Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 52 (30.12.1937)
- Date
- 1937-12-30
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 2 C-V.-Zeitung Nr,52 * 30. Dezember 1937 iehrsamkeit und die tiefe Bildung:, die ihm entlegenste Gebiete vertraut macht wie die- Völker und Zeiten mit ihrem eigentlichen Gehalt und ihrem letzten Sinn. Eine Vereinigung von weltlicher Klugheit, sittlicher Haltung und fachlicher Forscherkraft machen ihn zu einem Weisen, der auch im Sinne Piatos zur Führung berufen wäre. Unerschöpflich scheint die Arbeitskraft dieses Mannes, der sich in der Stiicflersfobe für die Arbeit draussen die Kräfte holt und aus dem Getriebe der Weit zur Lehre und Forschung zurückkehrt. In ihm sieht die Judenheit der Welt unseren Vertreter, und seine Autorität bleibt oder wird sogar noch stärker, wo er draussen für uns bittet. Denn der stille Forscher ist zugleich auch der Mann der grossen Welt, wenn man das grosse Welt nennen will, wo sich die wahren geistigen Ströme der Zeit begegnen. Unerschöpflich ist seine Geduld, seine Güte, seine Iiiiisbereitschaft, unerschöpflich der Gedankenreichtum und die unbeugsame kritische Selbständigkeit seines Urteils. Selten sagt er „nein", weil sein «Ja" viel inifassender zustimmt, als der Fragesteller es sieh gedacht. In seiner grossen Festrede auf Moses Mendelssohn auf der Zweihundertjahrfeier, die von der Berliner Jüdischen Gemeinde 3929 veranstaltet worden ist, sagte Baeck, d.ass manchmal ein Mann eine Zeit her aufführt, manchmal aber eine Zeit einen Mann. Es gehört der Geschichte unserer Gemeinschaft an, *ass sich unsere Zeit und Leo Baeck hier begegnet sind. Diese Kraft, dieser Geist und dieses Vertrauen mögen noch lange gesehichtsbiidend bleiben. Alfred Hirschberg. Die Juden im Schulwesen Polens Das „Institut zur Erforschung der Rechte der Nationalitäten" in Warschau hat eine statistische' Schrift von Samuel 0hm i eI e wski unter dein Titel „Der Stand des SchuIwesens der Juden in Polen'* herausgegeben. Chmielewski bat sich der Aufgabe unterzogen, das Problem der lernenden und studierenden jüdischen Jugend in Polen nach deren Bestand und Beschaffenheit zu klären. Er bat in genauen Zili'ern. die sich ausschliesslich auf amtliches Material stützen, den Anteil der Juden im polnischen Schul-. und Hochschulwesen, und zwar an 'den Volks-, Mittel- und Höheren Schulen, sowie an-'den -Universitäten, festgestellt. Den Rückgang" der jüdischen Studierenden belegen folgende Zahlen: ' \ Im Jahre 1924 betrug die Zahl der jüdischen Studenten im Verhältnis zu den nichtjüdischen Studenten Polens 21.5 Prozent. Zehn Jahre später, in den Jahren 1934/35 war diese Zahl auf. 14 Prozent zurückgegangen. Innerhalb dieser zehn Jahre war also der Anteil der jüdischen Studenten, durchschnittlich gerechnet, jährlich um 0,6 Prozent gefallen. Tatsächlich aber hat sich dieser Rückgang in dem Jahre 1934/35 mit einem Rückgang von 2.1 Prozent am stärksten ausgewirkt. Er tritt am stärksten in der händelswissenschaftlicheri Fakultät mit einer Verminderung der jüdischen Studenten um 50 Prozent auf. Dann folgen zunächst die Fakultäten der Rechte und der Nationalökonomie, danach das Studium der Philosophie. Id der medizinischen sowie in der technischen Fakultät machte sich der allgemeine Rückgang des jüdischen. Anteils am wenigsten bemerkbar. Welche Hochschulen in Polen werben von den jüdischen Studenten hauptsächlich besucht? Chmlelewskis A rbeit gibt folgende Auskunft: In Wilna studieren 23 Prozent der jüdischen Studenten, dann folgen Warschau mit 21.1 Prozent Lemberg mit 20 Prozent und schliesslich Krakau mit 16 Prozent. Ausser diesen staatlichen Hochschulen gibt es in Polen sogenannte freie Hochschulen, die von reichen, die Wissenschaft fördernde*? Privatpersonen gegründet und unterhalten worden sind. Eine, der "bekanntesten Hochschulen dieser Art ist die technische Hochschule in Warschau, die Wawelberg-Hochschule, die von dem jüdischen Philantropen Wawelberg gegründet und finanziert wurde, und die erst unlängst vom polnischen Staat übernommen worden ist In diesen freien Hochschulen liegt der Anteil der jüdischen Studenten prozentual höher als in den staatlichen Hochschulen. So beträgt beispielsweise in Warschau der Anteil der jüdischen Studenten in den nichtsiaatiiehen Hochschulen 41 Prozent und in Lodz 33,6 Prozent. Dagegen studieren an der staatlichen Universität in-Posen nur 1,7 Prozent, an dem staatlichen Polytechnikum in Lemberg 11.9 und ebenso an der Universität in Warschau 11,9 Prozent Juden. Welches Studium bevorzugt der 'jüdische Student Polens? Den höchsten Prozentsatz jüdischer Studenten weist das zeitungs- "wissenschaitlkhe und journalistische Fach auf. In den zahnärztlichen und philosophischen Fächern beträgt ihr Anteil 20 Prozent. Hölter als 15 Prozent ist der Anteil der jüdischen Studenten im juristischen und naüonalökonomischen. inden medizinischen,, pharmazeutischen und chemischen Fächern. Zuletzt folgen die Architekten mit einem jüdischen Anteil von 14,3 Prozent. Den kleinsten Anteil stellen die jüdischen Studenten an den Fakultäten für Leibesübungen and für Berg- und Hüttenbau. Doch ist in diesen Fächern der Anteil der jüdischen Studenten an der Erfingung der Diplome bemerkenswert In dem Jahre 1934/35 konnten 14 Prozent der jüdischen Anwärter mit Diplomen anerkannt werden, während von' den mchtjüdischen Studenten dieser Fächer nur 12 Prozent diplomiert werden konnten. .Die Gesamtzahl der jüdischen Studenten in Polen betrug im Jahre 1924/25 mit 21.5 Prozent 8173 Hörer; m den Jahren 1983 35 ist diese Zahl mit" einem Rückgang auf 14,9 Prozent auf 7114 Körer gefallen; Jugoslawien In Zagreb empfing der Rektor der'Univ o r s i t ä t eine Abordnung rechtsstehender Studenten, die die Einführung von Ghettob ä n k e n forderten. Das Ansuchen wurde abgelehnt. Wenige Tage darauf kam es zu judenfeindlichen Slrassendernonstrationen,. die von der gleichen Seite ausgingen. Oesterreich Nach dem Inländer-Arbeitsgesetz der oster- ' reichisehen Regierung vom Jahre 1925 dürfen Ausländer, d.i. e~ nach dem 1. Januar 1923 nach Oesterreich gekommen sind, ohne' ausdrückliche Bewilligung des Arbeitsamtes keine Arbeit annehmen. Jetzt sind die ersten im Jahre 1923 geborenen Jugendlichen durch ein behördliches Verbot eine Lehr- oder Arbeitsstelle anzunehmen, überrascht worden. In dem Verbot wird erklärt, dass sie als Kinder von Ausländern im Sinne der Bestimmungen des Inländer-Arbeitsschutzgesetzes ebenfalls als Ausländer gelten. Es handelt sich hierbei vorwiegend um jüdische Kinder, deren Eltern seit Jahren bzw. Jahrzehnten ihren Aufenthalt dauernd in Wien haben und nur die österreichische Staatsbürgerschaft nicht erlangten. Bundespräsident Mihlas hat dem Generaldirektor der Skodawerke. Isidor Pollak in Dieses statistische Material bezieht sich auf den Bestand der jüdischen Studierenden bis zum Fade des Jahres 1935. Für die Jahre 1936 und 1937 liegen noch keine amtlichen Erhebungen vor. Welchen Rückgang der wissenschafllich- «kademischen Ausbildung der jungen Juden Polens sie aber enthalten werden, lässt sich ermessen angesichts der antisemitischen Einwirkungen, die in den letzten Jahren immer bedrohlicher zunahmen, und die zur Zeit ihren Höhepunkt in den ..Ghettobänken" gefunden haben. Dieser gewaltsame Rückgang bedeutet aber — und abgesehen van der Lage des einzelnen, die wir uns angewöhnt haben weniger hoch zu bewerten —, für die Judenheit Polens in ihrer Gesamtheit eine heute noch unabsehbare, an ihren tiefsten Wert rührende, kulturelle Gefahr. Einem Baum wird, die Krone seines Stammes zerstört: das ist das biologische Bild des Problems von der studierend-strebenden jüdischen Jugend in Polen. Erika; Göterrnann. Wien, das Komturkreuz des Oesterreichischen Verdienstordens verliehen. Am 20. Dezember wurden "geladene Gäste durch das Spital der israelitischen Kultusgemeinde geführt, um die Neueinrichtungen des Instituts zu besichtigen. In seiner Begrüssungsansprache wies Staatsrat Dr. Desider Friedm a n n darauf hin, dass das Krankenhaus jährlieh von der jüdischen Gemeinde einen Zuschuss von 200 000 Schillingen erhalte. Es diene zur Zeit vor allem auch der Ausbildung der jungen jüdischen Aerzte. die auf solche Weise mit der Tradition der jüdischen Aerzte Oesterreichs, deren Ruf in der ganzen Welt bekannt sei, verbunden blieben. Den 14 Primärärzten stehen S Assistenten. 10 Sekundärärzte, 24 Aspiranten, 49 Pflegerinnen und 71 Angestellte zur Seite, unter denen sieh 80 Nichtjuden befinden. Die Zahl der Patienten betrug 1936 rund 2550, im Jahre 1937 bis Ende November 3437. In den Ambulatorien wurden in diesem Jahre 30 00Ö Kranke behandelt. Unter 4765 an den Wiener Haupt- und Bürgerschulen beschäftigten Lehrpersonen befinden sich, wie der Budgetdebatte des Gemeinderates zu entnehmen war. nur 10 Juden. Der Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs veröffentlichte die folgende Erklärung; „In Versammlungen, die in" Wien und Graz abgehalten wurden, wurde behauptet die jüdischen Soldaten seien während des Weltkrieges nicht an der Front gewesen, sondern iu den- Kanzleien und Magazinen gesessen und hätten dort gestohlen; nur dadurch, dass sie Staatsvermögen gestohlen und verschleudert hätten, wäre es ihnen möglich gewesen, so mächtig zu werden. Demgegenüber Briefmarken - frlizhemn Berlin W 35, lötzcwrsfrosse 91 Ä. stellen.'wir fest., dajis etwa "30000 jüdische Soldaten der Österreichfscfi-ttftgärischen Armee ihr Leben liessen, dass viele Tausende ' jüdischer Frontkämpfer hohe und höchste Kriegs-' und Tapferkeitsatiszeichnungen erworben haben und noch,heute viele tausende Juden in Oesterreich leben, die ihre Frontdienstleisfungen. ihre erlittenen Verwundungen und ihre Kriegsauszeich-. mmgerj nachzuweisen in der L3ge sind .... Der Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs erklärt die auf gestellten Behauptungen - und Pauschalbeschuldlgungenals krasse Unwahrheit und überlässt es\ler. Öeffentlicbkeit, sich übfr diese Art der Propaganda ein Urteil'zu bilden." Polen Die von dem .Kongress der polnischen Kaufmannschaft . eingeleitete ß o y k.'o 11 a k f i o u wurde auch in der vergangenen Woche mit unverminderter Heftigkeit gut organisiert durchgeführt Boykoftposten stellten und Propaganda ma'teiial verteilten vor allem die Angehörigen-der Hoch- und Mittelschulen. Plakate wurden angeschlagen, Broschüren verleih und Umzüge veranstaltet, an denen sich auch die Geistlichkeit an manchen Orten beteiligte. Wie wir bereits in-der vorigen Nummer berichteten, war die Propaganda in C z e n s t o c h a u . K i e 1 c e . K a 1 i s c h und Warschau besonders heftig. In Lodz dagegen wurde die Aktion nur in geringem Umfang durchgeführt, da dort Behörden und Einwohner sich gegen die Aktion wandten. Es muss auch vermerkt werden, dass in der polnischen Oeffentihdikeit neuerdings nicht nur Stimmen gegen die Einführung der Ghettobänke, sondern auch gegen die Forderungen der polnischen Kaufmannschaft laut werden, "im Parlament hatten die jüdischen Abgeordneten Sommerstein und Mintzb e r g wiederholt Gelegenheit, ihren Standpunkt zu vertreten. An Einzelheiten ist zu berichten:- Der polnische Senat eriiess ein Gesetz, wonach es Juden verboten wird, Gegenstände christlich-religiöser Natur herzustellen oder zu handeln. Der Regierungskommissar von W a r s c h ä u hat eine Aenderung der Satzungen des Verbandes der pohlischen Aerzte genehmigt, wonach der Arie r p a r a g r a p h. eiogeö&ri w|-r<L BJid die jüdischen Bfi§Iieaer":- ausgeschlossen; -• -^werden; IfcqriBeiL;Ih Lern b e?r £ p&sch-polßische Tägeszeittmg, „Chwiia^ wegfetfläcsanitärer Anlagen - yon -den --BehSiedeö -g^Mwsen; In Warschau-erlagt .der ^20 JÄeüaKe Jüäisdie:Schneider Isaak :We*p;e T^-.äek :bef 3&/$mbä6fer '.. vergai^enen Wtsclien ^i^iM^ä^clte^f&p^ri det worden war,, seinen V-erlefzungeiL...;v.v -.;f .Das4«IiiöÜtilt;;iur Intepatip^e.B^^ifflgir in 6w-T'oflriiat"eine-' ^dn 179 christlichen Gelehrten unterzeichnete Erklärung veröffentlicht, in der die Einführung der Ghettobänke in Polen mit der Begründung verurteilt wird, sie bedeute das Ende der akademischen Freiheit In dieser Liste finden sich .Namen von Weltruf.. . . - . Die Bemühungen der. polnischen Regierung, Auswanderer nach M a d a g a s k a r zu leiten, erhalten jetzt ein offizielles Gepräge. Die Eorrespondenz des Aussenmmisteriums. die „Polnische Politische Information-', veröffentlicht längere Ausführungen zu diesem Problem unter Zugrundelegung: des Berichts der in: 'der C.-V.- Zeitung mehrfach erwähnten Studienkommission. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass in 800 Meter Höhe landwirtschaftliche Siedlungen yon Europäern betrieben werden--können,.wenn das Land durch Strassenbau und Flussregulierung erschlossen werde. Es wird bestätigt dass' der fran* zösische Aussemninister D e I b o 5 .mit dem polnischen Aussenminister Beek hierüber verhandelt habe, und es wird gleichzeitig davor gewarnt, verfrüht irgendweiche Schätzungen über den zahlenmässigen Umfang der Auswanderung anzustellen. Das Entgegenkommen der französischen Regierung als erster Kolonialmacht wird lebhaft begrüsst Tschechoslowakei Die Stadtvertretung in A«ssig dankte in offizieller Ratssitzung für die Stiftung Franz Petscheks, der auf Wunsch seines verstorbenen Vaters Papiere im Werte von über 360 000 Kronen für die Jugendfürsorge hint^rle^t hat. - Ungarn 3600 Exemplare des Wochenblatts ..Oesszetartas" wurden in der Druckerei von der Staatsanwaltschaft wegen Aufreizung gegen die jüdische Konfession beschlagnahmt Vor. "Gericht wurden vier Personen verurteilt, die als verantwortlich für judenfeindliche Artikel in der Zeitschrift „Schüttyakürt" festgestellt worden waren. George Bäcker, der hervorragende Mitarbeiter der amerikanisch-jüdischen. Wobifahrtsorganisationen, besonders des American Jewish Joint Distribution Committee uud der Gesellschaft „Ort" in Amerika,, wurde zum Ritter der Ehrenlegion ernannt Chefredakteur Di Alfred Htrscbberg stellvertretender Chefredakteur Dr Margarete Edelh e i tn Verantwortlich für den Si>ort -Dr Ernst G LöwfDtbal veraofwr.rthob für die Aufnahme von Bildern Dr Margarete Edel heim «Amtlich in Berlin För Rürksendune anver'.nnster Einsendungen ist FrerntrNchi'ae baizuffieeo LelteT der Anzeigen-Abfeilune und verantwnrtHrb fflr den Inhalt der Anzeicren■ Friedrich Nstbao Berlin DA Hl Vi. 3717» PI. 5: Verlag JQdterher Central Verein e Berlin W 15. Ero«»r Ftr 42 IWk der Bjirh und Tief-. irvrb i>.ieTtccr-aft mbH Berlin <?W \Q- 5nme im Jahre geb. u\ gest. in: . JEeruf. . . .-■ '■* -- . wv - .' Alfred Adlet 1870 Wien- Aberdeen . Indmdualpsycaplpge Max Adler '.1873 Wien ' Wien Soziologe ' ,,".. . *; Otto Adler 1S74- . Frankfurta. M. iederindnstrfelle** - '-•'*' > Henry van den Bergrb 1S51 Amsterdam" Nizza Kunsthändler - - .3ames v. Blciciiröder 1S60 Berlin Berlin Bankier Nathan Birnbaum 1864 Wien Amsterdam Zionistischer Führet Esther de Boer v. Ri.ik 1S53 Aro&terdara Schanspieierm Richard Böleslawski New York Filmredssetrr ' - Konstantin Brauner 1862 Altona. Potsdam Philosoph Abraham Coralaic 1S83 TJraan (-Ukraine) New York . jiddischer Schriftsteller Leo Davidsohn Berlin Berlin Strafrechtler Robert Daridsohn 1-853 Danzic Florenz; Wirtscbaftsgeschichtler Abel Davis 3875 Chicago Brii'adecceneral Bernhard Dentburcr 3864 Darmstadt Berlin Politiker, Minister Jacob Diner 1S70 Rns-sland Ke« York Pharmakolöge Adolph Donath 1S76 Kremser Prai Kunsthistoriker Louis Eisenraann 3S69 Hagenau Paris Siawist 31 ax Eisler 1881 Broskowitz Wien Kunsthistoriker Oskar Engländer 1877 Pardubitz Pra.? Nationalökonom -Tacob Erdheim 1874 Wien Pathologe 3£duarri Fiiene '1S60 Salem V. S. A< Boston Grosskaufmann, Philanthrop Alfred Flecbtheim 1878 Münster i.W. London Kunsthändler •Tacob Fremiano 1806 Spindiermüh'e Rabbiner 31 ax Freiidenthal 1867 Keuhans (Xrnterfr.) München Rabbiner <ieor;re Oershvin 1893 Brooklvn Hollywood Komponist, SifJney Goldin 1880 Odessa Kew York Schauspieler und Regisseur Heinrich Jacob Goldscbmidt 1857 Pra-e Oslo Chemiker Isidor Goldstein 1879 New York Ophtalmologe Otto H. Goldstein 1882 Chicago Bricradecrenetal Alexander Granow?ki 1890 Moskao Paris' Regisseur Pütil Grätz 1893 Berlin Hollywood Schauspieler Z. M. Hackenbrodi 3..8S4 Frankfurt a. M. Frankfurt a-. M. Kunsthändler Elic Kalevy 1870 P'aris Historiker Ferdinand Hart 18^3 Pra- •Schauspieler Knri Havelland 19<M Kassel I'-resian Dirigent Fritz Hei mann 1883 Brie? Budapest Gynäkologe David Hermamt 3876 Warschau New York Regisseur T. Henri Hymang 1869 Amsterdam Jurist. Samuel Instone JS78 London London ^ro??indastneltcr Ignaz Jastrow 1856 Nakel Berlin Historiker und Nationalökonom Wladimir Jochelson 1856 Wilna New York Ethnologe Boris Kietzkin 1875 Wilna Verleger Salomen Klein 1845 Miskolcz Wien Ophtalmologe Samuel Landauer 1846 Härben/Bar. Augsburg Semitist Phil um Laszlo 1869 Budapest London Porträtmaler Albert Levy 3863 London Industrieller Daniel Levy 3874 S'idney Jurist und Justizniinister Ernst Litauer 3882 Berlin Wien Dichter Fritz Lissauer 3874 Berlin Berlin Komponist Adolf Loewy 3862 Berlin Berlin Physiologe G. Maerar-Mannheimer 1864 Budapest Landschaftsand Porträtmaler Rabbi Mendes 1852 Birminoruarn New York Judaist Bernhard Mnnkascy 3860 Gro&swardaiB Budapest Ethnologe Alessand ro Padoa 1875 Rom Mathematiker Jesa.ia Rosenberg 1871 Kowno New York Nationalökonom Felix Rosenthal 1867 Wien Wien Komponist Jacques Rosenthal 1854 München Antiquar Oskar Roseuthal 1852 Dermatologe Philip!) Rosenthal 1855 Werl/Westf. Industrieller (Porzellan) Lionel W, Rothschild 1868 London London Industrieller und Ornithologo Ferdinand Samoje 1875 Ratibor Berlin Jurist, jüdischer Politiker Henry Sliosbcrg 1867 Poltawa Paris Jurist und Politiker Hugo Snitzer 1854 Einöde (Steiermark) Graz Philosoph Davide Sunino 1851 Pisa Pisa Handelsrechtler Jacob J. Taubenhatis 188-1 Safed New York Pflanzenphysiologe Rosa Valetti 1878 Berlin - Wien Schauspielerb Felix M. Warbnrg 1871 Hamburg New York Bankier, Präsident des Joint- Riehard Weiner .3885 Pisek Pra? - Lyriker und Essayist Moritz Wintemitz 1864 Horn (Kiederösterr.) Pras Indoloee und Ethnologe Doris Wittner 1881 Berlin Berlin Schriftstellerin Jacob Zeitlin 1883 Gorky New York. Anglist Auslandsnachrichten jmr a m mm r m In aller» führender» Wäscheqeschäften W7 M £ 93 7 3 , mi&Mi&$P®M*& m SEß^M© Damenwäschefabrik Rosa Klauber / Mönchen BkiaUW©^» f# «g#€?ffi#*