Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 5 (1926)
- Issue
- 7 (12.2.1926)
- Date
- 1926-02-12
- Page
- Seite 79 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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72 lan gen», in eil fid) immer noch ein schlechterer nennen lassen wird, der cs weniger verdient. Beinahe am überraschendsten von allen Behauptungen des Versassers dürfte schließlich sein Ausspruch sein, daß zum Eintreten für den Keren Hajessod M n L gehöre! Das Gegenteil ist der Falt. Wer wagt es denn, ihn zu bekämpfen und dafür unter uns Mißverstand, Odium und Schmutzan-würse aus sid) Zu nehmen? vom Büchermarkt. „Selbstmörder". Von Emil Szittya. — Die Abgaben nnd die Schuldenlast der Wormser jüdischen Gemeinde von 1563 bis 1854. Von S. Rothschild. — Indische Gesänge. Bon Emarruel Kirschner. Inden wäre wohl ein Thema, vertiefter Betrachtung würdig. Hier ist das Problem nur gestreift, nid)t ausgeschöpst worden. Professor E. Seligmann (Berlin). * „Die Abgaben u n d die S ch u l d e n l a st der Wormser jüdischen Gemeinde 1563 bis 1854", dorr S. Rothschild (B u d) - und S t e i n d r u ck e r e i Julius Mannheimer, Worms am Rhein). Wiederum hat der betagte Lehrer i. R. und Sekretär der jüdisd)en Gemeinde Worms einen Beitrag zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Worms herausgegeben. Man ist gewöhnt, bei Schilderungen aus der Geschichte der Gemeinden am Rhein, dieser Stammgemeinden des deutschen Judentums, von religiöser und seelisck) er Be- „S e l b st m ö r d e r". Von Emil S z i t t y a. Verlag C. Weller & Co., Leipzig. Dies Buck) enthält eine Fülle von Wissen, bietet aber keine Wissenschaft. Es will eine kulturgeschichtliche Darstellung des Selbstmordes in allen Zeiten und bei allen Völkern geben, bringt aber statt dessen eine Serie von Feuilletons. Gewaltiges Tatsachenmaterial ist zusammengetragen, mehr oder minder geordnet, zum Teil von Abbildungen begleitet, über deren Auswahl man recht verschiedener Meinung sein kann. Wissenschaftliche Problemstellung wird nicht versucht; so trägt denn and) das, was vom Selbstmord bei Juden mitgeteilt wird, mehr anekdotischen Charakter. Vom Schicksal XX r i e I A kostas wird berichtet, von Albert Ball i> n s tragischem Hinscheiden, von den Massenselbstmorden der rheinischen Ghettojuden, die aus Furcht vor den Horden Gottfried v. Bouillons sid) gegenseitig den Tod gaben. Ganz kurz wird erwähnt, daß die „jüdische Kirche" dem Selbstmord ablehnend gegenübersteht. Solange das Ghetto bestand, fei der Selbstmord von Juden selten gewesen; erst mit der gewonnenen Freiheit und besonders mit der Bevorzugung intellektueller Berufe sei er zu erschreckender Höhe gestiegen. — Der Selbstmord bei den Besuchtestes Kocbbrunnen- Badümis u.Passanten-Iiofel für Herbst-und Winterkuren bestens geeignet 260 Betten, grosse Gesellschaftsräuni«, Konferenzzimmer, messendes Wasser in »llen Zimmern, .Staatstelephon. Zimmer mit Frühstück: von 5 M., Pension einschliesslich Thermalbad und aller Nebenausgaben von 10 M. ab. Garage. Th. Schäfer. [Alleinige Anzeigen-Annahme Rudolf Mosse, Anzeigen-Annahme für sämtl. 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