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Central-Verein-Zeitung · 1928-02-10 · 6 (10.2.1928) · p. Seite 83

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
7 (1928)
Issue
6 (10.2.1928)
Date
1928-02-10
Page
Seite 83 (sequence 28)
Language
German
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S3 d<L Rhcins grobes Aufsehen. Johann Peier Hebel braute 1%0S in feinem Kalender ,.Ter Rheinische Hausfreund" einen ausführlichen Bericht, .,Ter grosze Sanhedrin in Paris", und erzählte darin, »nie „der groste Kaiser Napoleon" die Lage seiner Juden zu bessern beabsichkige. . 3dum Var dieser Schilderung, die gleichsam auf eine bevorstehend-.' ähnliche Äcnderung in Baden Hinweisen sollte, hatte das 1. KonUitulionsedikt vom 14. Mai IS* 17 die rechtliche Stellung der Juden vollständig mug.wankelt. Tie indische Konfession wurde im Lande als ,.konstitutionsmäs;ig geduldet" anerkannt und der eine ganz neue Rechtsaunassung einleitende (Grundsatz ausgestellt: ..Keine Religion aber, welchen Namen sie führe, kann in dein Sinne herrschend sein, das; ihre Kirche verlange, irgendein 3rück der Staatseinrichtung aus ihren einseitigen Vorteil gewogen zu sehen oder ihren Gliedern Vorzüge für die Teilnahme an irgendeinem Ausilns; der allgeureinen staatsburgerlich.n Vorteile >it geben. Keine geduldeten Religionsgemeinheiten oder deren (Rieder tonnen ans Rücksicht und Vorliebe für eine andere Religion ihrer komtitutions- oder louzeisionsmähigcn Rechte entloährct werd.n." 15» sollen deshalb auch Angehörige einer anderen Religion als der katholischen und evangelischen vor: erekutiven Tiem'tstetlen des Staates nicht ausgeschlossen sein. Tie Regierungegewatt und deren Ausführung in direttiver und administrativer Trdnung kann jedoch mir iit Händen christlicher Beamten ruhen. Ilebertritte von einer Religion zur anderen sind nach Ueberschreitnng der kirchlichen Erziehungssahre <das sechzehnte Lebensjahr) ohne Einbuhe bürgerlicher Rechte und (Öhren ftalchaft, und ..niemand darf ein solches treigesahtes Vorhaben durch Zwang, Furcht oder Indrrngkich7.lt hintertreiben" oder hierzu drängen- Ter Staat geroährt allen Religions-Handlungen Sicherheit gegen Störungen, keine Religions- Vartei darf der anderen Vorschristen machen, und die Polizei nnch heim Erlas; ihrer Vorschristen daraus achten, das; ihre Anordnungen gegen die XMircit der anerkannten RAigionen nicht verüoszen. Tie Rabbiner gelten, nüe die ctjrifUtdKu Geistlichen, bei Ausübung ihrer ^uufiionar als Staatsbeamte. Turch die Gheordnung von 1S07 wrrrde die Ehe, ohne dast ihre lirdtfidh' Natur aufgehoben wird, als bürgerlicher Vertrag erklärt. So war eine tragfähige Rechtsgrundlage geschaffen, und das 6. Konilirutionsedikt vom 4. Inns 180* konnte mm die bürgerliche Stellung der ^uden genauer umschreiben ... Württemberg. Rabbiner Tr. A. T ä h 3 c r stellt in interessanten Tarlegungen d i e Geschichte der beiden w ü r t t e m b e r g i s ch e n Gemeinden . I e b e n f) a u f e u n n d Göppingen' dar. (Verlag W. Kohlhammer, Berlin, Stuttgart, Leipzig 192 7.) fr^ Garffrisch-Partenhirchan f! 1 PALßST- HOTEL hu 1 E^vc/y\iy'üLaaiuiÄ7ü^y u&a I k a is T. Ranfrc« / Fonpion von ZUi 11.— bis 3Ut 17,—! Tee- und i V A‘---M«!knn7 r*o j Garage / Für Pt-n-ionäre tä^l cli nn-hi/na! tre. ko^'t-nlosi* Das hier gegebene Geschichtsbild spiegelt den atfqciuei neu Entivicktnngsgang wider, den Leben nnd Vsesen der Inden in Temtchrand uät dem 1*. Jahrhundert genommen haben. T.e Aufzeickpnrnoen reichen zurück bis zur Ausnahme von Selwstjuden dtrrch die Freiherren v. Liebenstein im Jahre 1777 nnd schildern in anfcl)auuct)cr Beeise den Am stieg, den die beiden Gememdcn bis zitr heutigen Zeit genonunen haben. Ausführliche Betrachtungen sind der Gemeindeverwaltung nnd der Entstehung von Handel und Gewerbe sowie der Entwicklung der Industrie in Göppingen gewidmet. Personenlisten und Stammbäntne der dort lebenden Familien, die bis zur ersten Annedtnng von Juden in Jebenhausen zurückgehen, bieten eine wertvolle Bereicherung für die jüdische Familiertsorschung. Das Buch enthält reiches statistisches Material. Beigegebene Listen, Tabellen und Sti.zzen irnd ein sorgiält'g ausgearbeitetes Namens- und Sachregister erleichtern die Benutzung des Btiches, aus dem einige Auszüge folgen mögen. L. N. Die Gründung der Gemeinde Jebenhausen. . . . Auf Ansuchen des Elias G u t m a n n in Illereichen, der sich späterhin bei noch zu erwähnender Gelegenheit vor dem Sreiherrn v. Liebenstein darauf beruft, der Deranlaü'er zur Gründung der Indengemeinde in Jebenhausen zu sein, entschlaf; sich im Jahre 1777 der damals regierende Freiherr Philipp v. Liebenstein, Inden in Jebenhausen anizunebmen. Eine Erklärung dafür, das; der in der Jüdischen Gemeinde in Illereichen in geordneten Verhältnissen lebende Elias Gntmann in Iebenbaur.n eine neue Heimat sucht, dürfte in den erschwerten Erwerbsverbältninen zu finden sein, die den Juden in Illereichen nnd besonders dem Elias Gutmann daseldä gegeben waren. Nach Vliedel waren es aus Tannhansen vertriebene Inden, welche der Graf Marimilian Milhelm v. Limburg- BECHSTEIN IST DAS KEA VIER DER UNBEGRENZTEN MÖGLICHKEITEN -a ä BUDAPESTER STRASSE 9 A assagerrmregB k r<**-rrrrffffff 111 irrr lr>erjrrrir $1 '170|,_IfrriS JrrrmV/1^1—. rirrr tnr rirr rrrfr »rir ru aal nrr fff fffff im [ml fff; n irffi itff in um nu irrrt nit j «fff rr,, irr r rrrti| " irrrrrrrrrrrrrrrrrrpyj fr rrrrrr inrrrrrfrrrrrrrrrft ’j errr.-rrr fFFFf f FfFFFFFffr ffrt i ffff rirrrrc f rrr rr*r; rrrrrrrrrrrrrrrrri : rrnrrnfrFrrrrf; ttmtnutT' mmim ffrr erfrrrrrr ffrrr itrirr r rrr rrrrrrrrrr k Tirrrtrrrrrrrrrrrrr ^fÄLrrrfrrrf rrf r rrf rrrrrr/r FFFFFFFF r*" <A\. b-'-jfriäFiF r? rrrfffijT n rrrrrrrrr FFFFffFFfi* FfFfffF fF‘r rrrrrrrrr rrrrrrrrr fffffffr^rÜ Spanisch wie ein Spanier, Russisch wie ein Rosse usw. müssen Sie sprechen, schreiben m d lesen können, wenn Sie aus Sprachkenntwissen im GescnäR, auf Reisen usw. Nutzen ziehen wellen. DiesesZie! erreichen Sie unbedingt, wem Sicauf Grund der weltberühmten Unterrichtsbriefe nach der Methode l0N88aint-rSAiicken8eheLdt 3er en. Der Uq cirieht nach di ser Methode setzt weder Vorkenntnisse, höhere Schulbildung 11c eh irgendwelche besondere Begabung voraus. J der kann danach lernen. Auch zur Auffiischung vorhandener Sprachkenntuissc ist die Me'hode Toussaiut- Lan^enschcidt der geeigttetsle Weo. Schreiben Sie uns, lür weh he Sprache Sie In eresse haben. Wir haben, uns emcut t ntschlos^cn, jedem Einsender des Nebenstelle, d. Abschi itles (a s Drucksache mit 5Pf. frankicn] eine Probe-Lekti ‘ Ich portofrei, kostenlo \rsncbe und ohne irgendwelche , ™ Verbindlichkeit za- V? f, , _. jr 2 der m zusenden. Zo>crn jgT. " ,r „ . ..v-.-V. Zci- Langenscheidtsche Verlagsbuchhandlung (Krof.G. Lan^enscheidt# G.m b. H. Name: Berlin-Schöneberg. Bahnstr.28-39. Beruf:. Gegründet im Jahn: 1856. 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