Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 6 (1927)
- Issue
- 13 (1.4.1927)
- Date
- 1927-04-01
- Page
- Seite 169 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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1 1-- I'!?; J'I Seethoven unö Rahel varnhagen. Zn Beethovens Hundertsteln ToDestnge. Gelegentlich ihres Aufenthalts in Teplitz im Frühjahr 1811 erfuhr Rahel. daß auch Beethoven dort sei; doch hatte ihn. der .nfolge seiner Schwerhörigkeit sehr menschenscheu war, noch niemand gesehen und srine Eigenheit, die sich in der Absonderung nur immer mnosser ausbildete, „erschwerte und kürzte", wie Karl Aug. Varnhaaen berichtet, „bald wieder den wenigen Umgang, auf den ihn der Zusall etwa stoßen ließ". crer Künstler hatte aber-bei seinen einsamen Spaziergängen im Schloßgarten einige Male RaheL gesehen. Ihr Gesichtsausdruck hatte in ihm Erinnerungen aus früherer Zeit wachgerufen. sie fiel ihm deshalb besonders auf, und er wohl auch ihr, so daß sie im stillen eine Annäherung wünschte. Tiefe sollte ihr bald mit Hilfe ihres Begleiters und Freundes Oliver zuteil werden. Was Beethoven bisher allen anderen seiner vielen Verehrer versagt hatte, Rahel gewährte er es. Er spielte ihr seine noch unbekannten Kompositionen vor und erging sich sogar in freien Phantasien. Darnhagen erzählt: „Mich sprach der Mensch in ihm noch uxit stärker an als der Künstler, und da zwischen Oliver und mir bald eine Freundschaft entstand, so war ich auch mit Beethoven täglich zusammen, und gewann zu ihm noch nähere Beziehung durch die von ihm begierig aufgesaßte Aussicht, daß ich ihm Texte zu dramatiKhen Kompositionen liefern oder verbessern könnte. Daß Beethoven ein heftiger Franzosenfreffer und Teutschgesinnter mar, ist bekannt, und auch in dieser Richtung fanden wir uns gut zusammen." Rahel selbst erwähnt dieses erste Zusammentreffen mit Beethoven später in ihrem Briefe an ihren Verlobten. Varnhagen, vom 23. September 1811, in dem sie schreibt: „Grüße mir den armen Beethoven; und ich gedenke ihm stets seine unerwartete Gefälligkeit, daß er mir gleich etwas vorspielte. Wieso aber hält er so viel von mir? Ten Plan der Oper will ich durchsehen, er soll ihn mir nur schicken; und aufrichtig will ich sein; ich kann gar nicht anders." Nock) einmal war es Rahel vergönnt, den Meister zu sehen, als das Neuvermählte Paar im Winter 1814/15 in Wien lebte, wo Beethoven sich damals der größten Verehrung aller Kunstfreunde erfreute. Zu einer Annäherung kam cs damals jedoch nicht. Varnhagen schreibt darüber, er verzichte darauf, „den verwilderten Künstler zu Rahel zu führen", denn Gesellschaft mache ihn unwillig, und mit ihm allein, lvenn er nichts spiele, sei nichts anzufangen. Dieses Bild, das Varnhagen hier von Beethoven zeigt, -entspricht jedoch nach Berichten anderer, die zu dieser Zeit ebenfalls in Wien lebten, durchaus nicht der Wahrheit. nmi /Si&lC Zu Land Zu Wasser Durch die Luft Sämtliche Fahrkarten / Fahrscheinhefte ✓ Schlafwagenplätze / See Passagen nach allenWeltteilen Flugscheine für das gesamte lnu. Ausland/ Gesellach aftsreisea ✓ Studienreisen ✓Wochen endfahrteh Kostenlose Auskünfte / Schnellste Information LQSL-« <4ji>t.nlckL zu ULLSTEIN REISEBÜRO nUORAMME . ULLSTEINREISE BERLIN SW 69 ICOCHSIR. 22-26 FERNSPRECHER DONHOFF 3600-45 A2e Ullsiein-FUiaten in Groß-Berlin nehmen Aufträge entgegen O Die glückliche Geburt eines kräftigen 5 Stammhalters c 0 zeigen in dankbarer Freude an * ArtborKaiin end Frau 2 Marthaf geb. Apitxsch. X Brake I. Oldbg., den 27. März 1927. Die Verlobung ihrer Tochter Eva mit dem Buchhändler Herrn Max Baender zeigen an John Levi und Frau Anna geb. Herrmann. EVA LEVI MAX BAENDER Verlobte. toichs;rlside&!enpl. 11 Breslau Kai$er-Wilhelro-$tr.5-7. Irma Metzger Isidor Kaufmann Verl o bte. Flschach Hürth-Köln b. Augsburg März 1927. _ Festdichtungen . r'S'.“; VerUn. Dianulec 63. — Holen bei de 758a OJcnflon IfltibiercnDeu. berufstätig jg. Mädchen. ö:uu6anitdUrat^niT^ Berlin Vf, Ubianbftr. 182. 0 GÜ CH VehMsü&enäai bucliwsttiges ’-ü. [IrSffti^Mnessniltei für Jung und altl Preis einer Orminal-Dose (400 g) 2.50 Mark. Ist allen Apotheken und Drogerien xii haben. Verlangen Sie die Druckschrift: „Lehen, Kraft. Gesundheit* von Dr. Theinkardi's Nährmittelgesellschaft, Stuttgart-Cannstatt 30. Gegründet 1894. Gef>rü*dc1 1894. Abitur» Obersekn»da. Vormittag-. Abendschule. Vrwnte Vorbr-reitring-- amtalt, Direktor tj?an;l2CT, Derlm. Alte Zakobstr 24 AWüWes Mtm fa W eemrm. aaißcttflgerifr Sereilt. Für lmkc im Solbaö SafTcubocf in Westfalen beleg eneZ Onm. Du» der Vcrvstrgirng erbviungSdedurtnger «no ichWächücver indischer Kinder dient, krtche» wrr eine In Frage fomnit eine Dame mit fachlicher Ausbildung «nd orgAnilaroriichen FLhiakciten. die imstande ät die Pfleglinge und ha* Haus, danach den Vorschriften d^r jüdnchcn Rrligi^n ge» Mhrr wird. durchaus selbständig zu betrete,,. Bewerberinnen. die bereits in ädnlichrn Stellungen unk Erfo'g tätig waren, erhalten den Dornig. Peldu» gen znii Lebens tauf. Zcnaniifin. Steterrn-cn. 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" " tt\h Lweä4Srier>'Ungd.Kache u. des HauShaliS find. ja. Mädchen krdl. Lufitadme. gebucht. Bewerber loü die zweite Staatsprüfung abgelegt haben und die Befähigung befitzen. auch in mittel- und Lderklasien der höheren Schulen Sreligionsunterricht zu erteilen. Bernloung und Hmtrrbliedenenoersorgung. nach der R»ichs-Betoldungsordnung. den Tienfiiabren entsprechend. Weitere Vereinbarungen find nicht aus« geschtvfirn. Meldunaen bx* 20. Avril d. 2. an den Lorlland der Zfraelilitchm Kultusgemeinde Äürnberg Rene Ga Ne 12. Gesucht staatlich anerkannte Wohlfahrtspflegerin Ha-'plfach: Gcstmdh^tsfürsorae. rnil praktischen Eriadrintgen auf dcm Geriete der toualenKrankenbaur« für'orae. — Arbeitsgcdiet: Cozrale Fürsorge irn Krankenhau» der Iirdttchen Geoie nde. in sonstigen jndis.uen »Md anrer»n Berliner Kra,»kenans!alten. BeiotdnngTrupve II derRkichrdrsoloungaot dnung. Meldungen bis 2l5. Avril d. I. an den Vorstand drs Srankrnhauses der Züöischen Gemeinde Berlin N63. 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