Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 9 (1930)
- Issue
- 23 (6.6.1930)
- Date
- 1930-06-06
- Page
- Seite 304 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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304 JODBAD DAS BAD GEGEN ARTERIENVERKALKUNG TfiLZ KURu. BADHOTEL 1 MF,»»»» DER JODQUELLEN, inh. G.Kisskait. Bayer. Alpen Das Haus für alle Kreise. Verlangen Sie Prospektl Zünfzis Jahre verbanü öer Spnagogengemein-en Ostpreußens. In diesen Tagen beging der Verband d e r Sy n a g v g e n g e m e i n d e n O st p r e u ß e n s die Feier seines fünfzigjährigen B c - ft e h e n S an seinem Gründnngsorte I n st e r - bürg. Die einzelnen Gemeinden und Organisationen hatten Delegierte entsandt. Die preußischen Staatsbehörden waren durch Regierungspräsident Dr. Rofencrantz (Gumbinnen), die Stadtverwaltung durch Oberbürgermeister Wedel und die Reichswehr durch Major von Bittritz vertreten. Die Feier wurde durch einen Festgottesdienst in der Synagoge eröffnet, der von Gesängen des Kinderchors und des Kantors I o s s e l o w i tz eingeleitet wurde. In seiner Festpredigt wies Rabbiner Dr. Augapfel aus die bedeutsame Jubiläumsfeier des ersten Jubeljahres des Shnagogenverban-des hin. Nach Beendigung des würdig verlaufenen Gottesdienstes begaben sich die Festteilnehmcr zum Gesellschaftshaus, wo der Verbandsvorsteher, Arthur Cohn (Königsberg), der sich um den Verband außerordentliche Verdienste erworben hat, die Festansprache hielt. Der Redner ging besonders auf die Geschichte des Synagogenverbandes, die eng verknüpft mit der Geschichte Ostpreußens sei, ein und erwähnte die besonderen Verdienste der ostpreußischen Juden um die Emanzipation. Ostpreußens Juden, insbesondere Johann Iaco by, hätten sich mit aller Kraft in Zeiten der politischen Reaktion für die Freiheit des Judentums eingesetzt. Nach einer Begrüßung durch den Stadtalteften, Stadtrat a. D. Eichelbaum, der im Namen der Kreisshnagvgengemeinde Insterburg sprach, hielt Gemeinderabbiner Dr. Lew in (Königsbergs die Weiherede. Vertreter der einzelnen jüdischen Organisationen überbrachten die Glückwünsche. Namens des Centralvereins übermittelte der Landesverbandsvorsitzende, Sanitätsrat Dr. Poll n v w (Königsberg), den: Verband die herzlichsten ^Wünsche und nannte den Verband einen Bruderverein des Centralvereins, weil er als erster den Kampf gegen den Antisemitismus ausgenommen habe. Geöenkfeier für Hugo Straßmann. Am 1. Juni veranstaltete der B r ü derberein Z. g. 11. im Festsaale des Vereinshauses, Berlin, eine Gedenkfeier für seinen am 17. Mai verstorbenen Vorsitzenden Justizrat Dr. Hugo S t r a ßm ann, der seit langen Jahren dern Hauptvorstand des Centralvereins angehört hatte. Namens des Brüdervereins dankte Handelsgrrichtsrat K i r - stein dem Heimgegangenen für die großen Verdienste, die Stra ß in a n n denr Brüderverein als Vorsitzender namentlich in schwerer Zeit geleistet hat. Die Gedächtnisrede hielt Professor Dr. Ludwig S t e i u. Aus genauester persönlicher Kenntnis des Verstorbenen entrollte er, sich an die vier Fakultäten anlehnend, Straß m a n n s Lebensbild als eines von der Idee der Gerechtigkeit erfüllten, lebenskundigen, gütigen Menschen, der handelte, wie er war. Für den Hauptvorstand des Centralvereins sprach Kammergerichtsrat Dr. Stern. Cr kennzeichnete Hugo Strafemann als den Mann des praktischen Lebens, der durch Organisation und Propaganda dem Centralverein vortreffliche Dienste geleistet und besonders in den schweren Tagen, als zahlreiche jüdische Mitbürger der Provinz Posen ihre Heimat bei der Abtrennung von Deutschland verließen, manchen Schwankenden dem Deutschtum und dem Judentum erhalten hat. Musikalische Darbietungen umrahmten die ftimmnngsvolle Feier, der außer der Familie und Vertretern anderer Organisationen viele Freunde und Vereinsbrüder S t r a tz m a n n s beiwohnten. Abwehr und Gemeinde. In der Gemeindeverwaltnng Nürnberg wurde der Antrag gestellt, die Abwehrarbeit auf die Gemeinde zu übernehmen. Der Antrag wurde mit allen Stimmen gegen die einzige des Antragstellers abgelehnt. Zweimonatsschrift DER MORGEN Begründer: Julius 'Goldstein. Aus dem InhaltNr. 2, 6. Jahrgang: Julius Goldstein: Die geistige Bedeutung Walther Rathenaus. — I. Heinemann: Die geschichtlichen Wurzeln des neuzeitlichen Humanitätsgedankens. — Joseph Carlebach: Das traditionelle Judentum. — Max Dienemann: Liberales Judentum in Deutschland. — Fritz Kaufmann: Der Mensch in Philosophie und Dichtung unserer Tage. — Margarete Susman: Saul und David. Zwei ewige Gestalten. — M. Y. Ben-Gavriel: Brief aus Palästina. — Julius Bab: Zwei Bücher. — Anzeigen. Press M. 2-25. Rät Verlag und MMlung G. m* l>. H« Tal.: BönlioH3595 lefÜIISW68 Lindsnstrasse 13. f'X' Sk — , f Heule fällt die Entscheidung -es geht um die Meisterschaft -Wichtig genug um Kola Dailmarm zu nehmen« Vor jeder größeren Anstrengung in Sport und Beruf S-3laWetten KOLA DALLMANK Schachtel M,1.- in Apotheken u. Drogerien Union und Rhein Versicheryngs- Aktien-Gesellschaft, Berlin. Bilanz für den Schluss des 57.Geschäftsjahres1929. A. Aktiva. 1. Forderungen an die Aktionäre für noch nicht einberufenes Grundkapital.. 3300 000,— 2. Grundbesitz.. 2 040 000, — 3. Kapitalanlagen .. 1 110 798,10 4. Kassenbestand, Banken- und Postscheck-Guthaben .... .. 1 257 852,50 5. Verschiedene Forderungen.. 1 001 446,28 6. Inventar. 1,— 7. Glaslager aus Bruchstücken. 1,— Gesamtbetrag 8 710 098,88 > B. Passiva. 1. Grundkapital...... 4 400 000,— 2. Kapitalrücklage.. 440000,— 3. Prämienüberträge. ... 2 044 700,— 4. Schädenrücklagen. 888 313,— 5. Sonstige Rücklagen und Passiven. 670 430,12 6. Gewinn und dessen Verwendung: qm Dividende an db Aktionäre(10°/0 der v,t Einzahlung auf das Grundkapital) 110 000,— Statutarische und vertragliche Gewinnanteile an Vorstand und Aufsichtsrat. 32.676,46 Zuweisung an die Pensionsu.Unterstützungskasse der Angestellten 25000,™ Vortrag auf neue Rechnung. 98979,30 266 655,76 Gesamtbetrag 8710 098,88 Berlin SW 11, den 26. Mai 1930. ~ Stresemannstrasse 48, 50,52. Der Verstand; Edmund Partzsch, Direktor Robert Thiele Vorsitzender des Vorstandes. Direktor. Firmen, welche der UHUtz tfTkCDlF SZ~ H1P¥? „C.V.-Zeitung” ihre SL IlUal luffk 1 Ej beilegen Hessen, haben uns w iederholt den Erfolg dieser Propaganda bestätigt. Ueber die B eil agebedingongen gibt die Anzeigen Verwaltung der „ C. V. Zeitung ” , Berlin SW 100, oder jedes Büro der Annoncen Expedition Rudolf Mosse unverbindliche und kostenfreie Auskunft.