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Central-Verein-Zeitung · 1928-05-11 · 19 (11.5.1928) · p. Seite 269

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
7 (1928)
Issue
19 (11.5.1928)
Date
1928-05-11
Page
Seite 269 (sequence 13)
Language
German
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2htz TOüs r ~ In „Kunst und Kirche", Jeirfchrift des Dcrcius für religiöse Kunst in der evangelischen Kirche, viertes Heft, lesen wir: Wer einmal über alte jüdische Friedl)öfe gcioandcrt ist, etwa in Vrag oder in Wurms, wird die wundervolle SlrmmliNg dieser JiulFrstö.ttrU einer noch kultischen Friedhostkuust nicht vergessen. Nach jüdischem Nilns darf die Ruhe der Toten nie gestört werden; darum wird niemals ein Fleckchen Erde zu mehrmaliger Bestattung verwendet. Tie Ruhe der Toten — es scheint eine Epidemie zu sein — ist in letzter Zeit von Fanatikern gestört worden; eben kommt wieder ans Elberfeld die Nachricht, das; in Velbert riedhossschändungeu Vorgekvmmen sind. Zn der ..Christlichen WcH" agt Rade gegenüber den vürzig Schandungen. wo von christtirchlicher Leite ein össentliches Wort der Entrüstung sei. (Gerade weil wir es mit wenn auch einer anderen tjleligionsgerueinschast angehörigen t'ultifchkünstlerischern Gut zu tun haben, müssen wir Ehristeu^die Lrinime gegenüber solcher rohen Eemoinhcit erheben. Man wird sich geroist mit dem Judentum mit seiner intellektualisüschen Einstellung ausrnnanderset^n müssen. Aber dus ftcht aus einem ganz anderen Blatt, das mag eine Leite des Gelstcslamvses der Eegenrvart fein. Um des christlichen Gewissens und der christlichen Ethik willen müssen wir von solchen ^chündlichkeiten klar abrüchen; zu allen Zeiten hat cs gegolten: Ter Erabschändcr ist ein gemeiner Lump. , Einwcihuugs'feier des S. G. B. -Klubs. Tie Lwial-geiellig-e Bereinigung d-er d-eut'ch-jüdifckzen Berusttätigen (S. G. D.) hat bereits nach einjährigem Bestehen eigene Kludränme beziehen können. Bus diesem Anlaß fand jüngst die srierlichc Einweihung des S. G. V--Klubs statt, an der sich nicht nur die Mitglieder recht zahlreich beteiligten, sondern Lcctrctcr der verschiedensten jüdischen TrganisaLionen uilnahrnnt- Nach einem Präludium des Kapellmeisters Paul S teinhausen rezitierte Johanna M c h c x u. a. die Schlutzansprache aus Tollers ..TLandlung": „Wir und doa) Menschen." Tie Ziele der S. G. A. tvurden in einem Vorspruch klargetcgt, den ^-ansi Borchardt deklamierte. Tie Festrede hielt Bankier Trio Earsch, der stellvertretende Vorsitzende der S. G. V. Ter Redner schilderte, wie er in seiner Jugend eine sozial-gesellige Vereinigung vermißt habe, und dast er deshalb heute alles tue, um die junge Gemeinschaft, in der der E-eist der Versöhnung und gegenseitigen Verstehens herrschen müüa, lcbcnswhig;u halten. Nach gesanglichen Darbietungen von Tr. Fritz Lalomonfki sprach Professor Tr. M. Zondek über das Lhema: „L- G. V. — eine soziale Tat." Justizrat Tr. Ärodnitz und Tr. Bruno Glaserseld spraäzcn sür den Ecntralverein. Frau Ernestine Eschelbach er für die jüdischen Frauen. Gustav Zarnory für das W'ohüahrtsamt der Jüdischen Gemeinde. Richard Mcidner sür die IT. C. B. B. - Logen, I re u d e n bcr g e r sür die Oerdcr-Logc. mit der die G. V. inrker einem Tach wohnt, und Frau Dlargarete Fried für die Frauer'.gruvpeu des Ecntralvereins. Ter Vorsitzende und Begrürch-er der S. G. V.. Redakteur Artur Schweriner, wcih'e die Räume im ^inne deweiß-gtüncn Banners der S. G. 3>: Reinste, edelste Vünrschlichkeit. Honen aus ein freies, glückliches Vaterland soll den 'S. G. V.- Klub d-eieclen. Älit dem „Halleluja" von Hummel, von Frau M. Stern gesungen, schloß die Feierstunde. Ihr folgte eine Besichtigung der Klubrau.ne. TeleqierLrnrag vrs Berbandeo der Literaturvereine. Tonnerötaz. :U.. Mai, vorrnin.a-zs 10 Uhr. findet :n Berlin. ArtiUcrirstraße 14, ein Dcrrairrtentag des Lcroandes der Vereine für jüdische Geschichte und Xiitrrarur in Deutschland statt, der tzauvtsädlich über die Organisation t-er Verbandsardcir bcraren soll. -cknurrldungen sind ar: Herrn Zenas Lern, 'Berlin O 2, EpanGn:rr L trotze 4), zu richten. Tas Avrilhcir d^r ..dNsttatsschrirt für Geschichte und Wisienscbast des Fudeurums" b-e-rnn! uv.t nv.cz Dur di g u n g Herinet>r? Lotzens (durch Tr. A. Leu'kousitz) anläßlich der 30. Wiederkehr seines Todrs- Laaes und der Herausgabe seiner kleinen Schrinen durch die -Aradernie sü? die Winenstchai: des Judentums. Harold M. Wiener gibt eine eingehende, kritische lledrrsschr über die Literatur zum Pentateuch: I. Lll-ogen eine solche üaer neue Werke 5'ae Geschichte der Geonirn; B. Aptorriyer bar einen rrnchtigcn Beitrag -ur vcreleichr'.wen Csgensorschunz beigesteuerr; Ltz. Ahlbeck einen so-läen -ur Midra'Litcretur. Völlig neues L:chr auf das Grundwert der Kcbc-ctia rririr ein Aussatz von Br. me<l. Preis über die Medizin im ^ohar; der Verfasser rerbirrdet mit der Behrrrfchung der Heilkunde gründliche Sprachkennrni-, dis ihn befähigt hat, eus den Ouellen zu fchör'en; einzelues har Prskeklöc G. Sazolrin bergetraLen. M. Wertzbcras Aufsatzreiha. Über die ALLIAHZ T1 SIÜIIOMIER VEREIH Versicherungs-Aktien-Gesellschaft Aktiva: 176000«» j>Ji Prämie I S27: 150 000 000 Ml Venkharungen aHer Art Jolclje Qualen vcrurs.ichtüberra.tssiges fc'tarKWprden- Längst kGnntcn Sie davon bereit ecin, ohne DUt and Lun gerkaren, auf angenehme, gesunde Weis**, wenn ßic ve. Emst Richters Fröhstücfcskriutertee trinken. HanitatsratDr. A. D. schreibt: .sDrrTce hzit mir gute Dienste geleistet^ bin 15 Pfund leickier geworden umi frischtr, icte 10 Jahre jüricer“ Auch ß.c werden lang and echlank. Ueb^rzcogen Sie eich f i- \ selbst! 1 Paket M. 2. -t 6 Pakete, | 0 , f r.uin Ertoli» ausreichend, H. 10,—. \ tsatit^t B-tmes. Manchen 173, Siaderstr. 8 L-LX- J SiacEserliraßke. Wie Sie Ihren Zucker los und "wieder arbeitsfähig vrerden, teile ich Jedem ivranUcn unentgeltlich mit. Tw, Walltlorf 0 7 (Hessen). Zeitschrift für Sexualwissenschaft und Sexualpolitik Mitteilungsblatt der Internationalem Gesellschaft für Sextralforschung. Unter ständiger Mitarbeit v^n zahlreichen Fachgelehrten herausgegeben von Dr. M. MARCUSE. Band XV. Jahrgang I92S;29. Yi*crtc!jährlich 6 >JL Die Z^itschnft für Sexuahrisscnsehaff, die 14 Jahre lang der Mittelpunkt sexualtheoretischer Berichterstat-tong war, bezieht nunmehr mit gleicher Eindringlichkeit auch die prak rischen Sexualproblerne in ihr Bereich ein. Demgemäss ändert die Zeitschrift ihren Xzr.ien im -Zeitschrift für Sexualwissenschaft und Sexnalpolitik*“. In Zukunft werden daher u. a. auch folgende Fragen behandelt werden: Bevölkeren£sx>olitik und Eugenik, praktische — individuelle und soziale — Scxualhygiene (Geschlechtskrankheiten, Rauschgifte), Sozial- und Wohnangf^ olitik, Unterricht, Erziehung, Fürsorge. Straf- und FaEiüienrcehT. Prospekte und Prtöelu'fle liefere wir unter Bezugnahme auf diese Anzeige kostenfrei. A. MARCUS & E. WEBER S VERLAG BERLIN W10, GENTHINES STRASSE 35?. ist von so leicht purgierender Wirkung ohne den Darm unnötig zu reizen, wie . m'IaE. LLh. Broschüren und Bezugsquellennachweis durch die Mineral wasserversend au g, Maricnbad. Eine Klasse BL Richard Passciii Geheimer Medizinalrat Ms Erliiflliing und Fflaos. Mit 35 erläuternden Zeichnungen von LW. E. 3öhHnger. 216 Seiten Gross - Oktav. Sorgfältigste Ausstattung. Geheftet JUl 6,50. Ganzleinenband JUi 8,50. Kölnische Zeitung: „Eine ganz erheilieh ' hohe literarische Stellxzg nimmt Paaschs Bzctt! ein. Ohne auf eine erschöpfende Behänd Inn? i des Stoffes Anspruch :z machen, bietet eer l Verfasste enur Zuhilfenahme einfach ge- I kattencr. meist Schema-ischer Abbildungen Za- I n-ckst eine harze Uebemcht aber die Anatomie 1 and die Physiologie and bespricht darin i* I buntem Durcheinander eine grosse Anzahl j seichti?e^ Fragen aus allen Gebieten der medb 1 | zmtschen Wissenschaft - Bakteriologie, Diäte- * tik, Kiankheitsursacheni erste Bilje bei FVrl letsangen urw». Gelegen-lieh würzt er die ( Lektüre mit einem passend angebrachten * | AnekeStchen, einem Aphorismus. einem Dichter- | aasspruch. Das Bach wendet sich an dta jpr- ' , biAeten Leser und bietet disrm ci«c Fülle j v tsenswerten Stoffes.* | Illustrierter Sonderprospekt gratis * von WflH HhSS8t tstoiiat, Bsrlm li 19.

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