Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 5 (1926)
- Issue
- 51 (17.12.1926)
- Date
- 1926-12-17
- Page
- Seite 673 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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673 Breite Straße 28/30. — Unter Teilnahme der staatlichen, städtischen und kirch. lichen Behörden, der Krieger- und sonstigen Vereine wurde in B e n s h e i m a. d. Vergft. die Ehrentafel für die gefallenen Söhne der Gemeinde enthüllt. Der Zweite Vorsitzende der Gemeinde, Satomon Marx, gab in seiner Begrüßungsansprache dem Gedanken der kulturellen und nationalen Zugehörigkeit der Juden zum Deutschtum treffenden Ausdruck. Rabbiner Dr. M e r z - b a ch (Darmsladt) richtete einen ergreifenden Appell an alle Kreise, auch den jüdischen Opfern des Krieges die Ehre zuteil werden zu lassen, die sie als Streiter für den heimatlichen Boden verdient hätten. Die Vertreter der staatlichen, städtischen und kirchlichen Behörden sowie der Vorstand des Kriegervereins gaben in ihren Reden einem W i l l e n s b e k e n n t n i s zur Einigkeit aller Bürger unseres Vaterlandes, ohne Unterschied der Religion, Ausdruck. Antworten. V.-Bo?t"-Lefer. Die Groß-Berlinor „C. V.-Post" in ihrem neuen Feitungsformat erscheint, wenn Ereignisse von besonderer Bedeutung aus dem Arbeitsbereich des Landesverbandes es für notwendig erscheinen lassen, unsere Mitglieder zu orientieren. Es ist anzunchmen, daß Nr. 7 in demselben Umfang wie Nr. 6 vom 2. Dezember 1926 spätestens bis zum 1. Februar 1927 unseren Groß-Berliner Mitgliedern zugesandt werden wird. Nach Chemnitz. Unter Bezugnahme auf den Aussatz „Die Wahlen tut Freistaat Sachsen" („C. V.-Zeitung" Nr. 43) wird uns untgeteilt, daß es in Chemnitz sowohl einen s o z i a l d e nl o k r a t i s ch e n als auch einen demokratischen jüdischen Stadtrat gibt. I. Ch., Emden. Die Bestrafung der beiden Burschen im Borkum-Prozeß zu re drei Monaten Gefängnis erfolgte wegen L a n d f r i e d e n s b r u ch e s. Die Angabe, daß es sich um Widerstand gegen die Staatsgewalt gehandelt habe, beruht aus einem Hörfehler. Nach Beutheu. Wir berichteten im vorigen Jahre, daß der technische Angestellte Paul Lenort aus Köln wegen Beleidigung des Vorstandsmitgliedes nuferer Beuthener Ortsgruppe, des Stadtverordneten Ernst Behrendt, verurteilt worden fei. In einer erneuten Verhandlung am 16 Dezember d. I. wurde Lenort zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt; ihm wurde Bewährungsfrist bewilligt unicr der Bedingung, daß er bis zum 1. April 1927 an den Obcrrabiner der Beuthener jüdischen Gemeinde 366 Mark für die jüdischen Gemeindcarmcn Veuthens zahlt. Die Marks-Haindorffche Stiftung in M ü n st e r i. W e st f. veranstaltet in der Woche nach Weihnachten einen Fortbildungskursus für Lehrer. In Vorlesungen bzw. Hebungen werden behandelt: Methodik, Bibel, M i s ch n a , R e l i g i o n s p h i l o s o p i e, Kant o r a t und H o m i I c t i f. Gebühr wird nicht erhoben. Anmeldungen (auch Angabe von Wünschen) u m gehe n d au Studiendirektor Dr. Steinthal (Münster i. Wests., Kanonengrnben 4). Dev 10. Fortbildnugskursus in Neliaronstvifsenfchasten findet aus Veranlassung des Verbandes der Synagogengemeindcn der Regierungsbezirke Breslau und Liegnitz und des Vereins israelitischer Lehrer in Schlesien in Breslau vom 2. bis 8. Januar 1927 statt. Die Mitglieder des Lehrervereins und alle in Nicderschlesien und Oberschlesien beamteten Lehrer, Lehrerinnen und Kantoren sind eingeladen. Den Lehrern der Nachbarprovinzen und anderen Interessenten steht die Teilnahme frei. Für Unterkunft usw. wird gesorgt. Meldungen au Prediger Fa l k e n st e i n , Laudeshut in Schlesien. . öäSernachrrchten. Moorbad Wilsnack (an der Berlin-Hamburger Bahn) vergrößert zurzeit seine Badeanstalt um weitere achtzehn Badezellen und baut auf den bisherigen Teil zwei weitere Stockwerke als Hotel aus mit ca. 50 Fremdenzimmern, welche komfortabel eingerichtet und außer Zentralheizung fließende Warm- und Kaltwafferverforgung erhalten. Das Bad bleibt nach Fertigstellung während des ganzen Jahres geöffnet. *e«2®oawairii«.'»n>*wu*!.<siweK«W!a«crin Verlag: Eentralvcrein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens e. V., Berlin SW 68, Lindenstr. 13. Tel.-Adr.: „Centralglauben Berlin". Poftscheckk.: Berlin 36472. Für die Schriftleitung verantwortl.: Dr. Ludwig Holländer, Berlin SW 68. — Unverlangte Manuskripte werden nur zurückgesandt, wenn Frei- Umschlag beiliegt. — Verantwortlich für den Anzeigenteil: Ä d o l f W e i d n e r, Berlin-Pankow. — Druck: Rudolf Müsse, Berlin SW 19. UUtzM {MINEUR iß m: ■gtyci- V MM IKWI jlfotel u. Restaurant Continental Hambuvq Haus ersten Ranges, direkt beim Hauptbahnbof. In jedem Zimmer ReichStelephorr und fließendes Wasser. ss.Küche. Echte?Biere u.gutgepstegteWeine. K ü n ft l e r t o it * e r t. | Telephon: Alster 876 u. 877 und Elbe 9739. F. Warnken. Gavoy-Hotel-Ltnivers beim Bundesbahnhof das bevorrugte Hotel, erstklassig geführt und doch nicht zu teuer. Zimmer mit Giessendem Wasser. 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