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Central-Verein-Zeitung · 1928-05-11 · 19 (11.5.1928) · p. Seite 268

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
7 (1928)
Issue
19 (11.5.1928)
Date
1928-05-11
Page
Seite 268 (sequence 12)
Language
German
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2bS Neue Sucher. Paula Evn^in: „Briefe an die tote Mnlcr.' Stuttgart. 1928. — K. Th. Blukh: ..Leopold Ießu Engethoru Nachf., Oeüerbeld u. Co., Leipzig. 1927. Otto Geismar: - - M. Well: „Contes er lege mies d‘Israel.** Fernand Ra Wau, 4>cum.v. 192*. — Wilhelm Stapel: „Antisemitismus und Germanismus." vanmutift!n' Veräozs-- anstatt, Hamburg—Berlin—Leipzig. 1928. — Rabbiner Profenor e r. F. Ziegler: „Die sittliche Welt des Judentums, II. Teil: Vom Ab'mlun des Manon* Ins teaa&ia." M. W. Kaufmann, Leipzig. 1928. — Tr. Julius Höricr: „Duellenbuch zur jüdischen Geschichte und Literatur, IV. Teil: Europäische Länder in, der Neuzeit." I. riauffmann, Frankfurt. 1928. — Tstar Haderer: ..R.-ue bebranMe Lesenbel. Für unsere Kinder." I. Kauffmann, Franlsurt.!928. — F. Mamalewski: „Vo^en — der Welrsport." Boran-Berlag. Berlin-Steglin. I9i<. — Dr*. Arnold Mrrzbach: „8eitkultur und jüdische Erziehungsgcureiu,chntt." 3. «auffmann, Frankfurt a. M. 1928. — Professor Loren; Türr: „Rellgroie Lrbeusroerte des Alten Testaments." Herder u. Go., Frerburg. 1928. — Sensa von Noerber: „Meine Erlebnisse unter Etrafgerangenen." Walter L»adecke, Stuttgart. 1928. — Festschrift der Realschule mit Lnzcnm der I,rae!Uochen Religwnsgrmeinschaft zum Vösahrigerr Bestehen. Lcrnron Berlaas-A.-G., Frank» fürt. 1928. — G. Melzer: „Volk ohne Glauben." Grunow u. Eo., Leipzig. — Dr. O. Sauser: „Neue Dokumente zur Menschheitsgeschichte",!. Verlag iür Urgeschichte und Mersschforschmm G. m. b. H., Weimar. 1928. — Tr. T. Hauser: „Der Erde Eiszeit und Sintflut." Verlag für Urgeschichte und Men,msor,chung. G. m. b. H., Weimer. 1928. — Rabbiner Dr. S. Katz: „W-ltschöplungsura und Wissenschaft." M. Ponpelauer, Berlin. 1928 - Profcnor Dr Hugo DlNglerr „Das Experiment." Ernst Reinhardt, München. UE.8. —^ ^rOiCiior Dr. Hugo Dingler: „Der Zusammenbruch der Wissenschaft." Ernp. Remhardt, München. — Ludwin Batv: „Die Luden im al:cu Bien. Phardon-Verlag. Wien? 1923. — Errrst Lissaner: „Das Weib der Icphla." Degerheid :r. Eo„ Berlin. 1928. — ..Das Moskauer FüDiscke Akavemrsche Theater. Verlag Die Schm.iede. Berlin. 1928. — Evwttn R. rvevan und Charles Singer: ..Dbo leZLo^ .i *• «^...,^„,,>11^ 0r?nv!' inr,i ~ Är,'7k“ trieb T. Asebtenasy: . — Gustav Frrrrfsen: e^Lov ok Israel.“ Clarendon^Preß, Crjovb. 192«. — Tr. ,rr»ed» nasy: „Ank Gottes Wegen." M. W. Kaufmann, Leipzig l‘.»2s. errsfen: „Möwen und Mäuse." -G. Grote, Berlin. Ifö. Der Staat und die Juden von Haus Brandt, Polizeipräsident. 1928. Verlag: Königs berger Hartnngs ch c Zeitung u n t» Verlagsdruckerei. Hans Brandts Broschüre ist ein wertvolles 2!achschlagewert für Polnisch Denkende. Sie beginnt mit dem Edikt vom 1. März 1812. nach dem d-e Rechtlosigkeit der Inden kurz vor dem Erlas; des Ediktes geschildert wird. Brandt sagt mit Recht, daß es im Preußischen Staate möglich gewepu Ware, durch das Edikt im Jahre 1812 Hunderttauscude seiner Einwohner zu nützlichen Staatsgliedern zu machen. Die Ungerechtigkeit entwürdigte die Juden noch weiter, sie blieben nach wie vor in ihrer stolperten Stellung, vie noch dadurch besonders betont war, daß nach den Belreiungskciegen die verschiedenen Gebietsteile verschiedene Judengefttze in Kraft treten ließen. In besonderen Kapiteln werden die ungeheuren Schwierigkeiten des Gruuderwerbs, des Handels, des Gewerbebetriebs, des Gcsindcwesens geschildert. Erst die Befreiungskriege schufen den Juden die Möglichkeit, zu beweisen, daß sie für den Kriegsdienst genau so geeignet seien wie ihre dmüliciien Landsleute. In einem weiteren Kapitel zeigt Brandt. Unc es mit der im Edikt gewährleisteten akademischen Lehrfreiheit der Inden ür Wirklichkeit anssah, welche Schikanen sic cm dem Gebiete des Kirchen-, setml- und Beerdigungswesens zu dulden batten. Tie Schlußkavitel behandeln die Justiz und die Juden- und „Ehehindernisse der Juden". Brandt schließt tnit der Forderung, daß cs einfür allemal mit jener ^Zcit vorbei sein MÜffe, die den Juden anders wertete als den sonstigen >-taaw-bürgcr- Schr. Tierschutz und Jndeninm von Dr. Jsnt Unna, Rabbiner in Wannfycinu 19*28. I. Kauffmann Verlag, Frankfurt a. Main. Preis §0 Pfennig. Eine volkstümlich gehaltene Schrift, die den Nachweis erbringt, das; die Erziehung durch das jüdische Religionsgesetz die jüdische Jugend in jeder ift die Wähl eines erftkhfjigen und einwandfreien Hautpflegemittel;. _ tn^qHepJöcrax dem täglichen Wdfchwdfjer zugefetzt erfeifehr, reinigt, klärt und befähigt die Hdut äus eigener Kraft gefund und fchön zu fein, Heinrich h^ack Nachf., Ulm a. O. Dierguäl.rei etwas Unmoralisches sehen läßt, \i ie mit Hilft des Eentralvereins entstandene Broschüre ist von diesem dc-r weitesten Oessentlichkeit zugänglich gemacht worden- Unsere Freunde werden gut tun, bei geeigneter Gelegenb.it „Tierschutz mrd Jndentmn" ausgiebig zu verbreiten. Schr. pressefchau. In den: „Mitteilungsblatt des Landesverbandes der israelitischen Neligionsgcmeindctt Hessens", 3. Jahrg., Nr. 2 vom Februar 1928, wird in einem außerordentlich interessanten Aussatz „Redende Zahle »" über den Rückgang der Geburtenzahl bei den Juden und die Ursache geschrieben. Es heißt: „Wenn nach den Ausweisen aus dem Jahre 1910 die Zahl der jüdischen Seelen im damaligen Großherzogtum 24 063 betrug, die letzte Volkszäblung vom 16. Juni 19*27» aber 20 401 ergab, so ift damit zwar bewiesen, das; die Gesamtzahl der^jüdischen Bewohnerschaft Hessens in diesen fünfzehn Jahren um 3062 Seelen gesunken ist; wie weit dieser Rückgang ßuf geringere Geburtenziffern, aus 2tbwanderung oder auf Kriegsverluste zir^ rückzufübren ist. müßte aber erst durch eingehende Untersuchungen geklärt werden. In kurzen .Worten darf jedenfalls gesagt werden, daß die Geburtenzahl in diesen fünfzehn Jahren derart znrüclgegangen ift, daß sie den Hauvtsattor für den Zahlenrückgang darsteüt. Es mag sein, daß die rosttfchastiich schtueren Zeiten die Hauptschuld an dieser Erscheinung tragen. Wenn in früheren Jahrzehnten jüdistbe Familien mit 10 bis 12 Familienangehörigen nicht zu iden Seltenheiten gehörten, so finden wir im Jahre 192”> Familien mit 12 Familienairgehörigen überhaupt nicht mchr: Familien mit 11 Familienangehörigen gab cs rwch 3. mit 1" noch '2, mit 9 noch 9, mit 8 noch 22. mit 7 noch 57, mit 6 noch 127, mit 5 noch 3S9, mit 4 noch 572, mit 3, d. h. mit einem Kind, 873, mit 2, d. h. tinderloft Ehepaare, 827. Diese Zahlen können eine deutliche Sprache reden. <2hl [!; f^bge/panaif Nervös? LacherlicK! Pauchen Sie mol eiae tt et die neue esrGpQ^e^voüe

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