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Central-Verein-Zeitung · 1928-12-07 · 49 (7.12.1928) · p. Seite 690

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
7 (1928)
Issue
49 (7.12.1928)
Date
1928-12-07
Page
Seite 690 (sequence 10)
Language
German
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HH0 Kuf bü3 alte Problem von Glauben und Wissen werfen. B. Jacob weiß bei der Ausdeutung der Geschichte des Erzvaters Jakob bisher unbeachtete Momente hervorzuhebcn (Heft 3). Leicht faßlich, aber lebendig schildert Edmond Fl eg (Heft 3 und 4) die Geschichte seines Werdeganges als Jude. Der englische Forscher Traders Herford (Heft 1) zeigt im wohltuenden Gegensatz zu manchen anderen christlichen Forschern, daß er mit liebevollem Verständnis die Weiterentwicklung des Judentums in der rabdinischen Literatur erkannt hat- Daneben steht eine Reihe interessanter historischer Abhandlungen, deren wertvollste, weil selbständigste, die von Rudolf Hallo über jüdische Kult- und Kunstdcnkmäler im Hessischen Landesmuscum Kassel' (Heft 3) sein dürste. Aus der Betrachtung der in guten Photographien abgrblldeten Gegenstände wächst die Geschichte. der Juden in Hessen, die in einem anschaulichen Abriß geschildert wird. Co wird die tiefe Verwurzelung der Juden in Deutschland deutlich. — Gestalten des neunzehnten Jahrhunderts tauchen in Margarete SnS manns seiner Studie über Rahe! Lewin (Heft 2) und Kurt Ecksteins (Hest 2) Darstellung der „jüdischen" Entwicklung Heinrich Heines auf. Das politische Gebiet (auch das jüdisch-politische) berühren Zielen- -igers Bericht über die Enauetekommission (Heft 1), Adam Röders (Heft 4) Auseinandersetzung mit Hcllpachs Aeußerungen zur Judcnsrage, Berta Pappenheims (Heft 2) kritischer Bericht von den russischen Kolonien des A§rcho!nt, Dienemanns breitangelegte Behandlung der Stellung zur Galuth (Heft 4) und viele Abhandlungen zum Thema Antisemitismus. Man erkennt: hier wird eine Fülle dos Wissenswerten und Anregenden zusammengetragen. Dafür schuldet das deutsche Judentum dem Herausgeber stets neuen Dank. Dennoch sei bei dieser Gelegenheit ein Wunsch ausgesprochen. Während auf philosophischem und historischem Gebiet — wenn diese Scheidung einmal erlaubt ist — die Beiträge im „Morgen" wirklich von der Gegenwart in die Zukunft weisen, fehlt diese Rich* iung bei den Beiträgen, die die Fragen der heutigen Lebensgestaltung (politische, pädagogische, soziale Fragen) betreffen. Ohne einer Verflachung anheinizusallen, könnten hier statt der Berichte über eine heute schon existierende Form der Wirtschaft oder Gestaltung der Politik Vorschläge zu neuer Politik, EDMOND F LEG: Ein kleiner Fropket ROMAN. Ganzieinenband JUC 4,80, broschiert JUC3,—. Einband e d t wmi von E. E. Weise, Soeben erscheint die 6. bis 8. Auflage des besonders in jüdischen Kreisen mit grossem Beifall angenommenen Buches. „Die hoch dramatische Darstellung erhebt sich bisweilen zu alttestamentJicher Grösse und erschüttert aufs tiefste.“ Neue Schieber Rundschau. R. Piper & Co., Verlag, München. Wege zu neuer pädagogischer Arbeit gewiesen werden. Diese nicht dem Tagesbedürfnis entspringende Aktualität würde dem „M argen' den lebendigen Widerhall auch dort sichern, wo man nicht so philosophisch gebildet und intereffiert i ft und dennoch d i e Dinge tiefer zu betrachten wünscht. Soweit sich der „Morgen' in diesem Jahrgang mit einer „aktuellen' Frage besastte, hatte er keine sehr glückliche Hand: etw-a Ernst Holzers schiefe Ausführungen über die jüdische Jugendbewegung (Heft 3), die Martin Goldner (Hest 4) jedenfalls im wesentlichsten Punkt widerlegen konnte. Es kommt noch etwas anderes hinzu. Im ersten Hest bespricht Professor Goldstein mehrere Schriften, die sich mit der religiösen Gedankenwelt der Proletarierjugcnd und der Bauernbevölkerung befassen. Wäre es vielleicht möglich, daß im „Morgen' jene Kreise — sowohl Proletarier als auch jene Geistlichen, Lehrer usw., die unter ihnen und unter Bauern wirken — zu Worte kommen? D i e Unkenntnis der Mentalität dieser unserer pp: 16ABRIE ^*^5 ED U-1AY KI iBRÄUEREI zvmSPäTEN 1 ^IMWNCB EMr" ~ Der VersrmZ fu fiaffan wtS ßlrrschm rmserer mühzzkofimm Htaekbrecs tzß i-0 4^4^ 44& 4 und - M 0 r # WOtH^9fl ^5 fxcl > t)f<\ m H ßegfmtf ISUfe DezZttckrZ Ausschank tu ©isgeoi ZNZL $dmiazi$Z9 V' Haörlel vu Ios. Spütm-ßLSWlHZMLe-ZklstöLAZ Ä.-O. Münchm \\ p%; % i| m l \ ^-rVv 1 Eine interessante Neuheit ist die stickende ead stopfende KÄYS ER- ^läfimaschino mit dem neuen, vielbewandertea Kabinett- ^öbei Np. 33. Ei»e Zierde für jedca Raus*. —- Kontarremlai» Assststtv»?. Trotx bequemer Zahluagswe!*» IronJrarrensloaer Preis. — Besichtige» Sie uzr- ▼erbiadiieh diese Seahsil oder Te/lsajea Si* kostenlose« Angebot cd« Vcrtretcrbet&ch. KAYSER-Fabrik Ä^Q. Kaiserslautern 152a. ff rs * Aj U /.• \ I -3 l <ji xry y li u L~a La L>a Dividenden 1926 nach Tarifen A,B und a: 34,1 °/0 auf den Jahresbeitrag, 3,3% auf das Deckungskapital 1 l I Famiüenanzeigen siehe Seite 698.

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