Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 10 (1931)
- Issue
- 9 (27.2.1931)
- Date
- 1931-02-27
- Page
- Seite 95 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Hakenkreuz und Sowjetstern im Rümpf gegen die ReWsnsn „Jesus öer Nachdem hier jüngst die 'Ankunft des »nordisck-en Jesus" gebührend gewürdigt wurde, darf das Erscheinen des „arischen Jesus" nicht verheimlicht Werdens. Wer Jesus wirklich war und was er wollte, wird der aulhorchenden Welt in diesem von Hans Hauptmann beschriebenen „Heldenleben" dargeleat. Es soll nämlich immer noch Leute geben, die geneigt sind, die nordische Abstammung Jesu in Zweifel zu ziehen. Hier wird nun einwandfrei bewiesen, daß Jesus ein Arier war. Die Zusammenhänge sind viel einfacher, als man bisher annahm. Jesus war Galiläer. Die Galiläer aber waren arische Siedler. Beweis: Sie sprackzen aramäisch, nicht hebräisch. Bei dieser Gelegenheit erfährt die Welt nebenbei. daß Aramäisch ein arischer Dialekt war. Wenn man bedenkt, daß weite Strecken der jüdischen Literatur in aramäischer Sprache geschrieben sind, darf man sich nicht darüber wundern, wenn nächstens auf Grund dieser Argumentation die Juden in ihrer Gesamtheit zu Ariern erklärt werden. Es gibt natürlich noch andere Beweise für das Ariertum Jesu: So sind z. V. Gebäudereste in Galiläa gefunden worden, geschmückt mit dem uralten arischen Kultzeichen, dem Hakenkreuz. Sodann hatte Jesus, was einer breiteren Oesfentlichkeit auch nicht bekannt sein dürste, eine Leibwache heldischer Junglinge, die eine weiße Stirnbinde trugen, in deren Mitte das arische Hatenkreuz, aus Gold gestanzt, blinkte. Er "selbst legte bei feierlichen Anlässen auch diese weiße Stirnbinde mit dem goldenen Hakenkreuz an. was sich zu seinem weißen Linnenkleid und dem blauen Mantel gut machte. Uebrigens leuchtete das Ariertum auch aus Jesu Airgen, wie es in diesem Buch zu lesen ist: ,^ie Hand Jesu zuckte noch dem Herzen, warm blauten seine Augen den Vater cm/ Von eben diesem Vater weiß der Verfasser weiter zu berichten, daß er eine „breite Brüste hatte, wie er nicht zu erwähnen vergißt, daß Markus ein „athletischer" Jünger Jesu war. Die äußeren Llnzeick-en stimmen also: wir haben es hier unzweifelhaft mit echten Ariern zu tun. Unter diesen Voraussetzungen dürfte es klar werden, welchen harten Geisteskampf Jesus in seiner Zeit auszusechten hatte. Er und die Seinen bewahrten noch das altgeheiligte arische Geistesgut in ihrem Herzen. Jesus war tiefer als irgend jemand in seiner Zeit vom „arisck-en Gottwissen", vom „Heldengeist arischen Blutes" durchglüht. Er suhlte intuitiv, daß seine Artgenossen, die Ehen mit den Juden des Landes eingegangen waren, in einer schmählichen Weise hintergangen worden waren. Sie hatten sich ihre Religion von den Hebräern rauben lassen. Das „Alte Testament" *) Siehe „C. V..Zeitung" Nr. 67 vom 12. Cepl. 1030. 2) ,Zesus der Arier" von Hans Hauprinann (Deut« scher Vousverlag Dr. E. Boepple, München). ist nämlich lediglich der minderwertige Abklatsch arischen Geistesgutes. Hier einige Beweise: Aus den zwölf Ascnkör.-gen der arischen IleberUessrung^machten die neidi'chen jüdischen Priester die zwölf -Löhne Jakobs; aus dem paradiesischen Jdafeld den Garten Eden: aus dem Himmelsberg Attalanis den Berg Zion: aus dem Bild der Weltesche den Lbvfelbaum (!.* der Versuchung! Damit nicht genug, machten die Juden die strengen Rassegesetze bei alten Asm zu den ihrigen, und den erhabenen arischen Gedanken de? über alle Völker Erwähltseins nahmen die Hebräer für sich in Anspruch, um so die Jämmerlichkeit ihrer eigenen Herkunft zu verdecken. Ja. selbst ^den Namen Israel, der ehemals nach des Versagers Auffassung ein Sammelname für die vornehmen Geschlechter der Arier war, annektierte das JuLenvolk für sich. Jesus war der einzige in seiner Zeit, der diesen Betrug durchschaute. Sein ganzes Wirken ist nichtanderes als der gigantische Versuch, das jüdische Joch abzuwersen, um seinen Artgenosstn wieder die unverfälschte arische Lehre bringen zu können. Si/e Lehre gipfelt in der Proklamwrung der Erbsünde. Nur muß mau das richtig verstehen. „Deinem alles durchdringenden Geist konnte es nicht verbargen sein, daß die Vermischung Hochra'siger mit Aibderrassigen zu einer zwang-mäßigen Verschlechterung der Art fuhren muß, also Sünde wider das Blut bedeutet: die einzige Sünde, die vererbbar ist, Emit die Erbsünde schlechthin, schwerer und furchtbarer als alle anderen Sünden, weil nur sie an den Nachfahren gerächt wird, die doch unverantwortlich für sie sind.' Unter den Niederrassigen, ist natürlich das Judenvolk Zu verstehen, „das beinahe alle Elemente der niedrigsten Men'chenrc^en Afrikas und Vorderasicns enthält' und das deshalb auch „Söhne de- Teufels' genannt wird. Zar Reinerhaltung der arischen Ranrief Jesus in seiner^ Botschaft vor allem auf; denn ihm war zur Gewißheit geworden, „daß allein der arische Mensch gottgeschaffen nach dem Ebenbild des Vaters ist, allein der berechtigte Herr der Erde nach dem Willen des Schöp'ers.' M mag vielleicht auffallend erscheinen, daß diese Aussprücheheute nicht mehr in den Ausgaben des „Neuen Testaments" zu finden sind. Das ist aber nicht aus da- Schuldkonto de- Verfassers unseres Buches, sondern wieder nur auf das der Juden zu setzen. Nachdem nämlich die jüdisch-en Priester, denen die arische Lehre Jesu ein Dorn im Auge sein mußte, den Dahrheitssanatiker mit Hilfe des römischen Stalthalters unsä)ädlich gemacht hatten, gingen sie fowrt daran, seine hinterlasienen Schriften in ihrem Sinn umzufälschen. Zunächst machten sie flugerweise Jesus zu einem Juden, um so die Gefahr, von den anwachsenden Jesusgemeinden zur Nech-enschaft gezogen zu werden, von sich abzuwenden. Sodann kam es ihnen darauf an, die Jesusworte alles Heldischen, Arisck-en zu entkleiden und „mit dem Schleime des hebräischen Knechtsinnes zu tränken". So legte man Jesus das Wort in den Mund: „So dich einer auf die rechte Wange schlägt, so reiche ihm auch die linke", ein Ausspruch, den Jesus, derArier, nie gesagt haben kann. Um die Lehre von der Einzigartigkeit der arischen Raste auspimerzen, wurde in das Neue Testament die freche Lüge von der Gleichheit aller, die Menschenantlitz tragen, eingeschmuggelt. So 95 wurde die Lehre des Ariers Jesu-chin ihr Gegenteil verkehrt, und, was das Erstaunlichste ist, die Menschheit hat diesen gemeinen Betrug bis heute nicht gemerkt oder feige dazu geschwiegen. Nicht so Hans Hauptmann. Er hatdie arische Intuition und den Acut, der Wahrheit eine Gaste zu bahnen. Die Gaste wird mit ihm zufrieden sein, denn er macht es ihr so entzückend bequem. „Arischem Blute, das sickrein erhält von Geschlecht zu Geschlecht, fallt alles, das begehrenswert ist, von selbst zu: Tugend und Zufriedenheit, Gesundheit und Weisheit, die Ruhe in Gott und die Freude an seiner Welt und jegliche Erfolge/ Ist das nicht eine wunderbare Religion? Schade, daß man ihr aus „Rasten-" und anderen gewichtigen Gewissensbedenken nicht angehören kann. Was sagen wohl die Christen dazu? Rabbiner Dr. Hugo Habn, Essen. Bolschewismus gegen Judentum Der sowjetistische Kampf gegen Religion lmd Kirche, der zu den Programmpunkten der kommunistischen Weltanschauung gehört, hat in allerletzter Zeit so scharfe Formen angenommen, daß sich die deutsche Negierung und die deutsche Qessentlichkeit damit beschauten mußten. Daß dieser Kampf die jüdische ieligion ebensowenig verschont wie die christliche, ist schon wiederholt in diesen Blättern ausgesprochen worden. Genau so wie der Kamps gegen die christliche Religion nun letztens ausfällig verschärft worden ist — Reich-minister Wirth hat erst am letzten Sonntag in Breslau sich energisch dagegen gewandt —, soll nun auch der K a tu p { gegen bie jüdische Religion mit verstärkten Mitteln geführt werden. Die Jüdische Telegraphenagentur (JTA) meldet dazu das Folgende (Nr. 47 vom 25. Februar): Moskau, 23. Februar. Dom 1. März an wird in Moskau die erste atheistische Mona^- zeinchrift „Der -A p i k o i re s' in jiddischer Sprache erscheinen. Ausgabe der Zeitschrift wird es fein, die antireligiöse Propaganda in die Masten zu tragen. Die Schristleitung verörsentlicht nachstebendc- Programm ihrer Zcitschrist: Die Zeitschrift „D-er Apikoires' will für dir Ideen eines dialektischen Materialismus kämpfen. Sie will eine Dorkampferin de- Marxismus und Leninismus sein und gegen jede Art von Klerikalismus Stellung nehmen. Die atheistische Zerrung will weiter den „Jüdischen Nationalismus, der ein Halbbruder der Religion ist', bekämpfen. Wenn auch d^r „Avikoire-' sich die Bekämpfung der Religion im allgemeinen zum Ziel gesetzt hat, wird er doch, da er sich in jiddischer Sprache an jüdische Le''er wendet, in erster Reihe die jüdische Religion bekämpfen. Er kündigt die Eröffnung des Kampfes sowohl gegen „den Papst in Rom' wie gegen den „Rabbi von Lubawitsch" an. Tie antireligiösen Bestrebundie. wie die Tageszeitung „Emes* festbisber wenig Erfolg hatten, sollen um dir neue Zeitschrift zentralisiert werden. Das deutschen Judentum hat natürlich keinerlei Mittel, um den Kampf cwgen die jüdische Religion in Rußland zu verhindern. Es empfindet aber dieses rücksichtslose Vorgehen gegen heilige Ueberlieferungen als einen Schlag und erhebt seine Stinune zu stärkstem Protest. Existenz aufzubauen. Die Jahre, die seit der letzten Zählung verflossen sind, dürften übrigens dieses Bild wieder stark verändert haben. Besonders wichtig für die Beurteilung der sozialen Verhältnisse der deutschen Juden sind die Angaben über die Angestellte n. Im preußischen Staat wurden im ganzen 8243 285 Angestellte ermittelt, darunter befanden sich 64 4 69 Juden. Diese Zahl ist ungemein charakteristisch. Sie ist ein treffender Beweis für die starke soziale U m s ch i ch t u n g des deutschen Judentums. Denn während nur 17,1 Prozent aller preußischen Erwerbstätigere zu dcir Angestellten rechnen, sind cs bei den Juden 33,6 Prozent. Die jüdische Anteilözrsfer ist also doppelt so gros; wie die der Gesamtbevölkcrrnrg. Sie betrug nach der Statistik SegallS 1907 nur 16,05 Prozent, hat sich also seitdem mehr als verdoppelt und ist natürlich seit 1925 bis jetzt weiter stark gestiegen. Der alte Mittelstand ist tot. Gin neuer Mittelstand entsteht. Die Zahl der Angestellten unter den Juden wird heute die der selbständigen sicherlich erreicht haben. Versteht man jetzt, daß das Elend der Arbeitslosigkeit die jüdsi'che Bevölkerung in Deutschland besonders schwer heimgesucht? Die zunehmende Verarmung dejüdischen Bürgertums, die Entthronung des Mittelstandes hat' die P r o l e t a r i f i e t u n g unter den Juden von Jahr zu Jahr verschärft und dadurch zahlreiche Juden in das Heer der deutschen Arbeiterschaft miteingereiht. Nicht nur die Berufsstatistik, sondern auch die Bevölkerungsstatistik, die eine liebersickst über die räumliche Verteilung der Juden in Preußen, den Anteil der Geschlechter, den Altersaufbau und den Familienstand gibt, bedarf noch einer genauen Betrachtung. Unsere Behauptungen über die unlösliche Berbundenheit der deutschen Juden mit der deutschen Wirtschaft haben in dem Werke Silbergleiteinen glänzenden Beweis erhalten. Mehr denn je ist das Schicksal Deutschlands das Schicksal aller jüdischen Deutschen geworden'. Kurt Zielenziger.