jnsvlgedenen besteht in weiten Kreisen ein Bedürfnis danach, ihn keunenzulernen. Die Uebersttzungen, so namentlich das imponierende Werk von Lazarus G o ldick) m i d t, sind gute Helfer auf diesem Wege, -eie sind aber für sich allein kaum vennändlickv weil sie naturgemäß nur den talmirdischen Rohstoff geben können. Dagegen vermögen sie die unentbehrliche logische Durch« konls. fiA ■* v v «i -jin gepflegtem LittenhanshnltSÄlachtenfees an jnag7vcur?,ertt. rnit Bensiorr, zu vergeben. Onerien nn:er J.Q. 22737 c:i Tblloks 3noüc, Berlin sw ioo. wuf D/l ll/. l)LL deutsche Verjungungsbad Heilbad c. - Luftkurort L r-—r— BERGBAHN- - 1 .; f-TT-- •80— TM i-C. ö. ä si ” ü ü Prcspei:»: •--—:— -- Sacivsrviäuna cd.1? Kur/srcir. WiiJhcd und aüs?eisebiäroJ, si M—^ BarSn such kn Yi'uzb&S-Kcsk bei der j Gedschtn:3iür*2 r&b. £2nkestr. 1 (TeLEia~arcK35C5; Eirsp^eiiilenswe nr0 F‘7* wnmmQ, ¥ensionme und yrttsrrichtsansfslJen iUsWäJt' mmm f 1 ^i>*.H Sei.279. Bcsic Cmvfehlungen, | | ntüfnge Preise. Slcf. Pro>'n. j Frau Sr.Lünoasvhn, Frau Can.-NÜL L.d L>r. Limon, Dcrlln, Oüraer Plag 3. J 2 1264. ^a» r ttfay tsn, Lehrerin üfcemiBimt Llindcr in Vennon für llrrrrn ober Lan^'atzr. DerNsä-.e Borr'chnle, Syrnnasinnr, L-ndttsschule/ Gerdn Lvstreicher, Lrarlsbad, EpruLrillr. 5. ln für Binder tbe're uran. in FarnUrr) lo -'?. ncno'L Anfragen „ü 45" LN LLttrers Lln-wnceu.^äro, e 54. AuslanLsVeulfchcr en 3 Lu. f r \.U nt e r r * d) t, c 1; o, f, epref platten bill.cbnia b. X-c^er, Scmsir. 16. 6. iii. u MllvG 43taöö£üDoI<Sw Kiuder'Lr.;nh'angr.u.Erho!unZstzeii:nerbi::ct recht;eitiae UnmcUnmacn für die ßrcSca Ferien. Hamburger«Sachs. Prof. Bsnlamins H!nu2rssnaforlü.-n un'J Erzisanngsheim f] für crholurtgsbedürftigs und nen-enrarl» Kinder f.;j Zell-Ebenhausen (Isartal), 7C0 m hoch •. v Voll.Sdiulur.terridit. Arrzll. u.päJagog.Therapie. Prc-f. Dr. E. Benjamin. Jj BE’jsl’eHui’ssscte’e u.Pensiona! I fremuenpsnsion u.Diäiitücha KlosteraJIec 14 } Ktosteraflee 4 ReginaBachracti,Hamburg37.7el. 55 31 73. Hel 2i~r,er rl. r. ebne Ferss., iucls-Uge». ra ..FroSlinn" t/rw>;'Vs/ivv;-vwvii lOi) ßlät'cv;»l0 Fr an San,* Slot Cohn.7ker.-tl. Lc'Unng. Nutzi.-e ante ürholnng.Dcrllncr Un7::e!Lg.tt.6a>777.Neistbrg!e'.1g. C." '' p^ -ch 'ch fr->f'' 7^ Irartjtra^e s 13 tzTelevbvn 2615S3 Töchlerbeisn (5eiw.^obcrnbeint. llcitg:m. peai.it.toii|ex;fla(1 i.51auch in allen Schn lnichern, 'jfcnntuni) Erholungsaufenthalt. Vorln'rvN-'tei.'e. für neivsis hcrßntß-3!e oder f.htvach- Wu.^'.,../^4..;beaaöi^s2.nsnU!vaa)ieuL Unaben u. I ü n gliug e.S erg f älttgeiud; v üi uellc Erzieh un g,Pfl cg e. -in!cit.im Gartrnbau,er^c 1}rau3b11ötma. Prospfür. 2. SSfsSeKcr, (rcra ftairex-xSUtjeim-Ctc. 2io. Ss ist beabsichtigt, in Frankreich ^.vls i^ , 'V4rV V 4v> 4-. 4-*/ (M —01) zu gründen, sir-.u. deutsche Lehrkraft -n r.rheres durch Frl. LEerLbeiruer, Gen?, Cours Basticns 13. Serien* aufenihalt im Thüringer £S:t& rteteit povalidhrer Carl Plaut n. tttti.ia Köhler,Lchiralla'dm, ctiUcrgGüe 18. Jül Rjl uui« siü.uui'-aC’iiwiUa Ui liliVöiijü La wildreicL-cr, gesunder Ge^ead Ho Hanls. Indi- Tic-itüc Eirccaang unter l>csrihrler Leitung. HöcLitraLI 15-20 Ki-.t!cr. 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