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Central-Verein-Zeitung · 1928-06-01 · 22 (1.6.1928) · p. Seite 314

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
7 (1928)
Issue
22 (1.6.1928)
Date
1928-06-01
Page
Seite 314 (sequence 6)
Language
German
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314 S*ctt*3fci*6tt£0 (X): NestaurLrrt Waldfried legt auf jüdische Gäste kei-.'.cn Dert. Niendorf (I): Ostscehotcl (Gruse). In dem Hotel werden ^-ervteitcnvinge der Mischen Gäste mir großen Hakenkreuzen geziert. *R o r d d o r f a. Amrum ill). . Nordernrtr (11): Dortmunder Vorhalle n hat cur wchcld: -oudcn haben keinen Zutritt. Hotel Eugehauscn, christliches Sotest Haus Meeresleuchten, christliches Scholuugshc'.m. Der ^Inyabcr legt jedoci) Arcrt darauf, nicht als iud-.'., erndliäi zu tteilsjüus Nothung, kurt}Gu^> des Stahlhelms. Billa SüdLlick, streng christliches Haus. Deutsches Haus, Erahihelmheim. Oberdorf (XII): Pension M. Veutschcr schreibt: „Juden werden nach Möglichkeit nicüt aufe-nonuuen." Ober Hof (IV): Haus C-..enharl-Nothe, lt. Prospekt: Chruulcchcs >?ans. O ö e r tt i a k (V): Daldsam.tcriv.nr., Die Mehrzahl der Gäste biefe 3 Sanatoriums seht sich aus solchen Arenen zusammen, mit denen zusanlmen zu weilen iütt[d;cn Kurgästen nient zugemutet werden raun. Bad O r b (X): Pension und Kaffee Schweizerhaus, Pension Lange. Öfter bichl b. Oberammcrgau (XM: Kurhaus Ostcrbichl. Auf Wunsch des Deutschnationaleu Ha: dluugsgehitsei'.verbar^dcs auigciwmiucu. O<hn Hausen (X): Haus Hansa. Christliches Haus. Die Inhaber legen jedoch Wert daraust nicht als jubcufctublid> zu gelten. Cl.-ristlitt:es Ertwlunqslreiur Pniel. Die Besitzerin. legt jedoch Wert daraus, nicht Phrmonr (XX): Haus Wolf, Pension Schräder, U. Prospekt: Gl Häuser. Pension Christel, Holbocn, Änia Stenzel, Haus von de t: Christliche Hey de antisemitisch eingestellt. Reichenhall (XII): Villa «indcnhof. Heim, trägt am Crugeu^g ein Schud „Arisches Haus." Reinerz (V): Villa Cornelia. Christ I-.chcs Henn. Haus, daß cs nur christliche Gäste ausnimmt. Rengsdorf (XI): Hans Hermann zu Wild. Erholungsheim lüc evangelische Pfarrer. Pension Forsthnus, Gaslhof zum Stern nehmen Juden bk'r 3lor. rind Nactu'aisön «ui. Christliches Haus. Dcutsches mit Stahlhelm utf-d Inschrist: Villa Idylle, Schild am öffentlich in judersteiudlichem Sinne. _ Rothenfelde (IX): Hotel Deutsches Haus, chriullche Pcnuou. Ründerroth- Kaltenbach (Xl): Kurhaus, hat sich jüdi'chcu Besuch verbeten. , . Saarow (III): Hospiz zur Furche. Christliches Crholuu§s:,e:m. Bad Sachsa (VI): Fremdenheim Frl. von Vranuschweig annoncrert: chrrstliches Heim. Villa Daldruye ist lt. Brief des Besitzers nicht uuuaude, jüdische Gäste vor Unannehmlichkeiten zu schützen. Villa Gubelhanscn. Der Besitzer schreibt, daß er nur christliche Gäste aufniuuut. Erholungsheim Bergsegen. Christliches Haus. , Salzbrnnn (V): Haus Abendsricosn. Christliches Haus. Villa Annr, lt. Prospekt: Christliches Logierhaus. Pension Sercchans, lt. Pro'P.olt: Fürstliches Fremdenheim für christliche Gäste. Pension Komet, lt. Prospekt: Christliches Logierhaus. Haus Lindenhaus, christliches Haus. Landhaus Schmidt nimmt lt. Prospekt nur christliche Gäste aus . Lalzsckrlirf (V): Haus Lindenkohl annonciert: „Iudcnfrci." Salzuflen (IX): Pension Biüerbek. Die Inhaberin erklärt: „Ich. bedaure sehr. Eie als Jüdin nicht aufnchmcu z:r können, da icj meisten Güsten nicht zumute n kann, sich mit Juden, an eim-n Tisch zu letzen." Kiaderheim Hartmaun. Christliches Haus. Der Inhaber leg: redoch Wert darauf, nicht als judenfeirdlich. zu gelten. Haus Herldcunnn, Haus Langrehr, Haus Weber, Kinderheim Sonnenschein, Zniarz im Wohvungsanzcigcr: Christliches Haus. Haus Schmiedckamp. Chriiil. Haus. Satz Nitz (I): Seeschloß, Wiener Casä laut Prospekt deutschvdlkisch gerührt. ^Scharbeutz (I): Lübecker Bucht wird fast ausschließlich von Gästen christlichen Glaubens besucht. *S che ch Lina im Chiemgau (XII). , . ... . ..... Schierke (vl): Haus Waldesruh, lt. Annonce: Gastehcun für chrrstluche Familien. Schmiedeberg (VII): Haus Steigert für Angehörige des israelitischen Volkes gesperrt. . t T Schreiberhau (V): Christliches Kinderheim Mrttelschrekbcrhatt, stdoch nicht judenfeindltch. Dcutsches Haus, lt. Kurverwaltung judcnfeindlich. Sanatorium Kurpark, lt. Prospekt: Heilanstalt des christlichen guten Mittelstandes. Fremdenheim v. Siegroth'Penli, nach Auskunft der Kurverwaltung streng christlich. Haus Etahlguelle, nach Auskunft der Kurverwaltung streng christlich. , ^rangvtt-Ernestine- Miecke-Etiftung, christliches Haus, jedoch nicht judenjeiudlich. Haus Sunern, Haus Stiller Winke! werden von Kraschnitzcr Schwestern auf ausgesprochen religiöser Grundlage geleitet. Sellin (I): Haus Ner am Meer, Ostseehaus Sellinum, Villa Daheim lt. Badcprospckt: christliche Häuser. Sieber (VI): Hotel Krone. Inhaber mit Aufnahme einverstanden erklärt. Bad Soden, Taunus (X): Christliches Hospiz Quellcnhof. Der Inhaber legt jedoch Wert darauf, nicht als judenfeindlich zu gelten. Svbbienhvhe b. Frankenheim. Rhön (kV): Kurhaus Sophienhühe. Christliches Haus für die Gebildeten aller Stände; cs werden jüdische Gaste auch ausgenommen. Bad Sieben, Dbcrsranken (XII): De, inaä. v. Schenk^ inseriert, daß er sich freuen wird, „dcutschblütige Gcstn.nungsgcnoucn zu berate::-'. Außerdem versende: er Rundschreiben mit einem Hakenkreuz. Das Bad selbst ist nicht antisemitisch. Slolbern (VI): Rotläppchcnhkim annonciert: „Keine Juden." Gndorode (VI): Hotel Buhne hat sich durch Stillschweigen mit der Aufnahme einverstanden erklärt. Bad Suiza (IV): Pension Lachmühlc hat sich durch Stillschweigen mit der Ausnahme einverstanden erklärt. mit christlichem Charakter. Pension Trapp, christliches Haus?' D fiten (IV). *5 w lr ch (IV): Haus FürstcnbNck. Christi. Hospiz. Inhaberin antisemitisch. * i in wc tt 5 o r f c r Strand b. Trareruiinde (!): Kurbaiok, auf 'llunfch ausgenommen. Billa Seestern hat sich stillschweigend mit der etnoerstanden erklärt. Haus Eecodler, arst Wunsch des ^utP.,nat:onalcn Dan.dlungsgehilscnvcrbandes aufgenonunen. B d ^S lz (XU): Georg. Am Hauseingang befindet sich dio Infchrist. Haus nur;ür 6)r:sil:che Gaste-. T r a v e vr ü u d e (l): Ziurgartenhotel. Haus des Ha ndiungsgchilfenrcrbandcs. Dcutschnationalcu Argen im E n n?-1 a l. — A l t m ü n ft e r : Pension GrferDinß: Laut Geincindcratsbeschluß Aufeulhaltsdatle: aricr" auf 24 Stunden beschränkt. Wangerooge <!!): Pension Seeluft. Auf den Briefbogen befiedek sich ocr Satz: Israeilten sin.den keine Aufnahme. Strandhotel Germania hat sich durch Stillschweigen mit der Aunmhme einverstanden erklärt. Warnen? unde (I): Villa Seeheim. Christliche Pension. Pension Perle verschickt Prospekte mit Hakenkreuzen. Hans Seerose, lt. Prospekt: christliches Haus. Wernigerode-Dafferode (Vl): Haus Waldfrkeden ch:istl. Haus. W e ft e r'l a n d auf D ft l t (H): Knrharrs Westerland. Auf Wunsch des Drutschn.at. Handluugsgehilfenverb. ausgenommen. Villa Sanssouci annonciert: Jüdischer Besuch verbeten. SS il i fl r a D bei Lübstorf i. Äiecklbg. (III): Hospiz Diligrad. Chvistliches Erholungsheim. W l t t fr ü ii a. A rn r tt ttl (II): Haus Therese vorm. Villa Quedens. Die Inhaberiir hat auf eine Anfrage geantwortet: „Es hat sich an dem christlichen Charakter nrcin.es Haukes nichts geändert." SüIfeiöflVlinD (V): Villa Ebencizcr nennt sich auf Wegweisern deutschchristliches Tonristcnheinr. Tourisienhcim Hötzclei inseriert mit Hakenkreuzen. Paradicsla. Inhaberin wünscht angeblich Juden n.icht als Gäste'. Wör iS Hofen (XII): Pension Martha, Pension Raiblc lehnen die Ausnabn'.e von Juden ab. *3 i u n o tu I & (I): Laut Prospekt war cs stets das Bestreben dev Vadeverwaltung, das Lad von semitischen Kurgästen, srcizuhalten. Zwiesel (Xll): Waldhaus, lt. Schreiben d. Inhabers dcutschvölkisches Haus. Oesterreich (XIII). XTiedcr-öes(errefc5i: Llggsbach-Markt, Wachau: Nur au Katholiken. EmmerSVorf a. d. Donau, Wachau: Nur Arier. Nobels bürg a ttt K a m v. U>i ö tt i : GeineinderatsbeschlUN, den Aufenthalt jüdischer Sümmerfrifchlev iricht zu dulden. L ch e i b l i n g k i r ob e n a. d. Asvangbabn. 2 fi) 5 n b c v ö am Kamp: In: Jahre 1925 antisemitische Crzesse. Türnitz. — Nbbfitz. Öher-Öesterreieh: ... Dr. Müller. . , . unhaltsdüttcr für „Nichtbeschränkt. F r a n k e u ttt cr r k t. — ft t* e t H « o t. f. Geo r gerr im Attergau: Der „Gasthos Vauern-Löckuer^ _ infociext: Nur christliche Sommergäste erhalten. Unterkunft. Geisern Hotel Post. —- G u t t a u bei Slcvcrmcrft: N-ühlviertel. £> au SOers, Post St. Iohai'.n i. Blühlviertel: Nur christliche Gäste. 2 a m buch Hotel Meuschik. — Mattigbofen. M r ch e l d o r s : Pension Haindl. — N e n 6 a u ö a. d. Donau: Gasthof Ernst. Ne n b o f e n a. d. Krems. — N u tz d o r f am Atterfec. O b e r ln ü h l a. d. Donau. R e; ch e n t h a \ f Mühlviertel: Nur Aricr. Schur fl i n g am Attersee: Alle Wirte mit Ausnahme des Gastholes „Blaue Traube". S b i t a l am Plrvrn: Inr Ensthof „Jur Post", Eigentümer Grundner, in der Cur,ahrt Inschrift: Juden nicht erwünscht. Billa Schwarzenberg, -r. r a u ti t i r d? e n : Hotel „Am Stein". St. Beit, Mühlviertel: Nur für Arier, o r d e r fr o d e v : Stcinerwirt. Wallern b. ScLallrrbach: Gasthose Cbcrstaller und Nenacr. Wartberg a. ö. Krems. W e Y r a. S. Enns: Der Lcrschönerungsvcrein schreibt, daß „Juden nicht erwünscht" seien. W ev r e g g am Attrrfec: Lehrerbclm: Nur für Arier. Wolderdad b. Hall. Salzlmrg: S t. Johann im Peugau: Laut Eemciuderaisbeschlutz „Juden nicht nicht erwünscht". D! a t 1 s e e : Laut einstimmigem Gemeinderatsbeschluß „judenrein". R e u m a r k 1 am WalLcrfcc. — Secham b. Mattsee. Seelirchen am WaUersee. D a vr s w C a im Lungau: Laut Gemeinderatsbeschluß „judcnrein". Wald im Obervinzga». Zell am See: Villa Olga, Villa Schwittental. Steiermark: dlkt-Llussce: Cdlaurr, Neue Post. Murau. — Böllau: Arische Sommerfrische ersten Ranges. Buck: Zcntralveröand. B ü r g g (am Ei'ngang des Steirischen Salzkammergutes). D v 0 f a i a d) : Die Kurverwaltung annonciert: „Angenehmer Aufcnthalt für christliche Familien." Walddach a. d. Lafnitz: Pension Langeneckcr. Kärnten: Afritzersee: Arische Sommerfrische. Llgathendorf, Post Hirt. K b t s ckr a ch im Gailtal: Stempel „Nichtaricr unerwünscht" auf eincm Briefe eines dortigen Gasthosbcsitzcrs. K r u rn v e n d o r s am WSrtbcrsce: Villa Streicher. St. Margarethen, Levantial. Maria Wörth am Wörthersee: Hotel Post. M ö l l b r ü ck c. Ober»Bill ach. (Nicht zu verwechseln mit Obcr^Dcllach bei Villach.) Weitzen fee: Juden sind am Weißenfcc in sämtlichen Sornnrerfrischen ungebetene Gäste, da gcinäß einem Beschluß der chortigen Fremdenvcrkehrsverbände die Sommerfrischen „judcnrcin" zu sein wünschen. Sßßcti, — Hall: „Goldener Engel". H o v f g a r t c n. — ft u d e rr ft c i n oh. Mieders, Stubaital: Hakenkreuz am St. ft a k o b ani Bill^rs-ee: Nur Arier werden, angcnonnnen. Dorf Obe^rläugenfeld inr Octztal: Der Gasthof „3»nt Hirsche»" und destcn Dcpendence „Antonshaus", Bes. Geschwister Ckrcin, nehmen jüdische Enste nicht auf. Äurbad LÜngenscld ist nicht antisemitisch. O e tz t a I : Bon Octz bis Langenfeld (s. d.) ailtiscncitisch. Z i l l e r t h a I. Vor« r 1b cvgi Casckiurtt i. Montafon: Hotel „Rößle-Post". sein« Särreiben mit einem Hakenkreuz. S ck) r n N s : An den Gasthöscn „Löwe" und „Taube" Hakenkreuze. Tselieelioslowakei (XIV): Karlsbad: Haus Bbazia. M a r i e n b a d : Goldene Krone, Haus Gustav, Haus Theresia. Dö-litz.Schönau: Gasthof zum Anker. Diese neue Liste ist allein maßgebend. Durch sie werden alle früheren Veroncntlcchungen m der „C. B.-Zeittma" -aufgehoben. Aenderungcn und Ergänzungen werden laufend in der „C. V..Zeitunabekannntgegeben werden. Halt: Pension Wälsuug. Gasthaus „Alte Post". Der Besitzer Keßler ziert fr j ri; 1 n

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