Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 7 (1928)
- Issue
- 13 (30.3.1928)
- Date
- 1928-03-30
- Page
- Seite 178 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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17$ Kleine Chronik. Am 9. April begeht Cemiuaroberlehrer Dr. Max G o^I d e (Berlin), ein Freund feinen warb Verstorbene (Semeinbcxat .... - -_ . , . . t. werden sein Andenken stets in Ehren halten! — Das langiährlge Mttglnd unserer Ortsgruppe Berleburg, Kaufmann Erich W o 1 f f, begeht aut 1. April ein dreifaches Jubiläum: seine silberne Hochzeit, das IMjahnge Geschäfts- und das 25jährige Jubiläum als Geschäftsinhaber. Herzlichen Glückwunsch. — Im Anschluß an einen Dorlrag des Syndikus des Landesverbandes Bayern, Dr. Freund, in A m oerg über die Zusammenhänge des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Boykotts wurde dort eine Ortsgruppe des Eentralvereins gegründet. Zum Vorsitzenden wurde Herr Ernst Bloch gewählt. — Im Januar 1:>27 wurde in Kuppenhei m (Baden) der Gedenkstein für dir Gefallenen und 18 andere Grabdenkmäler auf dem israelitischen Friedhofe — wie wir seinerzeit berichteten — beschädigt. Am Dslkstrauertage fand nun die Oiedereinwcrhung des geschändeter: Gefgllenendenkmals statt. Viele Frontsoldaten, Angehörige der Bezirksgemeind und auch der Gemeinderat Kuppenhcim nahmen an der Feier teil. Als Vc treter d> für den Rechtsanwa..___ _ .. . . .. , Trauer über die Frcvclthat Ausdruck verliehen und bic Honnning aus>prachen, daß demnächst alle Konfessionen wieder in Einigkeit Zusammenleben werden. en Antworten. Nach Norwegen. Wie die I. T. A. meldet, ist der Stockholmer Leutnant Norberg, gegen den ein Verfahren wegen Spionage und Landesverrat schwebt, der Sohn ^protestantischer Eltern. Sein Vorname ist nicht Isidor, wie der „Völkische Beobachter" und andere völkische Zeitungen gemeldet haben, sondern G ö sta. E. S. S., Berlin W 30. Cie haben vollständig recht: cs ist uuwürdrg für einen Juden, wie überhaupt für icbeu religiös empfindenden Menschen, nach einem Eharleston zu tanzen, dem eine jüdische Melodie zugrunde liegt, wie bas Halle!.Motiv oder gar das Kol nidre. Das ist in dem „Die Posaunen von Jericho" betitelten, im Röhr-Vcrlag Berlin erschienenen.Tanz von Wilhelm Lindemann der Fall. Wir hoffen, daß. jeder Iude,^der b:c?c Munk Hort, den Eeschäftsleiter sofort aus das Unschickliche des Musikstücks hinweist. Auf verschiedene Anfragen: Es trifft zu, daß der Inhaber der Treibriemen- und Kummetfabrik <3 c f c I I c n f c * t c r in, Oberkotzau , Vorstandsmitglied der nationalsozialistischen Ortsgruppe ist und sich u. a. durch Vertrieb des „Stürmer" stark judenfeindlich betätigt. Nach Karlsruhe. Es wird uns bestätigt, daß Dentist Willi Ne inert, Kaiserstraße 126, immer noch Führer oer Ortsgruppe der Deutfchvülkssa)en Frer- Heispartei ist. Nr. 157: _ zu besetzen, 'inden strotze 13. Das ' Gesundheit? wasser bei Blasen-, Nierenleiden usw. Fachlnger Versandstelle: Berlin SW 11, Schöneberger Strasse 16a. Telefon: Lützow 8 2 6 0/61. nfragen stllgemeine Mitteilungen. Das „Fachinger^ Wasser war zu allen Zeiten als Gefundheitsgetränk beliebt. — Zn der Tat wohnt gerade diesem Naturbrunnen die Kraft inne, das Blut von schlechten Beimischungen zu befreien, cs klarer und belebter durch die Adern strömen zu lassen und dadurch den Menschen im weitesten Sinne des Wortes zu veriüngen. Gefahren für Korpulente. Dr. Ernst Richters Frühstückskräutcrire ist ein ärztlich empfohlenes wohlschmeckendes Getränk, das bei Entfettungskuren Sicher wirkt und den ganzen Körper erfrischt und verjüngt. Eine ausführliche De- Leibung, mit Anerkennungen, bringt die Broschüre: „Der Weg zur Schlank- »eit", die. vom Institut Hermes in München kostenlos verschickt wird. Dir neuen Sänne der Sarnburg-Arnerira-Lknic. Dir Durchführung des von der Hamburg-Amerika-Linie im Vorjahr aurgestellten Bauprogramms ist in vollem Gange. Insgesamt wurden auf deutschen Werften 20 Schisie mit einer Tonnage von 156 000 D. N. T. von der genannten Reederei beordert. Nach Ablieferung dieser Neubauten wird die Hamdurg-Ainerika-Linie als größte deutsche Reederei über eine Tonnage von 1030 000 B. R. T. verfügen, mit der nahezu 500 Hafcnplätze in allen fünf Erdteilen in regelmäßiger Fahrt und in Durchfracht bedient werden. Bad Kissingen. Das neue Kurhaus zeigt feine Vorzüge bereits im glänzenden Licht. Die Gefahr der Erkältung der Kurgäste nach dem Bade ist vollständig umgangen durch die Möglichkeit des Ausruhens und Abkühlens im gleichen Raum. Der Besuchcrkreis wir in seinen Diätoorschriften mit liebevoll-strenger Vorsicht überwacht. „Es ist herrlich, wie man jetzt seiner Kur leben in u &/' sagte kürzlich eilt Kurgast. ' A. W. Kurbaus Bad Schwartau bei Lübeck. Die heilwirkenden Iodnatrium. und Moorbäder sowie sämtliche medizinischen und elektrischen Bäder befinden sich direkt im Haufe. Die Nähe der Ostsee und ausgedehnte Nadelwaldungen, bieten würzige und ozonreiche Luft. Kurtaxe wird jetzt nicht erhoben. Bader-l>-Zna Berlin—Llltbeide—Reiner;—Kudowa. Dem Wunsche der schlesischen Bader enrsrrechend, wird vom 15. Mai ab der bisherige 1)-Zug 101/92 von Berlin übe: Glatz, Althcide, Rciaerz bis Kudowa durchgeführt werden und damit eine^ direkte Verbindung zwischen der Reichshauptstadt und den Bädern der Grafschaft Glatz geschaffen sein. Die Breslauer Wagen werden wie bisher von Dittersbach weitergeleitet. — Durch diesen neuen Bäderzug, der die Verbindung mit den schlesischen Bädern ohne Umsteigeu ermöglicht, ist einem fühlbaren, empfindlichen Bedürfnis abgeholfen worden. Bad Mergentheim. Sehr früh beginnt in diesem Jahre die Saison! Das Vad rüstet sich energisch zum Empfang der Gäste. Die in deu Aerztekreisen bekannte Kuranstalt H oh e n lo h e , die in diesem Winter umfangreiche Erweiterungsbauten vorgcnommcu hat, wird sich schon vom 2.5. 'Februar ab ihren alten Bekannten im neuen Kleid präsentieren. Das Wiesbadener Frühsahrsproqramm ist so rechtzeitig erschienen, daß es bei der jetzt beginnenden Wahl eines Frühiahrsaufenthaltcs vocliegt. Alle, die im milden Klima frühzeitig mit einer Kur beginnen wollen, werden Wiesbaden auch in diesem Jahre gern bevorzugen. Die so viel gerühmte Schönheit der reizvollen Umgebung der Bäderstadl, des Rheinbaus und des waldreichen Taunus im Frühiahr zur Blütezeit zu schildern, hiexe Eulen nach Athen tragen. Die Heilkraft der Wiesbadener OueÜeu, das abwechslungsreiche Badeleben in dieser durch ihre Mischung von Großstadt und Badeort so eigenartigen Kurstadt, diesem eleganten „Salon Europas, finden immer wieder von neuem uneingeschränkte Bewunderung. In Bad Salzuflen am Teutoburger Walde hat sich in Verbindung mib der Eröffnung des Kurhauses und des staatlichen Hotels Fürstenhof schon ein reger Frühjahrsbesuch eingestellt. Eine Frühjahrskur für Herz, Rheuma, Nerven, Frauenleiden u. a. m. bietet auch insofern Vorteile, als die Kurtaxe zurzeit auf 20 Mark herabgesetzt ist und die Hotels und Fremdenheime die vollen Preise noch nicht in Anrechnung bringen. Die neue Werbeschrift nebst Dohuungsnachweis verabreichen alle Reife, und Verkchrsbureaus und die lippifche Badevcrwaltung kostenlos. Verlag u. Echriftleitung: Eeniralverein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens e. 93., Lindenstr. 13. Tcl.-Adr.: „Centralglauben Berlin". Postscheck: Berlin 30172. Für die Schriftlcitung verantwortlich: Dr. Ludwig Holländer, Berlin SW 68. — Unverlangte Manns!rivte werden nur zurückgesandt, wenn Frei» Umschlag beiliegt. — Verantwortlich für den Anzeigenteil: Jau Hardt, Eharlottenburg — Dr-nck- RndQ 1 k M '' ~ Druck: Rudolf Messe, Berlin SW 19. Soviel Zündhölzer? Jch brauche nur eins omTRorgenl So bekömmlich und mild.ift die neue charaktervolle Zigarette 54 Alleinige Anzeigen-Annahme Rudolf Masse, Anzeigen-An nähme für särntl. Zeitungen Deutschlands und des Auslando« Berlin 8W19, Jerusalemer Straße 46-49, Breslau, Chemnitz, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt cuDd., Halle (Saale), Hamburg, Hannover, Karlsruhe. Köln a. Rh., Leipzig, Magdeburg. Mannheim. München, Nürnberg, Stettin, Stuttgart, Amsterdam, Barcelona, Bafel. Budapest, Bukarest, London, Mailand, New Pork, Prag, Warschau, Wien, Zürich. Anzeigen für die nächste Nummer 14 der »C.Y.-Zeitung« vom 4,April müssen bis 31. März (Sonnabend/ aufgegeben seift