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Central-Verein-Zeitung · 1928-02-10 · 6 (10.2.1928) · p. Seite 82

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
7 (1928)
Issue
6 (10.2.1928)
Date
1928-02-10
Page
Seite 82 (sequence 27)
Language
German
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82 Deutschland--' wurden damals vernichtet. Alle Gran'amtesten an? der Zeit de? ersten tfromuipee iviederboUen sich, Von badistlhn -rtcm werdect crioäbnt: Vtcsttirch. -Konstain,. Oiadolin'll. Ueberlingen, Töald-lust. ^äckingen, Ncnenbnrg (bei Vinllbeimk 2.'i!!i intern Freiburg. Breisaw. ^oaldtirch, Endingcn, Keif ritt gen, lsttenbeittt. vTtbr, Hsteitbttrg.^ Amslach, geneben. Piorstteim, Gltlingen. Ttnlacb. Bruchsal. Breiten, Gvvinaen, <chnsltenn, Wieswch Heidelberg. ^chriesbeim. Vadenbnrg. Vseinwim. überdach. O.stosbach. Buchen, Vsalldnrn, Külstzeint. Vanda, Tauberbtsebotsdentt und Vserthcitn. Heber die V.'chnwigtmg und Hünnordnng der Juden in Frestnng und Konstanz liefen zestgenöschche Beruhte vor. „nit anvcrö <tU Liebo und fönte; Vao inte tum ihnen geschehen ist" . . . sZ noch von dem Juden Belms ''Bauch in Phtlivvsburg — es mafl die? der Jude von Pbstivvsbnrg sein, den (gritnmelsliansen im ,.2jinwn cissimus' cm» äh nt — berichtet: Beht1bat a 1? bischöflich bäuerischer »rulnst',- Jude bald nach Kciegseitde den badischen Viarlgrastm mit Bewilligung eineei3abrc?ficlcit? im badischen Lartdchen imb fiab als besondere B.gründnng an, er sei, wie bekamst, während des Krieges für die badischen Untertanen, die viel in Pbtltppsburg anttlicli zu tun batten, bei dem französischen Cubernalore und anderen Hoben Ssiizieren cingetreten. er Habe ihnen mich mit Gelb vorgchvlscn, einiges Interesse (Zitts) aber daraus niemals empfangen, auch kein? begehrt. Sa sein Gesuch nnbeantwortet blieb, legte er das Zeugnis einer Neide von Gemeinde'chultheisten vor. die belmtdeten: Ihre Gemeinden hätten in der Zeit, da Philippsburg von den Franzosen besetzt war, „viel msterscdiedliche Lohndienste leisten müssen". Gs sei oft Vorgekominen. das; die Kontributionen nicht pünktlich entrichtet werden tonnten, ..wodurch entweder wir oder gemelte Bürgermeister mit Neuster rder Musketieren abgebolt nach besagtem Pbilivvsdnrg gesanglich geiübrt und dascldstcn entweder orreftirt oder ins Gefängnis gerührt worden und". In solchen Fasten sei nun Baist. der der französischen Pinache nn'rchtig war. ihr Fürsprecher gewesen und habe ihnen alle Hilfe geleistet. Bach Beendigung des Krieges besorgte er den Gemeinden zur Abtragung ihrer Kriegsanstagen. in einer Zeit, wo sie ,.m anderen Trten in schneller Gil kein Geld zu entlehnen gewusst dästeit", die nötige stimme- Tesdalb baten die Schisttbeis'.en von sinkende:m. Oteuenrt, Schreck l heust Leopotdsbaiert!. Hochstettetl. Graben. Liedolelieiin und dstischeint ..siir gemeldeten Fielst des Juden und für seine erzeugte Freuitd'sttast" seittentt Grsuchen zu entsprechen. Gine Vlmalif Srlnsttdeir'.eu andem Amte Stein bezeugten Baist weiter: . Tan wir ihn vielfach av.gesprvchen, das; er rinser Tolmetsch ist gewesen, itt uns.reii -Usthen gestoben und aucii etiich -Utat Geld singe'lreestt. "Auch bat er uns gewarnt mtfr nn.sereu. Schaden gehindert, soviel ak> in seinem Vermögen ist gewesen. Hiermit bezeugen ton nii anders ale- Viebv und Gute, dauns von ihme geschehen ist." Trotz alled.nt wurde das Gesuch abgelebtst. —' Im Treistigjährigen Kriege. . . . Zum Schlüsse mus; noch erlvahnt werden, das; auch jüdisstie Soldaten am T reist: gj übrigen Kriege teitnahmen. In Ueberlingeu beioard sich während des Krieges ein Jude, der vorder Soldat gewesen war. um Aufnähme. Gr wurde jedoech rmker Bernstiug aus ein altelästerliches Privileg abgewieieu- Tst'swr war ein Iud-e daran, der sich bei der Verteidigung der Stadt Zabern i. <5. durch besondere Tap'strteil hervorgetan hatte. Zunr Xante für seine Leistung erhielt er in Zabern da- LOohltrccht. Nom Schtttzjuden zinn Vollbnrger. . . . Zivisechen und stylst war mich Napoleon« Willen und durch^da? diplomatische Geschist des badischen Geschäftsträgers i3t Pari-, des Frei: berru v. Neitzensteiu. das heutige badische Gand entstanden. 'Aus dem Marlgrasen und Kurfürsten ioar MKJ ein Grosth erzog geworden- Unten den etwas über tzOO tHto (Anwohnern lebten ungefähr GMHIO (etum. IG v. H.) Inden. Als der greise Grvscherzog Karl Friedrich daranging, die in dem bisberigeir Hoheitsgebieten üblirbe Gesetzgebung und Berivaltnng einheitlich zu gestalten, war es natürlich, daß amti die Verhält ui he der Juden, über deren Verbesserung in den vorigen Jahrzehnten viele Erhebungen und Grwägrmgen angestellt und auf die sie tnehrsach vertröstet worden waren, neu geregelt wurden. Mastgedelid für die Ii dengesetzgebrmg Karl Friedrichs Ivaren unecht blos; die in den Archiven seit langenr ruhenden Gulaebten und Scnfidiriiten, sondern auch die Verhandlungen der jüdischen tlecstabeln: verstnmnlrnrg in Paris (GÖO) und die Llrrordinnrgen NeipvlevnZ I. bezüglich der Juden. Tiefe erregten damals in den gebildeten Kreisen diesseits > irr alle» Naancea vom IrellsJe» Blond seif 32 Jahren anerkannt beste färbt echt and natürlich, in allen Naancca bis zxira tictsten Schwarz : Probekarion zu 1 Portion.M. 1,65; j Probekar.'on zu 2 Portionen .. .ftf. 3,—! \ Crigir.al-Karlon zu 4 Portionen M. 5,- [! r—-— - in-' Schrsibmaschmen ^ZuBiscemp fahren, heisst Geldsparen!* Dieser Satz ist wlrkli ch zutreffend, sofern man berüJcsizhtigt. wie unübertroffen preiswert im Verhältnis zum Werte Schreibmaschinen sind, die Sia von der bekannten Firma Schreibmaschinen-Biscamp, Markgrafenstr. 26, Nähe der Leipziger Strasse, kauten. Denken 5ie immer daran: Kleinbüro - Schreibmaschine? Nur .Sen a*. Grosse? Nur „Regina*. Beides Maschinen mit dem leichtesten Anschlag und dennoch der grössten Durchschlägst aft. Die Firma führt auch gebrauchte Schreibmaschinen jeden Systems, so vollkommen wieder hergestelll.dass dieselbe Garantie wie beifabrikneuen gewährt wird. 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