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Central-Verein-Zeitung · 1932-06-03 · 23 (3.6.1932) · p. Seite 239

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
11 (1932)
Issue
23 (3.6.1932)
Date
1932-06-03
Page
Seite 239 (sequence 7)
Language
German
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M? 12‘ ,*J! mp ' r-** “•““"* — -■—*'---• 3 x. z.' r; +\;nT-:;;:^: 2:::,.;e.h;:h'i hdnt» dA trcL:r.2 GI;:crc^c-> Lahnbürste (Sreziaiöürstr rr'ckt c^c'-ien f8oz::*r* fcfmitt), bürsten Sir 2hrSroi'g nun nach allen Seuen, mrcö von unten nach oben, tauchen Sir erst fcM dir Dürste in Waller und spülen Sir mit Chlorosans. Mundwasser unter^urgsln gründlich nach. Der Erfolg wird Sie überrafchsn! Der mißfarben; Zahnöelai ist verschwunden und ein hrrrlichro Erfühl der Fri'chr bleib! zurück. Hüten Sie sich vor nrind rrwrrtigen. liU Hgcn Nachahmungen nrtb verlangen Sir ausdrücklich Chlcrodonl-Zahrpasts. Unter-Dorlriea-preiir» er zugleich die Grundsätze entwickelte, nach denen er den politschcn Teil seiner 'Arbeit im neuen Landesverband zu führen gedenkt. Tie Tagung schloß mit dem lebhaften Wunsche, daß die Gründung des Landesverbandes Mitteldeutschland nach der organisatorischen wie noch der pouti'chen Seite hin dem E. V.-Ecdanken in Mitteldeutschland neuen Austrieb und neue Wirkungskraft geben möge. LanörsoerbanöstagunZ Inhalt Srs <5. V. Ter Landesverband Anhalt des C. D. hielt am Sonntag, 22. Matz unter Leitung des stellvertretenden Vorntzendcn Tr. Sonder seine diesjährige Telegicrtentagung in Dessau ab. Ter Landest^bnnL Anhalt, der mit Rücksicht ausfeine geringe Mitgliederzahl schon seit längerer Zeit in eine größere Arbeitsgemeinschaft cingealiedert werden sollte, wurde nunmehr durch Beschluß der Telegicrtcnversammlung in den neugegründeten Landesverband Mitteldeutschland überführt. Zum politi'cherr Teil der Tagung hielt der stellvertretende Syndikus des C. D., Tr. Hans Reichmann (Berlin), ein Politisches Referat.' Tcr Dor- Iragcnde gab einen Ilcberblick über die wichtigsten inncrpolitischcn Probleme und r>crwies auf die pshchologi''chcn Strömungen, die die Austvärtsbcwcgung der NSDAP, veranlaßt haben. Tic "Aufklärungsarbeit des C. B. dürfe nicht eingeschränkt, sondern muffe in dieser Periode verstärkter cmtisemitischcr Bewegung erweitert werden. Wenn auch Rückschritte der Emanzipationsbewegung insofern zu verzeichnen feien, als weite Volksschichten der fudenfeindlichen Propaganda allzu freiwillig Gehör geschenkt härten. so sei der Emanzipationswcg Moses Mendelssohns und Gabriel Rieffers trotz der veränderten politischen Lage doch die einzige reale Möglichkeit, die politische und Wirtschaft-' licke Existenz der jüdischen Deutschen zu sichern. Der Referent schilderte an Hand besonders markanter Fälle den Eindruck der C. V.-Aufklärungsarbeit in der nichtjüdischen Bevölkerung. Er ries die jüdischen Teurfchcn auf, ihren Rcchkskamps fortzuführcn, ffch die Eleichachtung der Volksgenossen zu erringen und ihre Arbeit würdig und treu der E. V.-Jdee zu verstärken. . - ' . . ' U wällst) kv )ch)z; chj Am 4. Juni begeht der Arrsttz-nLo der VcrrvaLtu;wskv:nn\rsfion des Eenrralvereins, Dirckwr I. Barnch, dis Feier sti^zo l'-ll. G-burllstow.--. Unser Freund Barnch ist stir vielen, ni.ani Jahren Miralicd des H.rnprnrrstand.s As E.V. In einer Dldrcffo, die ihn: der Vorstand aus Anlaß dieses Festes überreiche, wird in berchicner Tantbnrkert der außerordernlichen Verdienste dieses Mannes gedacht, der, schon in frühester Jugend mit dem tiefsten jüdischen Willen ansgestattet, ein langes Leben Hindi;rch deutsche und jüdische Werte in hecha.llin.n.ckm Idealismus zu vereinen und zu verwirklichen trachtete. , I. Earuch hat in Herford in Gemeinsamkeit mit oech Angehörigen des Hauses Elsbach jener Aktiengesellschaft I. Elsbach znr Blüte verholsen, die sie in die Reihe der bedeneindsten Großnnrernohmungcn cher deutschen Dcrtilindustrie stellte. Aus allen Gebieten wirtschaftlicher Betätigungen und öffentlicher Wohlfahrt, besonders auch in der Pflege alles im besten. Sinne Jüdischen, war und ist Baruch unabläing tätig. Seine Leistungen brachten ihm stets allgemein Anerkennung ein, und man weiß, was Daruch in die Hand nimmt, ist in guten Händen. Seit Baruchs UebersiedltNtg nach Berlin wirkt er in ständiger treuer Kleinarbeit in hervorragendem Ataße au der Erfüllung der Ausgaben unseres Eentralvercins mir. Rctiaiö'er Idealismus, vaterländischer Linn und praktischer Blick, d-as Fromme im besten ^inne, das gedanklich Wertvolle und das winschastlich Zweckmäßige sind die Richtlinien seines Lebens un.d seiner Arbeit. Möge cr sich dieser Arbeit zur «naencn Befriedigung und zunn ^caen der EAcunthAr noch viele, viele Jahrzehnte m Glück und Erfolg widmen können. L. H. SK»i Sto kLÄ KÄ3a LsA Tie Berliner Medizinische Gesellschaft ernannte kürzlich den bekannten Internisten, unser Mitglied P r 2 s e s f 0 r H a n s K 0 h n , zu ihrem Ehrenmitglied, eine, wie der Vorsitzende in seiner Ansprache ausführte, seltene Auszeichnung. In der öffentlichen Sitzung vom 25. Mai überreich^ tbin der Vorsitzende, Gehcimrat Gold sch er der, das Diplom: er bob die wiffen''ckafLlickcn Ard.ststn Kohns und seine Verdienste um die Gesellschaft hervor. deren Vorstand cr schon 22 Jahre angohört und deren Bibliothek er ebcn'o lange leitete und reorganisierte, und betonte dabei die stille, vornehme Art, mit der Kohn seinen Arbeiten obliegt. Professor Hans Kob-n, ein geborener Baller, ist ursprünglich pathologischer Anatom getvcsen, aus der Schule von Zenkers in Erlangen bervorgcgangen. Dort nr achte cr schon als junger Assistent eine anatomische Entdeckung in der Lunge, die, wie Goldscheidcr erwähntst unter dem Ram.cn der K v h n scheu P v r e n k a n ä l e bleibender Bestand der Wissenschaft geworden ist. Später wandte er sich in Berlin der inneren Medizin zu, hier anfänglich das Gebiet der Lungenkr a n k h e i t c n , später fast ausschließlich das der H e r; k r a n k h e i t e n bearbeitend. Um seine::; w i ist nscka blichen Bedürfnis nach Vertiefung de'str nach-onunen zu können, übte er nebenbei unenr a.'s ein ZaÜLZchN:- die sinnnion eines Prorektors aast und zwar an der dritten mcdizinistl-rn Nr:i.oer':aw-:-kstnst' new aleichwinn aai r a n ( c 1: -- l: a s 7 : r iüZiichen (5 e n: e i n v c. Eine größere staat von Arbestcn über Herzerantbeiten, bewndees die über Von Ina pectoris, die Hute w häu'igc Herzkranrheit, trugen seinen Aaneen zane Range einer internationalen A u t 0 1 i t ä t ein vor. Die vornehm z'.rrückhalwnde Art Kohns, die auch Goldicheider in seiner An.strache zu rühmen wußte, hatte ihm, der s i ch i rn rn e r st 0 l z zu seinem Jude n - tun; bekannte, schon in dcr Studentenzeit eine bewn.dcre Stellung verliehen. So gehörte er beispiAsweist zu den wenigen, die Mitglied eines Kösencr Korps waren. Zurückstellung der eigenen Person, win allem eitlen rrck.'in abholdes Wesen und seine menschliche Anteilnahme am Wohlergehen 'einer Patienten haben ihm neben seinen; ärzilich.'n Können die Dankbarkeit und Anhänglichkeit seiner Patienten verschafft und erhalten. Bei den diesjährigen Deutschen FechtmeistersZzastcn, die kürzlich in Tsscuöach a. M. statnanden, siel ein junger Fechter auf, dcr sowohl in die Florettrvie auch Degen-Schlußrunde kann und in glänzendem S:il, manche Favoriten schlagend, in beiden Runden großen Erfolg hatte. Der erst 19jährige Fritz Stark ist ein Disenbachcr Kind*) und ficht erst seit fünf Jahren. Sein erster ErstAg war der Sstu in eineiu Junivrcnturnier der Gruppe III des Deutschen Fechtcrbundcs 1929. Ein Jahr später durste er. dcr durch dielen Sieg Senior geworden war, die Deut'che Mcisteckchaft' in Main; mitfechten und kam ungeschlagen in die Vorschlußrunde. Ungefähr zur gleichen Zeit machte Fritz Star? sein Abitur und wurde von seinen Eltern ein Jahr nach England ge'chickt. In London wurde er in die Mannschaft der Uertraiuich Fencing Academy ausgenommen und startete fünfzchnmat zusammen mit den bekannten englischen Herrcnsechtcrn: Ccdcrin, Zampi, V!e. Cormack gegen andere' Klubs. Diese vielen Matches und auch die Lektionen d-es ausgezeichnewn Meisters Bertrand verbesserten Starts Technik und Turniercrsahrung außerordentlich. 2tach Hause zurückgekehrt, focht er die Deutsche Bl e i st e r s ch a s t 1931 in Dresden mit, an dcr sich allerdings nur die Brindesfechtcr, nicht die Turncrfcchicr, beteiligten. Stark erreichte die Endrunde und errang den vierten Platz. Auch j. das Scniorenturnier der Gruppe III des Deutschen - Fcchterbundes sah ihn auf dein zweiter; Platz hinter Becker < Frankfurt'», aber vor den bekannten Bleisterstchwrn Enencckcr und Rvlenbaucr (beide Franksurlst Reben dem Florett-Training übte Star? auch das Degenfechten und fam in Stuttgart 1931 auf den siebenten Platz. Eine sehr gute Leistung . für das erste Degenkurnier! Die diesjährige Deutsche Meisterschaft war die beste Leistung des jungen Fechters. Alle *) Sein Vater. Siegfried Star k, ist Vorsteher der israelitischen Genreinde Dsfeubach. Von üaycfiers^rgers befreit -X . , I ikip*z** I G N C H £ H x ist.werOesterrejichlsche Regfe-Zfgaretten raucht, Zigaretten von. Wohlgeschmack und .Rasse, Memphis Ill.Sorfe Khedive 5 Pf. 6 Pf. 8 Pf. Sie werden unter diesen drei Sorten sicherlich die Ihrem Geschmack entsprechende finden «TOii, . Ü fü U tat-

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