Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 7 (1928)
- Issue
- 41 (12.10.1928)
- Date
- 1928-10-12
- Page
- Seite 577 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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577 Aus MMn WURM WÄ einBrltrag Zur deutjKen Literatur' unöSitttngeWiÄkt. Blutmord von Dobrzyn. Die geschachtete LucieTomanow. („D e r S t u r m e r"* 31t, 51. SX^cmbcr. 1927.) Der Mord tut Schwarzwald. (Evtblötzt, beraubt und geschachtet.) („D erStfirmc r", 3!r. 27, Juli 1923.) Der Vater heiratet seine Tochter und der Bruder seine Schwester. (So etwas ist nur bei Juden urögrich.) (..Der Stürme r", Nr. 35, August 1923.) Der Judenfluch über Schillers Gebeine. (Deutsche W o ch e n s ch a u", Dir. 33, August 1928.) Ostjude Li pp er und seine 39 Dienstmädchen. („Der Stürmer". Nr. 24, Juni 1928.) Jüdische Sexualverbrecher und ihr Verteidignngssystem. („Ter Stürmer", Nr. 24. Juni 1928.) Jüdische Tierschinderei. („Der Stürmer", Nr. 24, Juni IW.) Der Weizen der Bantjuden blüht. (..Der stürme:', Kr. 25, Juni 1923.) Der Judeneid. (Die groste Lumperei.) („T crStürnur*, Kr. 26, Juni 1923.) Der Jude Schnitzer und der Blutmord im Schwarzwald. („D e r S t ü r m e r", Nr. 34, August IW.) Das Sektgclage des Juden Bernheinr. (Blonde deutsche Augcstellte werden betrunken gemacht.) („Der Stürmer", Nr. 34, August 1928.) Jude —Arzt —Mädchenschaudcr. Dir Leporello liste des jüdischen Wüstlings. („B e r l i n e r Arbeiterzeitung", Kr. 26, Juni 1928.) . . Tie Schandtat -cs Juden Wassermann. („D erStürnte r". Kr. 22, Mai 1928.) Der totgesahrenc Nichtjude. (Wie Jud^ Adler aus Gnodstadt den jungen Berkmann ums Leben brachte.) („Der Stur m e r", Nr. 22, Mai 1928.) Das Kind im Keller. (Ein geheimnisvolles Sittlichkeits- Verbrechen zu Breslau.) (',Der Stürmer", Nr.22, Mai 1928.) Jüdische Aerzte. (Maffenvergistungen durch Ehromorralknren.) (,DetStfmncr", Nr. 11, März 1923.) Die jüdische Weltpcst. s„D erGtürmc i",?lr. 11,Marz 1928.) Ehristnsmörder in Schwandorf. („D e r S t ü r m e r", Nr. 15, April 1928.) Das aussätzige Geschlecht. („Der Stürmer", Nr. 10, März 1823.) Der jüdische Milliardenbetrug. (,Derliner Arbeiterzeitung", Nr. 31, 5. August 1928.) Heimaterde. Au der Abhaudlung des Oberstadtsekrckars Gänsen in den „Heimatblättern des Siegkreises". Mehr als Urkunden und gedruckte Jahreszahlen, erzählt das von der Eiche umwachsene alte jüdische Grabmal in Siegbürg, das auf der folgenden Seite dieser Zeitung abgebildet ist, von der Heimatsgeschichte deutscher Juden. Das .D^rwachfensein" mit deutschem Boden, deutscher Natur, das gesprochene BekenLkms derjenigen unter uns, die ihre Heimat starker erlebt hibtn als einen Rcchtszustand, in den sie hiiieingeboren sirrd, ist hier Air ^ünem gegenständlichen Sinnbild geworden. Und doch begrüßen wir nichtnur diese Abbildung, sondern mit gleicher Wärme den sie umkleidenden Text, den Ot-erstadtsclreiär Peter Gänsen (Siegburg im Rheinland) in einer Abhandlung „Familiennamen und Bürgerrecht der Juden. Mit besonderer Berücksichtigung des Sregkreises", der jüdischen Bevölkerung seiner engeren Heimat gewidmet l»ril). Mit großer Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit wird hier ein Stück allgemeine Emanzipationsgesch'rchle an dem Beispiel eines beschränkten Gebietes erörtert. Doch auch der große Zusammenhang kommt nicht zu kurz. Eine große Anzahl von urkundlichen Feststellungen und Tabellen Heben dem Schristchen, das wir als Beitrag zur Geschichte der Juden in Deutschland dankbar begrüßen. eine über das rein Heimatkundliche hinausgehende wissenschaftliche Bedeutung. 9 Sonderdruck aus „Heimatblätter des Siegkreifes", Sie-' bnrg, VI. Jahrgang 1S28, Heft 2/3. des Centralverelns deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. D. i’^ii ny'Hnn in vVWv Donnerstag, den 18. Oktober, pünktlich 815 Uhr, Lm Sihungssaal des ehemaligen Herrenhauses, Berlin, Leipziger Straße. Cinkriit nur gegen 61'nlaßkarke. Echälkllch im Bureau des Cenlralvereins, Berlin SW 68, Lmdenstraße 13, auf schriftliche und telephonische Bestellung: Amt Dönhoff 3594 und 55YZ.