Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 7 (1928)
- Issue
- 15 (13.4.1928)
- Date
- 1928-04-13
- Page
- Seite 206 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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206 l E I leuchtet, hätte fui), u-ctm er. bestünde, dieser -rnijadn' uuljt ei11,51 ci)c31 j können. . , .! Der vorliegende Vaud bringt die Erhebungen üoc^o'.e Anünotr- : kungen der Strnktunoandlnngen auf die geltenden Aechl-intormen : und w'.Td eingeleitet durch die Gutachten der h crvorr a-- l gendsten AkLienrc ch t § s p e z i a l i st e n. „Die heutige ^lrukj tur der Wirtschait wird charalwrisierl durch die herrschende Beden-! tnng. die die' Kartell- und Keuzernbildnng in weitestem Sinn des . Wortes gewonnen hat . . . Es dürste kaum ein größere? Uurernehmen ui Aklienform geben, das nicht durch Kartelte, Atnendenü oder Verträge mit anderen Gesellschaften verbunden ist. sticht die Emzelituternehmung, sondern chie Ko m p l e r u n t c r n e h m u u g ist heute die Normst 3o heisst cs in dem Gutachten von Professor Tr. Flechtheim (Berlin), (3. 12.) Tas Gefell, so sagt; er, kennt die Konzerne nicht. „Aus dieser Zusammenballung des! Kapitals in der Aktiengesellschaft ergibt sich die Steigerung ihrer Macht. Sie wirkt sich nach außen und nach innen aus. Nach außen durch die Konzernbildung . . . Tie Machtsteigernng « zeigt sich auch im Innern. Tie Leitung der Großbetriebe verlangst - energische Köpfe. Sie dienen der Unternehmung. Ter einzelne! Aktionär tritt in den Hintergrimd. Tas a n t 0 k r a t i s ch e E l e - 1 ment uberN'iegtst Tas sind die Worte, mit denen Tr. Mar! Hachenburg (Mannheim) die Bedeutung der Konzerne kennj zeichnet. (3. 4o.) \ Am schärfsten aber betont es Professor Tr. Karl Geiler (Mannheim). "Er sieht in dieser Bewegung den Uebergang zum j Spätkapitalismus. Er erklärt, daß sich „die Loslösnng des ll n t e r n e h m e r t n m § v 0 m Kapitalbesih in der modernen Unternehmung in immer stärkerem Maße" vollzieht. - „Tabci wächst sich, diese moderne Unternehmung immer mehr zur l Großursternehmnng aus, die aus Massenfabrikation und Blassen-! absatz gerichtet ist, und die in ihrer gewaltigen Kapitalznsammen- ' ballung zugleich monopolistische Tendenzen aunimmt." ' „So werden die früheren von den Eigentümern und Gesellschaften - selbst geleiteten, einzig auf hohen Kapitalprofit gerichteten Einzel- - wirtschaften immer in ehr durch große W i r t s ch oft» g e b i I b c j der Privaten und öffentlichen Hand erseht, bei denen! «H P.j! hriCvt- ’0S Quelenversci TTZZTD R] fstl« ti \J *wrJ V.Jiili'sJli rrz xi , .z., r; £ _) chch O» W ) psp ps?/7h PPP? ff M 3 £& 0 Jjci kd/ li hh ILa }\ ZI Haus allerersten Ranges n~" s~r„J sich das Kapital auf breite Volkskreise verteilt, die Gesellschafter immer mehr zu Tbligationären, die Betriebe selbst aber zu neuartigen sozialen Organisationen werden, deren Leitung in der Hand Triller liegt, bei denen sich der O r a a n i s a t i 0 n s g e d a n k e immer mehr durchsetzt, indem sie in zunehmendem Maße als Treuhänder nicht nur des anvertrauten Kapitals, sondern aller am Produktionsprozeß beteiligter Kreise, insbesondere auch der Arbeitnehmer und Verbraucher erscheinen" (3. 52/54). Was diese Gutachten wissenschaftlich behaupten, wird durch die' Vernehmung der 3 a ch v e r st ä n d i g e n bestätigt. Aber noch eins müssen wir konstatieren: die Mission des Handels geht zurück! Konzerubildnng, Zndnstrieansschwung, ^ubven-ionspolitik und Selbstbetätigung des Aeiches und der Länder, sie versuchen den Handel zu verdrängen. Wo bleibt da der jüdische Kaufmann, der nach Tombarts Meinung von Händlereigenpchasten „geradezu trieft"? Gewiß, einige wenige Juden haben als Wirtschaslsführcr Anteil an der Umgestaltung der Tinge. Die g r 0 ß e M affe der j ü bischen Deuts ch e n steht abseits 1 h W§sh. LanderziehungS', Erholungs- und Frrn?cherm Elise HöNiger. Ausländerinnen ini Hanse. Abitur, Obersekunda. Vormittag-, Abendschule. Private VorberciUmgsanstalt. Direktor Danzlüer, Berlin. Alte Zakoöstr. 124. (Belgien). Erstklassiges 1 i juEd Töchterpcnlwnat. Höchste w v Referenzen inDentschland. 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