Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 5 (1926)
- Issue
- 51 (17.12.1926)
- Date
- 1926-12-17
- Page
- Seite 672 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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H72 genommen, mehr hübsche und gefällige Typen als unter Ariern (oder was man jetzt so nennt, da die Reinkultur der Nassen längst aufgehört hat)... Aber trotzdenn „Der jüdische Habitus erweckt Vorstellungen von niederen Lebeusbedingungen". Aber die jüdischen Hamals, die Lastträger auf Rhodos, haben das höchste Durchschnitt sin atz des Europäers . . . Die absolut hübschesten Männer mit seinen, kleinen Naschen, mit blendenden, milchweißen Zähnen, zarter, heller Haut, bei nicht ganz schwarzem Haar/mit Kirschenangen und der geistlosen Schönheit der südfranzösischen Weinreisenden findet man heute unter den fränkischen Inden. ' ' (Weitere Aufsätze folgen.) Zum Tode von Bernhard Vuchs.^ Im 71. Lebensjahre starb in Karlsruhe eine der hervorragendsten Persönlichkeiten des Badenser Wirtschaftslebens, unser Freund Bernhard Fuchs, der Schwiegervater unseres Hauptvorstandsmitgliedes und Landesverbandsversitzenden Dr. Jacob Ada r x (Karlsruhe). Der Verstorbene war der Senivrchef der bekannten Holzhand lang Fuchs Söhne, eines der bedeutendsten Industrie- Werke in Karlsruhe. Seiner Initiative ist die Gründung des Karlsruher Rheinhafens mit zu verdanken. Der Verstorbene hat neben seiner außerordentlichen beruflichen Inanspruchnahme viele Ehrenämter bekleidet; so war er jahrelang Handelsrichter und widmete sich auch in der Shnagogengemeiude Karlsruhe dem Dienste an feinen Mitmenschen. Mit ihm ist einer der edelsten und hervorragendster: Männer unserer Gemeinschaft zur ewigen Ruhe bestattet worden. Kleine Chronik. Fn Potsdam starb im 77. Lebensjahr Rudolf Hirschberg, der sich um die^Ausqestaltung der Gcmeindeinstitutionen dort sehr verdient gemacht hat. Bei seinem Verscheiden zeigte sich, welcher Beliebtheit der Verstorbene in der jüdischen Gemeinde, aber auch in weiten nichtjüdischen Kreisen sich erfreute. Hirschbecg war ein alter, treuer Freund des E. V. — Am 15. Dezember Samsonschnle in WolfenbütSül Staatlich anerkannte Aealschute ruit SchUtsrheirn (gegründet 1786) Kleine Klaffen. — Rituelle Verpflegung. Anmeldungen an Studiendirektor " I)r. SOßolfSborf erbeten. feierte der Schatzmeister der Kölner Ortsgruppe, unser verdientes Mitglied Sally Roßberg, das Fest der silbernen Hochzeit. — Am 24. Dezember begeht unser langjähriger Mitarbeiter und Vertrauensmann, Lehrer F r e u d e n b e r g e r, in Flieden, mit seiner Gattin das Fest der silbernen Hochzeit. — Unsere langjährigen Mitglieder Simon M a r x und Frau in Bamberg feiern an: 18. Dezember das Fest ihrer goldenen Hochzeit. — Am 1. Januar 1927 feiern die langjährigen Mitglieder unserer C. V.-Ortsgruppe Weener, Joseph Arons und Moritz Arons, ihr 25jähriges Amtsjubiläum als Synagogen- bzw. Schulvorsteher. Mit hervorragender Pflichttreue und Gewissenhaftigkeit haben sie in guten und in schlechten Zeiten rn dem politisch so bewegten Städtchen ihrem Amt vorgestanden. — Bei der am 2. Dezember stattgesundencn 50. Jubelfeier der freiwilligen Turnerfeuerwehr in Zierenberg wurden unsere Mitglieder Otto Schartenberg, Jakob Schartenberg und Jakob Kaufmann für 25jährige treue Dienste mit dem silbernen Feuerwehrorden durch den Herrn Bürgermeister ausgezeichnet. — Am 4. Dezember fand in der Synagoge zu T e m p e l b u r g in Pommern die Abschiedsfeier für Prediger Lion Wolfs statt, der sich nach 57jähriger Amtstätigkeit in den Ruhestand begeben hat. Fast 25 Jahre hat Lehrer Wolfs in der Syuagogengemeinde Tempelburg als Lehrer und Prediger gewirkt und sich nicht nur irr der Gemeinde, sondern auch bei der ganzen Bürgerschaft allgemeiner Ehrung und Achtung erfreut. Auch unserer Bewegung ist Lion Wolfs stets ein treuer Freund gewesen. t Wir wünschen ihm einen gesegneten Lebensabend. — Nach Meldung des amtlichen „Reichsanzergers" hat die Regierung der Republik Litauen ein Konsulat in Stettin errichtet und den Handelsrichter Curt Joseph (Stettin), Inhaber der Firma Aronheim u. C o h n, zum Konsul ernannt: die Reichsregierung hat das Exequatur erteilt. Amtsräume des Konsulats: Stettin. VSE ALTBEKANNTEN WEiNBRAMDMARKEN Edelstüdc Detmold Töchterpenlwnat u.Haushattungsschrrle Frau Th. ÄLcobsberg, Mottkesiratze 28. Wiffenichöstliche, häusliche und gesellschaftliche Ausbildung. Svort. Wiffenschastliche Lehrerin im Hause. I. Referenzen. Näheres durch Prospekt. Töchterpensionat «SÄä?.. Detmold, Emilien stratze 12. Stt schön st er Lage am Teutoburger Walde. Gründliche hauswirtschaftliche. gesellschaftliche und wissenschaftliche Ausbildung durch berührte Kräfte Erste Re serenzen. - Prospekt auf Wunsch. DVSsdKtt-LukasstraßL 6>- W°n-t Maria tMfowicz-ttaaaii I Lehrerin des höheren Lehramtes (früher Posen). Erziedungs-u. Forlbildungsheim f. junge Mädchen Wlssenschaf>e>',Sprachen, Knust. Gesetzliche FottbildUNgLschulfächet'» erste Lehrkräfte. Gesellschaftliche u haaswirischastliche Ausbildung. Körperpflege durch Gymnastik, Tanz, Sport. — Gute Empfehlungen. 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Haudelsschule-Haushaltungsschule-Gewerbeschule. Anmeldungen bis 31. Dezember an Frau Ruth Stern, Rhrvdt. Wiesbaden / Bartinfir.? Pensionat Hermine Wolfs Wissenschaftliche, häusliche und gesellschaftliche Weiterbildung. Engländerin und Französin im Hanse. Näheres durch die Vorsteherin. Angesehene israelr'tisKe Familie (nicht rituell) in Wiesbaden nimmt mehrere junge Acäochen aus gutem Hause in zwecks Erlernung des Haushaltes, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Fortbildung. Frau Ewrnv Wolisohrr. Wiesbaden, Uhlandstratze 16. Israeli tisches öchterpensionat Parkstratze 69 — Tel. 6333. Seschw. SvbernheiM. Praktische wlffenschastl.chäuslal.gescllschaftl. Ausbild. Wiesbaden isnsSlitrsvüss TöobtSp-inslitut cliL Peuiiiee> «Urae. E. Lilienfeld » La Rosiaz-Lausanne. Prospekte. Eefcr enzen. Gavmifth (Ä) Jariisdier Hof“ (BahnUosttratze) daS einte Klernhotel in freier Lage. Näheres durch Prospekt. — Besitzer: G. Seitz. Garrmisch. palafi-Kotel Sonnenbr'chl. L. 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