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Central-Verein-Zeitung · 1928-12-07 · 49 (7.12.1928) · p. Seite 691

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
7 (1928)
Issue
49 (7.12.1928)
Date
1928-12-07
Page
Seite 691 (sequence 11)
Language
German
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m .Nachbarn" i st unter uns Juden erschreckend groß. Und auch diese wissen von uns und unseren Nöten nichts. Wenn der „Morgen" jene glückhafte Verbindung, die er -u mehr akademischen christlichen Kreisen zu schassen verstand, erweiterte und aus seiner Tribüne Menschen, die zwar einfacher, aber mit dem Volksleben tiefer verwurzelt sind, sammelte, so würde er vielleicht am tiefsten Verständnis und Achtung zwischen Juden und Nichtzuden fördern. Große öffentliche Kundgebung in Guben. „Ob arm ob reich, ob Freund ob Feind, Die Liebe für Heimat uns alle vereint!" (Dieser alte Spruch Ifi an Oie Wanv des Rathanssaales gemalt, in dem unsere Kundgebung ftattfand.) Am Sonntag. 2 Dezember. nachmittags 4 Uhr, versammelten sich in Guben im Stabwerordnelenjaa! des Alten Rathauses aus Einladung unserer Gubener Ortsgruppe 200 Damen und Herren aus allen Kreisen der Bevölkerung. Beamtenschaft und Geistlichkeit, zahlreiche Akademiker, führende Bürger und Vertreter aller Parteien waren zugegen. Rechtsanwalt Dr. Bruno Weil (Berlin), der Stellvertreter des Vorsitzenden des E. D., behandelte das Thema „Der deutsche Jude auf deutscher Erde". Der Redner verstand es, in Klarheit und Sachlichkeit das Problem des Werdens und Seins einer Nationalität aufzurollen und nach wertvollen und überzeugenden Vergleichen aus der Geschichte anderer Völker nachzuweisen, daß die deutschen Juden auf deutscher Erde ein feligegründetes und unantastbares Heimatrecht besitzen. Ter ehrliche Beifall bewies, daß Dr. Weil mit seinem Vorträge den Boden für eine fruchtbare Derständigungsdiskussion aufs beste vorbreitete. In der Aussprache nahm denn auch eine Reihe von Rednern zu den erörterten Gedankengangen so freimütig, wie wir es nur wünschen können, Stellung, und mit voller Befriedigung konnte der Leiter der Versammlung Dr. Paul Cohn (Guben) feststellen, daß Wahrheit und Aersöhnungswillen die sonst weit voneinander getrennten Gruppen der Bevölkerung dem inneren Frieden näher gebracht haben. Die ^Gubener Zeitung" hat in ihrer Nummer vom 3. Dezember ausführlich über den Vortrag berichtet. * Am Sonntag vormittag vereinigten sich 35 Delegierte von 17 Ortsgruppen unseres Landesverbandes Brandenburg zu einem Gautage in Guben, der vom Vorsitzenden des Landesverbandes, Hermann Bodzanowski, erössnct wurde. In seiner Einleitung gedachte der Leiter der Verhandlungen mit Freude unseres asten und treuen Pioniers Wilhelm Wolfs aus Lübben, der am gleichen Tage ein dreifaches goldenes Jubiläum als Vorsteher, Schriftführer und Rendant der dortigen Shnagogengemeinde beging. Aus der sehr reichhaltigen Tagesordnung können nur die Referate der Herren Rechtsanwalt Tr. Bruno Weil, Tr. S a l o m o n f t x und Oppenheimer erwähnt werden, an die sich eine fruchtbare Aussprache anschloß. Unserer Ortsgruppe Guben, ihrem Vorsitzenden Dr. Paul Cobn und dem Cchristsührer Stern gebührt für die sorgfältige Vorbereitung der Tagung wärmster Tank. j>;_ £ 3 v 4 V.^ ©*?fräPT* €j^sU ead Sie erleichtert In die «usgefreJencn Hausschuh* •ch&pfen. dann dcni.cn 5!« daran, da« cs doch nods Schuh* ,rde. dt« trotz «Jcganier Form nie drü&esv Et Und die fp*xi*3 fßr «mpSrwütche Füsse gebautes*’ mm® r Dame»- Spangenschuhe braun u-*di«r€H Herrea- H&ibjchahe fts allen Ausführungen Herren4ilefel fe dien Ausführungen lür Berlin V Das grösste SmuhSpezmthaus Berlins Ä (c.! h" i (c! D j: x &! fr (C i & (t MKQ.k| # f>:ci Ji f W- G 1fr i felag EscMso! 14 I RHPWH PSHEfPH « , *. s ü MWlMLJd k*ui^L‘juL-d |1 konformst Erscheinen in h«FüH^j,ian01ti?iiliiTg ll ft w t*~oaf»”i«»"4 1 halbjährlich. Folge. Bisher | iidi# iü 1^IsüiJ v/ßlt | erschienen: Band 1 u« 2» Blsmarckatrassa 106 Preis pro Band: M. 55, - in Halbledor, M. 50,— in Leinen. Probeheft M. 3,-. Prosoekte gratis Der drifte Band erscheint in den nächsten Tagen.

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