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Central-Verein-Zeitung · 1932-06-03 · 23 (3.6.1932) · p. Seite 240

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
11 (1932)
Issue
23 (3.6.1932)
Date
1932-06-03
Page
Seite 240 (sequence 8)
Language
German
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240 LJ Landesverband Gross-Berlin Ortsgruppe Neukölln. Ge-elliger C. V.- AbendT Sonnabend, 4. Juni, abends 9 Uhr, in Kliems Festsälen, Hohenheide i?—15. Rittergutsbesitzer Artur Sundeiowsky: ..Dürfen wir kleinmütig sein?", Gesang Rose! Sander (Klavier Frau George G o e t z), Rezitationen Leo Balagur. Rabbiner Pr. Georg Kantorowsky, Vorsitzender der Ortsgruppe Neukölln; Frau Emilie Cohn, Vorsitzende der Frauen* gruppe Neukölln. Ortsgroppe Charlottenburg. Generalversammlung, Dienstag. 7. Juni, abends 8.39 Uhr, Logenhaus, Kleiststrasse 10 (Neuer Saal). Dr. Ludwig Holländer: ,,Deutsche Juden ln der Krise.“ 1. A. Amtsgerichtsrat Dr. Fritz Goldschmidt. Ortsgruppe »Vw«! westen. Ausspracheabend xu den Elternbeiratswahlen, Mittwoch. 8. Juni, abends 8Vi> Uhr, Cafe Gärtner. Holsteiner Ufer 27/28. Prediger Dr. Karl Roseathal referiert. Gustav Zamory, Vorsitzender. Interessierte Mitglieder aller Ortsgruppen sind eingeladen. Meistericchtcr des Dcuttchen Fecksterbundes und der Deutschen Turnerschaft waren versammelt. Durch sämtliche Runden mutzte Fritz Stark sich durcharbeiten, bis er in die (Endrunde kam. Er startete für den Ossenbacher Fechlttub von 1863, den Klub von Eugen und Helene M a y e r, Hans H a l b e r st a d t, Kurt M e r z b a ch. Unter dem Jubel des PubLiktuns erreichte er den zweiten Platz in der Florett-Schlußrunde, und war der einzige, der den Deutschen Meister Heim schlagen konnte. Im Degenfechten erreichte er den vierten Platz. Ter tobende Beifall galt nicht nur der glänzenden Leistung und seinem schönen Fechtlril, sondern vor allem der unerhörten Fairneß, mit der er seine Gefechte durchführte. Fritz Stark hat eine große Zukunft vor sich. Auch wenn er noch nicht in Los Angeles die deutschen Farben vertreten kann, so erwarten wir von ihm 1936 in Berlin ein Tichbewähren im olympischen Kampf! Helene Mayer (Offenbach). Tttederlassungsmoglichkeiken Rr. 408: Für Arzt in Kleinstadt Westfalens. — Rr. 409: Für Tierarzt in Destralen. — Nr. 410: Für Apotheker in Ostpreußen. — Nr. 411: Für Tierarzt in Ostpreußen. — Nr. 412: Für Anwalt in Schlesien.' — Nur schriftliche Anfragen von Mitgliedern an den C. P., Berlin W15, Gmfer Straße 42. Geheimer Kommerzienrat Seemann Urenkel (Berlin) gestorben. Vor wenigen Tagen starb das langjährige Mitglied des Ceneralvereins, Geheimer Kommerzienrat Hermann Frenkel, kurz nach Vollendung feines 82. Lebensjahres. 54 Jahre lang ist Hermann Frenkel, der 'Mitinhaber des Bankhauses Jacguier u. Teeurius gewesen. Gr war einer der Besten des deuischen Bankgewerbes, ein Vertreter des vornehmen Bankiartnps alten Schlages. Schon im kaiserlichen Deut'chland galt er als hervorragender sachverständiger für die Probleme seines Berufes, und seine Gutachten wurden die Grundlage wichtiger gesetzgeberischer 'Maßnahmen. Ter Verstorbene gedöne, dem Zentralausschuß der Reichsbank sowie verschiedenen A.uistchtsrälen an. Hermann Frenke! roar gebürtiger Danziger. Ilm ihn trauern seine Gattin, Kinder und Gnkelkinder. Wir sprechen ihnen untere herzlichste Teilnahme aus. «leine Shrsüik Am 5. Juni begeht das langjährige treue Mitglied des C. B., der Kaufmann Paul Sab atz kn in Kos. lin, feinen 75. Geburtstag. Der Jubilar, der Vater des Königsberger Syndikus des E. V„ ist seit langen Jahren Vorsteher des Nepräsentantenkollegiums der Ennagogsngemeinde und Vorsitzender der Ctzewra Kadischa. Außerdem bekleidet er in seinen Berufsorganisattonen eine Reihe von Ehrenämtern. — Am 6. Juni feiert der Vorsteher der Jüdischen Gemeinde in Bern, bürg. SaUn L e w r>, ein treuer Verfechter der C. V-- isidee, seilten 5M Geburtstag. Wir gratulieren herzlich. — Das langjährige Mitglied der Ortsgruppe Kiel des C. V.^. der Smauioieler Rolf S a l b e r g, feierte im Schauspielhaus Kiel sein llöjähriges Bühnenjubiläum. — Der 1. BoruZrnde des Landesverbandes Nieder' fchlesien, Rechtsanwalt Dr. Franz A p t, ist in den Danprvorsraud des Centralvereins gewählt worden. Dr. Ernst Fraenkel ist zum Syndikus des Landes. Verbandes Niederfchlesien ernannt worden. Dr. Fraeitkel. der Ehrenvarntzrnder des R. I. F. ist, ist auch Provinziallandtagsabgesrdueter von Niederschiesten. Krch OstprerrßLL. Die Verunreinigung des indischen Friedhofes in Heilsberg, Ostpreußen, die in der -rmgespresse gemeldet wurde, ist von zwei Knaben vor: sli und dreizehn Jahren verübt worden. Es handelt sich um Kinder aus einem hochachtbaren Elternhause. Der Vater hat den Schaden sofort wieder Herstellen lauen. Die Untat der Kinder ist offenbar auf politische Verhetzung, deren Opfer sie außerhalb ihres Elternhauses geworden sind, zurückzuführen. Dir Schrifrlertnng des „Morgen" verlegt. Zuschriften sn die Echrifrleitung des „Morgen" sind an Frau Margarete Goldstein. Berlin W15, Düsseldorfer Straße 23 <Te!ephon J2, Oliva 5142), zu richten. Geschäftliche Notizen Ferien auf Nsrdrrrrryl Das au? Norderney gelegene Sckülsrbeim der Frau Rosa Golde, Frankfurt r. M., Obermainftraße Id, bietet, wie in jedem Jahr, den Eltern die Loste Gelegenheit, ihre Kinder in das streng rituelle und unter bester ärztlicher Aussicht stehende Schnlcrheim iu Erholung zu schicken. Individuelle Behandlung, da kein Großbetrieb, Gymnastik non staatlich geprüfter Kraft. Die Preise sind Zeitgemäß. Au.- Meldungen werden sofort erdete». In Bad Elster werden die Aussichten für die bevorstehende Sommeriaissn günstig beurteilt. Aus allen Teilen Deutschlands gelangen zahlreiche Anfragen an die Kurdirektion des sächsischen Etaatsbades. Die Badeverwaltung von Bad Saftbrrrun, reizvoll am Fuß des 8br> Meter hohen Hochwaldes geleaen. hat die Kurtaxe weiter gesenkt. Der Satz für die ganze Kur ist um rund 17 Prozent auf 25 Reichsmark ermäßigt. Einen idealen Aufenthalt a» der Ostsee bietet für Akademiker das im vorigen Jahr eröffnet« Erholungsheim Villa Hausmann in Arendfeo. Der sch'otzartige Bau befindet sich in einem großen, herrlichen Park, unmittelbar an der Meeresküste gelogen. Die zugehörige Wohnvilla ist mit allem Komfort der Neu- . zeit ausgestattet. Ein sehr mäßiger Pensionspreis schließt vier Mahlzeiten ein. Die Küche wird rituell geführt. Für Diät» und Brunnenkuren ist weitgehendst gesorgt. Das Erholungsheim erfreut sich schon jetzt großer Beliebtheit und ist für Erholung, suchende ein Paradies. Anfragen sind an das Cefretamt der Akademischen Gesellschaft Hausmann- Stiftung, Arendfee i. M., zu richten. As der alten LLft'des'Wrsteas-Ccke träumte Berlin einmal davon, amerikanisch Zu werden. Nun wird es altberlinisch! In den nächsten Tagen eröffnet die Hotelbetriebs-Akt.'Ses. in den bisherigen Räumen des Cafä des Westens den neuen Kranzler. Haus Tapprrk ist in Flinsberg eins der ersten Häuser, welches oft und gern von dem reisenden jüdischen Publikum ausgesucht wird. Das Haus ist modern cingerichret. hat Zentralheizung, fließend Warm- und Kaltwasser, liegt in einem sehr großen Garten, völlig ruhig und staubfrei. Nahe Kurhaus, Wald und den Bädern, nicht an der vertehrsreichen Kurstraße. Saisoneroffnung irr Friedrichroda km Thüringer Wald. Friedrichroda, der älteste Luftkurort Thüringens, beginnt seine 95. Sommersaison und ist zum Empfang seiner Gäste auf das beste gerüstet. Der allgemeinen wirtschaftlichen Lage Rechnung tragend, Hot di? Kurverwaltung die Kurtaxe und sonstigen Preise bedeutend herabgesetzt und sind diesem Beispiel auch die Hotels und Pensionshäuser weitgehendst nachgekommen, so daß man in diesem Sommer schon von 4 Reichsmark an Vollpension erhält. Außer täglich dreimaligen KurkonzeNsn, großen Reunions und Tanz im Freien wird Friedrichroda seinen Gästen während der ganzen Commersaifon rm Städtischen Kurtheatec Gastspiele des Gothaer Landestheaters bieten, und zwar jeden Freitag, beginnend am Freitag, dem 13. Mai, mir der Operette „Die Blume von Hawaii", was sicherlich großen Anklang finden wird. Verlag: Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e V., Berlin W15, Cm ft: 6tr. 42. Set.« Adr.: .Henttalglauben Berlin*. Postscheck: Berlin 30472. ' Lauptschriftleiter: Dr. Ludwig Holländer. Verantwortlich: Dr. Margarete Cdelheinr. Bride Berlin W15. — Unverlangte Manuskripte werden nur zurüllgesandt, wenn Frriumschlag beiliegt. — Der« antwortlich für L-n Anzeigenteil: Helmut Cohn, Dln.-Schlachtenfee. — Druck:R u d o l f M o s s e, Berlin.?©§al-¥able!!eo Ischias* Hexenschuß und Erkältungskrankheiten. Löst die Harnsäure und iststarkbakterientötend. Ober 6000 Ärzte^utachten! Vollkommen unschädlich 1 Frag. Sie Ihr. Arzt. 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