Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 9 (1930)
- Issue
- 9 (28.2.1930)
- Date
- 1930-02-28
- Page
- Seite 113 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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113 Lan-esverban- Groß-Serlin -es Cv. Montag, 3. März 1330, Vortragsabend der Drtsgruvve Alter Westen im CafS Jagenburg, abends 8(b Uhr, Bülowstraße 1. ShndiLus Artur Schweriner: Nationalsozialistischer Generalangriff a u f B e r l i n. Sollen wir tatenlos zu sehen? Anschließend Generalversammlung mit Vorstandswahl. I. A. Dr. Benno Hevmanm Donnerstag, 6. März 193«, Ortsgruvve Oranienburg in Eiters Hotel, Luisenplatz, abends 8^2 Uhr. Syndikus Artur Schweriner: Die volrttsche Lage in Berlin und im Reiche. AnschUeßend Generalversammlung und Vorstandswahl. I. A. Dr. Fritz Lessner. Max Grünwald (Beuthen) gestorben. Nach den vielen Verlusten der letzten Jahre haben unser Landesverband Oberschlefien und die Ortsgruppe Beuthen wieder einen ihrer Vesten hergeben müssen. Diplomingenieur Max G r ü n - Wald in Beutheu ist am 18. Februar nach schwerer Krankheit im 63. Lebensjahr dahingeschieden. Trotz starker Inanspruchnahme durch sein eigenes großes Unternimm l)at er sich als Deutscher und als Jude keiner an ihn herantretenden Aufgabe versagt. Wo in wirtschaftlichen, politischen oder kulturellen Dingen sein Rat oder seine Mitarbeit in der Stadt- oder Shnagogengemeinde benötigt wurde, hat er unter Hinansetzung seiner Person im kleinen ebenso treu wie im großen mitgearbeitet. 30 Jahre hat er im Repräsentantenkollegium und dann im Vorstand als 2. Vorsitzender mit seiner ganzen Arbeitskraft und seinem scharfen, klarblickenden Verstände der Jüdischen Gemeinde gedient. Ganz besonders hat er sich der Alten, Kranken und 'schwachen der Gemeinde^ angenommen. Er gehörte dem^ Rat des Preußischen Landesverbandes, dem Vorstand des Oberschlesischen Shnagogengemeindeverbandes an. Als Handelsgerichtsrat wirkte er bei der Kammer für Handelssachen beim Landgericht und dem VerwaltungSrat der Stadtfparkasse. Als einer der richtunggebenden Männer hat er an unseren Aufgaben mitgearbeitet und sich auch im Vorstand unserer Ortsgruppe eifrigbetätigt. 1 nfADMAf Süd- 1 Hotel Esplanade. 1 Ci'hilfoif w Kan^es. Von Deutschen bevorzugtes Haus. V»3^a>I MW %+i£iS Sonnigste Lage des Kurortes.'Eigener gr. Park. Kleine Chronik. Am 12. Februar starb im 71. Lebensjahr der langjährige Vorsitzende unserer Ortsgruppe Langenfeld Julius Berger. Wir verlieren in dem Verstorbenen einen charaktervollen Freund und treuen Mitarbeiter. — Der langjährige Vorsitzende unserer Ortsgruppe M e i f e n h e i m (Glan), der Weinhändler Hermann L e v y, ist nach kurzem Krankenlager im 61. Lebensjahre sanft entschlafen. — Kürzlich verstarb Fanny Schöne'verg, langjähriges Vorstandsmitglied und Schatzmeisterin unserer Ortsgruppe Emde n, feit vielen Jahren eine unserer rührigsten Mitarbeiterinnen. Unser Freund Heinrich L ö w e n st e i n (Berlin), der Bruder unseres Hauptvorstandsmitgliedes Dr. Leo L ö w e n st e i n (Aachen), wurde unerwartet aus einem arbeitsreichen Leben gerissen. — Rechtsanwalt Leo Pasch (Berlin), ein eifriger Freund unserer Sache, der sich auch um den neutralen Jugendbnnd große. Verdienste erworben hat, wurde uns durch den Tod entrissen. Wir trauern mit den Familien um die allzufrüh Verstorbenen. — Der Kantor der Synagogengemeinde Neidenburg i. Ostpr., Benno S p i e l d o ch , begeht am 7. März sein Löjähriges Amtsjubiläum als Kultusbeamter der Neidenburger Gemeinde. — Der Hauptkaffierer der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Leo Tarnowski, feiert am 1. März sein 25jährrges Dienstjubiläum. Wir gratulieren unseren treuen Mitgliedern herzlich. — Um das Interesse für das Kinderheim des Jüdischen Frauenbundes in Wyk auf Föhr in weitere Kreise zu tragen, hatten die Berliner Kuratoriumsmitglieder eine größere Anzahl Gäste zu einem Abend in das Haus von Herrn und Frau Dr. Richard Wolfes in Berlin geladen. Dr. Stahl sprach über „Jüdische Kinderhilfe". Ueber das Heim in Wyk selbst, seine Baulichkeiten, äußere Einrichtungen, Betriebusw. unterrichtete die Vorsitzende, Frau Brenner. — Der Verein jüdischer Handwerker Dresden und Umgebung (Geschäftsstelle: Siegfried Schneider, Räcknitzstraße 1) feiert im März fein Ivjähriges Stiftungsfest. Druekfehlerberichtigung. Der Verfasser des in Nr. 8 „C. V.-Zeitung" vom 21. Februar veröffentlichten Aufsatzes „Die Lebensgeschichte Otto Baumgartens" heißt Dr. Gottfried R a d e, nicht, wie versehentlich gedruckt war, „Rabe". Dre Freie Jüdische Volkshochschule veranstaltet Sonntag, 9. März, abends 8 Uhr, im Briidervereinshaus, Kurfürstenstraße 116/117, einen Vortragsabend unter Mitwirkung von Professor Heinrich L o e w e und Alexander G r a n a ch. Näheres siehe Inserat Seite 114. Geschäftliche Notizen und öäöernachrichten. Die Preußische Laudeshsandbriesanstalt in Berlin weist in ihrer Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil darauf hin, daß sie in der Zeit vom 27. Februar bis 19. März 1939 einen Betrag von fünf Millionen Goldmark ihrer 8prozentigen Goldmarkpfandbriefe zum Vorzugskurfe von 96,50 Prozent zur öffentlichen Zeichnung auflegt. Die Freude am Backen wird erhöht, wenn mau Zutaten verwendet, die ein Mißlingen der kleinen Kunststücke häuslicher Backkunst ausschließen. Zu diesen gehört echtes P a i m i u, bei dessen Verwendung man nie Gefahr läuft, den Geschmack des Backwerkes durch Vorschmecken des Fettes beeinträchtigt zu sehen. Palmin ist frei von störendem Eigengeschmack, fast unbegrenzt haltbar und außerordentlich ergiebig. Das Kurhaus Bad Altheide ist schon seit Wochen geöffnet und reger Kurbetrieb vorhanden. Wenn Sie jetzt anfragen, bekommen Sie noch gute Wohngelegenheit, können etwa notwendige ärztliche Verbindungen anknüpfen, kurz und gut: können alle Maßnahmen in Ruhe treffen. Verlag: Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. V., Berlin SW 68, Lindenstr. 13. Tel.» Adr.: „Centralglauben Berlin". Postscheck: Berlin 30472. Hauptschriftleiter: i. V. Dr. Alfred Wiener. Verantwortlich: Dr. Margarete E d e l h e i m. Beide Berlin SW 68. — Unverlangte Manuskripte werden nur zurückgesandt, wenn Freiumschlag beiliegt. — Verantwortlich für den Anzeigenteil: Paul Burghardt, Charlottenburg. Druck: R u d o l f M o s s e, Berlin SW 100. ytUREQL seif 3& Jahren anerkannt beste iiiutmiimnnnmwunit färbt echt tmd natürlich in allen Nuancen vom hellsten Blond bis zum tiefsten Schwarz Probekarton zu 1 Portion.M.1,85 Probekarton zu 2 Po Lianen .. 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