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Central-Verein-Zeitung · 1926-12-17 · 51 (17.12.1926) · p. Seite 671

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
5 (1926)
Issue
51 (17.12.1926)
Date
1926-12-17
Page
Seite 671 (sequence 11)
Language
German
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m Aufnahme der Sektenbildung der Chasstden. keine Religwnsänderer mehr. Zu Pessach lesen die Juden in Haparanda dieselbe Ha gada wie die in Babylon'und Adern Disraeli gründete den Imperialismus. In Deutschland Hütte man ihn totgeschlagen (wie Krosanker bemerkt), aber die Eugläuder besitzen eben den „Instinkt" nicht, und sie bedienen sich jeder Kraft, die ihrem Lande nützt, ohne nach der Herkunft zu fragen, ob das heute ein Herbert Samuel (geboren zu Whitechaple) ist, oder ein Sir Albn (geboren Berlin, Nosenstraße). Stahl gründete in Deutschland die Konservative Partei, Professor Breslau in Straßburg war ein rechtsstehender nationalliberaler Historiker, und niemand unter den Juden, auch seine politischen Gegner nicht, werden in seinem Wirken einen Skandal sehen. ,,Man nach nicht um jeden Preis deutsch sein wollen, wenn mm es schließlich doch nicht ist." Ja, ist denn der Jude kein Deutscher, weil er kosnwpolitischer ist. . . Weil er das Gute liebt, wo immer es zu finden ist. Wenn wir deutschen Inden mehr kosmopolitisch betont sind, so wollen wir noch lange nicht unser Deutschtum aufqeben, sondern wir wollen, weiter nichts tun als die Fenster aufmachen, um in ein Zimmer, in dem die Luft dumpf und mufsig geworden ist, neue Lust herernzulassen. Oder geht das auch gegen die völkischen Belange?! Niemand wird einem deutschen Ingenieur sein Deutschtum bestreiten, wenn er zum Studium des Brückenbaues zwei Jahre nach Amerika geht, weil man dort weiter ist und Kühneres wagt. Wenn aber ein deutscher Schriftsteller, der zufällig Jude ist, zwei Jahre in Paris lebt, oder erklärt, daß. er englische Romane besser findet als die von Skratz oder Jda Boy-Ed, dann verliert er sein Deurschtum und gilt als gesinnungsloser Internationalist. England ist stolz ans Shaw, und dabei hat Shaw dem Engländer mehr Malicen gesagt, wie es Sternheim jemals den Deutschen, die auf ihn spucken deshalb, zu sagen vermag . . . auf ihn spucken, fiatt sich zu freuen, daß unter den Deutschschreibeuden endlich mal ein Mann mit etwas Swift und Moliäre in bat Adern an staucht. „Der Jude teilt nicht die nationale Vergangenheit des Deutschell." Die Wohnstätte teilt er, wie wir sahen, seit über 1900 Jahren mir ihm, d. h. die Verwurzelung mit Land und Sprache; die geistige, kulturelle Vergangenheit teilt er mindestens seit 175 Jahren mit ihm. In der ganzen Zeit ist er der Vermittler und Wegbereiter aller Großen für die stumpfe Masse der Deutschen gewesen (ein Dennoch und Trotzdetn stand hinter ihnen, nach Nietzsche). Und die sogenannte geschichtliche deutsche Vergangenheit — die besteht doch zum Schluß zumeist in Kriegen . . . Aber da ja mm mal Kriege untrennbar zur nationalen Vergangetcheit des Deutschen gehören, so möchte ich bemerken, daß Angehörige meiner Familie im Jahre 1813 vertonndet wurden, 1848 Barrikaden bauten, mtb sie hatten keinen Grund dazu, denn sie lebten durchaus auf der Butterseite des Daseins, daß solche 1870 und im Weltkrieg fielen, und noch vor kurzem ist ein kleiner Vetter an den Folgen eines Lungenschusses elend zugrunde gegangen. Also, wenn das die nationale Vergangenheit des Deutschen ist, dann teilen wir sie, auch trenn toir uns nicht an Nogimonksfesten zu beteiligen Lieben. „Der jüdische Habitus weckt Vorstellungen von niederen Lebensbed in gangen" ustv. Es gibt zwar feinen jüdischen Habitus (nach Luschan), aber es gibt unter bat Juden, relativ genommen, hübsche und häßliche Menschen. Es gibt auch degenerierte Typen, wie unter anderen Deutschen auch, vor allem, aus den Masfenquartieren der Großstädte oder aus den Flußtülern, in denen viel englische Krankheit herrscht. Aber im allgemeinen ist der deutsche Jude weder sehr häßlich noch schwächlich trotzdem er Städter und selten Landbewohner ist. Im Durchschnitt, d. h. prozentual, fiubet man unter ihnen, relativ &ritd tRollmftagm Qlad)f. 'Berlin CTD Tauenhienstraße 20 Potsdamer Straße 5 Stcinpl. 4220,4211,6980 Lützow 1421, 2033 AMkateffenhaus u. Siadtlüche l. Ranges Lieferung von Fest- und Gesellschafts' effen,kalten Äüfeits usw. (auf Wunsch einschließlich komplettenTafelftwices) nach allen Plätzen Deutschlands. Mit kostenlosen Vorschlägen gern zu Diensten. Weing?oMndluna / Inu. ausländische Spirituosen GesrhrnaBvolle VEeutk-vbe iw redev VveMase. Versand ü b e ra l l h i n Das ganze Jahr geöffnet Roulette- Baccara Auskunft! Verkehrsbank Berlin, Kurfürstendamm 237 Fernsprecher: Bismarck4499-450I undVerkekrsbüro des Kasinos Zopjpot NORDDEUTSCHER LLOYD DREHEN I! S| Fahrten s Hieran anschließend föit 'Doppelschrauben - Passagierdampfer LUTZOW“ . IS. März bis S. April 12. April bis 7. 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