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Central-Verein-Zeitung · 1928-04-13 · 15 (13.4.1928) · p. Seite 205

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
7 (1928)
Issue
15 (13.4.1928)
Date
1928-04-13
Page
Seite 205 (sequence 5)
Language
German
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LOS gen liegt z w : s ch e n 1 8.117 und 1 7.4 7 6 M r l t i a r d e n. Bon diesen vielen Atticngesellfchasten gehörten nur 210s. Konzernen n n. Deren Rominalkapital betrug 14,667 Milliarden, ihr wirkliches Kapital liegt zwischen 11,400 und 10.814 Iliüutrbcn. T a s heißL, die den Konzernen an gehörenden f t i c n * gesellschaftenmachenungefähr 6 2,0 ProzenL (zwischen 63L und 61.9 genau) aller dieser ll ut e r n efi:u u ng cn aus. Mund zwei Drittel aller deutschen Aktienaesellschasten werden heute von den Riesengebr'lden beherrscht und fantroLXicrt: Untersucht man nun die - einzelnen Gewerbezweige. daun kommt nran ungefähr zu einer Bestätigung der vorjährigen Ziffern. Ter Kalibergbau ist restlos in der Hand der Konzerne: 100 Prozent des Aktienkapitals der Kaligesellfchasten sind lonzerniertbei den mit dem Bergbau verbundenen Unternehmungen^ lind es 97.7 Prozent, im Braunkohlenbergbau 90,9 Prozent, im Steinkohlenbergbau 90.0 Prozent, bei den Perlen mit Ei'en- und Metallgewinnung verbunden dchO Prozent, in der clettrmechniichen Industrie 84,4 Prozent, bei der Eisen- und Metallgewinnung 82,1 Pro.zent. bei der Großeisenindustrie 81,^ Prozent, bei der chemischen Industrie 78,2 Prozent, bei der Dauer-, Gas- und Elektrizttätsgewinnnng 88,6 Prozent und bei der Tee- und Küstewchifsahrt >1,4 Prozent. Zlvischen 50 und 70 Prozent des Gefamtkapitals aller Aktiengesellschafteu liegt die Konzernierung beim Baugewerbe, bei den Banken, beim Bersichernngs- und Verkehrswesen. Am allergeringsten in der Macht der Konzerne ist die Holzindustrie mit nur 8.1 Prozent, dann die Bekleidungsindustrie mit 18.8 Prozent, die xranD= und Forstwirtschaft mit' 26 Prozent, die Leder- und Linoleumindustrie mit 28,9 Prozent, der (3 r n n ö st ü ckshandel mit 30,4 Prozent, die Musikinstrumenten- und Tpielwarenindnstrie mit 31.6 Prozent, die Ttahl-, Eisen- und Metallwarenindustrie mit 32,7 Prozent, die Papier- und Zellstosiindnstrie mit 30.2 Prozent und schließlich die T e x t i l i n d n st r i c mit 37,5 Prozent. (.Alle diese Ziffern sind die Höchstzifsern.) Diejenigen Erivrrbszioeige also — das finden tr:r durch dw iten; Statistik treffend bestätigt die angeblich am mctftcu „verludet sind, voran die Konfektion, gehören;u den Gruppen, in denen der freie Unternehmer noch mit am meisten Spielraum für seine Betätigung hat. T.wgleiche gilt dann für die Tertilmdustrie selbst, den Grundstück-Handel, die Holzindustrie. Tort, wo sich die Wirtschastisgebilde zu Zimmer größeren Gruppen Zusammenballen. vor allem in der ^chw er^indü st r i c, aber auch in dein B c r g b a u und der ch e m i s ch e n F a b r ika t i o n ist jüdischer Cr t n slust m i t de r Lupe z u suche n. Allein in der elektrotechnischen Industrie, die ihre Entstehung zum Teil jüdischem Tchöpfergeisl verdank:, deren Aufbau das Werk eines Emil und Dalther Rachencm lvar, finden such einige leitende jüdische Persönlichkeiten. Aber hier war es ursprünglich nickst das Prinzip der Macht, sondern das des Heran drin ge ns an den Konsum, das zu der riesigen Ausdehnung des Konzerns führte: es war eher eine Dezentralisation als' eine Konzentration. Tiefe statistischen Ermittlungen werden jetzt auch noch durch andere Erheburügen bestätigt. Bor wenigen Tagen erschien der erste (J/&rtraiimssacfk i/i die Wähl eines erftkldßigzn und ein*’und ft eien Y^> HdutpßegemituU^^,^—^ (fern tjgliSzn \Vdfdx*'dffer zvge[etzt erfrifdit, reinigt.fdürt und befähigt die Hdut dus eigener Kiäft gefund und [dien zu fein. Heinrich t/ack Nachf., Uim a.O, sehr starke Land der Untersuchungen über die „Dandlunaen in dort wirtschaftlichen Trganisat wn swrmon" d-er großen Enquetek o in m ission (bei (f. T. Mittler lr. Tohm Lerlinst und zwar zunächst eine Veröffentlichung über diu ..Wandlungen in den L c d) 15 f o c m c n der Einzelunter n ehmuugen it n d k 0113er n e". Bei ihren 1 Inter such:: naeu über die Erzeugung-- und Absatzbedingungen der deutschen Wirtschaft konnte die Enqnete-Kommisjion natürlich an dem Problem der Konzernbildnng nicht Vorbeigehen. Tenn die Mach: der Konzerne hat die ^trnkrur der deutschen Dirstrchaft völlig verschoben, sie hat aber auch die Formen des bestehenden Rechts gesprengt. Tiefe neuen Erganimtiouen haben den Kapitalismus von einft" gewandelt, ecke!Liren über zu einer neuen w i r l i ch a f t! i ch 0 1: Ep 0 ch e. Die Feststellungen der 3. Arbeitsgruppe des 1. intcrausschnsscs des Engucte-Ausschnsscs bestätigen unsere Behauptungen. Die Nicscngcbildc üben aus Wirtschasr im> Staat den stärksten Einslus; aus. Von jüdischem Ernslus; ist niemals die Rede. Diese negative Ermittlung ist die stärkste Bejahung unserer Auffassung. Tie Kommission, die alle Tiefen im Ban der deutschen Volkswirtschaft ab- Rauchen Sie mol eine die neue charakiervoile Zigarette <k f.U '\f: : - ’a l- ^PJi i/uD wüstst, x" AIlelnL^e Anzeigen-Annalxm e Radoli Mossc, AniP.is'cn-Anaahmc für sämtl. Zeitungen Deutschlands und des Auslands« S.k:iin 3W 10. Sctufarcrr.cr Gtrayc!6- N». 5?rc-:-Icsu, Düüelöoist Erfurt ^rcnfivtil a.M-. Halle (^aale). Öaaibur^ Z-aruisacr. ktarlsr^ho. SvjTti a. Rh.. Leipzigs Magdeburg, Mannheim. München.?dl:rnbcr.'. EtraRarr ^Iniftcrbc!:?. Bcrrre^ua, Budape't. 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