Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 5 (1926)
- Issue
- 50 (10.12.1926)
- Date
- 1926-12-10
- Page
- Seite 653 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus unserer Schmutz- und‘ . . . Soeben hat der Reichstag das „Gesetz zur Bewahrung der! Jugend vor Schund- und Schmutzschristen" verabschiedet. Für \ dieses Gesetz sind auch die D e uts ch n at i o n a l e V olks - r Partei und die D e u t s ch v ö l k i s ch e F r e i h e i t s P a r - tei mit allen Stimmen eingetreten. Dürfen wir hoffen, daß dieser völkischen Willenserklärung gegen „Schmutz und Schund" nun auch eine e n e r g i s ch e T a t folgt, und daß von deutschnationaler wie auch von völkischer Seite den zahlreichen Schriften, die gegen das Gesetz gröblich verstoßen, der Vernichtungskrieg energisch erklärt wird? Wie notwendig dieser ist, erweist die folgende Zusammenstellung, die sich leicht vergrößern läßt. Bild l. EIN MÄDCHEN 'J-'fO DAHLEN. Von. FT^ITZ HALBACH 3m Jahre 1925 verlegt Lei Hurmann A. Wiechmann in München Der Schlags Nach drehte sich um, und als er sah, daß es der Moschemeires war, rief er: Krumm die Nasi und krumm das Bein! Kerl! Wie kommst du hier herein? Da machte der Moschemeires krumme Beine, krumme Arme, krumme Finger, krumme Nase, krummen Mund und sagte: Ich bin der Moschemeires! Gib mir dein Schwert, dein teires! Aber weiter kam er nicht, denn der Schlagdilach schrie ihn an: Hör aus mit dein Geseires! Glückauf zum Orden Pleitegeires! Leb wohl! Vergiß mein nicht! Und feiü es! Und als Moschemeires noch keine Anstalt machte, das Haus zu verlassen, packte er ihn plötzlich bei seinen! schmutzigen -Kragen, legte ihn über die Knie und ries: Hier hast du auch mein Schwert, mein teires! Versuchs! Vergiß man nicht! Und sei'r es! und er schlug ihn windelweich. Ei, liebe Kinder! So ein Waihgeschrei, wie der Zaubersude Moschemeires es machte, hatte man in der Stube des Waschelwuschelwisch noch nie gehört! Ein Schundbuch für Kinder von sieben Jahren an. Bild 2. Hanni: . . Auch in bezug aus Ehebegrisfe und Ansehen der Familie scheint bei den Juden eine uns Deutschen fremde Auffassung zu bestehen. So trug Z. V. der südische Rechtsauwalt Tr- Ephraim Kirsch, . . .straße, keinerlei Bedenken, die Tochter des Nwgen Wuchers, Wechselreiterei Kuppelei wiederholt bestrasten Händlers 'Aron Wolfsvhn zu heiraten. In deutschblü Ligen akademischen Kreisen ist wohl so etwas ausgeschlossen." E r i ch : „Das ist richtig, unsere deutschen Moralbegriffe bewegen ich in anderer Richtung als diejenigen der Juden. Ter Deutsche schließt eben eine Che, der Jude dagegen eine Interessengemeinschaft." - Um nun zum Hauptgegenstand unserer Unterhaltung zu kommen, muß ich Ihnen noch die Tatsache auseinandersetzen, daß das Judentum unsere rassige Eigenart planmäßig ZU verderben sucht. Der Jude tut damit seinem Gott I ... den größten Dienst. Der Verführer der armen Anna Weise war ein Jude. Indem er dies deutschblütige Mädchen sch . - ., brachte er seinem Gott ein Opfer dar. Die Anna -Weise hatte nun freilich noch Ehrgefühl genug, die ihr angetane Schmach durch einen freiwilligen Tod zu sühnen. Schmutz und Schund für Jugendliche von zwölf Jahren an, wissenswertes für öie öeutsihdlüüge Iugeaü Professor Ottomar Enkirrg sagte als Gutachter: „ . . . Durch das Dintersche Buch „Die Sünde wider das Blut" habe ich mich nur mit Mühe und einer oft in Ekel übergehenden Abneigung durchlesen können. Es ist mir auch nicht leicht, mich über das Werk Zu äußern, da es sich mit der belletristischen Literatur und überhaupt mit der Kunst gar nicht berührt . . Der beliebte Schundroman der Töchterpensionate und Leihbüchereien. Bild. 3. NktmDintkk iDifÄif >M i>«r iSlut 16. Auslage. 171.—206. Tausend Bild 4. MMUrmer HERAUSGEBER : JULIUS 5TRE»CHEtt Dieses Wochenblatt wird der Jagend in Nürnberg seit Jahren vor Äugen geführt. .V. §Ji'm „Nathorr bet Weiset als ^Störer der öffentlichen Ordnung". Lessings „Nathan der Weise" ist seinerzeit verfilmt und seit 'langem der Münchener Filiuprüfstelle vorgeführt worden. Diese nahm, wie bereits vor einiger Zeit in der Presse mitgeteilt wurde, an dem Film Anstoß, weil ein Jude im Vordergründe des Interesses stehe und zu befürchten sei, daß wegen dieser Tatsache „in unserer erregten Zeit, besonders in Süddeutschland, Störungen der öffentlichen Ordnung entstehen könnten". Die Filmoberp r ü f st e l l e hat dieses Filmverbot jetzt aufgehoben und wir hoffen, daß „Nathan der Weife" nicht als Ruhestörer, sondern als Verkünder der Duldsamkeit auch durch den Film wirken wird, wie er es seit hundert Jahren getan.