Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 7 (1928)
- Issue
- 13 (30.3.1928)
- Date
- 1928-03-30
- Page
- Seite 177 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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177 Dr. Tarnswsti (Brcslan) 50 Jahre alt. Am 2S. Stürz vollendete unser verehrter Freund, Rechtsanwalt Tr. Georg Tarnowski (Lrc§- lmr> feiner, 50. Geburtstag'. Tr. Tarrtewski hat als Hauptvorstano?- mitglied des Centralvereins, als Dorsihcndrr des Landesverbandes Marsch testen und der Ortsgruppe Breslau uns seit Zähren mit seinem Stare zur Seite gestanden. Wir wünschen und hosftn. wenn wir ihm heute zu seinem 50. Geburtstag gratulieren dürfen, datz wir uns noch viele Jahrzehnte seiner Freundschaft und seiner Mitarbeit nr der vordersten Reihe werden erfreuen können. Auch austerhalb des Centralverelns ist Dr. Tarnowski in vielen Ehrenämtern zum Segen des deutschen Judentums und zum Segen ferner Berufskollegen tätig. So ist er stellvertretendes Mitglied der Siepräfentantcnversammlung Breslau, Mitglied des Preußischen Landesverbandes, Erprändent der Heinrich-Graeh-Loge. Schriftführer der Rechtsanwälte beim Oberlandesgericht Breslau und Vorstandsmitglied des Vereins der Lberlandesgerichlsanwälte Teutschlands. Sein echt schlesischer Humor hat ihn zu einem hervorragenden Mitglied der Schlaraffia gemacht, und ferne satirischen Verse haben ihm, allerdings unter einem Pseudonym, in weiten Kreisen die Liebe erworben, die jeder, der mit Tr. Tarnowski in Berührung kommt, jilr ihn hegt. Ludwig LbuwDe, einer btt hervorragendsten Vorkämpfer der Friedens, beaxgung und Dölr'erverstandigurrg stierte in Liefen Tagen, geehrt von Hörden und einer großen Anzahl von Freunden und Verehrern, zernrn <0 . Geburtstag. Er hat Lie seitens Freude gehabt, daß feine für Bo^.erverftandigung und für «rusalcrchende Gerechtigkeit, der in der Vorrrregs-zeN w manche (Zchmrerigkeiten im Wege standen, in der Nachkrreg^rch zur Enuar.ung und Anerkennung gelaugte. Wurde ihm, dem viel Angsternteten, doch den 'chen dem n och o erd. Ehrenpreis eines Babel zun stets auch dort zu finden '_ __ zu küinpsen, noch viele Lebensjahrs t; Die ttht CScnctaXücnarntnfr.rtä d^ev Sozial-grselligsn Bereinigung (S. G. D.> fand an: Sonntag, een 23. Marz in der „Gesellschaft der Freunde" zu Berlin statt. Leber 15ö Mitglieder waren erschienen. Der Vorsitzende Artur. Schweriner, der einmütig wiedergcwädst: wurde, stellte fest, daß die er. G. V. in dem einen Jahre ihres Bestehens sich große Sympathien in Kreisen der jüdischen T-erliner erworben habe. Klub räume würden rm Herbst die'es Jahres gemietet werden rönnen. Vom 1. April ab wird dir bekannte städtische Soziallbeomtin Klara £eoi) eine, soziale osredj« stunde für die Mitglieder der S. co. D. aühalten. Znst großen Sank der „Gesellschaft der Freunde" vereinigte abends das erste Stiftungsfest dev S. G. D. die Mitglieder, fast vollzählig. Die jüdisch? Volksschule in HilDcsbeirn begeht am 29. Aprff rhr IWsähriges Bestehen. Am 2ubilLurns:-aae wird in der Aula der Schulr am Lappenberg ein Festakt stattrinden. cö.'wai^e Meldungen ehemaliger Schüler und Schülerinnen zur Teilnahme an der Feier sind bis zum 10. April an den Schulvorstand zu Händen des Herrn Alex R e h f e I d (H i l d e s h e i mj zu richten. i -XfC '// I \ itÖSfc' VMM L 5.ni-C st'sülch V:-s »' £hs HnuS der* fTlsderi 33bcicfen^äcAerJ&kider. TRan^.rvüi^r(SdiSBtz, ^zggZ^.TFtorgenräcAs, fes. TTbdafe SirixAnyü:sa Die gefährlichen Jahre beginnen bei dem Menschen Anfang der 40er Jahre, Sdiwindelgefühl, Atemnot, vorzeitige Ermüdung, hoher Blutdruck usw. sind die ersten Anzeichen beginnender Arterienverkalkung und sind diese Beschwer den nicht ernst genug zu nehmen. Wer dieser gefährlichen Krankheit nicht frühzeitig zum Opfer fallen will, bekämpfe sie beizeiten mit -J2€2CäJOSOS(D. R. P. Wz. Kr. 3!3'S44) den seit Jahren ärztlich empfohlenen radiumkaltigcn Brunnentabletten, welche die Blut Zirkulation in den Schlagand Pulsadern fördern und die Kalkablagcrnng verhindern. Röhren mit IS Tabletten M. 2,50, Packung mit 5 Rohren J\l. 11,—. Zu haben in den Apotheken. Ausführliche Literatur mit ärztlichen Gutachten kostenfrei durch Gcncraldepot: Elefanten - Apotheke, Berlin A 22, Leipziger Strasse 74, am Dönhoffplatz. M e<hte Sooi&non fjj ^JydJf^Minerel-P&sfflien KJ im ** tiudm, hstierte/r, Vzrschteimung!/» i dich iiiankS Weg zur natürlichen Schlankheit. Ein neuer Nehmen Sie ein wanues Bad mit Lcichner 1031, möglichst vor dem Schlafengehen, damit Sie sich bei der jetzigen kalten Witterung nicht erkälten, lassen Sie Ihren Körper streichelnd umspülen von dem wohlig warmen Wasser. Das Schlankhcitsbad wirkt wahrend der Badedauer von ea. 15 Minuten auf die Hautoberflüche clerKörpcrzdlen, die Tätigkeit der Talg- und Hautdrüsen wird stark angeregt, eine vermehrte Feilabsonderung tritt ein. tsbad Leichoer 1001 erhält Sie auch jung, Ihre Haut wird weich und zart —- begehrenswert zart — Ilautunreinigkcitcn verschwinden. Sie fühlen sich wundervoll erfrischt. Das Schlankheitsbad Leidmer 1001 enthält keinerlei starke Arzneien, überhaupt keine Roh- 8tolle, die in irgendeiner Weise auf den menschlichen Organismus schädigend wirken könnten. Demzufolge ist das Leichner-Bad auch von Personen mit schwadicm Herzen anzuwenden; denn tatsächlich werden Herz und Nieren nicht angegriffen. Tausende sind von der ausgezeichneten Wirkung der Leidmcr-Bäder überzeugt. Machen auch Sie einen Versuch, der Erfolg wird Sie veranlassen, die Kur, die etwa 20 Bäder umfasst, ru Ende zu führen. Preis pro Bad M. 2,— Ueberal! erhältlich L. LEICHTER, BERLIK SW63