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Central-Verein-Zeitung · 1932-09-02 · 36 (2.9.1932) · p. Seite 369

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
11 (1932)
Issue
36 (2.9.1932)
Date
1932-09-02
Page
Seite 369 (sequence 5)
Language
German
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369 öcm gleichen Verfasser, die wir in diesen Blättern besprochen und abgelehnt haben. Wir betonen, daß auch wir in den einzelnen Punkten die ItriLik des Verfassers an der Haltung der Judenheit für angebracht halten, so wenn er über die Tatsache spricht, daß ein großer Teil der deutschen Juden sich nicht mehr durch religiöse Bindungen in der jüdischen Gemeinschaft gehalten rühlr. Allerdings sind die Folgerungen, die Lieblich aus dieser wie aus anderen Erscheinungen im Leben der jüdischen Gemeinschaft zieht, derartig weltfremd und jeder politischen Erkenntnis bar, daß man nur darüber den llopf schütteln kann. Lind schon die Politischen Voraussetzungen für die Gestaltung der deutschen Juden als nationale Minderheit nicht gegeben, so lehnt auch die Mehrzahl der jüdischen Teutschen eine solche Lösung aus ihrer seelischen Verbundenheit mit dem Deutschtum heraus durchaus ab. Herr Lieblich glaubt, durch seine einschränkende Bemerkung, daß der größte Teil der deutschen Juden nicht hinter ihm stände, die Wirkung fernes Vorgehens abzuschwächen. Heute sind alle Juden aufgerufen, ihre wirtschaftliche, moralische und rechtliche Lage innerhalb des deutschen Volkes zu verteidigen. Diesen schwer ringenden Menschen ist nicht damit gedient, daß man die Gerechtigkeit und das Verständnis ihres geschworenen Gegners anrust. Wenn irgendwo, so ist auch hier Ehrgefühl, Lelbstbewußtstin und Würde das erste Gebot für alle Juden. Es muß deshalb im Jnterege aller verlangt werden, daß die jüdische Front nicht von einzelnen Außenseitern durchbrechen wird. Heinz Cohn. SireWZe durch dieAaffMerakür Zinn neuesten Heft Des ,,Morgen". Gegensatz und Unterschied zwischen objektiv strenger Wissenschasilichkeit aus der einen Leite und einseitig orientierter, von unwissenschaftlichen Gesichtspunkten geleiteter oder beeinflusster Tarstellunasweise auf der anderen treten auf keinem Wissensgebiet so besonders kraß in die Erscheinung wie auf dem schwierigen und sorgfältige voraussencndem Gebiet der •]i assenk u n b e. Daß und inwieweit dieser Gegensatz deutlich spürbar besteht, zeigt Regierungsrat Dr. Friedrich M e r k e n s ch l a g e r von der Biologischen Reichsanstalt für"Land- und Forstwirtschaft in Berlin-Dahlem an zahlreichen gut ausgewählten Beispielen in man Au stutz „Ltreifzüge durch die wissenschaftliche und s ch e i n w i'' s e n s ch a f t l i ch e R a f j e I i t e r a i u t", mit dem das August-Heft des „Morgen" (Philo Verlag, Berlin W 15) ein geleitet wird. Merkenschlager teilt die rasiekundliche Literatur der letzten Jahre, die mehr oder weniger Bedeutung und Beachtung im wissen sthartlichen Leben und im politischen Xampf erbangt hat, m drei große Gruppe n aus: „L chein- Wissenschaft und das K u r p f u sch e r - t u m", „T ichtuug u n d Wahrheit und „W i s s e n f ch a f t". In der ersten Abteilung bespricht und verurteilt er zunächst weniger bekannte Lchriften von €. Hauser st.Nassebilder"), Josias T i l l e n i u s ßMasienseele und Christentums und Karl K y n a st („2lpollon und Dionysos"), behandelt sodann die Bücher nationalsozialistisch eingestellter „Forscher" wie Hanno K o n o p a ck i - K o n o P a t h („Ist Nasse Lchicksal?"), P. L ch u l tz e - N a u m b u i* q GKunst und Nasse") und N. Walter Darrd („Das Bauerntum als Lebensquell der nordischen Rasse"). Zwischen „Dichtung und Wahrheit" schweben die Werke von E. Günther Gründel („Tie^ Menschheit der Zulunst")/K. F. Wolfs („Naqelehre"), Hermann Dirth („Aufgang der Menschheit"), F. K e r n („Ltammbaum und Artbild der Deutschen"), B. L p r i u g e r („Die Blutmischung als Grundgesetz des Lebens") und I. D. Iensen („Ltadien des Geistes"). Unter der dritten und umfangreichsten Rubrik finden sich zahlreiche Lchristeu, die zum Teil in diesen Blättern früher gewürdigt worden sind, so Hugo Iltis' „Volkstümliche Aassenkunde", Friedrich Hertz' „Raste und Kultur" sowie" Julius Lchäffers „Zerstörung des Voltsgedankens k. w,/ ü U li J t/'ii LJü'üUü uüüe t rt f "3 asaslfe feaSQlOgQsa? Wir züchten Eh i H sm » Ö KiiJ M VJ? ümJ y hi*? teia und geben nachstehend einen Auszug aus unseren Bilanzen, beweisen damit für die Zuchtperiode 1931/32 üisüirll ffllp iisa LTL3SS ES ITÄ S S?^ M JfÄH^ - - 111 ii üi tun #1/ 70 Name Aalags- Iasital EX. Kffr 8Ä2ßswfön EU jll Name LslsLe- KapUal EX. RsttO- Mltertsa PL S « £aö MM °/o K. Direktor... 1609,- 640,- 40 K. L., Direktor ... 1200,- 980,— 81 f. L. Ps., Beamter 800,— 320,- 40 Ä. 8., Dipl.-Hd!.- W.8L .Postbeamter 800.- 410,- 5! lehrer. 3000,— 2450.— 81 T. B., Privatieferer 8CÖ,— 320,- 40 K.B.,Poslschaffn. 1200,— 980,— 81 L.8^ Ingenieur.. 8Ü0,— 410,— 51 D. 8., Frau. 1200.— 980 — 81 k. B., Kellner.... 1600,— 643,- 40 M. B., Lehrerin 1200,- S6Ö,— 81 E. S., Kajor a. D. 800 — 320,- 40 W. 8.. Cber-Zoll- 6.8MFia.-Sekr.a.D. 800,- 320,- 40 Inspektor.... 600,— 490,— 81 K. L, Lehrerin .. 800,- 320,- 43 M. S.. Frsu. 600,- 490,— 81 H.IL, Ingenieur.. 800,- 320,- 40 F. E., Vertreter.. 600 - 430.- El L B-, Ehefrau.... 1600,- 320.- 5t M. F.? Frau. 600.- 4SS. - 81 0. 8.. Fleischer.. 1600.- 640,- 40 R.6^ Kaufmann.. 600,- 4S0^— 81 I.G., Kaufmann. 800.- 320,— 40 Ä. 8.. Arbeiter ... 609- 490,— 81 L. C-, Fräulein ... 800,— 410,— 51 1. v. 6., Frau . .. 1 sc-o, — 1470,— 81 8. 8., Frau. 1600,— 640,— 40 4. H., Geschäfts^. 1209 - 939,— 81 S. v-, Frau. 800,— 320,— 40 Ed. 0. H., Bauing. 2?00,-- I960.— 81 F.D., Techniker.. 1603,- 640,- 43 H. H., Sekretärin 1200,- 959.— 81 H.D., Apotheker 1600.- 640,- 43 *i H., Gastwirt.. 1SG0,— 1470,- 81 W. 0., Direktor .. 1600,- 640- 40 W. H., Dipl.. Ing. . 600,- 499.- 81 F.8.,$chneidmstr. 24 CO,— 9€Q,— 4-2 2. L, Frau. 3300,— 2940 — 81 6. F., HauSbesnit. 2400,- 950,— 43 i. J., Frau. 1209,- 980, - 31 Ä.F^Eis2nb.-Sekr. 1603.- 640 — 43 H. K., Kaufmann . 609,— 4S0.— 81 ß. Fn Frau. 803- 410,- 51 J. K.t Ingenieur. 600,- 490,— 81 0.F., Dragist.... 8C0,— 320 - 40 A. v. K.-M. Frhr., M. 8-, Fabrikant.. 2400,— S50,— 40 Rechtsanwalt.. 600,— 490,— 81 K. S., Dr. med. .. 2400, — 660.- 40 E. K„ Frau. 660.- 499,— 81 Fordern Sie unsere Druckschrift: „Gewinnbringende Edelpelztkr- Zucht“ mit der gesamten Bilanz. Schriftliche Anfragen an: Getaeimziss Ipslziler- LnüÄMSm'NW L V. Berlin-Britz, Grüner Weg 4 IliiitiliiiiilliiiiiiililiiyiiliillliiiiiihjiiiüiiiliiiiiiiliilllliiillilliiiiililiililiiiliiHjH ::ii;äi!i!!iiii^::»>i.[i:i!iSiii;!iijij no p o o o Sie sind intelligent, liebenswert und erfahren — aber entspricht ihre äussere Erscheinung Ihren 0 inneren Qualitäten l _ / Kommen Sie zu uns, wir beraten Sie, wir helfen Ihnen! Verjungung des Gesichts, Beseitigung jeglicher Fa:ter*, Ohren*.Lippen- und Nasenfehler, Hebung gesunkener Wangen, □ rOsteberichtigung usw. schmerzlos und narbenunsichtbar. Aerztliche Mitarbeit ZahSungserieichterung. Drucksache frei. Briefanfragen Rückporto. Brosch ire mit etwa 60 Doppelbildern gegen 50 Pf. in Marken. Bl H LMAIER’s INSTITUT FÜR KÜNSTLERISCHE CHIRURGIE BE Rfe I N W 15, KURFÜRSTENDAMM 38/39 ECKE KNESEBECKSTRASSE SPRECHZEIT 17-18 UHR / FERNSPRECHER J I, BISMARCK SSO

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